Künstler und ihre politische Einstellung

Sind Künstler nur gut, wenn sie die korrekte politische Einstellung haben – das heißt die Einstellung, die die mediale und somit die politische Elite – oder die politische Elite, somit die mediale Elite, teilen, vorgeben? http://diekolumnisten.de/2015/10/30/katzendaemmerung/

Eine alte Frage. Ich sage: Nein. Darum möchte ich gar nicht wissen, welche politische Einstellung Mozart, Bach… Rembrandt, Dürer…, Barlach, Rodin…, hatten. Ich habe gerade diese Alten angesprochen: Das Werk überlebt ihre Meinung. Wenn in schriftlichen Werken Unmenschliches angesprochen wird (Heidegger), muss man in der Lage sein, das Werk zu lesen, das Gute herauszuarbeiten, das Schlechte links liegen lassen – und eben: sich damit argumentierend auseinandersetzen! Und wenn das ganze Werk von Unmenschlichkeit strotzt (außer, es handelt sich um Krimis) – kann man es vorzeitig beiseite legen und den Schreiber bedauern. All das ist freilich nichts für denkfaule Intolerante.

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Moschee-Ude + Marxloh + Migranten

Das war schon zu vermuten, als Ude noch an der Spitze Münchens stand, dass er ein großer Fan der geplanten Moschee ist. Jetzt wird er deren Botschafter und versucht, Geld einzutreiben, damit sie überhaupt gebaut werden kann: http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/wird-moschee-botschafter-5703709.html Kann auch zu einem Lebensinhalt von einem Christen werden (ist Ude doch?): Moscheefinanzierer.

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Da will die Polizei wieder einen Stadtteil unter die Oberherrschaft bekommen, ihn sicherer machen – und siehe da: Es wird mal wieder einfach draufloskritisiert: die armen Leute fühlen sich durch die Polizei schikaniert. Es wird nicht einmal geschrieben, wer das sagt. Ist das die Meinung eines Paters Oliver? Will er lieber einen chaotischen Stadtteil, in dem die Banden oder Kleinkriminelle das Sagen haben? http://www.focus.de/politik/deutschland/kriminelle-banden-und-clans-polizei-greift-im-problemviertel-duisburg-marxloh-hart-durch_id_5052328.html

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Es ist gut, dass die Polizei mancherorts intensiver vorgeht, so auch in Bremen gegen junge „Flüchtlinge“ die am Bahnhof Passanten ausrauben: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video80600-popup.html

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Auch Gebildete können sexuell übergriffig werden: http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck/aufgebrachte-syrer-drohen-polizei-waffengewalt-5702260.html Eigenartig, dass das erwähnt wird, dass der vermutlich sexuell übergriffige Syrer gebildet ist. Dass sich die Syrer zusammenrotteten, um ihren möglicherweise sexuell übergriffigen Volksgenossen zu schützen – kennen wir schon. Nichts Neues.

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Auch in Schweden achten immer weniger darauf, was die politisch-mediale Elite ihnen vorsäuselt: http://nachgerichtet.is/2015/10/asylpolitik-schweden-brennt-das-land-ist-auf-der-schwelle-zum-buergerkrieg.html Darunter leidet die Bevölkerung aber auch die Migranten und Flüchtlinge leiden. Ihnen wurden zu wenig Chancen gegeben und auch zu wenig Grenzen aufgezeigt, Integration massivst eingefordert: fördern und fordern. Man lebte über seine Möglichkeiten und dachte nicht, dass die Hardliner die Oberhand bekommen würden, weil alle froh sind, endlich ihrem brutalen Heimatland zu entfliehen. Motto: Es wird schon alles gut gehen. Tut es aber nicht.

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Obama Regierung und Syrien + Islamkritiker ermordet

Und noch einmal 100 Millionen Dollar der Steuerzahler werden rausgeworfen, um irgendwelchen moderaten syrischen Oppositionellen irgendwas zu finanzieren. Die kapieren einfach nicht. Nun denn, irgendwann kapieren sie – aber das Geld ist futsch. http://www.jihadwatch.org/2015/10/us-to-allocate-100-million-more-to-moderate-syrian-opposition

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Kritik an amnestys Kritik an Kurden: https://kurmenistan.wordpress.com/2015/10/31/italienische-rechtsexpertin-widerlegt-amnestys-negativbericht-ueber-kurden-in-syrien/

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Gefährdeter Libanon kann sich noch gut behaupten: http://www.jpost.com/Breaking-News/Lebanese-army-kills-3-Islamists-near-Syria-border-430632

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In Bangladesh wurde schon wieder ein Islamkritiker ermordet: http://www.jihadwatch.org/2015/10/bangladesh-muslim-group-murders-publisher-of-islamocritical-writer-they-murdered-previously : Faisal Arefin Dipon – die Namen mutiger Menschen sollte man sich merken.

