Sich einen Gott wünschen

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Gibt es Gott nur, weil Menschen sich Gott wünschen?

Glauben manche Menschen, Gott sei ein Wunschgebilde, weil sie sich wünschen, es gäbe keinen Gott?

Ich denke, diese Aussage, der Mensch wünsche sich einen Gott, darum gibt es ihn, wird ausgerechnet von Atheisten widerlegt. Und zwar von den so genannten frommen Atheisten: So mancher, der öffentlich auftritt sagt: Ich würde ja gerne glauben – aber es gibt keinen Gott.

Das heißt: Ich wünschte mir, Gott zu finden – finde ihn aber nicht.

Sich einen Gott wünschen, führt also noch nicht zum Glauben an Gott.

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Sehen wir diese Apfelblüte, können wir sagen: Es gibt keine Äpfel, nur Blüten.

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Weg mit dem Leben, weg mit dem Alltag

Es ist ein ständiger Kampf gegen die Realität einer Gesellschaft, die wir in bestimmten Kreisen unserer Gesellschaft antreffen. Wenn man gegen alles ankämpft, was irgendwie nach normalem Leben aussieht, muss man sich nicht wundern, wenn man kleine graue Menschlein im Gleichschritt produziert. Natürlich sind sie heute nicht grau, sondern bunt angemalt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-frauenfeindliche-werbung-a-1031039.html

Und auch hier wieder: Natürlich bin ich gegen Frauenverachtung, natürlich bin ich gegen die Verwendung der Frau als Frau zu Werbemitteln, natürlich finde ich, sollte jede Frau nicht einem Schönheitsideal unterworfen werden, natürlich…

Aber für Menschenrechte und somit für Gleichberechtigung zu sein, heißt nicht: Alles mit einem ideologischen Schimmelpilz zu überziehen, der die gesellschaftlichen Zusammenspiele erstickt.

Da kämpft man gegen die Frau auf Plakatwänden – und vergisst diese hier? http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1664263_Unzulaessige-Gebuehr-Salzburg-muss-Prostituierten-800.000-Euro-zahlen.html Zuhälter freuen sich.

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Es ist doch gut: Sie demaskieren sich selber: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/ndr-satire-mit-faekalsprache-gegen-bildungsplan-demonstranten-91864/ Das Problem ist nur: Wer andere zum Lachen bringt, indem er andere verarscht, der hat die Leute auf seiner Seite – auch ohne Argumente.

Das sieht man bei der Heute-Show: Keine Argumente, nur Menschen hinters Licht führen – und es wird gejubelt, geklatscht, gestampft. Das bringt einen häufig dazu, an die Zeitgenossen zu zweifeln. Aber dieses Zuschauer-Vorführen der Heute-Show ist Teil der Satire, darum gibt es ja hin und wieder Publikumsbeschimpfung – und es grölt dazu.

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PEN-Preis für Charlie Hebdo + Freie Meinungsäußerung

Der PEN-Preis geht an Charlie Hebdo, weil diese Zeitschrift für die Meinungsfreiheit eintritt. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/kritik-an-pen-preis-fuer-charlie-hebdo-91850/

Dafür hätte ich es ihr auch verliehen. Nicht verliehen hätte ich es für die Art und Weise, wie sie es tut. Auch von anti-religiösen Menschen ist Respekt zu erwarten.

Aber gut ist es, dass sich der PEN hinter Angegriffene stellt. Denn Gewalt ist kein Mittel, sich über Respektlosigkeit zu beschweren. Gewalttätigkeit fordert Respektlosigkeit geradezu heraus.

Von daher scheint es mir ein politischer Akt zu sein, Charlie Hebdo den Preis zu verleihen, kein Vernünftiger.

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Islamistische und Extremistische Gruppen und Stürzenberger

Auf ca. 80 Seiten werden im Verfassungsschutzbericht von Bayern islamistische und andere ausländerextremistische Gruppierungen dargestellt.

Dann werden auf ca. 50 Seiten rechtsextremistische Umtriebe erfasst.

Dann werden ca. 10 Seiten Michael Stürzenberger und der „Die Freiheit“ gewidmet – wegen Islamfeindlichkeit.

Glückliches Bayern! Nur 30 Seiten Linksextremismus!

Scientologie hat es immerhin auf ca. 12 Seiten gebracht.

Ähnlich weit hat es seitenmäßig die organisierte Kriminalität gebracht. Wie gesagt: Glückliches Bayern.

