Gadhimai

Das Massenschlachtfest einer Hindugruppe in Nepal findet wieder statt: http://en.wikipedia.org/wiki/Gadhimai Man liebt ja alle Religionen – aber bei diesem Massenschlachtfest wird die sensible europäische Seele doch äußerst strapaziert (Goggle – Bilder).

Ich würde ungern zu überhaupt irgendeinem Schlachtfest auch anderer Religionen gratulieren – weil das Bestialische des Menschen sich nicht selten an die Oberfläche bricht.

Dass auch bei uns geschlachtet wird – das weiß ich freilich, hoffe aber, dass sich inzwischen herumgesprochen hat, dass hier gewisse Regeln eingehalten werden sollten, die Tierquälereien unterbinden. Zumindest gibt es Gruppen, die versuchen, solche Tierquälereien aufzudecken. Das ist gut so.

Was ich auch immer befürchte ist: Wer grausam mit Tieren umgeht – der schreckt auch vor Grausamkeiten gegen Menschen nicht zurück.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Politik und Kirche

Pirna2

Es ist schön, wenn sich Politiker, die in der Kirche sind und auch nicht sind, für die Kirchen engagieren. Aber: Die Kirche gehört nicht Politikern – sondern die Politiker sind – als getaufte und Kirchenmitglieder Teil der Kirche. Das habe ich von meinem großen Vorbild Ambrosius gelernt. Dieser Kampf bestimmte das gesamte Mittelalter (Kaiser+Papst), wurde dann in der evangelischen Kirche mit der Anbindung an die jeweiligen Fürsten gelöst – aber losgelöst vom katholischen Kaiser – was sich in der evangelischen Kirche der Neuzeit eigentlich auch durchgesetzt hat. Eigentlich. Irgendwie hat man doch die Vorgaben der Gesellschaft verinnerlicht, sodass man nun nicht mehr den Herrschern untergeordnet ist, sondern den herrschenden gesellschaftlichen Ansichten. Die katholische Kirche hat da mit dem Vatikan und dem Papst eine andere Position, die sie stärker von den nationalen Mächten löst.

Was hat das mit Ambrosius auf sich? Er war der Ansicht, dass der Kaiser innerhalb der Kirche stehe und nicht über ihr. Und das hatte Folgen. Als Theodosius I., der Kaiser (379-394), ein Massaker angeordnet hatte und 7000 Menschen umgebracht wurden, muss der Kaiser öffentlich bereuen und Buße tun. Der Bischof steht über den Kaiser – wenn dieser ein Christ ist – und sich unchristlich verhält, dann muss er zur Rechenschaft gezogen werden.

Diese Auseinandersetzung bestimmte die Zeit: Der Kaiser steht als Christ unter dem Bischof – der Kaiser, von Gott eingesetzt zur Führung des Landes, steht über dem Bischof. Und diese Auseinandersetzung bestimmt im Grunde auch die Gegenwart: Staatsverträge mit den Kirchen – Kirchen, vor allem die katholische, wird in vielen Ländern als Staat im Staat angesehen (China versucht unter anderem darum die katholische Kirche durch einen eigenen Staatskatholizimsus zu verdrängen…).

Nun ist das heute nicht so, dass die Christen in der Politik Handlanger der Kirchenleitungen sind. Sie sind frei, aus Glauben verantwortlich zu handeln – aber eben nicht in die Kirchen hinein zu regieren. Und die Kirchen haben den Auftrag, die Politik an die christlichen Werte zu erinnern, sie zu ermahnen, diese einzuhalten. Nicht aus Eigennutz – sondern der Maßstab ist das Wohl der Menschen.

Nun mögen manche sagen: Oh, die Kirchen in ihrer verknöcherten Moral…! Man sollte dabei jedoch nicht vergessen: Kirchen sind Träger des Erfahrungswissens der Menschheit – sie sind auch in gewisser Weise Hüter dieser Erfahrungen, die angesichts all der zeitlichen Alltagsfliegen, die ganze Völker in die Irre führen können, diese Erfahrungen in die Diskussion einbringen müssen.

