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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
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Im HR-Info habe ich ein Interview mit Professor Uwe Volkmann (Rechtsphilosophie und Öffentliches Recht) gehört. Er lehnt die Gesinnungsjustiz ab, das heißt: Eine als gut empfundene Gesinnung rechtfertigt keinen Gesetzesbruch, so zum Beispiel, dass man genehmigte Demonstrationen verhindert, blockiert usw. Der Interviewer ging dann weiter und fragte danach ob ziviler Ungehorsam / Zivilcourage dann noch möglich sei. Ja, er ist natürlich möglich, aber dann muss man damit rechnen, dass man die Konsequenzen tragen muss.
Es wurden Selbstverständlichkeiten ausgesprochen – die auszusprechen immer wieder wichtig sind.
Ich hoffe, der Interviewer hat nur so getan, als wäre er für den demokratisch gesunden Menschenverstand, der eigentlich Rechtsbruch begehen dürfe – ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Das dürfte die Meinung vieler sein – aber ist rechtlich gesehen wirklich äußerst dürftig. Gott sei Dank haben wir in unserem Land dieses Stadium (im Augenblick) weitgehend überwunden, auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass gerade linksorientierte Menschen Gesinnungsjustiz wieder hoffähig machen wollen.
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Auch Buschkowsky schlägt einen anderen Weg vor, mit unliebsamen Demonstrationen umzugehen: Die Politik müsse sich ihrer annehmen.
Vernünftige Menschen scheinen selten zu sein – aber es gibt sie, Menschen mit Rückgrat, die mutig sind, gegen das aufgeregte Gegacker in Medien und Politik anzugehen und Sachlichkeit anzumahnen: https://mopo24.de/Home#!nachrichten/buschkowski-kritisiert-dresdner-sternlauf-demos-3000
Und noch ein vernünftiger Mensch: Weihbischof Jaschke http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=44665
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Man muss freilich aufpassen, dass diese Demonstrationen nicht einen Sumpf bereiten – das heißt aber nicht, dass alle Teilnehmer schon einem Sumpf zuzuordnen sind. Sie legen den Finger auf politische Wunden. Und dazu haben sie alles Recht.
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Das vermute ich auch, dass niemand einen Kalten Krieg mag. Aber ich vermute, dass man die Unterwerfung oder das In-Schranken-Weisen Russlands mag – ohne Kalten Krieg. Russland soll sich dem Wollen des Westens anpassen. Das ist der Wunsch – seit sich Russland in Syrien gegen die USA gestellt hat. Ein gefährlicher Wunsch.
Zudem vermute ich, dass es zu einfach ist, Russland für den Konflikt im Osten der Ukraine einfach so verantwortlich zu machen. Die Krim ist ein anderer Fall. Es war ein falscher Zeitpunkt, die Krim zu annektieren, weil dadurch die Ostkräfte ermutigt worden sind, Aufstände zu planen und durchzuführen.
Falscher Zeitpunkt? Gibt es dafür einen richtigen Zeitpunkt? Wer hätte die Krim wohl bekommen, wenn Russland nichts gemacht hätte? Die Nato. Von daher ist der Zeitpunkt der Annektion der Krim durch Russland für die Nato immer der falsche Zeitpunkt. Natürlich darf man die Souveränität der Ukraine nicht angreifen. Natürlich darf man nicht mit Truppen an der Grenze herumhantieren. Natürlich nicht. Aber was wäre, wenn Russland nichts gemacht hätte? Welche Kriegs-Schiffe würden dann wohl auf kurz oder lang vom Militärstützpunkt der Krim aus- und einlaufen? Sicherheitspolitisch war es das einzige, das Russland tun konnte.
