Deutschland betet gemeinsam + Ostern zu Hause feiern

8.4. um 17:00 Uhr: https://www.ead.de/04042020-deutschland-betet-gemeinsam/

Im Augenblick findet ein tägliches Gebet um 19:30 Uhr statt beim Läuten der Glocken. Zumindest bei uns in der EKHN und dem Bistum Mainz und Limburg: https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/glocken-rufen-oekumenisch-zum-gebet.html.

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Ostern zu Hause feiern: https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/osterhefte-zeichen-der-liebe-und-auferstehung-im-eigenen-leben-finden.html

https://www.die-bibel.de/fileadmin/user_upload/Ostern__Eine_biblische_Reise_zwischen_Palmsonntag_und_Ostersamstag.pdf

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Kein Thema

Messer-Angriff in Frankreich – Terrorakt?: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/frankreich-zwei-tote-bei-messerangriff-16711893.html

(Nachtrag: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-festnahmen-nach-mutmasslichem-terrorangriff-16712869.html )

Für die Tagesschau kein Thema. Für sie gibt es weltweit nur Corona. Ach ja, und in Großbritannien wurde einer neuer Labour-Chef gewählt.

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Solidarität weltweit

Menschen weltweit beim Aufbau ihrer Gemeinschaft helfen: https://www.gottes-liebe-weltweit.de/hilfe-fuer-brueder-international/aktuelle-hilfe-und-berichte

Oder auch: https://www.worldvision.de/

Oder auch: https://www.cbm.de/ (Christoffel-Blindenmission)

Unzählige Menschen, Gruppen, NGOs, die helfen, könnten genannt werden. Weltweit nicht nur Krise – weltweit Solidarität.

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Rigoroser Staat und Freiheit + In Hessen vernünftig – in Bayern unvernünftig + Nur nicht normal krank werden! + Finanzielle Forderungen

Der Staat lernt, rigoros zu sein. Lernen die Bürger auch, zu reagieren, wenn der Staat nicht einsehbar Freiheitsrechte rauben sollte?

Eher nicht. Man ärgert sich über die laute Musik der Nachbarn, die lauten Kinder der Mitmieter, das Hämmern und Bohren in den Wänden, von irgendwem im Haus, das Hundejaulen, das fernsehprogramm… – da hat man keine Zeit für Freiheit und so.

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Was in Hessen vernünftig ist, ist in Bayern unvernünftig: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/coronavirus-hessen-bleiben-vernuenftig-16711965.html

Es war aber schön in der Tagesschau zu sehen, dass Menschen im Englischen Garten waren. Allerdings frage ich mich, ob es gut ist, diese Menschen im Beitrag zu zeigen, weil man nie weiß, welche Neider und andere denen das Leben schwer machen können.

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Nur nicht normal krank werden! https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/corona-weniger-notfallpatienten-mit-schlaganfall-und-herzinfarkt-waehrend-pandemie-a-44e44d21-7250-4b39-b26f-df42b5c2403c

Ich frage mich, wie viele frühzeitig Gestorbene sind irgendwann zu beklagen, weil die Krankenhäuser sie nicht aufnehmen können?

Ich frage mich auch: Wie viele Menschen werden an Lungenentzündung erkranken, weil sie nicht aus dem Haus gehen und sich sonst bewegen?

Das sind dann evtl. die CFT – die Corona-Folge-Toten.

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Die Regierung wird hart angegriffen, weil sie nicht den Finanzwünschen Italiens mitmacht. Sind diejenigen, die das tun, identisch mit denen, die seit Jahren gegen die schwarzen Zahlen polemisieren? Wie dem auch sei: Jetzt sind wohl alle glücklich über die über lange Jahre hinweg geschriebenen schwarzen Zahlen. Was Italien betrifft scheint sich ein anderer Weg abzuzeichnen.

