Man mag das politisch halten wie man will – aber die Versicherer wissen wohl, warum sie Flüchtlingsheimen kündigen bzw. mehr verlangen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article140470318/Fuer-Versicherer-sind-Asylheime-wie-Boellerfabriken.html Die Politik mag das bekämpfen – aber sollte lieber an die Symptome gehen. Denn das scheint das Motto der Politik zu sein, wie sie mit Blick auf die Versicherer realisiert werden soll: Lasst´s kosten, Leute. Irgendwer wird´s schon bezahlen und irgendwie wird´s schon bezahlt. Genauso geht man auch mit der Bevölkerung um: Irgendwie kriegt ihr´s schon hin.
Es ist gut, dass die Evangelische Kirche sich stärker engagieren will: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/protestanten-fordern-fluechtlingshilfe-91919/ Das ist insofern gut, wenn sie sich selbst dafür einsetzt – und das tut sie vielfach. Denn einfach nur vom Staat zu fordern ist bekanntlich schofel.
*
Broder fordert ein robustes Mandat für die Bundeswehr, um in Afrika Raum zu schaffen, in denen Flüchtlinge wie Menschen leben können: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article140455149/Wir-sind-den-Afrikanern-Bundeswehreinsaetze-schuldig.html Das kommt einem Punkt meiner Vorstellung ganz nah, wenn man Bundeswehr durch UN ersetzt.
*
Interessant ist in diesem Zusammenhang zu sehen, wie realpolitische Einwände gegen eine falsche Flüchtlingspolitik in so manchen Zeitungen karikiert werden, um diese Einwände ad absurdum zu führen. Realismus lässt sich durch Emotion vertreiben. Aber letztlich wird die Emotion nicht helfen.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