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Wie heißt es in dem folgenden Beitrag sinngemäß? Man hat wohl diesen Dörfern vergessen zu sagen, dass Islamisten nicht zum Islam gehören: http://www.jihadwatch.org/2015/10/kashmir-villages-clash-over-who-would-get-the-honor-of-burying-slain-jihad-terrorist Obama kann ja nicht überall sein.

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Reformationstag

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Müssen Christen für offene Grenzen sein? Zwei Antworten: http://www.kath.net/news/52676 

Ich finde die Fragestellung schon falsch. Christen müssen gar nichts – außer in Verantwortung vor Gott und den Menschen leben und Entscheidungen treffen. Das geht mir echt auf den Keks, wenn man häufig von Nichtchristen bzw. Leuten, die christlich sind, aber überhaupt kein Interesse daran haben, christlich zu leben, gesagt bekommt: Aber du bist doch Christ, da musst du…

Nein! Man muss gar nicht. Vor allem sich nicht durch das Gerede von irgendwelchen Leuten ein schlechtes Gewissen machen lassen. Vor allem sind solche Formulierungen – leider auch von Christen – sehr durchsichtig, weil sie damit nur den anderen für ihre eigenen Interessen einspannen wollen.

Und hier finde ich, hat die Reformation – vor allem auch Luther – eine ganze Menge dazu beigetragen, etwas Altes neu zu erkennen: dass man als Christ frei ist – vollkommen frei – und eben gebunden an Gott. Das ist die Grundvoraussetzung: gebunden an Gott!

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Das Veilchen blüht am 30.10.2015. Ich habe es entdeckt – und es duftet wie die frühen Frühjahrsveilchen. Es ist so frei zu blühen und zu duften – auch wenn es sich eigentlich nicht gehört. (Freilich ist das nicht biologisch gedacht.)

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Caritas und Diakonie + ParteienSystem und Subsidiarität

Hilfsorganisationen sind genauso zu kritisieren wie alle anderen auch. Wenn sie Fehler machen, muss man sie aufdecken, wenn sie Missbrauch treiben, muss man das anprangern. Wenn sie zum Eigenzweck werden, muss man das heftig kritisieren. Wenn sie sich Kompetenzen anmaßen, die ihnen nicht zustehen, dann muss man sie zurechtweisen.

Aber sie als Ganze in ihrer Arbeit runterzuputzen, ist gesellschaftspolitisch unklug, wenn keine Alternativen aufgezeigt werden. Dass sie Geld vom Staat bekommen und Menschen bei ihnen angestellt sind und nicht alles freiwillig machen – das liegt in der Natur der Sache, denn die Helfenden müssen ja auch von etwas leben – und sie bekommen wirklich nicht zu viel. Diese Organisationen dienen der Befriedung unserer Gesellschaft, der Menschenwürde. Wer sich grundsätzlich gegen sie wendet, sollte – wie gesagt – eine Alternative nennen oder setzt sich dem Verdacht aus, Zuständen wie im 19. Jahrhundert nachzutrauern, in denen Armenviertel existierten, Menschen in unwürdigsten Zuständen leben mussten. Das, so denke ich, kann doch heute von niemandem mehr ernsthaft herbeigesehnt werden.

Dass die Hilfsorganisationen auch versuchen, auf die Politik einzuwirken – wer das nicht akzeptiert, hat das Prinzip der Subsidiarität, also unsere Gesellschaftsordnung (theoretisch) nicht verstanden. Der Bürger bestimmt die Politik. Das Parteiensystem hat zwar alles an sich gerissen – aber es gibt eben noch ein paar Strukturen, die außerhalb des Parteiensystems das Prinzip der Subsidiarität hoch halten. Hilfsorganisationen helfen denen, die hilflos sind, geben ihnen aber auch eine Stimme, damit die gehört werden, über die andere, denen es gut geht, gerne hinweghören.

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