Staaten, die eine solche Gegenbewegung nicht haben, gleiten leicht in die Hände bestimmter politischer Mächte. Die Medien sollten eigentlich die vierte Macht sein. Aber wie leicht sie sich korrumpieren lassen, kann man immer wieder erkennen. Leider viele in den Kirchen auch – aber da besinnen sich immer wieder einige, dass ihr Chef nicht die regierende Partei ist, sondern Jesus Christus. Dass das natürlich erbitterte Gegnerschaft bestimmter Mächte und Kräfte in den Gesellschaften hervorruft – wer weiß das nicht. Das hat sich seit 2000 Jahren nicht geändert. Jede Ideologie (auch kirchliche), die was auf sich hält, hat sich an den Christen abgearbeitet.

Das heißt freilich nicht: Die Macht der Kirche soll im Machtgebaren bestehen – sie soll in der moralischen Integrität bestehen, als solche, die in der Nachfolge Jesu Christi wirken. Sie soll nicht für sich da sein – sondern für andere. Und das haben einige in der Kirche noch zu verinnerlichen. (Natürlich: Ich auch.)

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Harte SPD Innenminister + Gesundheitsmisere

Nun, es liegt so manches im Argen im Land. Ob die SPD-Innenminister das wirklich anpacken? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-innenminister-wollen-union-in-der-sicherheitspolitik-stellen-a-943236.html Spiegel online gefällt das nicht – ganz neutral zeigen sie es.

*

Wenn ein Staat nicht in der Lage ist, die Flüchtlinge menschenwürdig aufzunehmen, dann kann es auch für die ansässige Bevölkerung zu Problemen kommen: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article123800038/Spandaus-Buergermeister-warnt-vor-Seuchengefahr-in-Berlin.html

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Wirtschaft am Tropf

Weil sich nichts geändert hat, kann die Wirtschaftskrise dann wieder zuschlagen, wenn einer meint, er könne daraus Kapital ziehen: http://www.focus.de/finanzen/boerse/laurence-fink-blackstone-chef-schattenmann-regiert-die-ganze-welt-5_id_3538131.html Wir leben – wie im Blog schon einmal dargestellt – – auf Pump, die Staaten, auch wenn sie froh sind, dass sie weniger Schulden machen, machen Schulden usw. usw. – und werden Schulden machen müssen. Die große Angst aller zivilisierten Staaten ist nämlich, dass die Bevölkerung aufrührerisch wird, weil sie eben in Massen keine Arbeit mehr haben, ihr Haus verlieren, ihren gewohnten Alltag nicht mehr leben können, die Nahrung und Energie knapp wird, selbst die neuesten technischen Geräte nicht mehr gekauft werden können, mit denen wir uns so wunderbar von der bösen tatsächlichen Welt ablenken lassen. Die Haut der Zivilisation ist sehr, sehr dünn. Und darum muss Griechenland, muss Italien, muss Spanien möglichst finanziell unterstützt werden, weil die Bevölkerungen den ganzen Laden mit in den Strudel hinabziehen können. Wir müssen also auf Pump leben, von Geldern (Zahlen), denen im Grunde kein Wert entgegensteht, weil sonst alles mühsam Aufgebaute in die Luft fliegt. Und das muss man so lange es geht hinauszögern – und das geht nur auf Pump.

Das Schlimme ist meines Erachtens nicht, dass dem so ist. Das Schlimme ist, dass die Menschheit abhängig wird von einzelnen Global-Playern, die Staaten, Staatenbünde mit links in die Tasche stecken können und eben auch die Politik kontrollieren. Plutokratie ist ein Übel – weil jede Gesellschaft von jetzt auf gleich von solchen Leuten in die Luft gejagt werden kann. Ich habe keine Ahnung, wie solchen Leuten das Handwerk zu legen ist – dafür gibt es genug Experten. Vermute aber, dass es zu spät ist, weil ein großer Teil der Experten eben von diesen Leuten abhängig bzw. ausgebildet worden sind.

