Europa und EU neu ausrichten + Partnerschaftsring um Europa legen + Die Größe Europas

Die EU ist zurzeit heillos zerstritten. Aber das ist auch gut so, denn dann kann man neue Wege des Miteinanders suchen. Viele kleinere Länder scheinen sich gegen die Übermacht weniger Großer zu wehren. Wenn man genauer hinschaut, scheinen sie sich gegen die Übermacht eines Landes zu wehren, das seine hervorgehobene Position auszunutzen suchte. Ich denke dabei an die Deutschen und die Flüchtlingsfrage.

Ein Zerfallen der EU wäre übel. Eine Neupositionierung der EU ist äußerst wünschenswert. Der Hochmut der EU-Elite in Brüssel, der versuchte, die EU aus Teufel komm raus weiter auszudehnen, der bekommt einen Dämpfer. Auch hier, weil manche Länder einfach nicht bereit sind, zu leiden, nur weil ein paar andere Länder es masochistisch vorleben. Ich denke dabei an die Sanktionen gegen Russland.

Die EU ist eine politische Maschine geworden, die die nationalen Parlamente immer stärker aushebelte. An einem der Höhepunkte, in denen manche Staaten versuchten, die Selbständigkeit der Staaten zu zerstören, wird die Zerbrechlichkeit des gesamten Bundes vor Augen geführt.

Europa fällt über sich her. Jeder versucht auf seine Weise angesichts der Krisen zu überleben. Das ist gut so. Das ist wirklich gut so. Zeigt es doch, dass Europa einen anderen Weg einschlagen muss! Manche versuchten es dazu zu zwingen, einen Weg zu gehen, den im Grunde nur eine kleine Elite in Brüssel und Einzelne der einen oder anderen Regierung wollten.

Zunächst ist es notwendig, einander nicht mehr mit Drohworten einzuschüchtern.

Dann ist es wichtig, dass man einander zuhört: Wo siehst Du Probleme mit der Aufnahme der Flüchtlinge, mit den Sanktionen gegen Russland…

Dann sieht man weiter: Länder wurden und werden zu etwas gezwungen, was für sie schädlich ist. Wie kann man damit also umgehen? Ganz sachlich, ohne Druck, ohne Dominanzgebaren, ohne Drohungen.

Wie können wir einander helfen, bestimmte Probleme zu lösen? Euer Export mit Russland ist eingebrochen. Was können wir dagegen tun. Sind ideologische Vorbehalte besser als wirtschaftliche Verluste? Stehen wir alle dahinter, ein Land zu sanktionieren? Wenn nein, sollte jedes Land so selbständig sein, das zu tun, was es für richtig hält. Die einen sanktionieren, die anderen lassen es. Die einen nehmen Flüchtlinge auf, die anderen lassen es. Ländern mehr Freiraum geben – wäre ein Ansatz, statt sie immer stärker fesseln zu wollen.

Was Griechenland betrifft: Gibt es wirklich nur die Möglichkeit: Raus aus der EU oder in der EU bleiben? Kann die Wirtschaft Griechenlands nicht auch anders gestärkt werden? Vor allem werden wir bald ähnliche Probleme mit anderen Ländern bekommen und jeder weiß, dass so viel Geld, wie in Griechenland reingepumpt wurde, in kein weiteres Land reingepumpt werden kann. Die Bevölkerung rumort ja jetzt schon, wenn sie überhaupt kapiert, dass sie kalt, durch die Hintertür enteignet wird. Flüchtlinge: Im Augenblick ist die Situation festgefahren. Deutschland will alle Flüchtlinge, die es nur kriegen kann – indem die Grenzen offen bleiben – wie sonst soll man das Griechenland-und Österreich-Bashing verstehen? Die anderen Länder wollen keine Flüchtlinge, schließen die Grenzen. Wie wäre es, die Flüchtlinge aus Griechenland nach Deutschland zu fliegen? Und die deutsche Regierung muss dann sehen, wie sie gegen den Willen der Bevölkerung mit diesem Problem umgeht. Wenn ein Land sich Probleme bereitet, entgegen den Richtlinien der EU und ein Abkommen einfach so außer Kraft setzt, muss es selbst sehen, wie es damit durchkommt. (Natürlich ist das nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich fand die Idee der Aufnahmezentren in Griechenland und Italien [Spanien] nicht schlecht, die von der EU betrieben werden, dann vor Ort entscheiden, ob einer als Flüchtling in der EU bleiben darf oder als Migrant wieder nach Hause geschickt wird. Das würde übrigens auch eine Stärkung der Wirtschaft Griechenlands und Italiens bedeuten. Denn im Augenblick werden sie ja nur durch die eigensinnige Abschottung der EU-Länder mit ihrem Problem allein gelassen.)

