Christenverfolgung + Wer IS beleidigt, beleidigt den Islam

In Indonesien/Aceh kommt es zu einer massiven Christenverfolgung. 700 Muslime haben eine Kirche angegriffen. Die geflohenen Christen werden von der islamistischen Miliz abgeschirmt, sodass niemand ihnen helfen kann. Auch nicht die Polizei, wobei nicht klar ist, ob diese überhaupt helfen will: http://www.x-pansion.de/reizbox/detail/news/indonesien-tausende-christen-auf-der-flucht/

*

Wer die IS beleidigt, beleidigt den Islam? Es wird spannend wie die Richter entscheiden werden. Kopten haben sich über den IS lustig gemacht und wurden wegen Beleidigung des Islam inhaftiert. Wie wird der Richter entscheiden? http://www.jihadwatch.org/2015/10/coptic-blasphemy-case-sheds-light-on-muslim-views-of-islamic-state Wenn er sie verurteilt, dann heißt das, dass in Ägypten die IS dem Islam gleichgestellt ist. Diese Tendenz zeichnet sich immer stärker in Saudi Arabien ab – solange der IS nicht die Finger nach der Herrschaft über Saudi Arabien ausstreckt.

*

Wenn Muslime schon nicht mit Islamisten fertig werden… – frage ich mich: Warum nicht?: http://www.jihadwatch.org/2015/10/yemen-jihadists-storm-supermarket-take-hostages-to-give-final-warning-against-mingling-of-men-and-women

*

Haben wir davon schon gehört? Muslimische Gruppe brach um Köln herum in Kirchen und Schulen ein, um die IS zu finanzieren? https://cqrcengage.com/act/app/document/10020048 Wenn diese Info falsch sein sollte, sieht man, wie man uns schon im Ausland ansieht – und wenn sie richtig sein sollte: Warum erfährt man davon nichts? oder habe ich was verpasst.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Juden und Christen

imgfx-2015-10-28-38-706536200

Als das Christentum in ganz Europa immer mehr Fuß gefasst hatte, gab es kaum noch Judenchristen. Heiden aus den verschiedensten Völkern und Stämmen wurden vom Glauben an Jesus Christus (warum auch immer) überzeugt und schlossen sich der Kirche an. In größeren Städten gab es weiterhin jüdische Gemeinden, die nicht davon überzeugt waren, dass Jesus der versprochene Messias ist.

In Mitteleuropa haben Christen viel Schuld auf sich geladen, weil sie Juden erniedrigten.

Sicher haben auch Christen anderer Länder Schuld auf sich geladen, aber das, was dann in der Neuzeit Menschen in Nazideutschland Juden angetan haben, darf nicht auf das Christentum insgesamt übertragen werden.

Durch unsere Geschichte sind wir in Deutschland sehr sensibel geworden – aber auch der Vatikan – und wir sehen, dass die Schuld nicht nur mit dem Nazideutschland zu verbinden ist, sondern dass die Aggressionen gegen Juden, die im Neuen Testament Ausdruck finden, als Ansporn für fehlgeleitete Menschen dienen konnten und können. Damals, als das Neue Testament geschrieben wurde, lebten Judenchristen in der Minderheit und wurden von nichtchristlichen Juden verfolgt, darum haben sie manchmal abwertend und aggressiv über die Verfolger – und verallgemeinernd über das jüdische Volk – gesprochen, obgleich sie selbst Juden waren.

Doch haben wir inzwischen gelernt:

  1. Wir haben inzwischen gelernt, dass Juden zu dem Volk Gottes gehören, wie Paulus im Römerbrief 9-11 ausspricht. Und das Volk Gottes bleibt auch das Volk Gottes. Da kann kein Mensch dran rütteln. Das heißt: Er kann hochmütig daran rütteln, aber das wird nichts ändern, weil der Mensch Gott nicht bekämpfen kann. Wer Gottes Volk angreift, greift Gott selbst an.

  2. Wir haben gelernt, dass die biblischen Texte in dieser Frage aus der Zeit heraus zu verstehen sind, aber nicht in die Gegenwart übertragen werden dürfen.

  3. Wir haben gelernt, dass wir Christen diese Schuld unserer Glaubensvorfahren nicht verheimlichen oder verschweigen dürfen, sondern uns immer wieder mit ihr auseinandersetzen müssen, in der Hoffnung, dass wir nie wieder gegen Gottes Volk schuldig werden.

