Kapitalismus im Kopf

Kapitalismus im Kopf: http://www.carta.info/78603/ausbeutung-4-0-kapitalismus-im-kopf/

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Post setzt polnische Briefträger ein: http://www.welt.de/wirtschaft/article141517186/Post-setzt-polnische-Paketboten-in-Berlin-ein.html und benutzt Beamte als Streikbrecher. Die darf das, denn die Beamten machen es freiwillig.

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Die Bahn wird vielleicht Züge in China kaufen, statt von Siemens: http://www.welt.de/wirtschaft/article141472929/Deutsche-Bahn-will-Zuege-in-China-kaufen.html Ich empfinde diese Ansage als katastrophale Drohung. Hat die GDL der Bahn alles Geld oder Hirn weggestreikt? Weder noch. Die Bahn will China vor der Pleite unterstützen: http://www.welt.de/finanzen/article141491003/IWF-warnt-vor-wirtschaftlichen-Problemen-in-China.html

Apropos chinesische Pleite: Schon oft vorhergesagt – nie gekommen. Gibt es eigentlich jemand, der die Finanzen aus neutraler Sicht nicht nur Griechenlands sondern auch Chinas – oder auch der USA untersucht?

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Zynische Empörung

Ein Beitrag, der zu Recht kritisiert, dass Menschen ermordet werden, in Massen ermordet werden – aber man sich in den Feuilletons über die Zerstörung von Kulturgütern empört: http://www.cicero.de/salon/zerstoerung-von-weltkulturerbe-durch-den-die-zynische-empoerung-den-feuilletons/59300 Ich würde das nicht gegeneinander setzen: Wo Menschenleben nichts gelten, gilt auch Kultur nichts…

Entschuldigt, diese Aussage ist falsch, denn Nationalsozialisten hörten klassische Musik – und ermordeten Menschen in den KZ: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ftlingsorchester

Der Mensch ist manchmal undurchschaubar und widerlich. Manchmal steht man dicht vor einer Anthropodizee.

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Islamisten + Erdogan

Kreuz von Kirche entfernt – in Malaysia – geschieht auch ständig in China: http://www.jihadwatch.org/2015/05/muslims-forcibly-remove-cross-from-church-in-moderate-malaysia Das Kreuz – ein mächtiges Zeichen – wenn alle dagegen ankämpfen! Nun denn – es wird ihnen nicht gelingen, wie den Nationalsozialisten nicht, die laut Böll das Kreuz abhängten doch der Hintergrund, der nicht wie die umliegende Farbe nachgedunkelt war, zeigte weiterhin das Kreuz.

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Die typischen Reden in den Moscheen entsprechen den nichtislamischen Reden der ISIS: http://www.jihadwatch.org/2015/05/typical-egyptian-mosque-sermons-identical-to-non-islamic-islamic-state Fazit: Es gibt im Grunde keine Muslime mehr – außer ein paar in Europa.

Selbst unter den Al Jazeera Lesern gibt es 81% die sich als Anhänger der ISIS outeten: http://www.jihadwatch.org/2015/05/81-of-respondents-to-al-jazeera-poll-support-the-islamic-state Man kann natürlich sagen: Nur die haben abgestimmt, die für die ISIS sind. Aber das wäre ja gerade das Problem: Warum lassen sich die Nicht-ISIS-Anhänger überall so in die Enge treiben?

Dass Karikaturisten die ISIS mit spitzer Feder aufspießen dürfen, ja müssen, ist klar, weil die ISIS den etablierten islamischen Staaten zu nahe kommt. Aber dürfen sie auch den Islam mit spitzer Feder darstellen, ohne Schaden an leib und Leben zu nehmen? http://www.cicero.de/weltbuehne/mit-humor-gegen-terror-wie-muslimische-karikaturisten-den-bekaempfen/59298

Eine internationale konzertierte Aktion gegen die ISIS – eine gute Idee: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article141446633/Der-IS-das-sind-die-Nazis-des-Mittleren-Ostens.html Cameron versucht schon, sich mit Putin zu einigen. Das Problem: der Westen beharrt darauf, dass der Kampf ohne Assad stattfinden müsse. Schließlich will man ja sein Gesicht wahren, nachdem man sich so vollkommen verirrt hat. Vielleicht ein günstiger Augenblick: Lasst mir die Krim – ich lass euch Assad. Und alle sind es zufrieden, die Türkei ists zufrieden, Saudi Arabien ists zufrieden – außer Assad und die Christen, weil sie den Islamisten dann vollends ausgeliefert werden. Warum Islamisten? Die ISIS ist doch dann weg? Wie viel islamistische Gruppen kämpfen in Syrien? Ich vergaß die Zahl.