Die Frage stellt sich: „Stürzenberger“? Und dann staunt man nicht schlecht: „Es liegen zahlreiche tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass Stürzenberger und der Personenkreis um ihn verfassungsschutzrelevante islamfeindliche Bestrebungen verfolgt.“ Und worin liegen diese Anhaltspunkte? Er unterstelle Muslimen „islamistische oder gar terroristische Verhaltensweisen seien nicht der Ausnahme-, sondern der alltägliche Normalzustand“ – daraus lasse sich schlussfolgern, dass „die Äußerungen darauf abzielen, Muslime auszugrenzen und verächtlich zu machen.“ Im weiteren Text wird noch einmal betont, dass Stürzenberger nicht zwischen Islamisten und Muslime differenziere. Und ebenso wird betont, dass Die Freiheit den Islam als faschistische Ideologie ansehe und den Koran als Hass- und Hetzbuch.

Das alles zählt also nicht mehr zur freien Meinungsäußerung, sondern wird vom Staat als gefährlich eingestuft, so gefährlich, dass man den Verfassungsschutz darauf ansetzen muss? http://www.verfassungsschutz.bayern.de/imperia/md/content/lfv_internet/service/vsb_2014_pressefassung.pdf

Da all das nichts mit dem Islam zu tun hat, was ihm Stürzenberger ankreidet, stellt sich mir die Frage, hat eigentlich Stürzenberger was mit Stürzenberger zu tun?

Werden eigentlich auch diejenigen vom Verfassungsschutz überprüft, die eine Spaltung in die Gesellschaft treiben, indem sie Rechte mit Rechtsextremen gleichsetzen oder Linke mit Linksextremen? Das ist mir nicht bekannt. Muss man auch hier also wieder von Sonderbrötchen ausgehen?

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Rassismus und Verbrechen

Die Herkunft von Verbrechern nennen – ist das Rassismus? Manche meinen ja, manche meinen nein: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-plasberg-talk-ist-es-rassistisch-nach-der-herkunft-von-verbrechern-zu-fragen_id_4641709.html Spannend ist für unsere Gesellschaft, welche Sicht sich durchsetzen wird. Die ideologische oder die realistische und hilfreichere Sicht?

Aber wie dem auch sei: Als Medienbeobachter weiß man eh, welche Herkunft sich hinter welchen Verbrechen bzw. die Art der Verbrechen befindet. Das trifft zwar nicht immer zu – aber zu einem großen Teil. Und weil es nur zu einem großen Teil zutrifft, aber nicht immer, wird durch das Verschweigen eben auch das eine oder andere Verbrechen Ausländern bzw. ausländisch Stämmigen zugewiesen, die gar nichts dafür können. Also ist das Verschweigen auch für Ausländer kontraproduktiv.

Vielleicht werden wir bald über unsere Polizei und Medien nur noch so informiert: Es kam einer ums Leben. Einer wurde ausgeraubt. Eine wurde vergewaltigt. Dann kann man keine Zuordnungen mehr herstellen. Man könnte das höchstens noch über die Frage der Wahrscheinlichkeit.

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Warum ist es kein Rassismus, wenn man Weiße von einem Projekt gegen Rassismus ausschließt? Hier erfährt man es:  http://www.standard.co.uk/news/education/goldsmiths-union-insists-it-isnt-racist-or-sexist-after-their-diversity-officer-banned-white-people-from-equality-event-10200703.html

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Islamisten + Nigeria: Befreite Mädchen

Auch eine Art Kriegführung: http://www.jihadwatch.org/2015/04/islamic-state-in-rome-and-milan-we-are-on-your-streets-we-are-locating-targets

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Hamas eben: Rakete auf Schulen aufstellen – dann lamentieren, wenn die Verteidigung Israels eine Schule angegriffen hat: http://blog.unwatch.org/index.php/2015/04/27/confirmed-un-admits-palestinians-stored-rockets-in-unrwa-schools-and-highly-likely-used-school-premises-to-launch-attacks/ Und die Welt lamentiert mit der Hamas mit, statt die Hamas abzusetzen, eine Übergangsregierung zu stellen, die Ordnung in den islamistischen Gaza-Laden bringt, indem sie Menschenrechte durchsetzt, dann zu recht dieses Stückchen Land subventioniert. Danach, wenn Ruhe eingekehrt ist, alles den Palästinensern wieder übergeben.

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Ein Islamist hat unter Allahu Akbar -Schreien auf eine Polizeistation geschossen und einen Polizisten ermordet: http://www.jihadwatch.org/2015/04/bosnia-muslim-screaming-allahu-akbar-opens-fire-at-police-station-killing-one-officer

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War es jetzt, dass Aleppo wieder von Islamisten angegriffen wurde? Leider fand ich bei der Info, die ich bekommen habe, kein Datum. Aber die bittere Aussage, dass die Islamisten von den USA, Frankreich, Großbritannien, Türkei und Saudi Arabien unterstützt wurden – Christen hätten in sehr großer Angst gelebt.

