Eine Warnung vor einem Terroranschlag im November wurde ausgegeben: http://mobil.n-tv.de/politik/Anschlag-steht-moeglicherweise-kurz-bevor-article1951626.html Hysterie und Panik ist wirklich die falsche Reaktion, denn damit haben die Terroristen schon sehr viel erreicht, ohne dass sie überhaupt etwas tun mussten. Aber Wachsamkeit, Aufmerksamkeit das ist wesentlich. Aber das ist ja etwas, was überhaupt stärker in unsere Köpfe hineinkommen muss: Aufpassen auf sich und andere – angesichts krimineller Menschen. Die Zeit, dass man sorgloser sein konnte, dass man sich überall frei bewegen konnte, ohne sich einer Gefahr auszusetzen, ist vieler Orts vorbei. Aber ich denke, wenn wir in unserem Umfeld wachsam und aufmerksam sind, wenn wir uns umeinander kümmern, dann vermindern wir die Gefahr im Umfeld. Allerdings sind die Behörden massivst gefordert, die Politik ist gefordert, den Behörden die Arbeitsbedingungen massivst zu optimieren – denn auf großer Ebene kann der einzelne Bürger nicht viel tun – außer eben wachsam sein und mit den Behörden kooperieren. Und da sind vor allem auch muslimische Mitbürger gefordert, denn sie haben vielleicht manchmal Kontakte und Informationen, an die Deutsche nicht so leicht herankommen. Und es liegt auch im Interesse der muslimischen Mitbürger guten Willens, damit das Zusammenleben möglichst keinen Schaden erleidet. Denn das ist es, was die Terroristen wollen. Einen Keil in die Gesellschaft treiben.
Neulich fand ich irgendwo den süffisanten Beitrag: überall brennen Asylheime und die Polizei sagt, man könne den Täter nicht ermitteln. Süffisant darum, weil der Polizei unterstellt wurde, sie schaue absichtlich weg, wenn Fremdenfeinde Brände legen. Hier kann man sehen, woher Brände kommen können: http://www.merkur.de/bayern/nach-brand-asyl-unterkunft-taeter-gefasst-5616135.html Ebenso können Brände kommen durch unsachgemäßen Umgang mit technischen Geräten. Damit seien Brandanschläge nicht relativiert – sie sind äußerst übel und unserer Gesellschaft unwürdig. Ich vertraue der Polizei, dass sie alles mögliche tut, um die wahren Ursachen herauszufinden.
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Ich bin davon überzeugt, dass mit den Flüchtlingen und Migranten viele gute Menschen kommen. Dass man sie als Bereicherung empfindet, dass man sich freut, sie kennen lernen zu dürfen, dass sie einen Blick auf das Leben haben, von dem man viel lernen kann. Und gerade darum müssen diejenigen, die ein schlechtes Licht auf die guten Menschen werfen, erkannt und abgeschoben werden: http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-nach-deutschland-nur-um-straftaten-zu-begehen_id_5050244.html Das ist natürlich äußerst egoistisch: die Guten behalten, die anderen wieder zurückschicken. Aber angesichts der Massen, sollte man zusehen, wie unsere Gesellschaft möglichst geschützt wird. Zudem werden die Probleme damit nicht geringer. Weiterhin können die Heimatländer mit diesen Leuten besser klar kommen – oder sie sich in ihren Heimatländern besser zurechtfinden als in unserem Land.
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Arme Menschen unseres Landes dürfen keinesfalls das Gefühl bekommen, dass man sie schlechter behandelt als Zugezogene. Man muss sie ernst nehmen und sie nicht mit läppischem Geschwätz abtun. Auch sie haben Würde und Rechte. Zudem: Wenn es ihnen schlecht geht, wird auch unsere Gesellschaft nicht zur Ruhe kommen.
Klasse finde ich den Satz, dass naturwissenschaftliche Erklärungen die Geheimnisse der Natur nicht aufheben, sondern vertiefen.
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Und so erkennen wir immer stärker, dass es ursprünglich in der ersten Begeisterung hieß, die Naturwissenschaft würde den Glauben aufheben – inzwischen erkennt man an vielen Stellen, dass Naturwissenschaft erst recht dazu führt, den Glauben zu vertiefen. Warum? Ich sage es ein wenig platt: Weil Naturwissenschaft immer mehr merkt – und das auf allen Ebenen – wie wunderbar das alles ist. Mit Hilfe der wissenschaftlichen Methoden entdeckt man, dass hinter den Geheimnissen, die man aufgedeckt hat, noch ein viel tieferes Geheimnis steckt.