Geschichte kennt genügend solcher üblen Deals.

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Überall kommen Christen, die vom Islam konvertiert sind, ins Gefängnis: Iran, Ägypten – wenn sie denn die Konversion überleben: http://www.jihadwatch.org/2015/05/egypt-muslim-convert-to-christianity-rots-in-prison In Venedig sollte es ein Kunstwerk sein, das die Ausgrenzung von Muslimen in Europa anprangert: Umwandlung einer Kirche in eine Moschee: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/venedig-macht-moschee-dicht-92156/

Noch ein Hinweis: es ist nicht zu akzeptieren, dass ein Christ gegen einen Muslim vor Gericht aussagt: http://www.jihadwatch.org/2015/05/egyptian-judge-unacceptable-for-christians-to-testify-against-muslims Die Muslimbrüder werden also bekämpft. Der ideologische Untergrund bleibt.

Und so können Nachrichten über nachrichten über die Diskriminierung von Christen genannt werden.

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Muslime in Europa? Schiiten contra Sunniten – Sunniten contra Schiiten: http://www.jihadwatch.org/2015/05/denmark-armed-criminal-gangs-dividing-into-sunni-and-shia

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Es muss erlaubt sein, auch mal was Lustiges im Blog zu bringen: http://www.focus.de/politik/videos/ehli-suennet-tv-tuerkischer-hobby-imam-warnt-masturbation-fuehrt-zur-schwangerschaft-der-hand_id_4706764.html

Ja, ja, ich weiß, Christen reden manchmal auch viel Stuss. Aber lustig ist es dennoch.

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Erdogan wütet mal wieder: So wütet er gegen die New York Times, die die Situation der Presse in der Türkei anprangert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/erdogan-attackiert-new-york-times-wegen-kritik-a-1035633.html Es wäre schön, wenn die AKP weniger Stimmen bekäme – aber die Naivlinge oder diejenigen, die einen starken Macker – auf türkisch: Sultan – wünschen, sind doch zu viele in der Türkei. Ich hoffe sehr, ich irre. Aber warum wütet Erdogan gegen die New York Times, die liest doch kaum jemand? Er benötigt ein Feindbild, damit er die Menschen auf seine Seite zieht. Kritik ist also kontraproduktiv.

Es gibt aber noch mutige Richter in der Türkei. Wie lange noch? http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-gericht-erklaert-palast-von-erdogan-zum-schwarzbau-a-1035593.html

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Freiheit

P1000337

Hauptsache: Frei zu sein. Und dann? http://kath.net/news/50684

Menschen leiden unter der Freiheit, weil sie nicht wissen, wozu sie frei sind, was sie damit anfangen sollen. Manche Menschen erwarten Freiheit, vergessen dann aber, dass das Leben eben eine Mischung aus Freiheit und Gebundenheit ist. Es kommt zwangsläufig zu Gebundenheiten an Krankheit, an Mitmenschen zum Beispiel.

In Gebundenheit lernen, frei zu sein. Sich auch von Freiheit nicht fesseln lassen, nicht die Sehnsucht nach Freiheit über sich herrschen zu lassen, sondern Herr zu sein sowohl über Freiheit als auch über Gebundenheit.

Zum Thema Freiheit hat der Apostel Paulus einiges zu sagen: Geknechtet wird der Mensch vom Bauch (täglichen Bedürfnissen), davon, dass er sich zwingen lässt, etwas zu tun, was er gar nicht tun will, von seinem unsozialen Wesen (Sünde). Frei ist nur der, der Gott gehört – und er ist frei von allen Menschen, für alle Menschen – wie Luther sinngemäß präzise formuliert: Ein Christ ist ein freier Mensch – ein Christ ist ein Diener.

Freiwillig, das heißt unter Gottes Willen stehen und dann Liebe üben. Dann fürchtet man weder Knechtendes (Krankheit, Sünde, Tod), dann weiß man, wofür man frei ist: Zum Wohl der Menschen – und damit natürlich zu seinem eigenen Wohl.

Anders ausgesprochen: Der Mensch ist ein soziales Wesen – und er findet seine Freiheit in einer gelingenden sozialen Beziehung mit seinen Mitmenschen.

Gott schenkt Freiheit.