Wie sieht es die Bevölkerung? Jede einzelne Regierung muss auch Rücksicht nehmen auf die eigene Bevölkerung. Bislang haben die Regierungen den Bevölkerungen einfach etwas übergestülpt – vor allem die Deutsche. Ebenso haben die EUKommissionen der EU-Bevölkerung einfach was übergestülpt. Das war natürlich gut gemeint, wenn auf einmal alle gerade Gurken zu essen bekommen, alle die Glühlampen nicht mehr kaufen können… – aber man sollte manche Dinge einfach den Staaten überlassen und nicht europaweit regeln wollen.

Fazit: Europa benötigt Zeit, um zusammenzuwachsen. Jede Pflanze braucht Zeit, ein Kind benötigt 9/10 Monate. Warum soll Europa sich einer Gruppe unterordnen, die die EU in kurzer Zeit groß zerren will? Sie wollen natürlich ihre horrenden Gehälter irgendwie legitimieren. Von daher fällt mir dazu nur ein:

Man muss von unten anfangen:

Schauen, was für eine EU wollen wir? (Viele wollen die Nation stärker behalten, wenige andere wollen sich aufgeben – was ist realistisch?) – Und dazu gibt es ja nachdenkliche Untersuchungen, die nicht nur der Elite nachplappern, genug!

Das würde auf jeden Fall, so wie ich die Lage beobachte, eine Abspeckung des Apparates bedeuten.

Welche Kompetenzen soll das EU-Parlament bekommen? Im Augenblick ist es im Wesentlichen ein Apparat, dessen Bedeutung – trotz aller Apologien – nicht erkennbar wird. Und das ist ja schon ein riesen Manko für die EU. Sie leisten sich etwas – und kaum ein Laie sieht im Grunde, was das soll, weil ein kleines Gremium in Brüssel alles entscheidet. Wie kann das Parlament als ein Parlament der Nationen aufgewertet werden? Nicht als Parlament der Parteien?

Man muss sich auch immer wieder bewusst werden: Europa ist nicht die EU! Die EU-Leader versuchen alles, dass dem normalen europäischen Michel Europa = EU scheint, darum auch die Drohungen: Bist du gegen den Euro, dann gibt es in Europa Krieg! Bist du gegen die Flüchtlingsaufnahme, dann gibt es in Europa Krieg, bist du gegen die Unterstützung Griechenlands, dann gibt es in Europa Krieg. Bist du für die Glühbirne, gibt es in Europa Krieg… In Europa gibt es nicht Krieg, weil die Staaten zu langsam zusammenwachsen, sondern weil man zerrt und presst und drückt und droht und Ängste aufbaut.

Europa ist mehr als die EU. Europa ist ein winzig kleiner Erteil, wenn es denn einer ist und nicht nur ein Anhang Asiens, der der Welt sehr viel Gutes gebracht hat. Philosophie, Technik, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Industrialisierung, Christentum; hinzukommen: Freiheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Menschenwürde … – aber auch viel Schlimmes kam und kommt aus Europa: Mord und Totschlag durch nationalsozialistische und kommunistische Ideologien, durch wirtschaftliches Ausbeuten und Ausgrenzen. Europa ist Spitze in allem – aber auch in der Waffenproduktion.

