EUs Topflappen und Taschentücher + Regierungs Brückentag + Touristen in Flüchtlingsheime locken

Der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur soll laut diesem Beitrag ein besonderes Vorhaben der EU in den Fokus der Öffentlichkeit gebracht haben: Topflappen. In Zukunft sollen nur noch besondere Hitzeschutztextilien mit dem CE-Kennzeichen verkauft werden dürfen. Ade lieber Topflappen. http://www.spiegel.de/spiegel/europaeische-union-will-grillhandschuhe-regulieren-a-1107426.html

Die EU schafft es noch immer, sich lächerlich zu machen: Birnen, Staubsauger, Rasenmäher und jetzt auch Topflappen. Wir haben ja sonst keine Probleme. Oder ist das nur eine Satire? Übrigens: Topflappen, gehäkelte, werden auch in Zukunft auf Basaren verkauft werden können: als Taschentücher gekennzeichnet. Der Aufhänger an einer Ecke dient dem Anbringen an dem Gürtel. So wird der Topflappen jeder EU-Vorgabe – und sei sie auch satirisch – überleben. Es sei denn, es gibt dann eine Vorschrift zum Thema Taschentuch. Aber dann kann der Topflappen als Kopfbedeckung weiter verkauft werden. Und die EU wird auf der Jagd nach Topflappen dann auch die Kopfbedeckung stark reglementieren. Kopftücher und Burkas sind ausgenommen.

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Manchmal liest man auch etwas über einen angeblichen Gesetzentwurf zum Thema Brückentage. Wer ihn in Anspruch nimmt, soll dann auch die anderen Tage als Urlaubstag angerechnet bekommen. Sogar ver.di soll dem zugestimmt haben. Ich halte auch das für eine Satire. Aber in diesen verrückten Zeiten weiß man ja nie. Wenn man sparen kann, um die horrenden Kosten, die auf uns zukommen finanzieren zu können, zum Beispiel die Krankenkassenkosten, dann kommt man auf die verrücktesten Ideen (siehe Reformationstag).

Ich hatte noch eine Idee, der Staatskasse Geld zuzuspülen: Der Chinese hat mich darauf gebracht, der aus Versehen in einem Flüchtlingsheim gelandet ist: Wie wäre es, Touristen in Flüchtlingsheime zu locken und ihnen dann vom Staat eine Rechnung für 14 Tage Kost und Logis zu präsentieren. Vollverpflegung, Bedienung… – was will man als Tourist mehr?

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World Vision

Neulich hatte ich den Vorwurf Israels gegen World Vision im Blog, dass ein palästinensischer Mitarbeiter die Hamas unterstütt. In dem Buch von Pranitha Timothy: Liebe ohne Grenzen. Gottes leise Stimme für die Unterdrückten habe ich gelesen, dass ihr Vater in Indien ein Arzt ist, der von der Christoffel Blindenmission finanziert wird. Und er hat Schwierigkeiten mit den Mitarbeitern, die ihn bedrängen, ihnen Gelder zukommen zu lassen, die ihnen nicht zustehen. Das heißt, dass die verantwortlichen Mitarbeiter der Hilfsorganisationen starke Menschen sein müssen, damit sie den Druck der korrupten Umgebung standhalten können.

Stellungnahme von World Vision zu den Vorwürfen am 9.8.: https://www.worldvision.de/_downloads/allgemein/Stellungnahme_%20Kevin%20Jenkins_CEO_090816.pdf

Stellungsnahme von World Vision Deutschland vom 6.8.: https://www.worldvision.de/_downloads/presse/2016-08-06_Stellungnahme.pdf

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Thailand-Anschläge + Anschlag Schweiz + Anschlag New York + Herzinger-Krieg

Die Anschläge sollen nicht von den islamistischen Kämpfern im Süden ausgeführt worden sein, sondern von einer anderen Gruppe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/thailand-behoerden-melden-erste-festnahme-nach-anschlaegen-a-1107599.html

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In der Schweiz sind nach dem Zug-Anschlag eine Frau und der vermutliche Täter gestorben. Soweit ich schweizer Medien entnehme, lässt sich zum brutalen Täter noch nichts sagen (14.8.): http://www.focus.de/panorama/welt/nach-zug-attacke-in-der-schweiz-34-jaehrige-frau-erliegt-ihren-schweren-verletzungen_id_5823000.html

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Herzinger fordert wieder einmal: Putin endlich stoppen: http://www.welt.de/politik/article157605794/Der-Westen-muss-Putin-jetzt-endlich-stoppen.html Das ist keine Lösung. Die Lösung ist: Die Ukraine muss übergangsweise zu einem neutralen und föderalen Staat umgebaut werden. Und wenn das geschehen ist und alles friedlich ist, dann kann man weiter sehen. Immer dieses Martialische: Putin muss gestoppt werden, Assad muss weg usw. usw. usw. ist politisches Säbelrasseln.