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Gut, dass es die Korrektur gab. Man kann nicht einfach jemanden beschuldigen, wenn es nicht sicher ist, nur weil es gerade politisch opportun ist und ein beliebtes Feindbild übernimmt: https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/atemschutzmasken-berlin-innensenator-geisel-3m.html

Apropos Feindbild: Das benötigt man normalerweise, um vom eigenen Versagen abzulenken.

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Glaube ist der Sieg

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannesbrief 5,4)

Was für ein Wort! Wir sind Sieger! Wie fühlt sich ein Sieger? Wenn er seinen Sieg ehrlich errungen hat: Gut. Er fühlt sich großartig, stark, befreit von der Last, befreit von Sorgen! Und so hat unser Glaube uns Sieg geschenkt, die Welt kann uns nicht mehr besiegen, wir haben sie überwunden. Nun schauen wir uns an. Was sind wir für Sieger? Wir humpeln und murren durchs Leben. Wir zackern und klagen herum. Wir nehmen gar nicht wahr, dass wir schon längst gesiegt haben. Wir kämpfen weiter und weiter, verausgaben uns und verwunden uns. Ja, so sind wir. Aber heißt es, dass der strahlende Sieger immer unversehrt ist? Wir sind Sieger. Wir sind großartig und stark – aber mit den Blessuren, die das Leben mit sich brachte. Über all das, was wir an körperlichen und seelischen Wunden und Narben mit uns herumtragen, können wir stolz sein. Wie Sieger eben: All das hat uns nicht kleingekriegt, denn der Glaube ist unsere Stärke.

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1. Johannesbrief 5,4).

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Was für ein Satz des Apostels, der mit den anderen Jüngern mit Jesus durch Galiläa gezogen war. Was für eine Zuversicht spricht daraus, wie hochgemut muss dieser Glaube sein, wie freudig, stolz ist er über diesen Glauben. Und dann sehen wir unseren Glauben an: Wir halten ihn zurück. Wir werfen ihn gar nicht mehr in den Kampf, sondern halten ihn zurück, ziehen den Schwanz ein, er kennt keine Siege – aber auch keine Niederlagen, weil wir ihn forthalten aus allen Auseinandersetzungen. Und so verkümmert er wie ein Pflänzchen ohne Licht und Wasser. Keiner bemerkt ihn. Wie kann der Apostel Johannes vom Sieg des Glaubens sprechen, der die Welt überwunden hat? Weil er auf den schaut, von dem der Glaube kommt. Er ist kein Leisetreter, sondern lässt seinen Glauben von Christus bestimmt sein. Wollen wir die Welt eigentlich überwinden? Sie ist doch so schön! Irgendwann muss sie jeder hinter sich lassen. Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, sich in der Welt, die ja im Kern gute Schöpfung Gottes ist, nicht von dieser Welt mit ihren guten und bösen Seiten bestimmen, beherrschen zu lassen. Der Glaube ist der Sieg, da er in dieser Welt mit Gott lebt – und sie darum überwunden hat.

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1. Johannesbrief 5,4).

Eine alte Frau lebte in ihrem Zimmerchen. Tagaus, tagein. Sie wurde geplagt von kleinen Schmerzen, die ihr aber sehr groß schienen. Sie ärgerte sich maßlos über Menschen, die sich ihr gegenüber ein wenig anders verhalten haben, als sie es sich gewünscht hatte. Lange hafteten ihre Gedanken an diesen Unpässlichkeiten. Sie wurde immer grantiger und missmutiger. Auch wies sie Menschen von ihrer Tür zornig weg. Eines Tages bekam sie einen Brief. Der König möchte mal sehen, wie alte Menschen in seinem Land so leben und so plane er, sie in zwei Wochen zu besuchen. Sie wurde ganz aufgeregt. Sie machte Pläne für das Essen, sie räumte auf, sie putzte. Sie kaufte Blumen und buk und kochte und wusch und zupfte. Die kleinen Schmerzen plagten sie nicht mehr. Kam ihr ein anderer Mensch quer, nahm sie es nicht übel, bemerkte es gar nicht; und wenn ein Mensch an ihre Tür kam, überhäufte sie ihn mit dem Selbstgebackenem. Sie konnte nicht mehr übellaunig sein, denn sie hatte anderes zu denken und tun: Der König kommt. Sie hatte ein anderes Ziel: Dem König sollte es gut bei ihr gehen und mit ihm allen Menschen.