Das wird die Nato natürlich nicht verstehen. Sie sieht sich ja als pure Friedensmacht an. Die nur dazu da ist, Frieden, Freude, Heiterkeit zu verbreiten. Wie kann man nur so naiv die Nato-Politik verteidigen, wie es dieser Artikel tut? http://www.sueddeutsche.de/politik/antwort-auf-aufruf-von-teltschik-und-stuetzle-russland-ist-zu-schwach-fuer-einen-krieg-gegen-europa-1.2262573
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Greenpeace meint manchmal auch, es dürfe sich alles erlauben – so die Verschandelung von Nazca-Kulturdenkmälern: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greenpeace-entschuldigt-sich-fuer-aktion-an-nazca-linien-a-1007812.html Ist ja für einen guten Zweck.
Nein, auch gute Zwecke erlauben nicht alle Schandtaten. Und eine Frechheit ist, was in dem Artikel steht: Greenpeace habe erkannt, dass das nicht so gut war. Das ist nicht die Frechheit. Die Frechheit ist, „Man werde mit den Ermittlern kooperieren und sei `gewillt, faire und vernünftige Konsequenzen´ zu tragen.“ Und: Man habe unterschätzt, wie sensibel die Angelegenheit sei.
Greenpeace ist nicht sensibel – was kulturelle Aspekte betrifft – erst dann, wenn kulturell interessierte Menschen aufmucken? Ideologen haben eben nur eines im Blick: Ihre Weltanschauung, ihr Ziel, komme was wolle wie auch immer durchzusetzen. Greenpeace entscheidet, welche Konsequenzen fair und vernünftig seien? Sie setzen sich über das Recht hinweg, sie verschandeln alte Kulturdenkmäler – und wollen dann noch bestimmen, welche Konsequenzen angemessen sind? Auch Umweltaktivisten können jedes Maß verlieren.
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Der islamische Religionspädagoge Aslan spricht aus, was auch die Intention meines Blogs ist (s. Koran-Hermeneutik 1-14): Die muslimischen heiligen Schriften müssen neu interpretiert werden, denn die traditionelle Interpretation fördert Unmenschlichkeit. Er geht nur weiter: „Man könne nicht alles, was im Koran steht, `eins zu eins als Wort Gottes (sc. Allahs) verkaufen´“. Das wird meines Erachtens jedoch keinen Erfolg haben. Die schwere Kunst islamischer Theologie liegt darin, den Koran 1 zu 1 als Wort Allahs anzusehen und aus dem Koran heraus eine neue menschenfreundliche Hermeneutik zu entwickeln. Wenn sie nicht mit dem Koran begründet wird, kann sie sich nicht durchsetzen.
Wir Europäer müssen Geburtshilfe leisten und das versuche ich durch meine Koran-Hermeneutik-Beiträge. Nur: Letztlich muss es aus dem Islam selbst kommen, da alles andere von Muslimen nicht anerkannt werden wird. Ich habe schon häufiger versuche vorgestellt, die einen Maßstab von außen an den Koran anlegen. Interessant finde ich, dass solche Vorschläge von Muslimen kommt. Verstehen sie die Anliegen der mehrheitlichen Muslime nicht, dass die Interpretation aus dem Koran selbst kommen muss, wenn sie anerkannt werden soll? Wäre Islam noch Islam, wenn zum Beispiel moderne, aufgeklärte, christliche, humane Maßstäbe akzeptiert werden?
Wie es im Artikel heißt: Wir können Geburtshilfe für den innerislamischen Dialog leisten – können wir das? Wenn Muslime das anerkennen, dann sind wir schon einen immensen Schritt weiter gekommen.
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Imame, die vom Ausland finanziert werden, verlieren ihren Job in Österreich: http://kurier.at/politik/inland/vom-ausland-bezahlte-imame-verlieren-job/101.803.574
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In den 100 Tagen, seit die neue Regierung, die den radikalen Hindus nahe steht, im Amt ist, gab es über 600 Angriffe auf Christen: http://info.persecution.org/IndiaPetition Warum? Indien soll wieder Hindu-Land werden. Wer Inder ist, ist Hindu.
Den Hinduextremisten stößt vor allem bitter auf, dass viele Unberührbare Christen werden. Sie entziehen sich auf diese Weise der Erniedrigung durch hinduistische Tradition, weil sie merken: Wir haben Würde. Gott hat uns Würde gegeben. Wir sind von Gott geliebt. Dazu kommt, dass sie in christlichen Schulen gebildet werden – wie auch andere Hindu-Kinder in christlichen Schulen eine exzellente Ausbildung bekommen können. Machtverlust ist häufig ein Grund für Christenverfolgung.