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In New York wurden ein Imam und sein Freund ermordet. Der Täter ist noch unbekannt und somit auch der Grund. Muslime meinen, den Grund schon zu kennen: Trump – also wieder: Instrumentalisierung von Mord für den Wahlkampf http://www.breitbart.com/big-government/2016/08/13/imam-friend-shot-killed-broad-daylight-nyc/

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Flüchtlinge: Islamisten, Skepsis angesichts der Aufgabenfülle, Es werden viel mehr kommen + Kinderehen

Es ist gut, dass nun endlich wohl die Möglichkeit besteht – für die Sicherheitskräfte und Behörden – genauer hinzuschauen, nachdem nicht mehr so viele auf einmal kommen. Und da entdeckt man in Österreich Asylbetrug: http://www.krone.at/oesterreich/45000-faelle-aufgedeckt-asylbetrug-im-grossen-stil-die-bilanz-story-524479, der Verfassungsschutz entdeckt Anwerbeversuche durch Islamisten – interessant war, dass in der Tagesschau gesagt wurde, dass die Islamisten versuchen, die angesprochenen Sunniten in IS-Moscheen zu bringen. Gibt es die wirklich? Ich dachte immer, dass alles unter Kontrolle sei…? Aber durch solche Nebensätze erfährt man mehr, als üblicherweise gesagt wird.

Und so kann man so langsam versuchen, die Spreu vom Weizen zu trennen, damit die wahren Flüchtlinge besser geschützt werden können. Aber: Es wartet noch eine Unmenge an Aufgaben für die Politik – vor allem die Umsetzung der guten Erkenntnisse.

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Dennoch hören wir Skepsis – von Rainer Wendt: Deutschland in Gefahr http://www.focus.de/politik/experten/sicherheit-bedroht-deutschland-in-gefahr-lesen-sie-hier-das-vorwort-zum-buch-von-rainer-wendt_id_5819488.html :

Und jetzt gibt uns die Regierung eine Jahrhundertaufgabe, um die wir sie nicht gebeten haben. Und sagt uns, dass wir tolerant sein müssen und weltoffen. Das müssen wir nicht. Und schon gar nicht muss ich das wollen, was die Regierung will. Ich bin gerne tolerant und weltoffen, aber nicht, weil die Regierung das will, sondern weil ich das will.

Ich möchte nur korrigieren: Auch die Regierung hat um die Menschenfülle nicht gebeten. Sie kamen einfach. Es wurden politische Fehler gemacht, die kann und muss man ankreiden, aber dass überhaupt eine Fülle an Menschen kam, das ist nicht eine Frage der Regierung gewesen.

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Und wenn die EU-Politik nicht endlich massivst das tut, was sie tun wollte:

  • Eindringlich vor die illegale Einreise nach Europa warnen,
  • Menschenhändler massivst bekämpfen,
  • Zentren in Afrika einrichten, die eine geordnete Zuwanderung zu ermöglichen versucht,
  • Lager in Nordafrika einrichten, die wahre Flüchtlinge von  anderen trennt
  • Konsequente Abschiebungen…
  • Gerechten Handel forcieren,
  • Afrika muss wie China als eigener Markt entdeckt werden, der nicht nur mit Waren beliefert wird, sondern wo auch produziert wird. Dazu müssen allerdings die Rahmenbedingungen verbessert werden (wie unter dem nächsten Link zu lesen ist)
  • Staaten in Nord- und Mittelafrika unterstützen (Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Sicherheit, Anti-Korruption…)

– dann ist noch lange kein Zurücklehnen möglich: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/bevoelkerungsentwicklung-die-grosse-migrationswelle-kommt-noch-14376333.html#GEPC;s6

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Seit 2015 wurden mehr als 1000 Kinderehen geschlossen: http://www.focus.de/politik/deutschland/kinderehen-politiker-fuer-durchsetzung-des-deutschen-rechts_id_5822600.html

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Bunt statt braun – da hat sich eine rechte Gruppierung etwas einfallen lassen, was manche überhaupt nicht witzig finden. Sie hat das Wort „bunt“ annektiert – und stellt es gegen die Burka… http://www.taz.de/!5324727/

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Die Masseneinwanderung von arabischen Muslimen bringt nicht nur die islamische Community in unserem Land durcheinander, sondern auf längere Sicht auch unser Land selbst, das meint der Islamwissenschaftler Abdessamad Belhaj, denn sie wollen auch hier ihre Religion einführen: https://www.jihadwatch.org/2016/08/islamic-scholar-muslim-migrants-want-islamization-of-europe Natürlich wollen sie das. Warum auch nicht. Das ist ihr demokratisches Recht.

