National-Sozialisten und International-Sozialisten

Ja, die International-Sozialisten waren in ihrer Weltanschauung zwar nicht national, aber nicht weniger brutal als die National-Sozialisten. Und dass der Übergang zwischen beiden ziemlich unscharf war, zeigt Götz Aly an anderen Beispielen. Zurzeit sieht es so aus, dass das Lapidare: Das darf man nicht sagen zu den Denktabu-Mauern gehört – und die verstellen, wie der Artikel sagt – den Blick. http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-zur-steinbach-debatte-wie-links-war-die-nsdap-,1472602,11584232.html

Das gemeinsame von International-Sozialisten und National-Sozialisten ist, und das will ich noch fest halten, trotz Unterschieden: Sie verachten und vernichten die Menschen. Beide tun das. Sie vernichten Menschen, die nicht in ihr ideologisches Schema passen. Beide sind totalitäre  Ideologien. Ob ich nun unter International-Sozialisten oder unter National-Sozialisten verurteilt durch ideologische Gerichte in einem Gulag oder einem KZ als Andersdenkender mein Leben fristen musste, dürfte aufs Gleiche rauskommen.

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Linksextremisten-Vernetzungen: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/linksextremismus-video-dokumentation-enthuellt-gesichter-und-geldquellen.html :

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USA und Syrien

Wen wunderts: Die USA finden zu wenig gemäßigte Rebellen http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-usa-finden-zu-wenige-gemaessigte-rebellen-a-1039610.html Und diese gemäßigten Rebellen sind auch unsichere Kantonisten, weil sie hin und her laufen: mal sieht man sie bei diesen Islamisten, dann bei jenen, dann übergeben sie diesen ihre Waffen, dann jenen – mehr oder weniger freiwillig. Aber das ist doch wirklich nicht neu! Und diesen unsicheren Kantonisten wollen sie die ganzen Christen, die diese Katastrophe bislang überlebt haben, überlassen? Es bleibt ihnen nichts übrig, als mit Assad zu agieren, damit das Morden aufhört. Er ist allemal das kleinere Übel. Der Westen hat als Höriger sunnitischer Staaten schon genug Blut und Tränen an den Händen und an seinen besudelten Kleidern kleben.

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Russland und Griechenland

Stimmt eigentlich: Ich dachte, Russland würde Griechenland aus der Patsche helfen, um Griechenland aus der EU herauszubrechen. Aber in dem folgenden Artikel steht, dass das ja nur der EU gefallen würde, denn dadurch wäre Griechenland flüssig und das Problem für die EU gelöst. Und diesen Gefallen tut Russland der EU nicht: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/19/griechenland-krise-russland-laesst-die-eu-eiskalt-auflaufen/

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Russlandkrise kostet Geld und zahlreiche Jobs – bei uns: http://www.huffingtonpost.de/2015/06/19/russland-milliarden-jobs_n_7618658.html Das wusste man vorher und Gabriel sagte ja, dass er das auffangen wolle. Nun denn: Schauen wir mal, ob den Worten Taten folgen. Aber: Es sind immerhin Gelder, mit denen er hantieren würde, die dem Staat vom Bürger anvertraut wurden. Mit diesem Geld ist verantwortlich umzugehen.

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Das ist klasse, wie „Jung und naiv“ so manchen Propagandisten ins stottern bringt:

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Flüchtlinge und Sarkozy + Schadensersatz an Flüchtlinge

Sarkozy hat auch vor der letzten Wahl viel gesagt, was nach der Wahl vergessen wurde. Er weiß, wo man Stimmen fischt, hat er die Stimmen gefischt, wirft er sie weg: http://www.n-tv.de/politik/Sarkozy-sorgt-mit-Fluechtlingsspruch-fuer-Eklat-article15334151.html

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Italien hat Flüchtlinge nach Libyen zurückgebracht und muss ihnen nun 330.00€ Entschädigung zahlen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/urteil-italien-muss-abgeschobene-fluechtlinge-entschaedigen-a-817220.html Kommentieren? Neeee. Das Gute daran: Indem jeder zurückgeführte Flüchtling Geld bekommt, wird die Wirtschaft in den jeweiligen Staaten angekurbelt. Auch nicht schlecht. Aber das arme Italien bleibt mal wieder auf den Ausgaben sitzen, während sich die EUler die Finger lecken.