Das Schlimme, das Europa zurzeit in die Welt importiert, müssen die Staaten zum Wohl der Menschen in der Welt beenden. Wirtschaftliche Gerechtigkeit muss hergestellt werden, dann werden auch weniger Migranten in unser Europa auswandern müssen. Europa sollte Patenschaften für Staaten übernehmen, deren Infrastruktur fördern, die Bildung, die Justiz, die Verwaltung, die Sicherheitskräfte – aber alles nicht, indem die Länder zur Unselbständigkeit gezwungen werden, sondern durch Partnerschaft. Wenn Europa einen Partnerschaftsring von Ländern um sich aufbaut, hat es auch Puffer. Denn Europa denkt natürlich nicht ohne an sich selbst zu denken. Das große Problem ist, dass Europa von islamischen Ländern umgeben ist. Und diese Länder haben ein ganz anderes Bild vom Menschen. Das Verständnis von Menschenwürde ist anders. Von daher werden die islamischen Länder nur bedingt als Ring um Europa taugen. Eher schon die afrikanischen Länder. Und die werden dankbar sein, denke ich, wenn man sich um sie Mühe gibt. Die arabischen Staaten dürfen eher das Bedürfnis haben, ihre Religion zu exportieren, statt Menschlichkeit. Von daher sollte der Ring um Europa intensiv die mittelafrikanischen Länder einbeziehen.

Unsere Regierungen müssen in die Zukunft hin denken, strategisch agieren. Und nicht ständig nur hektisch auf Probleme reagieren, angetrieben von der Medienmeute.

Europa wurde durch Herausforderungen zu der Größe, zu der es wurde. Und so ist es lächerlich, diese vergleichsweise kleine Herausforderung heute nicht meistern zu wollen, sondern an ihnen im zänkischem EU-Gedöns herumzudoktern.

Am 13.10.2012 schrieb ich:

Auch mir soll es Ansporn sein: Ungerechtigkeiten aufzuzeigen, aufzuzeigen, wo es wirtschaftlich andere ausgrenzt, wo es die eigene christliche Tradition verleugnet bzw. strenger: gegen Gottes Willen agiert. Wie im Mittelalter Klöster ein Netzwerk über alle Grenzen hinweg bildeten, so ist es heute notwendig, dass Christen Europa durchweben und entsprechend in ihm wirken zum Wohl der Menschen.

Christen für Europa: http://www.freiwilligendienst.de/

Europa für Christus: http://www.europe4christ.net/

Miteinander christlicher Bewegungen: http://www.miteinander-wie-sonst.org/

Darüber hinaus möchte ich auf die Charta Oecumenica von 2001 hinweisen:http://www.theology.de/religionen/oekumene/evangelischerkatholischerdialog/chartaoecumenica.php

Christen müssen Europa durchweben. Wie schnell die Solidarität zwischen den Völkern dahin ist, sieht man an den aufgeputschten Gruppen in Griechenland und Spanien. Und auch zwischen Deutschland und Frankreich lässt sich in Notzeiten das Volk trefflich gegeneinander aufputschen. Darum müssen Christen die Fixierung auf die Nation durchbrechen. Für das Wohl der eigenen Nation wirken – aber niemals gegen andere aufputschen lassen.

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Erst fiel die Meute über ihn her… + Die Gefallsüchtigen

Erst fiel die Meute über den Bischof her, anklagend. Als der Freispruch kam, schwiegen sie: http://www.mercatornet.com/articles/view/hang-him-first-try-him-later/17655

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Wolfgang Herles über ARD und ZDF: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/luegenmedien-verdichten-verkuerzen-und-verfaelschen.html Feindbilder werden von den medien geschaffen – Entrüstungsindustrie braucht das…

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Im Augenblick kann man wieder erkennen, wie die Medien mit Blick auf die Flüchtlinge in Griechenland die Bevölkerung wieder zu emotionalisieren suchen. Nicht nur, dass damit wieder einmal die Wahlen beeinflusst werden sollen, sondern auch die Regierung von Hysterikern unter Druck gesetzt wird.

Man mag natürlich einwenden: Die Lage ist dramatisch! Ja, sie ist dramatisch. Aber: Die Lage ist überall dramatisch. Haben wir schon gehört, dass unsere lieben Medien so ein großes Aufhebens darum machen, dass die Chibok Girls noch immer in der Hand der Boko Haram sind? Haben wir schon gehört, dass sie einen Aufstand angesichts des Landgrabbings weltweit machen? Haben wir schon gehört, dass sie sich mit aller medialen Macht gegen die Ausbeutung der Kinder und Erwachsenen auf Plantagen und im Bergbau einsetzen? Haben wir schon gehört, dass sie mit geballter emotionalisierender Macht von den Kämpfen der türkischen Regierung gegen Kurden berichten?