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Männer und Frauen + Rundfunkbeiträge + Vegetarier + Statistiken

Da freuen wir uns doch, dass wir so intelligent sind, wir Männer, dass uns nicht Brüste der Frauen und deren lange Beinen interessieren – wahrscheinlich der Po auch nicht, auch nicht das Verhältnis Busen-Taille-Hüfte – sondern: die Intelligenz der Frauen: http://www.focus.de/panorama/videos/evolutionsbiologe-enthuellt-schluss-mit-den-vorurteilen-darauf-achten-maenner-bei-einer-frau-wirklich_id_4705170.html

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Das wäre doch mal was: Abschaffen der Rundfunkbeiträge und Förderung je nach Themen. http://www.focus.de/finanzen/recht/anreize-fuer-effiziente-produktion-rundfunkbeitrag-abschaffen-gutachter-fordert-privatisierung-von-ard-und-zdf_id_4704621.html Leider beschleicht mich Skepsis: Welche Themen werden dann noch gefördert? Niedliche Katzenfilme, Tanzwettbewerbe und Tatort – und so US-Lachfilme vom Band.

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Als Vegetarier hat man ein schweres Leben, es sei denn, man sieht es nicht ganz so eng: http://www.focus.de/gesundheit/videos/cornflakes-marmelade-pesto-vorsicht-diese-10-lebensmittel-sind-gar-nicht-vegetarisch_id_4700886.html

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Was soll man da sagen: Statistiken laden eben dazu ein, dass sie gefälscht werden. Warum? Weil viele Menschen den Statistiken vertrauen: http://www.focus.de/wissen/mensch/tricks-und-manipulationen-die-truegerische-sicherheit-der-statistik-so-beluegen-uns-unternehmen_id_4700267.html Man sollte immer auch Statistiken zu Rate ziehen, die gemacht wurden, als das jeweilige Thema noch nicht virulent war. Denn sobald ein Thema wichtig ist, hat es doch so seine neuen Nuancen. Besonders schön sind die Statistiken der Bertelsmann-Stiftung – würde ich sagen. Hat die schon mal einer unter die Lupe genommen? Aber dennoch: Lesenswert – und: man lernt nie aus: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/zivilgesellschaft-in-zahlen/projektbeschreibung/

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Ukraine + Russland + Sauertöpfe

Die Ukraine steht vor dem Kollaps. Poroschenko muss den Karren aus dem Dreck ziehen – und fährt ihn zum Teil immer tiefer rein. Poroschenko ist kein Wundertäter – aber auch keiner, der weiß, wie man mit all den ukrainischen Zuständen umgehen muss. Und wenn er es denn weiß: Wie bekommt er die notwendigen Leute auf seine Seite? Aber das ist das Erbe des Kommunismus. Alle ehemaligen kommunistischen Staaten stehen vor einem Scherbenhaufen und versuchen irgendwie das, was durch den Kommunismus an Gutem zerstört worden ist, irgendwie wieder zu flicken. Putin versucht es. Georgien versucht es. Moldawien – liegt am Boden, Ukraine versucht es, Ungarn, Rumänien, Bulgarien… – sie lebten alle auf Pump, hatten nichts – und versuchten dennoch nach außen zu glänzen.

Der Westen hat seine ungebrochene Tradition – aber der gesamte Osten wurde durch den Kommunismus der besten Menschen beraubt, sie wurden ermordet, in Erziehungslager gesteckt, Familien wurden getrennt, Angst, seine Meinung zu äußern herrschte… Es wird lange dauern, bis wieder irgendein Pflänzchen gewachsen ist, nachdem die Länder zur Wüste gemacht worden sind. Und der Westen muss helfen, so gut er kann – aber er kann nicht erwarten, dass das Pflänzchen über Nacht ausgewachsen ist. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ukraine-krise-wirtschaft-des-landes-liegt-am-boden-a-1034960.html

Der Kommunismus hinterlässt – wie andere Ideologien Wüsten. Bis diese wieder zum Blühen gebracht werden, dauert es sehr, sehr lange.

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Warum Russland die Kirchen aus dem Westen kontrolliert? Die Orthodoxe Kirche ist zwar im Ökumenischen Rat, ich hatte das gestern im Blog, aber ihr Interesse loiegt nun nicht darin, den anderen Kirchen Freiheit in Russland zu schenken. Sie wacht eifersüchtig darüber, dass auch ja keine anderen Konfessionen in ihrem Hoheitsgebiet Fuß fassen kann. Der Staat kontrolliert an dieser Stelle im Auftrag der Orthodoxen Kirche. Das finden wir im Grunde in allen orthodoxen Ländern, diese enge Verbindung der Kirche mit der Nation. Ich vermute einmal, dass sich da wenig geändert hat in den letzten Jahren. http://glauben-verbindet.blogspot.de/2015/05/gesetzesverscharfung-in-russland-und.html Ich selbst habe viel aus der Orthodoxen Kirche, sei es Russlands usw., im Blog, weil ich für eine Öffnung der Kirchen bin. Aber davon ist die Orthodoxe Kirche noch sehr weit entfernt. Mancherorts haben christliche Gruppen massive Schikanen durch die Popen usw. zu erleiden. Das muss auch einmal gesagt werden.

