Vom 15.-18.11. findet in Schwäbisch-Gmünd ein Kongress zum genannten Thema statt. Hier kann man sich anmelden: https://www.schoenblick.de/christenverfolgung/ Sehr viele interessante Menschen aus aller Welt sind als Referenten anwesend. Aus Syrien, Jemen, Marokko, Türkei, Libanon, Irak, Iran, Vatikan, Israel, Indien, Nigeria… An Themen werden unter anderem genannt: Religionsfreiheit, Koranforschung, Märtyrer, Flüchtlingsarbeit.
Der Iran ändert seine Politik nicht. Bin mal gespannt, ob die Sanktionen wirklich wieder eingeführt werden, wenn der Iran den Forderungen nicht nachkommt. Angeblich sollen dass die Sicherungen sein, um den Iran zu bewegen, sich an den Vertrag zu halten. Träumer. Wenn die Politik sich nicht ändert – dann hat man nur klein beigegeben – wie mit Blick auf Kuba. Sie klatschen sich alle gegenseitig auf die Schultern, um die Niederlage zu feiern?: http://www.cicero.de/berliner-republik/iran-ohne-sanktionen-die-deutsche-wirtschaftist-begeistert/59601
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Rechtsextreme in der Ukraine zeigen: Wer mit dem Teufel paktiert, der kommt aus seinen Klauen nicht mehr raus. Das ist genau wie mit der ISIS: Man paktierte mit ihr gegen Assad – und dann steckt man in deren Sumpf. Genauso in der Ukraine: Dankbar paktierte die Regierung mit den Rechtsextremen gegen Russland – und nun haben sie das Malheur.
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Täglich kann man Informationen von weltweiten Verhaftungen von ISIS-Sympathisanten lesen. Wird das nützen?
Ein interessantes Interview, das der Ahmady Tahir Chaudhry mit der Ahmadi Khola Maryam Hübsch führte: http://www.faz.net/aktuell/politik/khola-maryam-huebsch-im-interview-ueber-den-islamischen-staat-13711449.html „Der IS ist keine Horde ideologisch verblendeter Irrer“ Und so steht gleich als Einleitung: „Nicht der Islam ist das Problem, sondern reformunwillige Muslime“ – das heißt Muslime sind das Problem, die nicht den Ahmadiyyas zugehören?
Man sei es müde, sich ständig rechtfertigen zu müssen, es dominiere die Wut über den Terror, der den Ruf des Islam ruiniere… warum haben sie dennoch so viele Anhänger? (Ich vermute einmal:) Mehr, als es Ahmadiyyas gibt?
Frau Hübsch würde den selbsternannten Kalifen von Bagdad fragen, wie er den Koran nur so selektiv lesen könne. Ich wüsste genau was er antwortet, wenn er überhaupt mit einer Frau, dann noch mit einer Ahmadiyya reden würde: Danke, und Sie? Denn das werfen sie sich ja gegenseitig vor: eklektisches Lesen des Koran. Übrigens spielen die Ahadith eine fast genau so große Rolle wie der Koran! Das darf nicht unterschlagen werden!
Es wird im Interview deutlich, wie sehr man gegen diese Islamisten ist, gleichzeitig aber argumentativ nicht so ganz klar kommt. Es wird aus dem Koran aus Sure 3 zitiert. Im Koran heiße es,: „Darin sind Verse von entscheidender Bedeutung und andere, die unterschiedlich gedeutet werden können. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei.“ Gut: „Man darf die Deutungshoheit nicht den Radikalen überlassen“ – aber auch nicht der „Mainstream-Orthodoxie“, so Hübsch.
Aber dann ist wieder der Westen an allem Schuld: Er habe den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten geschürt, dann kommt der obligatorische Kolonialismus, Doppelzüngigkeit des Westen, IS als Produkt der Moderne… Insgesamt wird beklagt, dass sich die Politik der Religion bemächtige. Manches ist richtig, manches ist durch diese Kontextualisierung falsch. Denn der Islam war von Anfang an politisch. Das ist nichts Modernes. Das Grundproblem, das Hübsch anspricht, liegt schon in Koran und Ahadith begründet, das, was wir in der ISIS sehen, ist eine Begleitmelodie seit Anfang des Islam durch die Geschichte hindurch. Man denke an die Kämpfe der Kalifen untereinander, an die Eroberungszüge in den Westen wie in den Osten. Was für Blutbäder islamische Heere angerichtet haben. Das hat wenig mit der Moderne und dem Westen zu tun. Die Lösung des Problems durch Hübsch ist, und das muss man immer mitlesen: Ahmadiyya! Und damit hat sie wohl 99% der Muslime gegen sich.
Ein Schnäppchen für die Hamas-Fans: Im Internet kursieren wieder Bilder aus dem Gaza: 150 9jährige Mädchen in Brautkleidern – es fand wieder eine Massenhochzeit statt. Die Männer sind schätzungsweise durchschnittlich ca. 30 Jahre alt.
