Ebola

Ebola – die schlimme Epidemie, die wir erst langsam an unser Bewusstsein heran lassen. Stellen wir uns vor, sie würde nicht in Westafrika, sondern in Europa oder den USA ausgebrochen sein. Würde sie dann auch so wenig beachtet werden? http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-mitarbeiter-von-aerzte-ohne-grenzen-berichtet-aus-monrovia-a-991276.html

Auf diese Seiten möchte ich hinweisen: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/

Und hier versucht man auf andere Weise zu helfen: http://blog.worldvision.de/2014/09/fragile-gesundheitssysteme-durch-ebola-vor-dem-kollaps/

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Drogen aus Afrika

Das ist ein interessanter Artikel: http://www.ozy.com/fast-forward/africas-up-and-coming-narcotics-hub/33766.article?utm_source=DW1&utm_medium=pp&utm_campaign=pp Ich hatte nämlich immer überlegt, wie kommt es, dass in unserem Land häufig Afrikaner am Drogenschmuggel beteiligt sind (gemessen an der Prozentzahl). Kann es sein, dass extra Afrikaner eingeschmuggelt werden, um hier Drogen unter die Menschen zu bringen? Bislang hatte ich gedacht: Na, die Armen, sie kommen aus Afrika, bekommen hier keine Arbeit, und wie soll man sich das Geld verdienen – eben dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Gift unter der Bevölkerung zu verteilen.

Mit Blick auf den Artikel denkt man dann doch ein wenig anders. Die Drogenhändler müssen aktiv bekämpft werden, um die afrikanische Drogenmafia nicht mächtig werden zu lassen und vor allem: Wenn es keine afrikanischen Drogenhändler mehr gibt, dann können unschuldige Afrikaner nicht durch Misstrauen ausgegrenzt werden, weil alle denken, die handeln mit Drogen. Um der ehrlichen Afrikaner Willen, die in unserem Land leben, muss dieser Drogensumpf ausgetrocknet werden.

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Ukraine, Russland und Pappnasen

Gestern schrieb ich von der Tagesschau, in der von Zuckerbrot und Peitsche gegen Putin die Rede war. In diesem Artikel ist von ausgestreckter Hand und Keule die Rede. Darüber hinaus von Folterwerkzeuge der EU. Und das dazu gehörige Bild – die ausgesprochene Hoffnung, dass sich die Oligarchen von Putin abwenden – alles äußerst interessant. Interessant darum: Hier macht sich also die EU Hoffnung – laut Artikel – mit den Oligarchen zusammenzuarbeiten, um Putin zum Einknicken zu zwingen? Wirtschaft spannt die Wirtschaftsbosse ein, um eine Regierung zu drücken? Sind sich diese Länder spaltenden Pappnasen nicht bewusst, was sie mit ihrem Vokabular anrichten? Welches Bild sie verwenden? Aber es ist gut, dass diese Sprache verwendet wird, weil dadurch allen deutlich wird, worum es eigentlich wirklich geht. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132184315/Die-Folterwerkzeuge-der-EU-werden-Moskau-wehtun.html

Was für Pappnasenartikel, dazu rechne ich auch diesen Artikel, in dem es heißt: Im Kreml regieren nur noch Hardliner. Sie schlagen gegen den Westen zurück treffen aber nur Russland. Kommt vielleicht einer dieser Schreiber auf die Idee, dass Russland nur NATO=EU spiegelt? http://www.spiegel.de/wirtschaft/sanktionen-gegen-russland-warum-moskau-auf-stur-schaltet-a-991287.html

Zum anderen habe ich in HR-Info gehört, dass Russland nicht die Gaslieferung abstellen wird, weil es die Devisen benötige. Wenn Russland nicht das Gas abstellt, dann ist es einfach nur freundlich. Von November bis März das Gas abstellen – auf diese Devisen kann Russland sicher verzichten – die finanziellen Grundlagen Russlands sind, so las ich, gut. Und in dieser Zeit beginnt dann in Europa das große Frieren, Suppenküchen werden eingerichtet… Vor allem kann sich Russland jetzt eine tolle Begründung leisten: Leider ist uns das Teil XY kaputt gegangen und wird uns auf Grund der Sanktionen nicht geliefert. Sorry, Leute: Nix Gas.

Ach ja, unsere Gasreserven reichen mehrere Wochen – die Österreicher haben da mehr: 3 Monate… http://de.wikipedia.org/wiki/Gasreserve Nun können die Meisten von uns natürlich sagen: Und? Wir haben Öl, wir frieren nicht… Was solls? Bibbern muss jeder. Und wer kein Öl hat, der macht Urlaub in Österreich, ist doch schön, und dann Skifahren…

Ich nehme die Bezeichnung „Pappnase“ zurück. Sie gebührt sich nicht in politischen Diskussionen.

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China und Japan

Neulich hatte ich auf den Dalai Lama hingewiesen, der China lobte, aber Russland wegen der Krim kritisierte. Dann sprach ich das Verhältnis China zu Japan an, weil es dort bekanntlich nicht viel anders aussieht: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/09/09/dalai-lama-7/ .

Deutlich wird an dem folgenden Artikel, dass hier jemand den Konflikt zwischen China und Japan nicht vergessen hat, der – auch wenn er weit weg ist – eine äußerst gefährliche Situation darstellt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132019163/Der-naechste-Weltkrieg-koennte-in-Asien-beginnen.html 

Ich denke, die Uno sollte sich mal zusammensetzen und das Thema „Alte Grenzen – Neue Grenzen“ ansprechen, damit sie nicht immer die Getriebene ist. Vielleicht als Lösung: Grenzen sollten alle 50 Jahre neu überprüft werden und Grenzkorrekturen sollten dann stattfinden, wenn es der Bevölkerungsmehrheit entspricht. Denn Grenzen für die Ewigkeit festzuschreiben, klappt nicht. Nur: In China geht es um unbewohntes Gebiet. Da sollte man dann die Seevögel befragen.