Und wenn sie eben ihre Religion durchgesetzt haben, dann möchten Islamkritiker keine Klagen von den fest schlafenden Zeitgenossen hören. Muslime sagen, was sie vorhaben, extreme Muslime verschweigen nichts – nur man will ihnen nicht glauben. Wie würden fromme Muslime fröhlich sagen? Sie schlafen, weil Allah sie betört. Und wenn sie dann endlich aufwachen, müssen sie Muslime werden, oder halt nach Polen auswandern.

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Weil ein Tourist ein Foto von einer Badenixe im Burkini machte, gab es ei nen muslimischen Volksaufstand auf Korsika: https://www.jihadwatch.org/2016/08/corsica-muslims-riot-burn-cars-attack-non-muslims-with-harpoons-over-tourist-photo Das ist nicht nur lustig, sondern äußerst gefährlich, denn die Menschen von Korsika sind nicht besonders gut auf Muslime zu sprechen. Sie gießen damit Öl ins Feuer – und fühlen sich dann wahrscheinlich als Opfer.

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Stille–Ton–Stille: Simon Rattle und Gottfried Benn

 

Sir Simon Rattle spricht über das Glaubensleben von Musikern: http://kath.net/news/56302

Er sagt: “Jeder Ton beginnt mit der Stille und kehrt zur Stille zurück”.

Das geschieht nicht nur mit jedem Ton, sondern auch mit jedem Wort.

Hier hören wir das Gedicht von Gottfried Benn, das mich, seit ich es gelesen habe, fasziniert hat. Ich hätte es freilich ganz anders vorgelesen. 

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Unpolitische KünstlerInnen

Zu Recht wird kritisiert, dass Künstlerinnen und Künstler sich politisch äußern müssen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/muessen-kuenstler-politisch-sein-sibylle-berg-kolumne-a-1107189.html

Sicher, es gab die Zeit, in der Künstler den Sinn ihrer Kunst darin sahen, politisch Stellung zu nehmen und die Welt zu verändern. Es war die Zeit, in der jeder und jede politisch sein musste, weil politisch Sein zum Letzten Mode-Schrei gehörte. Und solche politischen Künstler hatten wir viele. Nicht nur die bekannten Böll, Grass, Frisch… sondern auch jeder unbekanntere Künstler musste sich politisch äußern, wenn er ein wahrer Künstler sein wollte.

Heute beobachte ich Künstler, die versuchen, eine Nische in der Kunst zu finden, damit sie wahrgenommen werden.  Sie versuchen, ihren Stil zu finden. Und es gibt Künstlerinnen und Künstler, die ihren Stil gefunden haben und mit ihrer Kunst gesellschaftspolitisch tätig sind, nicht so sehr mit Artikeln.

Früher hat man gesagt: Auch unpolitische Kunst ist politisch, weil sie den Kapitalisten mächtig macht, indem man ihn nicht bekämpft.

Ich würde das anders formulieren: Unpolitische Kunst dient der Polis, indem sie nach dem Ausdruck des Individuums sucht, sich ästhetisch wiederzugeben, indem sie Emotion darstellt, indem Sehnsüchte und Träume Wort bzw. Bild bzw. Foto werden, … – und das ist nicht nur eine Frage des Individuums, sondern ein Individuum ist immer Teil einer Gruppe. Der Mensch ist mehr als ein Sozialpolitiker. Dass Kunst heute so differenziert ist, ist schön. Politisierende Einheitskünstler können wie ideologische Monokulturen furchtbar langweilig sein.

Und nun das „Aber“. In dem oben kritisierten Artikel aus der NZZ http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/behaebige-intellektuelle-wie-gut-es-der-schweiz-geht-sieht-man-an-ihrer-harmlosen-kultur-ld.108855 werden schweizer Verhältnisse dargelegt – und diese werden mit denen anderer Länder verglichen: Künstler gegen Trump (Moore, Sarandon), Künstler, die auf den islamistischen und anderen Terror eingehen (Enzensberger, Houellebecq). Künstler müssten immer wieder irritierende Zwischenrufe machen, diskursiv sein – angesichts der Probleme der Zeit.

Das ist auch richtig – aber nicht richtig ist es, das von Künstlern zu verlangen. Auch politische Kunst muss aus dem Inneren heraus kommen. Sonst wirkt sie gekünstelt und oberflächlich, parteipolitisch, gar ideologisch. Hört dann jemand zu?

(Am Rande: Nach dem Messer- und Feuerangriff in einem Zug in der Schweiz liest man auch den Artikel anders.)

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Daniel Böcking + Kim Menon + Karheinz Kern

Daniel Böcking: Ein bisschen Glauben gibt es nicht: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/bild-journalist-boecking-geht-mit-gott-97183/

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Der Verleger Karlheinz Kern ist gestorben: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/evangelikaler-verleger-karlheinz-kern-gestorben-97181/

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Biographien sind faszinierend. So auch die von Kim Menon, die nichts vom christlichen Glauben wusste – und auf einmal selbst mitten drin steht: http://kath.net/news/56297

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