Nun, tun wir so, als gäbe es sie nicht, leben weiter so von unserem verdienten Geld, spenden wir armen Menschen, damit sie sich eine bessere Zukunft aufbauen kann und bitten wir Jesus Christus, dass er mit seinen harten Worten auch die Herzen dieser Menschen erreicht (modernisiert):

Mt 6,19: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden. Jeder weltweite Börsencrash kann die Zahlen auf Null drehen. Sammelt euch Schätze im Himmel, wo euch dann niemand als Null ansieht. Oder das Gleichnis vom namenlosen reichen Mann in der Hölle und dem armen Lazarus in Abrahams Schoß (Lukas 16). Und der Prophet Amos sollte sich auch wieder stärker ins kollektive Gedächtnis einbrennen, der im Namen Gottes eine Art Sozialprogramm entwirft. Der Papst Franziskus ist auf dem rechten Weg, wenn er das wieder zu Gehör bringt. Jeder würde es wahrscheinlich anders machen, auf jeweils seine eigene Weise. Er macht es eben auf seiner.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Teurer Nichtstrom + Frankreich/Medien + Gesetz

Nun wollte die Politik im Stromwind der hysterisierten Bevölkerung – die sogar die Grünen in die BW-Regierung hievte – die AKWs abschalten. Sie hat es weithin gemacht – und nun wird es teuer: Wahrscheinlich durfte sie es rein rechtlich gar nicht: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article123850709/Deutschlands-Atomausstieg-fehlt-die-Rechtsgrundlage.html

Ob die Bevölkerung daraus lernt: Lass dich nicht hysterisieren?

Eher nicht. Eher werden die Stimmen laut: Wenn das nicht Recht war, dann beugt es, schafft neue Gesetze – rückwirkend…

*

Das ist schon kurios: Da will Hollande endlich seinen Plan zur Ankurbelung der Wirtschaft vorstellen – doch was interessiert die Medienvertreter – zumindest laut Tagesschau: das Verhältnis Hollandes mit der Schauspielerin. Ich bin ja kein Freund des bisherigen Hollande – aber das zeigt doch, dass Frankreich den Präsidenten hat, den die Gesellschaft will. Das würde ich als Hollande ausnützen: Keine Politik mehr – nur Verhältnisse – das lenkt alle ab und wird endlich die Politik spannend machen – so spannend, dass er wieder gewählt werden wird, weil ganz Frankreich heiß ist: Wer wird die Nächste? – Wirtschaft? Bildung? Kluge Politik? Außenpolitik? – Alles kalter Kaffee – l´amour muss her. http://www.spiegel.de/politik/ausland/fragen-zu-hollandes-affaere-frankreichs-praesident-unter-druck-a-943502.html

*

Und was dem Bundesjustizminister besonders wichtig ist: Frauenquote und Mietpreisbremse – aber die Mord-Paragraphen zu ändern – nun denn, damit kann man sich wohl keine Lorbeeren verdienen http://www.welt.de/politik/deutschland/article123872493/Braune-Spur-entfernen-Anwaelte-wollen-Mordreform.html

*

Nachdem er eine schwangere Frau überfahren hatte – mit Alkohol im Blut aus der Kurve gekommen – wurde er von der Polizei laufen gelassen http://www.welt.de/regionales/muenchen/article123860406/Betrunkener-faehrt-Fussgaengerin-tot.html  – und lief wohl bis Kasachstan – oder zur nächsten Scheune.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Saudi Arabiens Zukunft + Nigeria-Öl

Ja, wenn keiner mehr Öl aus Saudi Arabien kauft, dann würden 92% der Einnahmen wegfallen – dann müsste sich Saudi Arabien tatsächlich Sorgen machen http://www.torontosun.com/2014/01/10/saudi-letter-concerning-oil-and-gas-has-panicky-tone . Aber ich denke, wir können Saudi Araber beruhigen. Die Grünen haben in Kanada zwar keine große Bedeutung im Parlament – aber sie können sicher mehr Menschen mobilisieren als in Saudi Arabien. Aber in Italien können sie: http://www.welt.de/wall-street-journal/article123849036/Italiens-armer-Sueden-kaempft-gegen-eigenen-Oelschatz.html

Noch etwas zu Saudi Arabien: Deutsche Diplomaten wurden beschossen: http://www.focus.de/panorama/welt/auto-fing-feuer-deutsche-diplomaten-in-saudi-arabien-beschossen-1_id_3538449.html?fbc=fb-fanpage-panorama Und wo finden wir das Öl? Interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_in_Saudi-Arabien_ab_2011