Diese Liste könnte endlos fortgeführt werden. Medien berichten nicht über alles emotionalisierend und hysterisierend. Sie suchen sich ein paar Themen aus. Und mit ihnen manipulieren sie die Bevölkerung.

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Alkoholexesse + Angriff auf Polizisten + Hund gewürgt: Gefängnis + Terrorist?

Im Kleinen fängt es an: Alkoholexesse verbieten, die Leute kontrollieren. Das muss gehen. Ich denke, es fehlt vielfach der Wille, das in den jeweiligen Lagern auch durchzusetzen. Oder geht das rechtlich nicht, dass man Alkohol-Konsum verbietet? Was freilich wieder ein Kuriosum in unserem so labilen Land wäre.

Denn Alkohol ist häufig Auslöser für Brutalitäten, wenn ich die Infos der letzten Wochen so durchdenke: http://www.sz-online.de/nachrichten/zeithain-verhaengt-alkoholverbot-3330960.html

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Sehr gut, dass die Gewerkschaft der Polizei gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft protestiert, den Angriff auf Polizisten mit Nichts zu ahnden (ich berichtete gestern davon): http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/nach-messerattacke-am-hauptbahnhof-mainz-polizeigewerkschaft-kritisiert-staatsanwaltschaft_16670362.htm

Ein Mann muss für 9 Monate ins Gefängnis, weil er einen Hund gewürgt haben soll: http://www.focus.de/regional/bochum/urteile-hund-gewuergt-neun-monate-gefaengnis_id_5308994.html Er war sicher Deutscher. Irgendwie scheinen mir manche Urteile rassistisch zu sein. Nein auch Urteile gegen Deutsche sind kurios. So fuhr ein Raser eine Frau tot: 9 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Jens M. wird der Unfallfahrer genannt. Nur selten findet man den Hinweis: Name geändert. http://www.nonstopnews.de/meldung/22259

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Weil ein Gericht sich nicht um einen mutmaßlichen Terroristen kümmern kann, wurde der Haftbefehl aufgehoben. Wo? In Frankfurt. Wer ist dafür zuständig, dass die Justiz ausgehungert wird? http://www.n-tv.de/politik/Gericht-hat-keine-Zeit-fuer-Terrorverdaechtigen-article17079571.html Politik dünnt aus – Justiz ist nicht überlastet, wie wir lernen dürfen, sondern ausgelastet – und die Terroristen und andere Kriminelle lachen sich was. Und die Bevölkerung übersauert.

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Diesen vier Knaben kann man empfehlen: Stellt Euch der Polizei. Die Justiz wird euch sowieso nichts tun: http://www.focus.de/regional/fahndungen/sie-verpruegelten-einen-15-jaehrigen-im-bus-wer-kennt-diese-brutalen-teenie-schlaeger-aus-koeln_id_5312450.html Sie wird sagen: Aber, aber – und dann seid ihr frei und könnt weiterhin eurem Tag- und Nachtwerk nachgehen.

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Haftbefehl gegen einen, der zwei Jungs missbraucht hat – aber sofort außer Vollzug gesetzt, weil der Missbrauchende erst 16 Jahre alt ist: http://www.bz-berlin.de/brandenburg/gloewen-16-jaehriger-soll-zwei-jungen-missbraucht-haben Was folgt? Ein kräftiges: Aber, aber…

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Und wie soll man sich das vorstellen: gegen diejenigen Muslime, die Christen aus einem Asylunterkunft vertrieben haben, soll hart und konsequent durchgegriffen werden: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/moslems-vertreiben-christen-aus-berliner-asylunterkuenften/ Auch hier bleibt nichts anderes als ein: Aber, aber… – und dann seid ihr frei und könnt wieder weitere Christen anpöbeln. Vielleicht noch aggressiver, weil ihr merkt, dass ihr in einem Land der Ungläubigen gelandet seid. Aus Versehen oder um es umzukrempeln, das bleibt euch überlassen.