Übrigens war das Wort Integration vor ein paar Monaten noch hoch angesehen. Nun ist es das Wort Willkommenskultur. Während Integration von den Zugereisten etwas verlangt, freut sich der Fan der Willkommenskultur auf alles, was da auf ihn zukommt.
Sehr ärgerlich ist nur, dass der Loverboy im Comic den Namen David trägt. Damit haben die Macher dieses Comics eine große Chance vertan, den Mädchen die Augen zu öffnen. Äußerst ärgerlich.
Durch von Menschen weltweit verschleppte Tiere findet eine biologische Homogenisierung statt, das heißt kurz gesagt, dass in Neuseeland ähnliche Tiere leben wie in Österreich.
Ich würde das mit Coca Cola, MacDonalds, Toyota usw. vergleichen. Die Wirtschaft verlangt eine weltweite Homogenisierung – und nach der Wirtschaft verlangt nun die EU-Politik eine weltweite Homogenisierung der Menschen.
Ach ja, die Geschlechter sollen von den GenderFans ja auch homogenisiert werden. Monokulturen aller Orten…
(Das ist wie die Geschichte von Kischon: Er wollte einen Küchenstuhl grün anstreichen. Als seine Frau zurückkam, war alles im Haus grün angestrichen, weil er nicht mehr aufhören konnte.)
Die Katholische Kirche hatte weltweit die gleiche Liturgie, damit sich Christen weltweit zu Hause fühlen. Sie hat das zugunsten der lokalen Gemeinden aufgeweicht. Die Evangelischen sind da sowieso eher eigen. Vielleicht sollte die Politik auch langsam zur Besinnung kommen.
Da wir gerade bei dem Thema sind: Der Bund entlastete die Länder durch die Übernahme der Bafög-Kosten. Die Länder sollten dafür das Geld in Hochschulen und Schulen investieren. Was macht nun NRW mit dem eingesparten Geld? Es wird für frühkindliche Bildung ausgegeben und Inklusion.
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In dem Heft „Forschung&Lehre“ (6/15) finden wir einen guten Beitrag zum Thema: „`Leider müssen wir Ihnen mitteilen…´. Der missgünstige Gutachter“. Er wird so manchem aus dem Herzen sprechen. http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/
Liest man das Heft, so liegt im Uni-Betrieb vieles im Argen. „Drittmittelfetisch“, Veröffentlichungszwänge, Verschulung statt Bildung, Ranking als Öffentlichkeitsarbeitsarbeit – sonst aber irrelevant, Freiraum und Muße als Grundbedingung für Wissenschaft sind nicht mehr vorhanden, Fehlerhafte Gesetze müssen revidiert werden, Uni in der Hand der Wirtschaft, Bildungszentralismus… Wenn es die intellektuelle Elite – zumindest denkt man es sich so – das alles auch gefallen lässt, muss man sich doch nicht wundern.
Wer hätte das gedacht, dass die gute alte Tante SPD einmal zur Erfüllungsgehilfin der Wirtschaft wird. Nichts gegen die Wirtschaft – sie ist notwendig. Aber so notwendig, dass Familien ihre Kinder weggeben müssen?
Das Verfassungsgericht mag richtig geurteilt haben, wenn es das Betreuungsgeld für etwas hält, das den Bund nichts angeht. Aber die Folgen sind wunderbar sozialistisch-kommunistisch: Möglichst die Kinder den Eltern entziehen – und dann kommt die Begründung: damit sie früher gebildet werden. Da haben wir dann wieder die Wirtschaft im Blick. Utilitarismus: Was auf dem ersten Blick der Gesellschaft dient, das muss umgesetzt werden. Da kommt dann das Individuum, das sowieso den Linken nicht besonders gefällt, wieder ins Hintertreffen.
Alles sehr konfus? Nein. Kapitalismus und Kommunismus haben auch ihre Gemeinsamkeiten – und so können sie sich auf manchen Gebieten ganz gut miteinander vertragen. Was bei beiden immer ins Hintertreffen gerät: Die Freiheit des Individuums. Das schreiben Christen groß – allerdings ohne die Gemeinschaft zu vergessen.
Dass Mütter bzw. Väter beide arbeiten müssen, das geschieht auf weiten Strecken in unserer Gesellschaft nicht mehr freiwillig.
Dass vielfach Zugewanderte das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen dürften und damit schlechter ihre Kinder integrieren, sollte kein Argument gegen das Betreuungsgeld sein! Da muss man dann andere Mechanismen in Gang setzen, dass sie ihre Kinder integrieren lassen. Man kann doch die Gesellschaft nicht Benachteiligen, weil es Zugereiste gibt, die das ausnutzen?
Was werden eigentlich die Frauen machen, die jetzt schwanger sind und mit dem Betreuungsgeld gerechnet haben? Diejenigen, die mit dem Geld rechneten und gerade schwanger wurden, die können sich ja noch für die Abtreibung entscheiden (Begründung: Schwerer psychischer Schaden hervorgerufen durch verantwortungslose SPD-Politik). Aber diejenigen, die schon im fortgeschrittenen Stadium sind? Der SPD-Politik sind die wohl egal. Bayern könnte mit einer guten Familienpolitik die Familien aus den anderen Ländern abziehen. Die klagen dann über Überalterung – aber sind ja selbst daran Schuld.