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Meine Güte – wie sauertöpfisch manche Journalisten reagieren! http://www.stern.de/kultur/musik/eurovision-song-contest/esc-song-fuer-wien-russland-als-weltverbesserer-zum-kotzen-2180452.html Das ist ja schon wieder lustig. Aber gut, dass die Russen den zweiten Platz gemacht haben, so haben sie über die Russen zu schimpfen, sonst wären sie noch aggressiver mit dem homophoben Schweden ins Gericht gegangen.

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Wirte sind bunt

Münchener Wirte sind bunt: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gegen-rechtsradikalismus-kein-bier-fuer-neonazis-1.2489285 Abgesehen davon, dass sie sicher kaum einem Menschen ansehen dürften, ob er rechtsradikale Gesinnung vertritt, werden Menschen, die für Meinungsfreiheit eintreten, sicher einen Bogen um diese Lokale machen. Ich bin gegen Nazis und co. Das dürfte jeder in meinem Blog herausgefunden haben. Aber ich bin auch dagegen, dass man Menschen mit einer Gesinnung, die mir nicht passt, nicht Nahrungsmittel zukommen lässt.

Solche Gesinnungslokale (die einen mögen Linke nicht, die anderen Rechte, die dritten Heteros oder Schwule nicht, die vierten mögen keine Frauen und Kinder, die fünften keine Behinderten, die sechsten keine Senioren, die siebten keine Ausländer, die achten keine Christen oder Atheisten…) sind mir nicht geheuer. Da muss ich auch meinem sehr verehrten Herrn Klopp widersprechen: http://www.sueddeutsche.de/sport/bvb-kampagne-gegen-rechts-mit-bierdeckeln-gegen-rassismus-1.2387557

Kommende Diskussionen:

Raus mit dir aus meinem Lokal! Ich bin nicht rechtsradikal! Egal, du siehst aber so aus!

Freilich geht es darum, rechtsradikale Gruppen auszuschließen, damit sie keinen Raum haben, ihre Gemeinschaft auszuüben. Auf diese Weise will man den Rechtsradikalismus austrocknen. Das Dumme ist nur: Man wird damit auch Gruppen austrocknen, die nicht rechtsradikal sind, sondern konservativ, rechts – also alles, was sich nicht wie die Linken gebärdet, alles, was einer linken Stadtregierung nicht passt und quer kommt. Denn wie die Vergangenheit zeigt, können da viele nicht unterscheiden.

Übrigens: Wirte dürfen weiterhin rechten Gruppen das Lokal zur Verfügung stellen – das ist nicht verboten- Ist das von der Stadt München nicht gnädig? Aber die Stadt wird dann mit den Bierfirmen reden – damit diese dann nicht mehr liefern. Nun setzt einmal die oben genannten Gruppen ein. Was würde passieren? Das, was München hier macht, ist schlicht und ergreifend diskriminierend und antidemokratisch. Aber die Demokraten (?) fühlen sich wohl gut dabei.

Zuerst holten sie die Kommunisten;
ich schwieg, denn ich war kein Kommunist.
Dann holten sie die Juden;
ich schwieg, denn ich war kein Jude.
Dann holten sie die Gewerkschaftsmitglieder unter den Arbeitern;
ich schwieg, denn ich war kein Gewerkschafter.
Danach holten sie die Katholiken;
ich schwieg, denn ich war Protestant.
Schließlich holten sie mich,
und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können. (Martin Niemöller)

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Aufschrei

Es gibt kaum noch Aufschreie, weil die Welt überall am Schreien ist, kann man nicht noch mehr schreien. Und wenn es einmal einen Aufschrei gibt, dann verhallt er schon nach kurzer Zeit. Der Aufschrei wird vermisst, wegen der antiken Stadt Palmyra. Der Aufschrei – wo bleibt er angesichts des Abschlachtens der Christen weltweit? Der Aufschrei – wo bleibt er angesichts der Ausbeutung von Menschen weltweit? Der Aufschrei – wo bleibt er angesichts des Menschenhandels/Sklaverei – weltweit?