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Wieder Leute, die den Flüchtlingen schaden: Polizisten wurden von ca. 40 Nordafrikanern angegriffen, die vermutlich Drogendealer sind. Sie wurden festgenommen: https://mopo24.de/nachrichten/massen-festnahme-am-hauptbahnhof-2955 40 Drogendealer! Am Bahnhof in Dresden! Nicht bundesweit, nur am Bahnhof Dresden. Das weist doch auf mafiöse Strukturen hin, darauf, dass Mafiosi aus Afrika nach Deutschland eingeschleust werden. Diesen muss das Handwerk gelegt werden, damit die Integration von Integrationswilligen gut gelingt. Solche Leute schüren Ängste, sie sind auch eine tatsächliche Gefahr, weil sie hier Märkte erschließen und bedienen, damit Menschen unseres Landes zerstören.
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Warum kann Katar keine Flüchtlinge aufnehmen? Ich sagte es neulich: Sie geben ja schon genug Geld aus, um die Welt islamistisch zu destabilisieren, da können sie sich nicht auch noch um die Flüchtlinge kümmern: http://www.jihadwatch.org/2014/12/qatar-allows-money-to-flow-to-islamic-state-other-jihad-terrorists
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Systematische Menschenrechtsverletzungen durch islamische Staaten: http://www.blu-news.org/2014/12/08/igfm-islamische-staaten-missachten-menschenrechte/
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Und diese Leute, die aus anderen Ländern zu uns in den Westen gekommen sind, schaden den Frauen massiv: http://www.secularism.org.uk/news/2014/12/new-report-on-uk-sharia-marriages-exposes-tip-of-the-iceberg
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Die größte Gefahr gegen Flüchtlinge geht nicht von PEGIDA-Menschen aus, sondern von Flüchtlingen selber. Wurde das schon genügend berücksichtigt, um dagegen anzukämpfen?
Wer ist die größte Gefahr für Muslime? Andere Muslime. Im November wurden 5042 Menschen durch Islamisten ermordet: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/BBC-World-Service-Studie-5042-Tote-im-November-als-Folge-globaler-dschihadistisch-motivierter-Gewalt-4078447 Dass Muslime der größte Schaden für Muslime sind, das wird ja auch immer wieder dann von Muslimen beklagt, wenn wieder Gräueltaten gegen nichtmuslimische Minderheiten bekannt werden. Aber es hilft kein Jammern und kein Klagen, wenn – wie in einem vorangegangenen Blogbeitrag gesagt – sich an der Koran-Hermeneutik der Muslime weltweit nichts ändert, wird es so bleiben.
Bislang hatte ich im Blog nicht die Morde in Kamerun und im Jemen erwähnt. Der BBC versucht in einem Projekt, Auswirkungen islamistischer Gruppen herauszufinden. Ich finde das alles äußerst interessant. Was bislang nur so genannte islamkritische Menschen unter Gefahr gesellschaftlicher Isolierung wagten, übernehmen inzwischen öffentliche Medien. Es wird Zeit, die Diskussion zu versachlichen.
Auf den Philippinen wurden durch einen islamistischen Anschlag 10 Menschen getötet: http://www.jihadwatch.org/2014/12/philippines-muslims-pledged-to-islamic-state-blamed-for-bus-bombing-that-murdered-10
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Über die Probleme unkontaktierter Völker in Südamerika:
Wo kommt wohl das Wasser her? Die Wissenschaft ist in Aufregung. Die alten Theorien stimmen nicht mehr – und so steht man wieder vor dem Rätsel: Wo kommt wohl das Wasser her? http://www.focus.de/wissen/weltraum/theorie-ueber-den-haufen-geworfen-rosetta-lueftet-grosses-geheimnis-ueber-die-herkunft-von-wasser-auf-der-erde_id_4336931.html
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