*

Warum tun wir alle nichts gegen die Sünden der Ölkonzerne in Nigeria? http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/11/25/nigerdelta-jeden-tag-lecken-die-pipelines-und-brennen-die-gasfackeln/ Wenn das in den USA passieren würde oder bei uns in Mecklenburg, die Medien würden sich überschlagen mit Infos, Brennpunkte an jedem Abend, Sondersendungen und Zeitungsbeilagen noch und nöcher – aber was mit den Nigerianern passiert – das kümmert uns alle einen Dreck.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Rätselhaftes und vielleicht anderes

Hamburg will Rote Flora zurückkaufen. Warum eigentlich? Um sie den Links-Chaoten als Buße für den Polizeieinsatz zu schenken? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/hamburg-droht-rote-flora-eigentuemer-kretschmer-mit-zwangsverkauf-a-943535.html

*

Experten sollen Rezeptfreiheit der Pille danach befürworten: http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/bfarm-ausschuss-spricht-sich-fuer-rezeptfreiheit-der-pille-danach-aus-a-943458.html Wann wird sie verboten werden?

*

Kinder machen nicht glücklicher: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/weltweite-umfrage-eltern-sind-nicht-gluecklicher-als-kinderlose-a-943490.html Warum will man eigentlich dann Homo-Paare ins Unglück stürzen? Was sollen solche Artikel? Natürlich machen Kinder nicht glücklicher. Glücklich machen: Alkohol und Cannabis, Urlaub und Arbeiten bis zum Umfallen, Kino und Partymachen, Autorennen und Fußball, PC-Spiele und DoktorFilme im Fernsehen… Aber Kinder doch nicht. Ich befürchte, dass auch das Leben nicht glücklicher macht – liebe Experten. Habt ihr das schon einmal untersucht? So auf die Länge des Lebens bezogen? Leute, Leute, was für ein… – naja. Sollen Kinder glücklich machen? Sie sind kein Glückskeks! Gibt es eigentlich irgendein Ehepaar, dass sagt: Lass uns Kinder kriegen – damit wir glücklicher werden. Nun denn: Eltern leben intensiver, weil sie stärker Hoch und Tiefs haben: http://www.welt.de/gesundheit/article123863739/Eltern-haben-mehr-Hochs-und-Tiefs-als-Kinderlose.html

*

Sexuelle Vielfalt soll laut Kretschmar in BW gelehrt werden: http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/bfarm-ausschuss-spricht-sich-fuer-rezeptfreiheit-der-pille-danach-aus-a-943458.html Er verbindet das mit Würde des Menschen. Die Grüne Jugend ist da schon ein wenig weiter: http://www.cicero.de/berliner-republik/gruene-jugend-die-neue-republikin-der-junggruenen/55710 + Sex zwischen Geschwistern, Eltern und erwachsenen Kindern http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-08/martenstein-inzest-wahlkampf Die alten Grünen – zumindest ein kleiner Teil davon, den anderen fiel es gar nicht auf – wollten auch noch Sex mit Kindern. Ich weiß nicht, ob das auch bei den Grünen auftaucht: Sex mit Tieren… – Kurz jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Hat alles mit Würde zu tun. Alles, was menschlich ist – ist eben menschlich und darf vom Staat nicht verhindert werden. Ich weiß, ich übertreibe. Oder doch nicht? Wo will unsere Gesellschaft Grenzen setzen, wenn sie keine mehr anerkennt? Wo will sie Grenzen setzen, wenn sie keinen Grenzenzieher anerkennt? Ich will das, was die SPD-Grünen in BW durchsetzen wollen, nicht mit all dem, was ich soeben genannt habe, in einen Topf werfen. Aber es ist die Frage nach den Grenzen. Kann man Menschen nicht auch ihre Würde lassen – ohne ihre Form der Sexualität in die Öffentlichkeit zu heben? Ist ihre Würde nur dann gesichert, wenn man jegliche Form menschlicher Sexualität in die Schulbücher klebt? Nein. Darum ist das Argument für mich nicht nachvollziehbar. Die Würde eines Transsexuellen wird nicht dadurch gehoben, gewahrt oder sonst etwas, wenn er nun in einem Mathebuch in einer Rechenaufgabe auftaucht. Ich denke, wie ich meine Mitmenschen kenne, sie wird eher getreten.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de

Coming out: Ich bin Christ!