  4. Wir haben gelernt, dass Juden unserer Mutterreligion angehören – und wie Paulus mit einem anderen Beispiel sagt, Christen ein Zweig sind, der an dem jüdischen Stamm angebracht wurde. Und von daher haben wir auch die jüdische Religion besonders zu achten.

  5. Wir haben gelernt, dass in der Nachfolge Jesu Christi das Nächstenliebegebot grenzenlos gilt. Keiner darf davon ausgeschlossen werden. Damit hängt zusammen, dass irgendwelche Machtgebaren als Christen nicht mit der Nachfolge Jesu kompatibel sind.

  6. Wir haben gelernt, dass die Christen aus Deutschland in dieser Hinsicht große Sensibiltät entwickeln müssen. Und das ist eine große Chance für das Miteinander.

Wir in Deutschland haben viel zum Verhältnis von Juden und Christen gelernt.

Leider kann man das nicht von allen Christen sagen. So vor allem von Christen, die in islamischen Gebieten aufwachsen. Sie haben den Antijudaismus der religiösen Umwelt aufgesogen und vertreten ihn auch. Bedingt ist das freilich auch durch die politische Situation, in der die muslimischen Völker versuchen, Israel wieder aus ihrem Land hinauszuwerfen, es ihnen aber nicht gelingt. Und das macht diejenigen zornig, die denken, Allah muss sich doch als stärker erweisen als der Gott der Juden. (Das denken zum Glück nicht alle Muslime, dass Allah so ein archaischer Gott ist, der nur da herrscht, wo es Muslime gibt. Dieses archaische Allah-Bild entspricht nicht dem jüdischen und christlichen Glauben. Ein entarchaisierter Allah eher.)

Auch das russisch-orthodoxe Christentum muss noch vielfach umdenken – aber das Verhältnis auch zu anderen christlichen Konfessionen ist – ehrlich gesagt – bei ihm nicht korrekt. Hier hat man den Glauben noch sehr an das Nationale gebunden, nach dem Motto: Russland ist orthodox, Orthodoxe sind Russen.

Wir müssen uns jedoch als Christen fragen: Worin liegt unser Maßstab? Und der Maßstab ist weder die Nation, noch der Islam. Unser Maßstab ist Gott in Jesus Christus. Und von hier aus gesehen, sind antisemitischen und antijudaistischen Aussagen die Grundlage entzogen. Es gibt aggressive judenkritische Texte im Neuen Testament. Das ist klar, weil Judenchristen eben unter Juden gelitten haben. Aber sie entsprechen nicht dem Duktus des durch Jesus Christus begründeten Glaubens.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Manuel Chrysoloras und Giannozzo Manetti + christliche byzantinische Wissenschaftler

Man sollte Manuel Chrysoloras (1353-1415), den Byzantiner, wieder stärker in den Blick bekommen. Ihm haben wir im 14. Jahrhundert zu verdanken, dass er einige Jahrzehnte vor der Erstürmung von Konstantinopel durch die Osmanen/Türken den Westen für antike Schriften begeistert hat – und damit mit anderen den Renaissance-Humanismus begründete: https://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Chrysoloras

Aber die Kontakte zwischen Ost und West waren auch vorher nicht abgebrochen. So mancher aus Byzanz wanderte in den Westen und brachte aus seiner Kultur Wertvolles mit.

Sein Schüler Giannozzo Manetti (1396-1459) hat übrigens Aristoteles aus dem Griechischen übersetzt (Averroes [+1198], der für eine Aristoteles-Renaissance in Europa sorgte – Mitte 13. Jahrhunderts – kannte Aristoteles nur aus dem Arabischen [wohl hatten Christen ihn ins Arabische übersetzt], und so wollte man zurück zur Quelle). Er schrieb einen Text über die Würde und Erhabenheit des Menschen (dazu gehört für ihn auch die Anatomie des Menschen, die er beschrieben hat) https://de.wikipedia.org/wiki/Giannozzo_Manetti

*

Zu christlichen – byzantinischen/armenischen – Wissenschaftler, die islamische Wissenschaftler beeinflussten, s.: https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Wissenschaftler_im_Orient

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Schwer erträgliche Christen + Katholische Kirche Deutschland