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Afghanen + Fremdenhass + Schäuble will Reduzierung + Schweiz-Ausschaffungsinitiative + Jeder 10. ist weg

Afghanen, die freiwillig in ihr Land zurückkehren, erhalten 700€. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bis-2012-3-6-millionen-fluechtlinge-medienbericht-a-1079157.html Welche Erfahrungen hat die Schweiz mit diesen Prämien gemacht? Lockt das Menschen an, sich hier ihr Geld abzuholen? Lockt es andere an, mit unterschiedlichen Identitäten wiederzukommen?

Regierung rechnet mit 3,6 Millionen Flüchtlingen bis 2020 – und hofft, dass sie nicht kommen, weil die Balkanländer die Grenzen schließen?

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Christen und Minderheiten in den Unterkünften sollten nicht für Experimente der Mehrheitsgesellschaft hergenommen werden: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/von-der-beschraenkten-freiheit-gefluechteter-christenmenschen-95115/

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Ja, Fremdenhass muss man überall entgegentreten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-warum-wir-dem-fremdenhass-entgegentreten-muessen-kommentar-a-1079151.html Noch wirkungsvoller gegen Fremdenhass ist eine verantwortungsvolle Politik. Wenn das Asylpaket II nicht nur Symbolpolitik ist, sondern umgesetzt wird, dann gibt es Ansätze für eine solche. Aber erst Ansätze. Die Parteien müssen schleunigst weiter arbeiten, damit dieser Anfang zum Wohl der Bevölkerung und der wahren Flüchtlinge weiter geführt wird. Aber das tun sie nur, wenn Druck von unten kommt.

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Schäuble will Reduzierung der Flüchtlingszahlen: http://www.focus.de/politik/videos/sonst-schaffen-wir-das-nicht-mehr-schaeuble-fordert-dramatische-senkung-der-fluechtlingszahlen_id_5311647.html

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Mehr als jeder 10. registrierte Asylbewerber ist verschwunden: http://www.focus.de/politik/deutschland/mehr-als-130-000-menschen-mehr-als-jeder-zehnte-registrierte-fluechtling-ist-nicht-mehr-aufzufinden_id_5315178.html Das sind von 1 Million?… Wahnsinn!

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Schweizer Bestrebungen: Ausschaffungsinitiative: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweiz-entscheidet-ueber-rigoroses-auslaenderrecht-die-qual-der-wahl-a-1079118.html

Ich denke, man muss unterscheiden: Werden Migranten kriminell, muss man anders mit diesen Menschen umgehen, als wenn Flüchtlinge kriminell werden, die Traumata erlebt haben. http://www.dw.com/de/krieg-folter-und-familie-wie-psychotherapeuten-fl%C3%BCchtlingen-helfen/a-19071903 Um diesen aber helfen zu können, ist es äußerst notwendig, dass nicht Migranten die Kräfte unserer Gesellschaft auf sich ziehen.

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Gericht billigt Teilräumung von Calais: http://www.spiegel.de/politik/ausland/calais-gericht-billigt-teilraeumung-des-dschungels-a-1079314.html

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Gericht billigt, dass EU-Bürger nicht sofort Sozialleistungen bekommen müssen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-darf-hartz-iv-fuer-eu-auslaender-anfangs-verweigern-a-1079237.html

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Türkei = europäischer als die EU + Gutes aus der Türkei + Türkische Flüchtlinge in Japan + IS bedankt sich bei UN? + Das stille Leiden