P1050773

Schon interessant: Döblin gab 1943 bekannt, dass er sich der katholischen Kirche zugewendet habe – das hat keine Begeisterung ausgelöst, sondern fremdschämen Brechts. http://www.kath.net/news/44455

Wenn wir nur an Brecht denken, dann schämen wir uns auch fremd, wegen seiner Anbiederung und Blindheit gegenüber dem Sowjetkommunismus. Nun, nichts für ungut, Herr Brecht, ich mag dennoch einige ihrer Texte.

Der Artikel zeigt eben, wie intolerant all diese Ideologen sind, wenn man sich ihnen nicht anpasst. Und da eben ein großer Teil der sich als intellektuell bezeichneten Leute eher links(kommunistisch) standen, hatte dann Döblin keine großen Chancen mehr unter seinen Zeitgenossen.

Beinhaltet das Wort "Intellektuell" nicht schon so etwas wie einen Links-Adel? Man gehört der Elite, der linken Elite an, der Elite, die sich über den gemeinen blinden Pöbel erhebt, ihn erziehen muss, ihn zu seinem Glück zwingen muss, wenn er nicht freiwillig mit der Elite mitgeht. Und da stören dann die Kirchen, diese alten Tanten, die meistens diese Spielchen dieser Elie Intellektuellen nicht mitmacht. Natürlich machen einige Leute mit, aber der Stallgeruch Kirche lässt sie doch eher als Fremdkörper erscheinen. Und manche tun dann erst recht alles, was die Elite will, damit man ja anerkannt wird.

Dieser Dame aus Baden Württemberg, namens Kerstin Griese: http://www.welt.de/politik/deutschland/article123792134/Die-Angst-der-Kirche-vor-neuer-Sexualmoral-in-Schulen.html ist es peinlich, einer Kirche anzugehören, die ihres Amtes waltet. Aber wenn die Evangelische Kirche alles mitmacht, dann nun, dann akzeptiert man sie ja irgendwie. Aber wenn sie sich einmal auf ihren Auftrag besinnt: Upps, ist das peinlich! Von der Katholischen Kirche ist man ja zum Leidwesen vieler, die unbedingt zur zeitgemäßen Elite gehören wollen, solche Peinlichkeiten gewohnt. Von daher mag man sie ja auch nicht in all diesen elitären Zirkeln des Intellektualismus – Journalismus usw. usw. – aber von der evangelischen Kirche: Peinlich, peinlich, peinlich.

Übrigens: Menschen, die Jesus Christus nachfolgen, war es eigentlich seit ca. 2000 Jahren egal, ob ihre Nachfolge der Umwelt peinlich ist oder nicht. Sie haben eben einen anderen Chef. Sorry, Welt. Denen, die Jesus Christus nachfolgen, ist manche Skepsis gegen diese intellektuelle Elite nicht fremd (auch wenn so mancher von ihnen sich elitär fühlt bzw. Sehnsucht danach hat, der Elite anzugehören) – und zwangsläufig sind diese der Jesusbewegung gegenüber nicht ganz unvoreingenommen. Wer ist – laut Jesus, dem Chef der Christen – Salz der Erde, Licht der Welt? (D.h.: äußerst wichtig zur Lebenserhaltung?) Kann man Matthäusevangelium Kapitel 5 nachlesen. Und wen preist Jesus selig? Nicht die Klugen und Weisen – die "Unmündigen" (Lukasevangelium 10). Und was sagt unser lieber Apostel Paulus? Gott hat die Weisheit der Welt als Dummheit entlarvt (1. Korintherbrief 1).

Huch, gehöre ich nicht auch zur intellektuellen Elite? Spätestens jetzt habe ich mich geoutet – und das bedeutet: Jetzt erst recht nicht mehr.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de