Solche Christen – die Schwule und Lesben hassen oder ausgrenzen – sind schwer erträglich, die nicht kapiert haben, worum es Jesus Christus ging: http://www.x-pansion.de/c-news/detail/news/er-ist-pastor-und-wuchs-bei-homosexuellen-eltern-auf/ Wenn das Christentum zu einer religiösen Ideologie wird, dann hat niemand Freude – die Ideologen in ihrer Verbissenheit wahrscheinlich auch nicht. Denn Hass macht die Seele krank, die Jesus Christus doch heilen will. Und was mich immer wieder wundert: Manche konzentrieren sich auf das Thema Sexualität, als würde darin die Wurzel allen Übels liegen. Wenn der Mensch sich von Gott abgewendet hat, ist sie nur ein Element unter allen anderen, die gottlos gelebt werden.

*

Vom Niedergang der Katholischen Kirche in Deutschland, weil die Bischöfe nicht mehr das Szepter in der Hand halten, sondern untergeordnete unterbeschäftigte Kreise, meint Michael Schneider-Flagmeyer: http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=5863 Ob das stimmt? Ob das nicht Zweckoptimismus ist? Sind die Bischöfe wirklich in der Hand der Zeitgeist-Leute – oder sind sie selbst dem Zeitgeist verfallen? Ich mag mir dazu kein Urteil bilden, weiß nur, dass innerhalb der katholischen Kirche auch die Flügel einander massivst bekämpfen.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Raspail

Ich hatte kurz auf den Beitrag von Matussek über das Buch von Raspail hingewiesen: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/10/09/jean-raspail-benimmregeln-fuer-fluechtlinge-christen-in-deutschiran/

Im Tagesspiegel gibt es nun eine Gegenposition – sogar als „Leserwarnung“ bezeichnet: http://www.tagesspiegel.de/kultur/jean-raspail-das-heerlager-der-heiligen-das-kultbuch-der-neuen-rechten-eine-lesewarnung/12500440.html

Was machen aber die Kommentatoren des Artikels? Sie kritisieren die Leserwarnung aus einer sachlichen Perspektive. Die Leser des Tagesspiegels, die zumindest Rezensionen lesen, haben eine eigene Meinung. Gut so.

Einer freilich schreibt: „Dummes Buch für dumme Leute. Das ist aber auch egal, deren Horizont lässt sich sowieso nicht erweitern“ – mich würde interessieren: hat er das Buch gelesen? 😉

*

Deutschland von Sinnen: http://www.deutschland-von-sinnen.de/2015/10/27/sozialer-tod-in-sieben-tagen/ Nicht nur Akif Pirincci. Es sind manche, die ganz schnell unter die Räder kommen, weil das Denunziantentum samt anderen unappetitlichen Verhaltensweisen fröhlich ihre Macht feiern.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Moscheen nicht auf Socken + Islamfeindlichkeit

Sehr gut. Polizisten müssen nicht auf Socken Moscheen durchsuchen: http://www.focus.de/politik/deutschland/klare-anweisung-des-innenministers-nrw-polizisten-duerfen-moscheen-nicht-auf-socken-durchsuchen_id_5043417.html Und das von NRW-Innenminister Jäger! Wer hätte das gedacht. Eigensicherung des Polizisten geht vor Religionsfreiheit.

*

Ich hatte das schon vor langer Zeit in meinem Blog, dass ich befürchte, dass durch die IS und andere Islamisten/Salafisten der Keil zwischen Europäer und Muslime getrieben wird. Man darf nicht zulassen, dass Muslime in unserem Land ausgegrenzt werden, denn Ausgrenzungen führen zu Radikalisierungen. Von daher muss man alles dazu tun, dass die normalen Muslime hinein genommen werden in alle gesellschaftlichen Prozesse. http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Terrorforscher-Es-wird-in-Deutschland-zu-Anschlaegen-kommen-id35920282.html

Aber eben nur dann, wenn sie erkennen lassen, dass sie integriert sind. Und die Muslime, die meinen, ihre Sonderwünsche gesamtgesellschaftlich durchsetzen zu müssen, die meinen, die vom Grundgesetz und unserer Gesellschaft betonte Gleichheit aller Menschen, die Würde der Frau, das Rechtssystem usw. torpedieren zu müssen, die treiben den Keil in die Gesellschaft, ob man sie nun als Islamisten bezeichnen kann oder nicht.