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Muslime fordern – Nichtmuslime sollen eingeschränkt werden

Das lässt sich schon seit Jahren beobachten. Muslime fordern etwas – damit man es ihnen nicht geben muss, gehen Religionskritiker gegen die Kirchen vor. Zum Beispiel: Muslime fordern Religionsunterricht – also: Religionsunterricht ganz abschaffen – usw. Muslime fordern Gleichberechtigung mit Kirchen – also: das gute Verhältnis Kirche und Staat abschaffen. http://www.cicero.de/berliner-republik/religion-und-staat-wir-brauchen-eine-gleichstellung-nach-unten/59424

Kirchenkritiker springen auf diesen Zug auf, obgleich der Ansatz gesellschaftspolitisch gesehen, gar keinen Anhaltspunkt hat. Wir haben schließlich – zumindest noch – dass Prinzip des Subsidiarismus. Und in diesem Zusammenhang haben Kirchen noch über 50% der Bevölkerung als Follower. Muslime müssen ihrer Zahl angemessen unterstützt werden, wie alle anderen Gruppen in unserem Land auch.

Aber da diese Leute das sowieso nicht kapieren, fordern sie wahrscheinlich auch: Na, dann schaffen wir den Sub-irgendwas auch gleich mit ab.

Unabhängig davon kann man natürlich fragen, ob die Kirchen nicht ohne das enge Verhältnis zum Staat besser fahren, weil sie dann selbstbewusster und staatskritischer auftreten würden, aber das ist eine ganz andere Frage. Ob nun in enger Beziehung zum Staat oder stärker losgelöst: Kirche muss dem Staat auf die Finger schauen, wenn sie es für notwendig erachtet. Um der Menschen Willen. Nicht nur dem Staat. Auch solchen Menschen, die unter der Hand das System ändern wollen. Sollen sie es doch zur insgesamt Diskussion stellen – und nicht nur einzelne Steine herauszuklopfen versuchen.

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Nadia Belaid und Mina Ahadi und Emel Zeynelabidin + Pöbel + Koran Exegese

„Die Offenheit der Deutschen gegenüber dem Islam macht ihr Angst“, „Alles, was der IS macht, steht im Koran“: http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/der-rat-der-unglaeubigen-ex-muslime-gegen-die-islamisierung-des-abendlandes/11925986.html Dass Ex-Muslima besonders Angst haben vor die Islamisierung Deutschlands, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Sie wissen, wovon sie reden – und die Exmuslime bzw. die Muslime, die mit den Extremisten nicht im Gleichschritt marschieren, sind wohl eher Druck, massivem Druck ausgesetzt als die autochtonen Deutschen. Denn alle, die sich nicht an die islamis(tis)chen Sichtweisen anpassen, sind eine Versuchung, Herausforderung für die anderen, die auch gern frei wären. Und je mehr Muslime die Freiheit suchen, desto weniger Macht bekommen die Extremisten.

Aber freiere Muslime haben es zurzeit echt schwer gegen solche Schwergewichte wie die Zeit anzukommen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/is-terror-unislamisch Der Koran soll beweisen, dass die ISIS unislamisch ist. Der Koran beweist gar nichts. Es kommt auf die Exegese an. Und wenn die Koran-Exegese nicht massiv verändert wird, und zwar weltweit und nicht nur in den Redaktionsstuben einzelner europäischer Zeitungen, die den Islam meinen schmackhaft machen zu müssen, dann zeigt der Koran, dass die ISIS richtig interpretiert. Die Muslime kommen nicht darum herum, eine neue Hermeneutik / Exegese durchzusetzen. Ein Schönreden ersetzt weder Exegese noch Hermeneutik.

