Sprachschminke

Noch ein Beitrag (siehe den Beitrag gestern) zum Thema Sprachschminke: http://www.cicero.de/salon/geschlechterkorrekte-sprache-bayerischer-rundfunk-aechtet-maennliche-endung/58535 Der Merkur spricht von „Entmannung beim BR“: http://www.merkur-online.de/aktuelles/boulevard/fernsehen-tv/gruenen-politikerin-katharina-schulze-entmannung-beim-br-4487140.html 

Wenn alles geschlechtsneutral ist, gibt es auch bald keine Geschlechter mehr. Nur noch Sachen? Dann: Wehe, der Sache Mensch – wer spielt sich als BesitzerIn (Besitzx) auf?

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Ganzverschleiert

Eine ganzverschleierte Frau betrat eine Schule – und die Kinder fingen an zu weinen und wegzulaufen. Nun soll sie nicht mehr den Schulhof betreten. http://www.spiegel.de/schulspiegel/nikab-vollverschleierte-mutter-darf-grundschule-nicht-betreten-a-1005406.html

Ich denke, dass diese Vollverschleierung eben das auch bewirkt: Einschüchterung. Nicht nur bei Kindern – auch bei Erwachsenen. Die Erwachsenen können sich normalerweise ein wenig beherrschen – Kinder nicht. Wobei Lisa Fitz in Hart aber Fair sagte, als so eine Frau hinter ihr stand, sei sie sehr erschrocken und habe gedacht, der Tod stünde hinter ihr. Und das Schlimme: Offen, Gesicht zeigen, fröhlich, hell – all das ist mit einem solchen Outfit nicht mehr gegeben. Erstarrung, Schwärze, kein Mensch ist mehr zu sehen, sondern nur schwarzes herumlaufendes Tuch – was tun diese Frauen sich an. Sie müssen doch wissen, dass sie andere zu Tode erschrecken – ist das ein schönes Lebensziel? Reine Gewöhnungssache. Wir gewöhnen uns irgendwann auch daran. Doch müssen wir uns daran gewöhnen – oder soll man von anderen verlangen, dass sie sich daran gewöhnen, anderen keine Angst einzujagen? Schwere Frage.

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Wer Mohammed nicht mag, muss mit dem Tode rechnen. Nicht nur bei der ISIS – bei allen, die sich als besonders fromm ansehen: Iran, Boko Haram, Taliban, Pakistan, Saudi Arabien…: http://www.jihadwatch.org/2014/11/iran-death-sentence-upheld-for-man-who-insulted-muhammad-on-facebook

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Cahit Kaya vom Zentralrat der Exmuslime hat gesagt: Einen Staat, der dir per Gesetz verbieten kann, Witze über den Islam zu machen, oder den Islam zu kritisieren, nennt man einen islamischen Gottesstaat. Oder Deutschland.“ http://michael-mannheimer.net/2014/11/26/ex-moslem-deutschland-ist-de-facto-bereits-ein-islamischer-gottesstaat/ Ist es bei uns per Gesetz verboten? Wahrscheinlich eher: per Selbstzensur, und wenn die nicht funktioniert, dann bekommt man „Gruppenkeile“.

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Ich kann sie nicht lieben

Ich kann meine Mutter nicht lieben, da sie keine Muslima ist: http://www.jihadwatch.org/2014/11/uk-convert-to-islam-i-cant-love-my-mum-because-shes-not-muslim Dieses Problem dieses Mannes zeigt im Grunde das Grundproblem so manches dieser Religiösen (und Ideologen) auf: Ich kann nur lieben, was so ist wie ich, was so denkt wie ich, was so glaubt wie ich.

Die große Erkenntnis des Neuen Testaments ist: Gott liebt auch den Menschen, der sich von Gott losgesagt hat – das wird in unnachahmlicher Weise im Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lukasevangelium 15 http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas15 ) ausgesagt. Das wird in ebenso unnachahmlicher Weise durch das Sterben und den Tod Jesu erkannt: Er starb für uns gottlose (Römerbrief 5,6 http://www.bibleserver.com/text/LUT/R%C3%B6mer5 ). Daraus folgt für Christen, so sie diesen Glauben ernst nehmen, dass sie den Auftrag haben, diejenigen zu lieben, die eben nicht so sind, denken, glauben wie sie.

Ich habe zwar Ideologen genannt, aber da liegt die Sache ein wenig anders: Sie wollen die Welt retten und meinen, wenn sie nicht alle Andersdenkende zu ihrer Sicht von Weltrettung zwingen, geht die Welt zugrunde. In religiöser Hinsicht liegt der unmenschliche Fehler darin, dass man meint, man habe sich in Allah usw. hineinversetzt und muss darum den Mitmenschen, der nicht so denkt wie ich, hassen, weil es die Allah-Gottheit auch tue.