Muslime guten Willens dürfen nicht ausgeklammert werden. Und wer das von deutscher Seite aus tut, ist genauso verantwortlich für die Zerrissenheit der Gesellschaft wie die Muslime, die die Integration verweigern und ständig Forderungen stellen.

Ob die Ausbreitung des IS gestoppt ist, wie der Experte es so zuversichtlich behauptet, kann man im Augenblick doch noch gar nicht sagen. Es sei denn, die Russen machen so gemeinsam mit den Syrern weiter wie bisher. Und vielleicht lassen sich die Amerikaner ja doch noch dazu herab, die IS als größeren Feind für die Menschheit anzusehen als Assad.

Apropos Putin-Assad: Immer, wenn in der Tagesschau die Bilder gezeigt werden wie Assad und Putin einander begrüßen, denke ich mir: Wann wird Assad fallen gelassen? Assad sitzt auf einem Schleudersitz.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Schweiz und EU + Deutschland und TTIP

Wie man in der Schweiz die EU sieht:

*

So wie die Schweiz die EU sieht, sieht ein großer teil Deutschland sdie Bestrebungen, die mit der TTIP verbunden sind: Als Versuch, die europäische Wirtschaft und somit Gesellschaft unter die Fuchtel amerikanischer Konzerne zu bringen. Gut, dass Lammert sich wieder zu dem Thema äußert und droht, das Parlament könnte bei der großen Intransparenz die Zustimmung verweigern. Sollen sie es mal tun!

*

Was die EU mit Indonesien macht ist auch wieder kurios. Die Wälder Indonesiens brennen sicher nicht nur wegen des Palmöls, sondern es sind auch sehr viele andere skrupellose Firmen und Privatpersonen am Werk. Aber das, was Europa retten soll: gepanschtes BioBenzin, treibt andere Länder in die Katastrophen. Kurios fand ich ja, dass Nutella wegen des Palmöls angegriffen wurde – und nicht die EU wegen ihrer Benzinpanscherei – aber das ist wohl vom Tisch, oder? Man hört zumindest nichts mehr davon. Gut gemeint, schlecht gemacht.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Kirchen-Flüchtlingsheime + Christen flüchten + Migrantenkriege + Invasion + Erdogan

Wie neulich im Blog schon „gefordert“: Kirchengebäude werden als Flüchtlingsunterkünfte hergerichtet: http://www.welt.de/wirtschaft/article148111559/Fluechtlinge-finden-Unterschlupf-in-deutschen-Kirchen.html Theologisch sehe ich darin gar kein Problem. Denn Kirchen – so lieb und wichtig sie einem Menschen als Ort der Gemeinschaft und der Gottesbegegnung sind – sie sind Gebäude, die der Gemeinschaft dienen und kein heiliger Selbstzweck. Glaubende sind die wahre Kirche / Tempel – wie Paulus formuliert, denn Gott wohnt durch seinen Geist in uns Menschen.

*

Vor allem, wenn die Mittelschicht und Oberschicht beginnt zu träumen und einfach aus ihrem Land abhaut, dann muss das unterbunden werden, weil die Heimatländer ausgelaugt werden. Es kann nie etwas aus Afghanistan werden, wenn dort die Leute weglaufen, die Geld und Bildung und Beruf haben. Darum werden Afghanen sicher auch bald vielfach wieder zurückgewiesen. Sie bluten ihr Land aus – um des eigenen Vorteils Willen. Wie ich gehört habe, ist das auch der Fall, was manche Afrikaner betrifft. Auch diejenigen, die dann gebildet nach Afrika zurückkommen, passen sich dem korrupten System an und saugen das Land aus. Das Gemeinschaftsgefühl, das Wissen, dass man für sein Land Verantwortung trägt, das scheint in solchen Staaten noch sehr unterentwickelt zu sein. Hoffentlich nicht bei Menschen, die ihr Christsein reflektieren. Ich sage das so vorsichtig, weil in Afrika sehr viele Menschen Christen werden, aber kaum im christlichen Glauben unterwiesen sind und gar nicht richtig wissen, was das eigentlich ist. Dass christliches Leben ein Leben bedeutet, das nach dem Willen Gottes zum Wohl der anderen lebt, muss man erst lernen. Aber das wissen in unserem Land ja auch noch nicht alle. Wer will es den Afrikanern verübeln, wenn auch sie nur an sich denken?