Da entdeckt man mit Hilfe der Wissenschaft die Feinabstimmung des uns unmittelbar betreffenden Kosmos, die Bedeutung des Wassers für die Erde und deren Rotation – vor allem aber auch die Zusammensetzung der Wassermoleküle. Und dann die Gene! http://blog.wolfgangfenske.de/2015/04/19/gott-und-die-gene/
Kurz: Je mehr man wissenschaftlich entdeckt, desto intensiver erkennt man – als Christ – Spuren Gottes. Warum? Weil man eben fragt: Warum? Wie geht das alles? Wie kann das sein? Was ist das?
In diesem Artikel erfährt man auch, dass Bischof Overbeck (meines Erachtens in den Spuren von Stegner und co.) Transitzonen mit Konzentrationslager verbindet. Wenigstens Kirchenleute sollten sich mit verbalen Entgleisungen zurückhalten. Am liebsten würde ich sämtliche Kommentare der letzten Zeit, die man in den Medien zu lesen bekommt, auf einen Blick lesen. Und wenn man an allen unmöglichen und schlimmen Stellen, die Unterstellungen enthalten, die politisch den anderen runtermachen, die meinen, Andersdenkende entwürdigen zu können usw. mit dickem Rotstift anmalen. Und dann kommt raus: Note 6! Zurück auf „Los“ – sollte man gnädigerweise hinzufügen.
Es gibt einen guten Helmut Schmidt, den zitieren jetzt die guten Menschen. Dann gibt es einen bösen Helmut Schmidt – und den darf man jetzt nicht zitieren. Wenn man ihn zitiert, dann ist man böser als der böse Schmidt. Diesen Eindruck gewinnt man in der Auseinandersetzung um Erika Steinbach. Der gute Schmidt – Schmidt der Europäer, der darf zitiert werden. Aber der prophetische Schmidt, der ist der böse Schmidt, der darf nicht zitiert werden.
Frau Steinbach ist zu bewundern. Ihre Strategie geht wunderbar auf. Sie veröffentlicht etwas, und dann springen die edlen Recken – in diesem Fall Schäfer-Gümbel und Bouffier auf – wettern dagegen was sie können, sie multiplizieren also dieses Statement in höchst beeindruckender Weise, sodass selbst diejenigen, die noch nichts vom „bösen“ Schmidt wussten, jetzt darum wissen. Und Medien, so sie etwas auf sich halten und auch für das Gute kämpfen – sie stimmen empört mit ein und zitieren sowohl Bouffier, Schäfer-Gümbel, als auch Steinbach/Schmidt. Und was werden die Leute machen? Noch mehr bedauern, dass Schmidt von uns gegangen ist und uns mit dieser Politikerkaste allein lässt. (Hiermit gebe ich nur drastisch das wieder, was zurzeit in den Köpfen herumschwirrt.)
Es wird beklagt, dass Frau Merkel noch nicht gegen Steinbach Stellung genommen hat. Sie sollte es aus taktischen Gründen nicht tun. Sie hat schon genug Gegner.
Der Werdegang der Flüchtlingskrise wird gut und zusammenfassend dargestellt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article148588383/Herbst-der-Kanzlerin-Geschichte-eines-Staatsversagens.html Der Werdegang bis jetzt – freilich. Neu ist für mich der Hinweis auf ein Papier in Sicherheitskreisen, die skeptisch sind, dass die Probleme, die mit den Flüchtlingen kommen, an ethnischen, religiösen, kriminellen usw. Auseinandersetzungen, nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Der Kontrollverlust ist gegeben.
Was das für eine Gesellschaft bedeutet, wenn die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann, das zeigen uns schlimme Beispiele aus zerbrechenden Ländern.
Das ist ja schon interessant, was hier im Blick stand – wollte man tatsächlich in Berlin Wohnungen beschlagnahmen, um Flüchtlinge/Migranten unterzubringen? http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/plante-mueller-das-eindringen-in-privatwohnungen Einfach so Gesetzesbruch? Nein, nicht Gesetzesbruch, man hätte vorher noch schnell das Gesetz erweitert, damit es passt. Das ist keine Politik, die die Bürger ernst nimmt. Hoffentlich wird dieser Versuchsballon von allen Demokraten, von der Mitte der Gesellschaft (Gabriel), sofort auf den Boden gedrückt. Das geht nicht!
