Der Messias und das geknickte Rohr

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen (Mt 12,20 – Jesaja 42,1-4).

Das Schilfrohr

  • Ahnung von Glück,
  • Sehnsucht nach Wahrheit,
  • Ahnung von Gerechtigkeit,
  • Sehnsucht nach Liebe,
  • Ahnung von Gemeinschaft,
  • Sehnsucht nach Geborgenheit,
  • Ahnung von Freiheit,
  • Sehnsucht nach Frieden,
  • Ahnung von Ruhe,
  • Sehnsucht nach Lebendigkeit und Leben,
  • Ahnung von Gott,
  • Sehnsucht nach Gott

das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen.

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Dieselfahrverbote + Finanz-Betrug + Italiens Wirtschaft – und die Ökonomen

Verhältnismäßigkeit ist wirklich anzumahnen – aber das hätten die Länder schon früher machen müssen, damit diese ganze absurde Situation hätte vermieden werden können: https://www.tagesschau.de/inland/diesel-fahrverbot-essen-reaktionen-101.html

Aber so ist das: Man macht auf EU-Ebene oder im Bund ideologisch orientierte Gesetze und wundert sich dann, wenn jemand kommt und die Einhaltung dieser einfordert: https://www.tagesschau.de/kommentar/diesel-fahrverbote-123.html

Was ich aber eben auch beim letzt genannten Link nicht verstehe: Warum soll die Industrie, wenn sie nicht betrogen hat, Gelder für Umrüstungen bereit stellen? Wie die Regierung mit der Erhöhung der Werte zeigt, sind die 40 Mikrogramm ohne Grundlage gewesen. https://www.stern.de/tv/diesel-fahrverbote—die-schadstoffbelastung-in-staedten-ist-voellig-unbedenklich–8444006.html

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Lücken im Finanz-System lockt mutmaßliche Finanzverbrecher: Geldwäsche, Hinterziehungen, Bestechungen – wenn Reichtum und Gier Menschen beherrschen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/1mdb-skandal-milliardenbetrug-erschuettert-goldman-sachs-a-1238740.html

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Interessant, das einmal zu lesen http://www.spiegel.de/wirtschaft/italien-leidet-am-deutschen-wirtschaftsdogma-kolumne-a-1238664.html :

Die Entschiedenheit, mit der gerade aus Brüssel oder Berlin dies oder das von Italien gefordert wird, steht in entsprechend atemberaubendem Widerspruch dazu, wie wenig gemeine Ökonomen darüber wissen, was einigermaßen gesichert zu Wirtschaftswachstum und (dann) weniger Staatsschulden führt.

Wenn es so einfach wäre, ein paar Regeln einzuhalten, um dann wieder zu wirtschaftlichem Wohlstand zu kommen, würde unsere Welt nur so von Wohlstands-Staaten überschwemmt werden.

Es ist sehr viel Geschick notwendig, Bescheidenheit, soziales Denken, kluges Reagieren auf je eigene nationale und zeitbedingte Situationen. Natürlich auch mit bestem Wissen und Gewissen handeln. Dazu gehört es unbedingt, die Infrastruktur auszubauen und zu stabilisieren, die menschlichen Ressourcen durch Bildung zu steigern, Flexibilität mit wirtschaftlichem Know How zu verbinden, Klimaschwankungen und andere Gefährdungen im Blick zu haben, damit Folgen möglichst wenig Schaden anrichten, finanzpotente Menschen dazu zu bringen, Innovationen zu unterstützen, Firmen keine unnötigen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, Wirtschaftsethik dient letztlich der Produktion – das muss allen klar werden.

Was bedeutet das für unsere Zukunft?: http://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschland-und-frankreich-einigen-sich-auf-eurozonen-budget-a-1238931.html

Denn hierum geht es Herrn Macron: https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article183816328/Neustart-fuer-Europa-Deutschland-muss-lernen-seinen-Wohlstand-zu-teilen.html

Die Weichen werden jetzt gestellt.

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Wahlverhalten von Frauen + Harmonie + Eisbären- und Kätzchenlogo + SPD/CDU/Grüne

Frauen wählen anders als Männer. Wobei es natürlich „die“ Frauen und „die“ Männer nicht gibt. Von daher im folgenden immer das „die“ relativieren! Aber das Wahlverhalten von manchen Frauen ist anders als die von manchen Männern. Dazu gibt es Untersuchungen. Diese werden hier vorgestellt: https://www.zeit.de/2002/09/200209_frauenfaktor.xml

Ich würde allerdings nicht sagen: Die Mitte ist weiblich, sondern: Frauen sind eher harmoniebedürftig. Das sieht man am Wahlverhalten gegenüber den Grünen. Als die Grünen begannen, wurden sie von Männern gewählt. Protest, Spannungen, Auseinandersetzungen mit den alten Parteien. Das ist was für Männer – nichts für Frauen.

Das merkte man ja auch schon in den Filmen und in manchem zu Hause: Vater und Sohn diskutierten heftig über Politik. Dann kommt Muttern herein – jetzt ist aber Schluss mit Politik! Und Tochter sagt: Habe ich nicht schöne Ohrringe bekommen? Die waren ganz billig!