Was Christen in Syrien betrifft: Ich habe neulich gelesen, dass viele Familien wieder zurück gegangen sind, um ihr Dorf aufzubauen, statt in den Westen zu flüchten. Wäre auch interessant: Muslime stürmen Europa – Christen bauen Syrien wieder auf?

Zu den Afghanen, die aus der Heimat abhauen: Einer soll weit über 100.000€ an Schlepper gezahlt haben. Und wenn er nun wieder zurück muss – was dann? Mitleid hätte ich nur in geringem Maß. Und die Organsiationen, die eine Rücksendung von Afghanen bekämpfen, auch ihnen kann man sagen: gut gemeint – aber schlecht gemacht. Die Realität zählt – nicht die Träumerei, nicht das Aushungern der Länder, das wäre nämlich wirtschaftliche Ausbeutung, die man an anderrer Seite so sehr anprangert. Nicht alle Afghanen sollten zurückgeschickt werden. Also nicht pauschal. Sondern in Zusammenarbeit mit der afghanischen Regierung sollte je nach Gefährdung entschieden werden. Binnenflüchtlingen – also Flüchtlinge, die in den jeweiligen Ländern selbst Zuflucht finden können (z.B. Nordnigerianer in Südnigeria) – auch aus Afrika sollte signalisiert werden: keine Chance. Aber das sollte laut hinausposaunt werden in die Welt, damit sie sich gar nicht erst auf den Weg nach Europa machen.

*

Im Augenblick kann man in den Medien einen kleinen Krieg erkennen: Gibt es durch Migranten mehr Kriminalität? Geht es in den Aufnahmelagern schlimm zu? Nein, sagen die einen – alles im grünen Bereich. Ja, sagen die anderen, alles steht auf Rot. Und: Wenn man sagt, dass es schlimm ist, dann sind es die Zustände, die dazu beitragen, so die Einen. Die anderen: Es ist schlimm und das, was die festgenommenen Kriminellen zu erwarten haben: Ihr kriminelles Verhalten hat keinen Einfluss auf die Frage: Asyl ja oder nein. Und dann werden Polizei-Statistiken von der einen wie der anderen Seite aufgefahren. Die einen sagen: Alles ruhig, die anderen sagen: Chaos. Dieses muntere Treiben in den Medien ist faszinierend zu beobachten.

Kann es vielleicht sein, dass das Thema nicht verallgemeinerbar ist? Dass es in Aufnahmestellen, in denen überwiegend Frauen und Familien leben, ruhiger zugeht als in denen, in denen junge Männer dominieren? Kann es sein, dass es Volksgruppen abhängig ist, denn bislang ist bei jeder Prügelei, von der ich gehört habe, eine Gruppe Afghanen mitten in der Schlägerei dabei? Kann es sein – dass solche Beobachtungen auch weiter geführt werden kann? Anhänger bestimmter Religionen sind sicher heftiger als die anderer. Flüchtlinge verhalten sich anders als Migranten…

Was bedeutet das? Wenn die Polizei gelernt hat zu differenzieren, dann die richtigen Gesetze existieren (Wer sich kriminell verhält, fliegt in seine wunderbare Heimat zurück, schneller, als er es sich versieht), dass es dann bis auf ein paar kleinere Rempeleien, wie sie auch unter zivilisierten Menschen vorkommen, alles in den Griff zu bekommen ist? Man muss mit den Kriminellen, den Aufrührern, den Anstiftern massiver umgehen, sie in die Schranken weisen, sie sanktionieren. Eine Masse ist nur so kontrollierbar, damit nicht alles aus den Fugen gerät. Und so vermute ich mal mit meiner geringen Menschenkenntnis, dass es in manchen Aufnahmelagern auch darum zivilisierter, Menschen würdiger zugeht, weil da eine gewisse Ordnung durchgesetzt wird, ein menschlicher Ton herrscht.

Aber vielleicht kommt die Politik auch noch dahinter, dass man die Massen nur bewältigen kann, wenn man sie ordnet und wenn man, um sie ordnen zu können, hart durchgreift. Alle Menschen sind nett – gewiss. Aber bei manchen muss man massiv nachhelfen. Alte chinesische Volksweisheit, die ich soeben erfunden habe.

