Zu nudge/nudging s. http://www.uni-greifswald.de/fileadmin/mp/3_organisieren/CO2-neutrale_Universitaet/140707_DiplArbt_Patrick-Wagner_Nudging.pdf Ich bin nicht besonders begeistert davon, auch wenn es zum Wohl der Gesellschaft beitragen soll, denn das bedeutet immer, dass eine Elite meint zu wissen, was der Gesellschaft gut tut. Ob transparentes Nudging besser ist, ist mir die Frage. Das, was vor dem paternalistischen System schützt, ist, dass nun alle gesellschaftlichen Gruppen beginnen zu nudgen. Und dann gleicht es sich ja auf Dauer wieder aus.
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Integration muss gelingen. Es hilft kein Klagen, dass alles besser wäre wenn… – denn es ist, wie es ist. Und darum müssen alle das dazu beitragen, was sie können, damit es gelingt. Mit den Flüchtlingen die da sind, muss man menschlich umgehen – und die meisten Menschen in Deutschland „müssen“ nicht menschlich mit ihnen umgehen, sondern sie wollen es. Das heißt nicht, dass man der Politik, so sie unverantwortlich wird, auf die Finger schaut. Hier gibt es Tipps zum Gelingen: http://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Neustart-in-Deutschland/neustart-in-deutschland.html
Man muss diese Rede einmal auch mit Blick auf die Linke analysieren. Wäre interessant.
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Was auch immer AfDler sagen oder meinen: Es wird immer mit Empörung reagiert. Nicht nur mit Blick auf Boateng http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alexander-gauland-habe-jerome-boateng-nie-beleidigt-a-1094721.html Und dann heißt es in der Tagesschau, dass das Taktik der AfD sei, Aufmerksamkeit zu erregen. Wie dem auch sei, was macht die Tagesschau? Sie verschafft der Aussage eine Menge Publicity, indem sie diese als ersten Beitrag ins Programm nimmt und das gefühlte fünf Minuten lang. Wie auch immer die Aussage von Gauland gemeint war und interpretiert werden muss, man muss wohl noch Selbstverständlichkeiten vermitteln: Egal, welchen Ursprungs die Nachbarn sind, sie können angenehm sein und unangenehm.
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Neulich gab es einen Werbeclip, der für Empörung sorgte. Eine Chinesin hat ihre Wäsche gewaschen. Ein Schwarzer kam herein – und sie steckte ihn in die Wäsche und ein Chinese kam heraus. Empörung! Rassismus! Aber: Diesen Film gab es schon anders: Eine Weiße steckte einen weißen Mann in die Wäsche und ein Schwarzer kam dabei heraus. Dazu: Farbig ist besser.
Ich mache mir weder den einen noch den anderen Clip zu eigen, will damit nur sagen: Unsere Zeitgenossen sind ein wenig verdreht.
Und noch etwas: Als Weißer kann man darüber lachen. Ist witzig, dass mit dem schluffigen Weißen in der Waschmaschine. Wenn man nicht darüber lachen kann, dann hat man wenig Selbstbewusstsein. Als Schwarzer kann man auch darüber lachen, denn man hat genauso viel Selbstbewusstsein. Es sind wahrscheinlich die sensiblen Weißen, die darüber nicht lachen können, weil sie sich voller Empathie in den anderen hineinversetzen, auch wenn er ganz anders ist, als sie denken.
Das Leben ist kompliziert. Unsere Zeitgenossen auch.
(Nachtrag: Interessant ist, dass nun wohl auch in China die Diskussion zum Thema Rassismus geführt wird, was wohl vorher nicht der Fall war, so lautete es zumindest in HR-Info. China soll von Han-Chinesen [92%] bestimmt sein – aber es gibt doch viele andere Völker in diesem Reich, die einen bestimmten Status haben.)
Nach einem Sturm retten sich zwei Schiffbrüchige auf eine kleine Insel.
Während der eine sich entspannt unter eine Palme legt, läuft der andere aufgeregt über die ganze Insel, schaut verzweifelt aufs Meer hinaus und ruft um Hilfe.
„Hier findet uns niemand“, jammert er ununterbrochen, „hier sind wir verloren…“
„Keine Aufregung“, versucht der andere zu beruhigen, „schließlich verdiene ich jede Woche über hunderttausend Euro…“
Verständnislos schaut ihn sein Gefährte an: „Und was bringt uns das hier? Kein Geld der Welt hilft auf dieser Insel gegen Hunger und Durst und ein Boot kannst du hier auch nicht kaufen! Dein großer Verdienst nutzt überhaupt nichts, ob Geld oder kein Geld, wir kommen hier nie mehr weg!“
„Da irrst du dich gewaltig“, der Erste lehnt sich unbekümmert an den Stamm der Palme, „Schau, ich verdiene nicht nur jede Woche über hunderttausend Euro, ich spende außerdem zehn Prozent davon der Kirche – egal, wo wir sind – mein Bischof findet mich auf jeden Fall!