Und so geht es auch Christinnen und Christen. Sie schauen auf den kommenden König, sie schauen auf den, der sie zu sich nehmen wird. Er steht ihnen im Sinn. Er allein. Und so prägt dieser König den Alltag der Christen.

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Corona + Johns Hopkins

Genau: Lokal agieren – nicht das ganze Land lähmen: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/massnahmen-gegen-corona-ausbreitung-shutdown

(Nachtrag: Hier zeigt sich die Absurdität der Bayerischen Regelung: https://www.tagesschau.de/inland/corona-motorradfahren-ostern-101.html )

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Eine Antwort auf meine Frage: https://www.tagesschau.de/inland/johns-hopkins-uni-corona-zahlen-101.html

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Passionsgedanken

Es ist leicht zu glauben und nachzufolgen,

wenn Wunder geschehen, wenn geheilte Menschen jubeln

durch Jesu Taten und Worte.

Es ist schwer zu glauben,

wenn er verstummt ist, weg ist,

tot ist.

Kann man glauben,

wenn er da ist, ist er weg?

Kann man glauben,

wenn er weg ist, er ist da?

Nur in seinem Geist.

Er ist da – was auch immer man glaubt. (2017)

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Syrien-Hilfe + Kritik an Kirchen-Schließungen + Corona – Strafe Gottes

Über die Syrienhilfe: https://www.kath.net/news/71191

Schwester Annie erklärte, dass sie und ihre Mitschwestern jeden Tag den Rosenkranz „für die ganze Welt” beten, und fügte hinzu: „Unser Glaube besteht nicht darin, eine Art ,Zauberknopf‛ zu drücken und zu hoffen, dass alles geregelt wird. Der Schmerz und das Leid sind da, aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Auferstehung ebenfalls jeden Tag da ist.”

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Kritik an überstürztem Handeln von Kirchenoberen: https://www.kath.net/news/71182

Solche Bischöfe verhielten sich „eher wie bürokratische Beamte und nicht wie Hirten. Indem sie sich zu ausschließlich auf all die Hygiene-Schutzmaßnahmen konzentrierten, haben sie den Blick auf das Übernatürliche verloren und den Vorrang des ewigen Heils der Seelen aufgegeben. Solange Supermärkte geöffnet haben und zugänglich sind, und solange die Menschen die öffentlichen Transportmittel benutzen können, ist kein plausibler Grund erkennbar, die Menschen von der Teilnahme an der heiligen Messe in einer Kirche auszuschließen. Man könnte in Kirchen dieselben, ja sogar bessere Hygiene-Schutzmaßnahmen garantieren“, meinte Schneider wörtlich.

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Zum Thema Corona und Strafe Gottes ein paar evangelisch-theologische Anmerkungen: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2020/04/01/corona-ist-keine-strafe-gottes/

Diese sind hervorzuheben: https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2020/04/01/wie-gott-durch-corona-spricht/

Hier wird nicht nur gegenwärtiges Denken berücksichtigt, sondern das Denken auch von Christen-Generationen vor unserer Zeit. Nicht nur wir heute haben den Geist Gottes – seine Stimme ist auch in den Generationen vorher zu hören. Man darf nicht einfach theologisch nachplappern – aber es gilt auch diese ernst zu nehmen, damit wir nicht nur vom Geplapper unserer eigenen für zeitgemäß gehaltenen Theologie zugedröhnt werden.

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