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Sie morden und morden weiter: http://www.focus.de/politik/ausland/opfer-von-boko-haram-hunderte-leichen-in-nordnigeria-entdeckt_id_4643881.html

Immer wieder einmal denke ich an die Hunderten entführten Mädchen. Soeben habe ich gelesen: http://www.focus.de/politik/ausland/nigeria-armee-rettet-200-maedchen-aus-boko-haram-lager_id_4645788.html Die nigerianische Armee hat Mädchen gerettet – aber ob es die 200 sind, wird überprüft.

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Wunderheilungen

Veilchen_Gras ( Das Veilchen ist eines der vielen helfenden Pflanzen: http://www.gesunde-hausmittel.de/veilchen )

Es ist schlimm, wie Menschen die Not anderer Menschen ausnutzen. Eine Frau aus Australien hatte behauptet, sie sei vom Krebs geheilt worden – und es entstand ein Hype um sie – sie machte viel Geld mit ihrer Behauptung. Kritiklos wurde alles in Medien weitergetragen und für sie geworben. Wer sich gegen diesen Hype wandte, musste mit dem Zorn ihrer Fans rechnen. Doch inzwischen ist die Haltlosigkeit aufgeflogen. http://ef-magazin.de/2015/04/27/6776-australische-wunderheilungs-app-kein-raum-fuer-realitaetssinn

Ich muss gestehen, dass auch christliche Gruppen mit Wundertaten Werbung machten. Jeder, der mit Wundern wirbt, sollte äußerst kritisch betrachtet werden.

Aus christlicher Perspektive sehe ich das so: Wunder heute, gewirkt durch den Glauben an Jesus Christus, geschehen nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Warum nicht? Eben weil der Widersacher des christlichen Glaubens die Wunder für seine Zwecke verwendet. Und das war schon kurze Zeit nach Jesu Sterben so: Magier nahmen den Namen Jesus in ihr Repertoire auf, um dem staunenden Publikum ihre Macht zu zeigen. Und mit Wundern wurde Schindluder getrieben, wie ein Petrus-Fake erzählt: am Grill brutzelnde Fische fingen an zu leben, die Tochter des Petrus diente als Falle für Leichtgläubige, indem er, so berichtet dieser irrsinnige Text, sie immer wieder sterben ließ, um durch die Macht der Auferweckung sie wieder ins Leben zu rufen, damit Menschen Christen werden. Solch Humbug gibt es immer wieder.

Worin liegt der Unterschied zu den Wundern Jesu? Die Evangelien haben Wunder auch werbend in ihr Evangelium eingebettet. Aber eben eingebettet. All diese Wundertaten werden im Grunde durch die Hinrichtung Jesu in Frage gestellt: Anderen hat er geholfen – und kann sich nicht selbst helfen? So riefen die Spötter. Den Evangelien geht es um Tod und Auferstehung Jesu Christi, er ist der Wirkende. Das wollten sie auch mit einzelnen Naturwundern ausdrücken. So manches Wunder selbst verbietet die marktschreierische Weitergabe: Sagt es nicht weiter, mahnt Jesus die Geheilten.

Jesus selbst bettete seine Wunder in die Botschaft von der Gottesherrschaft ein. Er wollte damit sagen und zeigen: Ihr erwartet in der Zukunft Gottes eine gute, friedvolle, menschliche Welt: Also fangt damit jetzt schon an! Die Gemeinde griff das dann später auf und gründete die ersten Krankenhäuser, die für alle offen waren, finanziert von den Reichen der Gemeinden.

Wunder geschehen auch noch heute. Aber diese Wunder sind Gnade. Und wer sie erlebt, erlebt sie als Gnade. Er weiß aber auch, dass Wunder nicht machbar sind, nicht einzufordern, nicht zu erzwingen sind. Wunder sind Ausdruck der Beziehung zu Gott in Jesus Christus – wie auch das sich Gott Anvertrauen, wenn er keine Wunder wirkt, Ausdruck der Beziehung zu Gott in Jesus Christus sind.

Auf diese Gottesbeziehung kommt alles an – Wunder hin oder her. Auf das menschliche Wirken gegenüber anderen kommt alles an – Wunder hin oder her. Wobei das schon ein großes Wunder ist, wenn Menschen anfangen, menschlich miteinander umzugehen, im Sinne der Reich-Gottes-Botschaft Jesu.

Damit sei auch vor den christlichen Marktschreiern gewarnt, die irgendwelche Wundertaten hinausposaunen. Man muss ihnen äußerst skeptisch begegnen. Schon das Matthäusevangelium warnt: Am Ende der Zeit sagen sie: Haben wir nicht in Jesu Namen Wunder getan? Jesus sagt: Ich kenne euch nicht, es kommt darauf an, Gottes Willen zu tun (Mt 7,21ff.).

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