Das die Türkei europäischer sei als so manches EU-Mitglied soll Altmaier gesagt haben: http://www.focus.de/politik/deutschland/aufnahme-von-fluechtlingen-kanzleramtschef-altmaier-tuerkei-europaeischer-als-manches-eu-mitglied_id_5309579.html Das mag zu ihm passen – aber das zeigt doch die große Naivität unseres Altmaier gegenüber der Türkei. Die Erdogan-Regierung ist nichts anderes als der Versuch Macht im Land mit allen Mitteln zu erhalten und die Macht möglichst weiter auszubreiten: Hinein nach Syrien, hinein nach Europa. Wenn einer das durchschaut hat, wie kann er dann noch diese Behauptung aufstellen, die Türkei sei europäischer als manches EU-Mitglied? Man möchte Herrn Altmaier empfehlen – selbst wenn es arrogant meinerseits klingt – einmal die gesamte Politik der Türkei durch die letzten 10 Jahre hindurch zu verfolgen. Ob er dann immer noch der Meinung ist? Die Erdogan-Regierung ist wie eine Krake. Im Augenblick sieht sie alle ihre Felle davon schwimmen. Aber sie hatte die Arme ausgestreckt bis hin nach China und den osmanischen Wurzeln, hat sie ausgestreckt bis hin nach Saudi Arabien, wollte Ägypten unter den Nagel reißen und biederte sich bei den Palästinensern an, dann wollten sie Assad aus Syrien weg haben, um eben zu expandieren. Dieses Expansionsgelüste mag dem der EU entsprechen und somit mag die Türkei europäischer sein als manches EU-Land. Aber das würde ich dann noch weniger positiv sehen.

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Aus der Türkei kommen endlich auch einmal gute Nachrichten: Es ist möglich, dass regierungskritische Journalisten frei kommen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-cumhuriyet-journalisten-koennen-auf-freilassung-hoffen-a-1079338.html

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In Japan gibt es türkische Flüchtlinge? http://pamelageller.com/2016/02/japan-two-muslim-refugees-arrested-in-gang-rape-of-woman.html/ Nicht, dass sie dort kriminell geworden sind, macht mich nachdenklich. Nachdenklich macht mich, dass sie überhaupt in Japan sind. Was suchen sie dort? Muslimische Flüchtlinge breiten sich überall hin aus? Kleine Informationen lassen einen manchmal mehr erkennen als die groß aufgemachten Infos unserer Medien.

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Wenn die Nahrung nicht zu den eingeschlossenen Menschen gelangte – wer hat sie bekommen? Die IS? Sie wird sich sehr bei der UN bedanken. http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-abwurf-von-uno-hilfsguetern-ueber-dair-as-saur-gescheitert-a-1079294.html

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Das stille Leiden der jasidischen Frauen: http://illusion.scene360.com/news-community/yazidi-women/

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Kinderschänder + Armenausbeuter/Landgrabbing

Kinderschänder vor Gericht. Manchmal ist es gut, das richtige Parteibuch zu haben? Oder wie ist das zu verstehen: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2016/02/gastkommentar-kinderschander-vor-gericht.html

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Gestern habe ich auf Facebook einen Clip geteilt, der zeigt, wie ein reicher Mann in Afrika einer Frau mit zwei Kindern Spielsachen klaut. Das erinnerte mich an das Gleichnis von Natan, das er dem David vorgehalten hat: Ein reicher Mann hatte viele Schafe. Als ein Gast zu Besuch kam, brachte er es nicht übers Herz, von seinen eigenen Schaden zu nehmen, sondern nahm das einzige Schaf, das ein armer Mann hatte. Die Größe Davids bestand darin, dass er seine schuld eingesehen hat.

Es mögen nicht Banker sein, wie der Film sagt. Aber genau das geschieht zurzeit in den armen Ländern Landgrabbing: Firmen nehmen sich für einen Appel und ein Ei ein riesen Stück Land, um wer weiß was damit anzustellen. Die Schuld einzusehen, das kann man von den Land-Räubern (klingt zu harmlos) wohl nicht erwarten. Dafür sind sie zu gottlos.

Landgrabbing ist schlimmer als Kolonialismus, weil es den Anschein der Rechtmäßigkeit wahren möchte. Aber nichts als Unrecht ist. Hoffentlich werden die Länder dieses Unrecht bekämpfen, wie sie den Kolonialismus bekämpft haben.

Zum Thema: http://land-grabbing.de/land-grabbing/

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Wirtschaft brummt

Die deutsche Wirtschaft brummt mächtig – und wahrscheinlich lassen sich davon noch einige blenden, sodass sie die gesellschaftlichen Verwerfungen noch nicht sehen. Damit möchte ich es jetzt bewenden lassen, denn all das, was die brummende Wirtschaft noch so mit sich bringt, will ich jetzt nicht darlegen. Keine Lust. Oder doch? Warum wird die Bevölkerung trotz brummender Wirtschaft noch immer ausgenommen wie die berühmte Gans?

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