Europa war sicher. Was tat man: Aller Welt gute Ratschläge geben, wie man sich menschlich zu verhalten hat. Man setzte und setzt Israel unter Druck, man setzte und setzt Assad unter Druck… – man weiß es schließlich besser als all diese Länder, wie sie zu agieren haben. Und nun kommen diese Menschen hierher. Und es wird nicht lange dauern, dass die Menschenrechtsorganisationen aus sicheren Ländern über Europa herziehen werden. Sicherheitskräfte, die robust mit den Menschenmengen umgehen, Frauen, die im Stich gelassen werden und Traumata in staatlichen Einrichtungen erleben, Christen und Atheisten sind in Deutschland nicht mehr sicher, weil in den Unterkünften der Teufel los ist… Nun erlebt Europa das, was es an anderen kritisert hat. und die Maßnahmen werden massiv verschärft werden müssen, weil sonst die düpierte Bevölkerung selbst Hand anlegt. Und das wird dann gefährlich – äußerst gefährlich. Dann bekommen wir Zustände wie in all den anderen Ländern mit ihren bewaffneten Gangs. In Schweden sollen allein schon in diesem Jahr 30 Handgranaten irgendwo gezündet worden sein. Deutschland wird es auch am eigenen leib erleben. Wie kann man den worst case verhindern? Guter Rat ist teuer. Aber Dummheit in der Politik darf nicht siegen – denn dann wird es irgendwann zu spät. Wir schaffen es – aber nur mit Klugheit, Verantwortlichem Handeln, Anstand… Noch haben wir keinen Grund, die Zukunft zu bejubeln, bevor die Bedingungen nicht geschafft sind, gegen Göring-Eckardt. Junge Männer können Segen – aber auch Fluch sein, andere Religionen können Segen – aber auch Fluch sein, Vielfältigkeit kann ein Segen – aber auch ein Fluch sein. Noch können wir nicht sagen, was sie für uns bedeuten werden – aber man muss alles dazu tun, dass es zum Segen wird.
Wenn Merkel angegriffen wird, weil sie Afrikaner nach Deutschland holen möchte, dann sollte man bedenken, dass das Teil der Strategie zur Beruhigung der Flüchtlingslage ist.
Man muss schon sehr cool bleiben, wenn man dieses Video, das Recht hat, doch widersprechen wird: Es sind nicht alle Muslime so, nur ein kleiner Teil. Und das ist auch gut so. Und es wäre schön, wenn die Muslime sich gegen all diese gewalttätigen Genossen auflehnen würden. Sie dürfen sich nicht ausruhen auf Vorwürfe wie: das sei islamophob – oder die seien gar keine Muslime – oder es handelt sich nur um eine Minderheit – oder das habe alles mit dem Islam nichts zu tun – oder wenn der Islam wirklich herrschen würde, wäre die Welt friedlich – oder der Kolonialismus/der Westen/ die Kreuzzüge seien Schuld oder Islamisten haben nichts mit Religion zu tun… Angesichts dieser Jahrzehnte währenden Gewaltorgien islamistischer Gruppen müssen Muslime selbst gegen solche Auswüchse massiv vorgehen. Aber vielleicht ist das ja nur ein letztes Aufbäumen – Hoffnung, die letzte Versuchung, heißt es im Bonhoeffer-Film.
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So mancher Christ, der aus islamischen Ländern nach Europa oder in die USA kommt, sind nicht besonders gut auf die muslimische Gesellschaft zu sprechen: http://www.krone.at/Welt/Verfolgung_von_Christen_ist_ein_Teil_des_Islams-US-Autor_warnt_-Story-481217 Es geht um Raymond Ibrahim, der regelmäßig unter „Gladstone Institute“ über Gräueltaten von Muslimen an Christen berichtet. Darf man es zulassen, dass diese Christen und auch Atheisten unseren lieben Friedenswillen stören, indem sie solche Nachrichten ins Netz stellen?
Einen zusammenfassenden Überblick über die IS-Gräuel an Christen gibt dieser Artikel: http://de.gatestoneinstitute.org/6844/verfolgung-christen-angreifen#. Ebenso zeigt er, dass der Westen vor solchen Aussagen die Augen verschließt, weil er Islam und Islamismus strickt trennt – also etwas trennt, was nicht zu trennen ist.
Jetzt darf man natürlich über diese Aussage herziehen.
Nur: Die Christen in muslimischen Ländern, die all das Leiden ertragen müssen, sehen sich nicht immer in der Lage, zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden zu können. Aus anderen Informationen weiß ich, dass Christen wissen, dass es auch menschliche Muslime gibt, aber die Unterscheidung, die unsere Granden vorgeben, die sind real nicht durchzuhalten, weil der Schalter von einem Muslim zu einem Islamisten sehr schnell kippen kann. Ach ja, erinnert sei auch an Erdogan, der eine Trennung zwischen den Muslimen der genannten Art schimpfte. Warum? es gibt nur einen Islam – und zwischen radikalen und moderaten Muslimen zu trennen sei der westliche Versuch, zwischen Muslimen einen Keil zu treiben.