*

Manche empfinden: Österreich ist kein souveräner Staat mehr. Nicht er bestimmt, sondern die herzuströmenden Flüchtlinge bestimmen, was der Staat tun muss. Und bei uns? Wir sind ein wenig größer als Österreich, von daher fällt das nur noch nicht so auf: http://www.info-direkt.eu/nach-spielfeld-das-ende-des-staates/

*

Das Österreich-Bashing ist abzulehnen. Was sucht man jetzt einen Sündenbock? Die pfeifen auch aus dem letzten Loch und müssen schon mal vororganisieren – und die de Maiziere-Sprache, „sofort“, ist eines Europa des Miteinanders auch nicht würdig. Verantwortlich zu machen sind allein die lemminghaften erwachsenen Migranten. Sie tragen die Verantwortung für ihr verrücktes Verhalten. Und ich gehe davon aus, dass man auch von Erwachsenen aus diesen Ländern und diesem Kulturkreis verantwortliches Handeln erwarten darf.

Österreich: Kriegsähnliche Zustände an Grenzen, Staatsführung kapituliertWährend deutschsprachige Medien berichten, dass an Österreichs Grenzen alles ruhig und geordnet verläuft, ist die Situation vor Ort längst außer Kontrolle geraten und völlig eskaliert. Es grenzt an ein Wunder, dass man angesichts dieser Bilder, noch keine Toten zu beklagen hat.

Posted by Anonymous on Mittwoch, 28. Oktober 2015

 

*

Erdogan und seine Fans gehen immer schamloser gegen die Opposition vor. Das heißt: Das stimmt gar nicht: Sie tun das, was sie seit Jahren gemacht haben: Stück für Stück alle ausschalten, die nicht auf Linie sind. Beim Militär hat man es noch verstehen können, weil die Türkei schwere Zeiten durchmachen musste, aber dann die Journalisten, es geht wieder gegen die Kurden und wenn Erdogan siegen wird, werden die Kurdenführer einer nach dem anderen aus dem Verkehr gezogen. Und hier geht es um die konkurrente Gülen-Bewegung. http://www.welt.de/politik/ausland/article148115877/Erdogan-laesst-Sender-bei-laufendem-Programm-stuermen.html

Nun hat er sogar nichts mehr von der EU zu befürchten, weil er weiß, er kann sie mit Hilfe der Flüchtlinge unter Druck setzen.

Ob Erdogan wirklich aufgibt, wenn seine AKP nicht die Mehrheit bekommt?

Vielleicht bekommen wir auch bald ganz viele Türken als Flüchtlinge.

*

Von Träumereien in die Realität zu kommen, kann hart sein: http://www.focus.de/politik/ausland/dies-ist-alles-was-wir-ihnen-anbieten-koennen-sollen-in-schwedischer-einoede-leben-fluechtlinge-wollen-zurueck-nach-deutschland_id_5045519.html Da es sich aber um erwachsene Menschen handelt, die wissen müssen, dass Träume nicht Realität sind, hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

 

Bibel als Waffe

imgfx-2015-10-27-01-201735000

Es geht um eine Nonne im Irak. Sie wurde nach ihrer Flucht von einem IS-Kommandeur angerufen:

>Doch der Anrufer wollte überdies eine Auskunft. Er fragte, wo sie im Kloster ihre Waffen versteckt hätten. Denn er konnte sich nicht vorstellen, dass ein so wichtiges Gebäude der Gesellschaft ohne Armierung war.

Die Schwester leitet ihn telefonisch zur Bibliothek. Der IS-Kämpfer suchte sorgfältig, doch seine Bemühungen blieben ohne Ergebnis. Und so meldete er sich erneut, diesmal sichtlich aufgebracht. «Es gibt hier keine Waffen, nur Bücher», donnerte er ins Telefon. Sie teilte ihm dann mit, dass die Bibel «das Schwert des Geistes» sei und dass durch sie ein Mensch von innen heraus verändert werden könne. «Die Bibel ist die einzige Waffe, die wir benutzen. Ich ermutige sie, darin zu lesen.»

Hier kann man mehr lesen: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/asien/281924-irakische_nonne_die_bibel_ist_die_einzige_waffe_die_wir_benutzen.html

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/