Jesus Christus lehrt das Gegenteil – eben: Er ist der Christus Gottes. Alles andere sind menschliche Sündenfälle.

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Fluthilfe für Flüchtlingsflut

Das ist natürlich ein gefundenes Fressen: Die Regierung weiß nicht, wie sie die ganzen Flüchtlinge bezahlen soll und könnte dafür den Fluthilfe-Fonds angreifen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-fluthilfe-fonds-soll-asylbewerbern-helfen-a-1005240.html Wie kommt man auf diese Idee, gerade aus dem Fluthilfe-Topf, Geld zu entnehmen, wenn nicht durch die Assoziation: Flüchtlingsflut?

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Bei Grass mit der Zwangseinquartierung anfangen – aber bitte keine ausgewählten Personen, die seinen intellektuellen Ansprüchen genügen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/guenter-grass-bringt-zwangseinquartierungen-ins-spiel-a-1005346.html

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Es muss etwas getan werden – und zwar von allen. Aber nicht in hirnloser Hektik, sondern geplant. Hirnlose Hektik hinterlässt nur Trümmer – kein fruchtbares Miteinander. Klar ist mir auch, dass im Augenblick alles voll ist und überquillt. Aber: Das war seit Jahren abzusehen. Die Politik hat es verschlafen und gar noch gefördert (EU). Und nun kann man schon erwarten, dass die massenhaft existierenden Experten auch Wege finden, dieses Problem zu lösen.

Realpolitik ist gefragt, nicht Träumerei: http://www.welt.de/politik/deutschland/article134771504/Gruene-proben-bei-Abschiebequoten-den-Aufstand.html

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Ein weiteres Problem: Man könnte Obdachlosenasyle für Flüchtlinge usurpieren – müssen sie dann erfrieren?

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Liebe

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Menschen suchen Geborgenheit in der Familie – und dabei wissen sie: Familie ist brüchig – und wird immer brüchiger. Wenn die Familie nicht selbst eine gemeinsame Basis hat, dann kann sie nicht halten, was sich viele von ihr erhoffen. Schönheit kann keine Basis sein, Glücksgefühl kann keine Basis sein – es muss etwas dazu kommen, das Krankheit, Spannungen, Not, Uneinigkeit aushält. Etwas, das als Basis bleibt, wenn auch alles andere wegbricht. Und da sind Liebe aus Glauben und Glaube aus Liebe die Basis.

Liebe aus Glauben ist Geschenk von Außen. Liebe aus dem Innern des Menschen kann schnell erkalten. Dennoch: Was ist bewundernswerter als die Liebe, zu der sogar der Mensch fähig ist? Auch wenn sie noch so klein ist?

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Bibel – das mächtigste Buch

„Die Bibel. Das mächtigste Buch der Welt“ so lautet das Thema des neuen http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/index-2014-6.html Bei einem ersten Durchblättern scheint es mir recht gelungen, beim überfliegenden Lesen scheint es mir nicht von einer penetranten Antihaltung geprägt zu sein, sondern von Sachlichkeit. Ich muss freilich tiefer hineinlesen, um es letztlich beurteilen zu können.

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Sprachschminke

Die Sprache muss geschminkt werden, damit das Übel nicht so schlimm aussieht. Das kennen wir und wird hier den staunenden Zeitgenossen ans Herz gelegt – ein Beitrag von Broder, der gegen solche Sprachschminkerei ist: http://www.welt.de/kultur/medien/article134714969/Vorsicht-beim-schoenen-deutschen-Wort-Dschihad.html

Von wem die Leute, die sich so etwas ausdenken, alles Geld bekommen! Steuergelder unter anderem! http://www.neuemedienmacher.de/ Da beginnt man zu ahnen, warum an manchen Orten dringend benötigtes Geld fehlt.

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Erdogan ist das Problem

Auch schon erkannt?: Erdogan ist das Problem. Er will, dass die USA erst Assad bekämpft, bevor die türkische Regierung den Kampf gegen die ISIS forciert. Aber ich vermute, dass Erdogan auch dann, wenn Assad bekämpft ist, nicht mitmachen wird, weil er die ISIS gegen die Kurden braucht. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article134642758/Erdogan-ist-Teil-des-Problems-nicht-der-Loesung.html

Auch innertürkisch ist starker Ärger vorhanden. Warum? Weil Erdogan seinen Diktatoren-Palast in einen Raum gesetzt hat, der extra für die Bürger zur Erholung gedacht war. So hörte ich im Radio. Warum Diktatoren-Palast? Weil Leute, die diktatorische Ambitionen haben, einen Bautrieb entwickeln, der ihre Größe demonstrieren soll.

In Europa hört man ständig, die ISIS ist nicht Islam – ist sogar anti-islamisch. Was ist dann Erdogan, der von der ISIS nicht lassen kann? Das setzt die türkisch-islamische Community stark unter Druck.

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