Und noch einen:
Nach der Messe bemängelt der Vater den Gottesdienst: „Die Predigt des Pfarrers war ebenso lang wie langweilig, der Organist hat schlecht gespielt und der Chor ebenso schlecht gesungen!“
„Aber Vati“, wendet der kleine Sohn ein, „die Vorstellung war doch gar nicht so schlecht
für die zwanzig Cent Eintritt, die du in den Opferstock geworfen hast!“
Die Frage hatte Einfluss auf die Chaostheorie: Kann der Schlag eines Schmetterlingsflügels das Wetter beeinflussen? Wie auch immer diese Frage beantwortet wird, wesentlich ist: Kleinste Kleinigkeiten können etwas beeinflussen. Von daher ist kaum etwas vorhersagbar.
Das gilt für Gutes wie auch für Trauriges im Leben. Eine Minute früher oder später aus dem Haus gegangen, kann alles verändern. Ein Wort gesagt, kann nicht nur Menschenleben ändern, sondern mit dem veränderten Menschen auch das Leben anderer Menschen.
In allem, was wir denken, reden, tun sind wir abhängig vom Geist Gottes, wenn eine gute folgenreiche Kleinigkeit zur rechten Zeit kommen soll.
Und so segne Euch Gott, dass Ihr in seinem Geist denkt, redet, handelt.
Kirche muss Menschen abholen. Sehr schön. Nur wer will sich abholen lassen, wenn er nicht weiß, wohin die Reise geht? Zudem: Man holt die Menschen dann zu Jesus Christus ab, wenn man keine Phrasen drischt. Das sollte man auch sagen.
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Kirche holt Menschen nicht ab, wenn sie wie der ZdK Präsident keine Argumente bringt, sondern nur herumredet. Die Kirchen-Elite will einfach nicht wahrnehmen, dass wir ein riesen politisches Problem haben und das ist nicht mit Larifari-Gerede abzuwenden. Wir finden Unterstellungen, Hassworte, einfach so tun, als seien Probleme keine Probleme, das ist ideologisch. Christen sollten keine Ideologen sein, sondern verantwortlich Handelnde.
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Man scheint sich auf diese Apologie geeinigt zu haben: Den Kirchen wird vorgeworfen, an den Flüchtlingen zu verdienen. Reaktion: Das sei Beleidigung der Helfer. Die waren jedoch nicht das Thema des Vorwurfs. Wenn man diesen Artikel liest, hat man den Eindruck, dass man sich auf diese Art der Verteidigung wohl geeinigt hat – und so etwas fällt nicht nur mir auf, sondern auch anderen. Und das bedeutet: So etwas wird nicht ernst genommen – und auf diese Art und Weise werden die Kirchen durch ihre Elite ins Aus katapultiert. Ohne Not. Einfach, weil sie ideologisch denken: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/joachim-gauck-nennt-afd-mitglieder-doedel-aid-1.6005344 Ich hoffe, es werden Argumente und Fakten geliefert werden. Sonst liefern sie andere. Empörung hilft nicht.
Es ist alles schleichend: Freiheit wird schleichend eingeschränkt, denn man hat sich ja daran gewöhnt. Und so merkt man nicht, wenn sie Schritt für Schritt zurückgedrängt wird. Natürlich aus Gründen der Sicherheit. Aber hat man einmal darüber nachgedacht, ob man die Sicherheit nicht auch ganz anders wieder hinbekommen könnte?
Und das gilt auch für die soziale Marktwirtschaft. Schritt für Schritt wird sie zurückgedrängt. Natürlich hat das gute Gründe: Kapitalmarkt ist global. Aber auch hier: Muss man sie nicht neu überdenken und innovativ weltweit neu initiieren?
Weil islamistische Terroristen Ärger machen – scharfe Kontrollen an Flughäfen, gegen Jedermann. Weil irgendwelche Leute Geld am Fiskus vorbei schleusen – scharfe Kontrollen gegen Jedermann. Und so kann man eine Menge aufzählen. Der unbescholtene Bürger gilt erst einmal als potentieller Krimineller, nur weil Kriminelle den Staat an der Nase herumführen.
Wenn Waldbesitzer ihr Brennholz bald versteuern müssen, muss man sich fragen, wie clevere Leute herausfanden, ob man nicht bald auch seine Äpfel, Tomaten, Salatköpfe aus dem Garten versteuern muss. Es ist ein Trauerspiel, was die Politik mit den Bürgern macht. http://www.nordbayern.de/region/treuchtlingen/waldbesitzer-mussen-eigenes-brennholz-bald-versteuern-1.4862803 Warum macht sie das? Weil sie nicht genug Geld hat. Und warum hat sie nicht genug Geld? Nun, diese Frage kann sich jeder wache Zeitgenosse selbst beantworten. Nicht nur, weil Geld zum Fenster hinausgeworfen wird. Vielleicht auch, weil ständig Klimakonferenzen stattfinden und diese Leute überall in der Weltgeschichte herumfliegen müssen. Und sonst sind auch viele andere Leute unterwegs. Nicht nur nach Japan.
Wie heißt es so schön: Der Bürger muss nicht für die verfehlte Politik bezahlen. Wer sonst?