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Da jubelte spiegel-online vor kurzem noch über die Steigerung der Kirchenaustritte – und der Spiegel selbst hat im Einzelverkauf 7,5% weniger Kunden. Bis auf Landlust haben alle großen mehr oder weniger verloren: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/spiegel-und-faz-vor-dem-zusammenbruch-die-geistige-insolvenz-der-leitmedien.html Ich finde es nicht gut. Ich finde es schlimm. Wir brauchen funktionierende Medien in unserer Demokratie. Aber vielleicht gibt es auch einfach zu viele Blätter, sodass eine Konzentration in der Natur der Sache liegt? Denn es fehlt fast jedem Zeit, all das zu lesen.
Dieses Buch (Good Bye Moihammed) gibt einen Überblick über historisch-kritische Koranexegese. Natürlich handelt es sich um historisch-kritische Exegese im westlichen, nicht im muslimischen Sinn. Im westlichen Sinn bedeutet historisch-kritisch auch, dass die Exegese sich gegen liebgewordene Glaubensvorstellungen richten kann, im muslimischen Sinn bestätigt historisch-kritische Exegese den muslimischen Glauben, allerdings in eine gewünschte Richtung. Die westliche Exegese kommt zu Ergebnissen, die ich auch exegetisch hinterfrage, denn Exegese = Wissenschaft. Was aber wichtiger ist: Es gibt zu viele Pseudo-Historisch-Kritische-Exegesen, die für Laien so tun, als würden sie historisch-kritisch arbeiten, dann aber doch nur das gewünschte Ergebnis erreichen: Ich habe zu viele Bücher gegen Jesus gelesen, die den wahren Jesus darstellen wollten – und mit einer Menge raffinierter Argumente zu dem Ergebnis kam, dass Jesus ein ganz anderer war, als ihn alle (einschließlich der Evangelisten) sahen bzw. sehen (Fruchtbarkeitskult, Droge, Echnaton…). Von daher bin ich auch gegen Bücher skeptisch, die beweisen wollen, dass es Mohammed gar nicht gegeben hat. Wie dem auch sei:
Das Buch von Pressburg, um das es hier geht, stellt auch das von Luxenberg vor. In diesem heißt es, dass nicht 72 Jungfrauen gemeint seien, sondern dass es um 72 eisgekühlte Trauben gehe, die die Muslime im Paradies erwarten.
Da ich mich in letzter Zeit mal wieder ein wenig intensiver mit Sklaverei beschäftige, werden diese 72 Jungfrauen als großäugige Huris = großäugige weiße Frauen gedacht. Weiße Frauen – also Europäerinnen – waren auf dem Sklavenmarkt in arabischen Staaten begehrt. An diese war schwerer zu kommen als an Schwarze aus Afrika. Ist dies ein Hinweis auf Sklaverei? (Der Koran selbst hat einige deutliche Hinweise auf Sklaverei, so darf der Muslim nur eine begrenzte Zahl an Frauen haben – plus Sklavinnen, die nicht als „normale“ Frauen gezählt werden.) Das sagt Mohammed, bzw. Allah – also nach muslimischen Verständnis: Gott sagt das, dass Männer Sklavinnen haben dürfen. Und die gibt es auch im Paradies?
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Islamische Gebetsrufe gibt es in Deutschland in: Düren, Oer-Erkenschwick, Dortmund, Marl, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bochum, Siegen, Oldenburg, Schleswig, Neumünster, Rendsburg (Quelle: Orientierung, ZS des Orientdienstes www.orientdienst.de) Eine Islamisierung findet nicht statt. Sie tut nur so.
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Islam-Unterricht wird auch als Willkommenskultur deklariert. Wovon bezahlen die Länder eigentlich den Unterricht? Es würde mich nicht wundern, wenn sie dafür anderen Unterricht streichen, um den Islamunterricht finanzieren zu können: http://www.welt.de/politik/article144288039/Saarland-fuehrt-Islam-Unterricht-an-Grundschulen-ein.html Weniger christliche Religion und Ethik? Weniger Musik oder Kunst? Weniger Geschichte oder Powi?
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Willkommenskultur auf amerikanisch: Die USA fordern Rekruten auf, keine Uniform zu tragen. Warum nicht? Weil sie dann zur Zielscheibe von Islamisten werden könnten. Wie der Artikel schreibt: Statt den Rekruten die Selbstverteidigung zu lehren – sollen sie sich verstecken. Man stelle sich das einmal vor, was für ein Signal an die Islamisten! Sie haben gesiegt, in Amerika gesiegt! Amerikaner haben Angst! Also weitermachen, bis die USA kleingeschnippselt ist. http://www.jihadwatch.org/2015/07/pentagon-orders-marine-recruiters-not-to-wear-uniforms-in-wake-of-chattanooga-jihad-massacre