Man darf sich von einem Aufschrei nichts mehr erhoffen, sondern muss im Kleinklein menschlich agieren, sich zusammentun.

Die UN ist ein hoffnungsloser Fall. Kann man sich nicht einmal einen Ruck geben und sie neu aufstellen? Nein. Man gab sich einen Ruck – und dann kommen doch wieder die Menschenverächter wie Saudi Arabien und setzen sich an die Spitze der „Verteidiger“ der Menschenrechte – ein Sinnbild für den Zustand der gesamten UN: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/is-bedroht-palmyra-nimrud-hatra-aufsatz-michael-sommer-a-1035171.html

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Deutsche=Türken + Fahimi + „Tabulose Islamfeindlichkeit“

Wir haben also schon eine Art Einheitspartei, die in Deutschland und in der Türkei antritt: Die Grünen/HDP: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/25/mit-deutschen-steuergeldern-gruene-machen-werbung-fuer-tuerkei-wahlen/ Das ist politisch äußerst interessant zu sehen, denn das zeigt uns doch, dass die Grünen der Meinung sind, dass Türkei und Deutschland politisch zusammengehören. Es ist natürlich gut, gegen die AKP Werbung zu machen – doch das politische Signal, das mit dieser Grünen-Aktion gegeben wird, ist nicht unterstützenswert.

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Fahimi stellt ein Ultimatum: Wie Fahimi halt so ist. Sie lehnt sich manchmal sehr weit aus dem Fenster heraus – um Gehör zu finden. Irgendwie sucht sie noch so ihre Nische – und gleitet dabei aus  http://www.focus.de/politik/deutschland/bnd-affaere-spd-frau-fahimi-stellt-merkel-ein-ultimatum_id_4703501.html

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Dass es tabulose Islamfeindlichkeit in Deutschland gibt – bei Randgruppen – dem ist so. Nur: Daran muss man sich gewöhnen. Es gibt ja auch tabulose Politikerfeindlichkeit, tabulose Christenfeindlichkeit, tabulose Männer-/Frauenfeindlichkeit und Homofeindlichkeit usw. usw. Manche Leute sind einfach neben der Spur: Und das muss man aushalten – bzw. wenn man es nicht aushalten will, dann muss man sich dafür einsetzen, dass die Achtung vor jeglichen Menschen gewahrt bleibt.

Was die Islamfeindlichkeit betrifft, habe ich manchmal den Verdacht, dass Islamkritik als Islamfeindlichkeit interpretiert wird – und wenn der Islam in unserem Land wirklich ernst genommen werden will, dann muss er Kritik ertragen http://www.blu-news.org/2015/05/24/giousouf-beklagt-tabulose-islamfeindlichkeit/#comment-184456 Und so muss man als Christ ja auch ertragen, dass man mit den Islamisten in einen Topf geworfen wird, nur weil Atheisten deutlich machen wollen, dass alle Religionen gleich sind. Ist zwar schwachsinnig – aber auch so etwas muss man als Christ ertragen.

Ich weiß nicht, ob Muslime in Deutschland für den Extremismus in der Welt verantwortlich gemacht werden – das wäre natürlich kleinkariert, wenn die Muslime sich von jeglichem Dünkel distanzieren – aber dass der Islam daran nicht ganz so babyhaft unschuldig ist, das leugnen auch manche selbstkritischen Muslime nicht.

Irgendwie kann man solche Klagen jedoch kaum mehr verstehen, denn angesichts der Brutalitäten in der Welt, die Islamisten im Namen des Islam, unter Schreien des Allahu Akbar, an Christen und Muslimen und anderen begehen, sollte man sich lieber massivst dafür einsetzen, dass der Islam ein anderes Gesicht bekommt, statt anderen vorzuwerfen, sie wenden sich gegen den Islam. Es sind nicht immer die anderen an den Missständen Schuld.

Vielleicht sollten auch einmal solche Infos zur Kenntnis genommen werden: http://efganidoenmez.at/2015/05/25/weckruf-salafistische-terroristen-werden-seit-jahren-in-eu-beitrittskandidatenlaendern-in-stellung-gebracht-beispiel-mazedonien/ Oder solche Leute tragen nicht gerade dazu bei, dass man den Islam lieb gewinnt, weil sie Angst verbreiten. Wer liebt schon Angstmacher?: http://www.welt.de/politik/ausland/article141454678/Vom-Linksterroristen-zum-deutschen-Gesicht-al-Qaidas.html

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