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Türkei+ISIS+Islam

Kleine Schritte in der Türkei – einmal etwas Positives http://kath.net/news/47470

Aber nun kommt sofort wieder das Negative bzw. das Erwartete: Die Türkei lässt sich natürlich nicht gegen die Islamisten einspannen. Nicht nur, weil sie diese unterstützt hat – und nun auch ein paar ausweist, um den guten Willen zu zeigen – sondern auch weil sie nicht damit einverstanden sein kann, dass die Kurden mit Waffen unterstützt werden. Ich wüsste gerne, wie Obama sich das weitere Prozedere denkt, wenn die Kurden bewaffnet sind – wie er sie dann davon abhalten will, Druck auf die Türken zu auszuüben. Nun denn: Bis dahin hat sich die Welt an so manche Abspaltungen von Landesteilen gewöhnt, so dass das dann auch nichts mehr ausmachen würde. Allerdings lassen sich die Türken so leicht nicht das Kurdengebiet nehmen, weil es die groß-osmanischen Träume zunichte machen würde. http://www.welt.de/politik/ausland/article132185282/Warum-die-Tuerkei-bei-der-Anti-Terror-Allianz-fehlt.html

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Nun stellt man erstaunt fest, dass die ISIS statt 10.000 Kämpfer 31.500 Kämpfer hat. http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-is-miliz-hat-laut-cia-mehr-als-30-000-kaempfer-a-991170.html Vielleicht sollte man einmal überlegen, wie viel Mann nötig sind, um das Gebiet, das man erobert hat, auch zu halten und weiterhin zu kämpfen. Geht das mit 10.000 Mann auf diesem großen Gebiet? Ich bin zwar kein Militärstratege… – aber über diese Zahlenspiele werden wir sicher mehr erfahren.

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Uiuiuiui, was hat denn die Neue Zürcher Zeitung da für einen Artikel ins Blatt gelassen! http://www.nzz.ch/feuilleton/toeten-im-namen-allahs-1.18378020 Nun, es wird wohl irgendwann eine Rüge des schweizerischen Presserates geben – wenn es den denn gibt – und eine Gegendarstellung ebenfalls. Oder ticken die Schweizer anders – weniger politisch korrekt?

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Beruhigend: USA hat mehr Waffen

Ist das nicht beruhigend? Die USA hat die meisten Waffen und das Militärbudget ist gegenüber Russland immens. http://www.focus.de/politik/videos/serie-welches-land-hat-wie-viel-feuerkraft-1-usa-gegen-russland-die-beiden-maechtigsten-armeen-der-welt-im-direktvergleich_id_4120283.html

Das ist nicht beruhigend, das ist makaber und dämlich. Wenn wir einen Krieg führen, dann hat zumindest Europa den Kürzeren gezogen.

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Neue Terroristen-Generation

Die ISIS rekrutiert sehr viele Islamisten aus den unterschiedlichsten Staaten: USA, Australien, Indonesien, Malaysia, Europa. Das bedeutet, dass Muslime in diesen jeweiligen Staaten anfällig sind für extremistische Ideen und religiös-ideologisches Gedankengut. Dass sie auch bereit sind, die grausamsten Taten zu begehen. Wenn ich einen Ausschnitt aus der Rede Obamas richtig verstanden habe, geht es in der Bombardierung der ISIS auch um amerikanische Sicherheit, das heißt darum, diese ausländischen Extremisten auszuschalten, damit sie nicht wieder zurück können und und in den Heimatländern ihr Zerstörungswerk fortsetzen können. Wir bekommen gar nicht mit, wie in anderen Ländern der Erde diese Furcht herrscht und insofern auch Extremisten-Nester ausgehoben werden. Aber alle ahnen, dass die Welt es mit neuen Terroristen zu tun hat, denen man nicht so schnell beikommen kann, weil sie überall aktiv werden können, auch in Einzelaktionen oder in kleinen Grüppchen. Und dass die zivilisierte Welt aufgescheucht ist, das wirbt weitere an, um sich als Allahs Helden aufzuspielen. Und auch das ist vielfach in Videos usw. zu erkennen, dass auch unter den Muslimen eine Extremisierung stattfindet, die dem Extremen schon nahe standen, weil sie durch die ISIS Aufwind verspüren. Moderate Muslime haben alle Hände voll zu tun, um ihren extremistischen Brüdern und Schwestern eine positive Perspektive zu bieten, denn deren Untaten werden auf die Moderaten zurückfallen. Um dem vorzubeugen, ist auch eine intensive Zusammenarbeit mit Nichtmuslimen nötig. Dazu gehört: Muslime müssen sich auch im privaten Bereich zu dem Zusammensein bekennen. Denn es fällt häufiger auf, dass Muslime gut mit Nichtmuslimen auskommen, aber dann, wenn Glaubensgenossen dazu kommen, doch eine starke Zurückhaltung gegenüber den Nichtmuslimen an den Tag legen. Außerdem: Die Freundlichkeit ist bei manchen nur da, wenn sie den Eindruck haben, sie könnten missionarischen Erfolg haben – und wenn nicht, bricht sie rigoros ab. Und das kann man nicht zu den vertrauensbildenden Maßnahmen zählen. Diese negative Haltung den Nichtmuslimen gegenüber muss revidiert werden, um an Extremisten ein klares Signal zu senden: Menschlichkeit und menschliches Zusammensein ist uns wichtiger als der Schulterschluss mit extremistischen Glaubensbrüdern und -schwestern.

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