Die Zeit hatte sogar mal einen Artikel: „Ahnungslose und Dummköpfe lehren den Islam“ – auch Beschimpfungen ersetzen keine Exegese / Hermeneutik: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/islam-reform-dialog So etwas ist schlicht und ergreifend nicht gerade klug, weil hier versucht wird, die eigene exegetische Sichtweise als die einzig Wahre darzustellen. Und das kennt man ja auch von anderen Extremisten. Der gesamte Artikel ist gespickt mit – sagen wir sanft – Eigenartigem: Möchtegernmuslime, Gewalttäter = problematische Minderheit, und natürlich: Kolonialismus ist Schuld… Dass Mohammed nur sehr cool gegen Gegner vorgegangen sei, ist auch eine einseitige Sicht der Dinge und wissenschaftlich nicht haltbar. Dieses eklektische Lesen ist auch keine saubere Exegese.

Richtig ist: Muslime wie Nichtmuslime gemeinsam können dieses Problem lösen. Aber die Muslime sind, wie gesagt, in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend und überlassen den Nichtmuslimen die ganze Arbeit. Ein paar Aber-Aber-Worte sind noch kein gemeinsamer Kampf.

Was ich sehr gut verstehe, das ist, dass Muslime sich von den barbarischen Glaubensbrüdern distanzieren, das müssen sie, um sich selbst im Spiegel ansehen zu können. Die Islamisten vertreten keinen Islam wie ich ihn verstehe – so eine Muslima in Syrien, die vor Islamisten geflohen ist: http://www.x-pansion.de/international/detail/news/hoffnung-der-christen-in-syrien-schwindet/ Und einsam sind diese Muslime angesichts der geballten Macht der Regierungen Saudi Arabiens, Katars auch der Türkei usw. usw. Wenn die weltweiten Muslime doch massivst ihre guten Glaubensbrüder und -schwestern in Syrien, Irak, Pakistan… unterstützen würden! Dennoch: Ohne guter Exegese / Hermeneutik werden sie dieses Problem nie los.

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Islamisten, die gegen andere kämpfen und kreischen, darf man nicht Pöbel nennen. Aber diejenigen, die in Dänemark eine eigene Meinung vertreten, die der ZEIT nicht passen, die darf man Pöbel nennen? „Der Pöbel-Wahlkamf“ http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/daenemark-wahlkampf-populismus

Cameron gehört wohl auch zum Pöbel, weil er Muslime dazu aufruft, die ISIS nicht still zu dulden – denn es unterstützen wohl viele die ISIS, sonst hätte er das nicht gesagt:  http://www.jihadwatch.org/2015/06/uks-cameron-muslims-must-stop-quietly-condoning-the-islamic-state

Und wie würde die ZEIT diese realistische Politik bezeichnen? http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/fluechtlingskrise-de-maiziere-droht-mit-ende-der-offenen-grenzen-13650071.html

Es gibt viele Traumtänzer, die aber für die Gesellschaft nicht direkt Verantwortung tragen aber die verantwortliche Politik bestimmen wollen. Die träumenden Traumtänzer träumen davon, dass unsere Gesellschaft beherrschbar ist. Sie ist es nicht. Die Menschen können genauso ausflippen wie alle anderen Völker, wenn es schief läuft. Und darum muss verantwortliche Politik massivst aufpassen auf das, was sie tut. Und verantwortliche Medien sollten das auch tun. Die ZEIT scheint eher den Traumtänzern zuzugehören.

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In Deutschland ist sie frei – in einigen islamischen Staaten wäre sie jetzt tot, so die Tochter des Gründers von Milli Görüs, Emel Zeynelabidin, die das Kopftuch abgelegt hat: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139984819/Im-Iran-oder-Saudi-Arabien-waere-ich-laengst-tot.html

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Das Philosophie Magazin ist eigentlich eine recht informative Zeitschrift. Wie kommt es zu dieser Propaganda? http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/der-koran-ist-nur-schoen-92446/

Ich hatte keine Lust, GeoEpoche-Islam zu kaufen. Ich vermutete, dass auch dort nur Lobeshymnen zu finden sind, weil im Augenblick alle meinen, Islam und den Koran nicht mehr sachlich, sondern schön reden zu müssen. Damit wollen sie ein gutes Werk vollbringen. Für wen, ist freilich die Frage. Möglicherweise für die Auflage.

Aber das Heft scheint besser zu sein: http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/geo-epoche-widmet-sich-dem-islam-92444/

Na gut, ich werde das Heft kaufen – und später irgendwann mal meinen Eindruck über das Heft wiedergeben.

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