Von daher passt auch die Blume auf dem Grünen Logo: Harmonie, Natur, alles schön bunt – aber doch ohne viel Streit hinten rum, leise, Veränderungen herbeiführen, so dass sich dann alle die Augen reiben: In was für einem Land leben wir eigentlich? Wie kam das?

In dieses Bild passt auch Merkel. Sie setzt sich durch, ohne viel Gedöns, redet nicht, sucht sich ihre Leute – und verändert auf diese Weise ganz harmoniisch die CDU, die sich dann die Augen reibt und fragt: Was ist mit uns passiert? Und dann kam der böse Bayer Seehofer – der Mann – der wollte dann lieber diskutieren. Das wollten viele Männer im Land. Und darum konnte Mutti Merkel dann nicht mehr so gut sagen: Jetzt ist aber Ruhe! Das haben dann die Grünen besser hinbekommen – und wurden gewählt. Nicht Mutti Merkel mit dem bösen Seehofer.

Was sagt uns das über die CDU? AKK muss her – die Männer sind alle so streitsüchtig! Dann ein Eisbär auf das Logo – macht sich gut, würde sogar die Sonnenblume der Grünen schlagen: Der darf allerdings nicht zu eisbärig gefährlich aussehen. Bisschen süß muss er schon sein. Aber auch kleine Eisbären fressen Fleisch – das wäre dann der Männeranteil der CDU.

Was machen wir mit der SPD? Für die Männer ist Nahles zu wenig auf Streit aus, für die Frauen zu viel auf Ausgrenzung ausgerichtet. Wie sollte also ein Logo aussehen, damit es wieder bergauf geht? Vielleicht sollte man hier einen Ideenwettbewerb ausschreiben: Rotfelliges Kätzchen, das ein wenig süß (für Frauen) faucht (für Männer)? Dann sollte das Vokabular geändert werden: Nicht so politisch hart: Mehr Gerechtigkeit! und so. Eher: Für glückliche Menschen! Nicht: Gleicher Lohn für alle Arbeiter… – sondern: Alle sollen fröhlich werden. (Also: Alle! Nicht bloß die Menschen!)

Ich denke, ich sollte Parteienstratege werden. Die SPD wäre von jetzt auf gleich bei 80%.

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Genderstern + Wahlrecht-Demokratie

Sehr gut, dass der Genderstern noch nicht in das Regelwerk der deutschen Sprache übernommen wird: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rechtschreibrat-genderstern-wird-noch-nicht-empfohlen-a-1238762.html

Gibt es eigentlich ein Zeichen in einem Wort, das man schreiben kann, aber nicht gesprochen wird? Oder sollte man dann immer sprechen: Feminist-Stern-innen? Bürger-Stern-innen? Der Stern wäre sonst ja nur ein Zusatz im Schriftbild – und hat dann selbst beim lauten Lesen keinerlei Relevanz. Wie langweilig und wenig Gender gerecht.

Man sollte sich nicht von allen Zeitgeistereien beeinflussen lassen, liebe Mensch-Stern-innen. Wobei das bei dem Wort Mensch sowieso absurd ist, wie auch bei Tier-Stern-innen. Aber egal: Alles muss gegendert werden. Mensch ist übrigens auch eine Rolle – wenn man ihn mit dem Tier vergleicht. Wir spielen alle nur Rollen – die angepasst werden müssen.

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Fleischhauer zu Barleys Frauen-bevorzug-Demokratie: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsstaat-auf-dem-weg-in-die-anti-aufklaerung-a-1238576.html

Ich denke nicht, dass sie Demokratie nicht begriffen hat, sondern ich halte ihr zugute, dass man ja was an solchen Tagen sagen muss. Es befriedigen nicht nur Rückblicke, man muss den Leuten auch etwas für die Zukunft bieten. Damit sie sich bestätigt fühlen in dem Sinn: Wir machen auch was, nicht nur die Vorkämpferinnen. Später werden die Nachfahren – in diesem Fall die Nachfahrinnen – uns loben. Dabei bleibt es dann auch. Der Alltag beginnt.

Der zweite Teil dieser Anmerkung stammt nicht von mir. So ähnlich hatte ich es in einem Radiobeitrag gehört, in der die Sprecherin eben das als Zukunftsperspektive in den Blick nahm.

Es gibt viel zu tun mit Blick auf Frauenrechte im Alltag. Gegen Gewalt gegen Frauen – im Alltag. Sollte das nicht stärker in den Blick genommen werden? Die mühevolle Kleinarbeit?

Wir Mosaiksteinchen

Erkennt der Mensch die Gesamtheit Welt oder nur einen Bruchteil?

Und er will Gott ablehnen, disziplinieren?

Ist der Mensch nicht jeweils ein Mosaiksteinchen – und alle Menschen zusammen bieten aufgrund ihrer Erfahrungen ein vollständigeres Bild von der Welt als es einzelne auch logisch denkende Individuen – die gefangen in ihrer Logik – leisten können?

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