Der Text: https://africangospellyrics.wordpress.com/2014/01/07/bawo-thixo-somandla-father-god-almighty/
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Zum Thema Religionsunterricht gab es neulich auch eine dieser berüchtigten Studien, die meinte, dass die Mehrheit der Bevölkerung für eine Abschaffung des Religionsunterrichts sei. Ich hatte dazu folgendes geschrieben: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/10/02/religionsunterricht-3/
Hier wird genauer auf die Studie eingegangen als meine kritische Anfrage es tun konnte: http://news.rpi-virtuell.de/2016/10/07/fragwuerdige-umfrage-religionsunterricht-abschaffen/
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2014 hat die EKD zum Thema Religionsunterricht Stellung bezogen: „Pluralitätsfähigkeit als ein Bildungsziel für Schule und Religionsunterricht“: https://www.ekd.de/EKD-Texte/pluralitaetsfaehigkeit_als_bildungsziel.html
Hier finden wir ein Plädoyer für den Religionsunterricht – und dazu haben sich wohl alle möglichen A-Religiöse gemüßigt gefühlt, zu reagieren: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/warum-kinder-religionsunterricht-bekommen-muessen-a-1115525.html Das ist spannend zu lesen.
Aber Ethik kann Religionsunterricht nicht ersetzen. Es sei denn, Ethik wird grundlegend anders gestaltet. Man kann nicht aus jedem einen kleinen oder großen Philosophen machen wollen. Allein schon die Sprache ist schwer und für manche sehr anstrengend, religiöse Sprache ist eine Mischung aus bildhafter und philosophischer Sprache.
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Natürlich ist Religionsunterricht kein Ersatz für gelebte Religion. Das sind zwei ganz unterschiedliche Paar Stiefel. Vielleicht verwechselt der eine oder andere Religionslehrer diese Paare. Aber ich vermute, er wird – je nach lokalen Traditionen – in der heutigen Zeit scheitern. Religionsunterricht ist – so sehe ich das – sachliche Einführung in unsere religiöse Tradition und Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf dem (konfessionellen) christlichen Glauben – aber er ist eben exemplarischer Ausgangspunkt für andere Themen, Religion und Mensch insgesamt betreffend. Man muss sich nur die Lehrpläne anschauen – sie sind öffentlich.
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Peter Hintze ist gestorben – er ist seinem Krebsleiden erlegen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-hintze-cdu-politiker-im-alter-von-66-jahren-gestorben-a-1123285.html
Nun verstehe ich auch seinen Einsatz für die Sterbehilfe – womit eben auch http://blog.wolfgangfenske.de/2014/12/30/sterbehilfe-suizidassistenz-hintzes-glueck/ bestätigt wird: Viele Menschen setzen sich für Sterbehilfe ein, weil eigene Leiderfahrung sie dazu bewegt (was allerdings nicht zwingend ist: Leiderfahrung muss nicht dazu führen, Sterbehilfe zu verlangen, wie Franz Josef Jung sagt: Besser sterben an der Hand als durch die Hand).
Dazu möchte ich an das Interview mit ihm erinnern, das vor ca. 2 Jahren geführt wurde: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130223268.html
Ich betone das Thema im Zusammenhang von Peter Hintze, weil dieses und seine Sicht auf PiD in meinem Blog zu Gegenreaktionen geführt hat. Aber das war nicht seine ganze Tätigkeit. Er war – wie ich das sehe – von Herzen Politiker, der für seine Leute eingetreten ist.
Zu seiner christlichen Einstellung mit Blick auf das Böse in der Geschichte: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/peter-hintze-ist-tot-98463/
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Und gegen einen solchen aggressiven Menschen, der anderen das Leben zur Hölle macht, kann man wirklich nichts machen? War die Familie auch bei der Polizei? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/verbrechen-in-hameln-angehoerige-des-opfers-sprechen-a-1123292.html Das will ich einfach nicht glauben. Und wenn dem wirklich so ist, dann muss man eben das Gesetz ändern. Wo liegt das Problem? In der Sensibilität für die Opfer durch die Gesetzgeber?
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Es sieht so aus, als würden Auseinandersetzungen härter, weil man sich nicht mehr alles gefallen lässt: https://www.steinhoefel.com/2016/11/ich-wurde-auf-facebook-gesperrt-hier-mein-schreiben-an-die-anwaelte-der-gegenseite.html
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In Europa das Subsidiaritätsprinzip einführen – das ist gut – wird allerdings schon lange gefordert. Gut ist, dass Gauck es aufgreift: https://www.welt.de/politik/deutschland/article159782394/Gauck-fordert-Pause-bei-europaeischer-Integration.html Der Beitrag gibt, so wie ich ihn verstehe, nicht wieder, dass Gauck eine Pause bei der europäischen Einigung fordert – er fordert eine „Entschleunigung“. Denn eine Pause darf meines Erachtens nicht eingelegt werden. Im Gegenteil, es muss eine Konsolidierung stattfinden, allerdings nicht von Brüssel herab in die Bevölkerung, sondern von der Bevölkerung ausgehend: Städtepartnerschaften, Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Gruppen, von den Kirchen, über Gewerkschaften und einzelnen Sportverbänden usw. Ich denke auch nicht, dass die Bevölkerung Probleme damit hat, dass Globalisierung betont wird, denn gerade die ganzen modernen Medien fördern ja die Globalisierung.
Das Problem liegt darin, dass alles unkontrolliert abläuft. In den Ländern herrscht Chaos – weil viele zureisen – und die alten Zugereisten nicht einmal integriert sind und auch eine Integration vielfach kaum möglich ist. Mit den neuen Zureisern rutschen Gewalttäter in die jeweiligen Länder, die man nicht haben will, weil man immer hoffte, die bleiben weit weg.
Draghi plant was, um Europas Wirtschaft irgendwie stabil zu halten und der normale Mensch hat dadurch massive Nachteile – das heißt, weil andere schlecht haushalten, müssen Menschen des Landes finanziell bluten (Zinsen).
Die internationale Wirtschaft: Es werden Arbeitsplätze abgebaut – weil irgendwo auf der Welt die Wirtschaft der jeweiligen Firma nicht so gut läuft, oder weil die Amerikaner zu viel gebaut haben, die Griechen und andere mehr Geld ausgeben, als sie dürfen, und China auch über die Verhältnisse lebt. Usw.
Und dieses betrifft alle Länder – manche reagieren darauf schon längst, wie Ungarn, Polen Tschechien, manche machen sich keinen Kopf drum und denken: Irgendwie wird es schon klappen – aber merken inzwischen auch: So geht es nicht weiter, wie in Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Schweden, Norwegen, Dänemark, USA.
Und andere meinen, sie können hochnäsig weitermachen wie bisher: unsere Grünen, manche Teile der SPD… – aber gegen die Bevölkerung kann man nicht regieren. Das versuchen nur ideologische Betonköpfe und ziehen damit ganze Gesellschaften in den Abgrundsstrudel.
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CDU Strobl plant schärfere Abschiebungen – SPD Veit plant Erleichterungen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/abschiebungen-cdu-minister-thomas-strobl-fordert-strengere-regeln-a-1123291.html Ich denke, das mit Ägypten könnte was werden, denn Ägypten benötigt dringend unsere Unterstützung. Wenn dann in Ägypten wahre Flüchtlinge von den Migranten getrennt werden – und nach Deutschland dürfen, dann ist das besser als das Türkei-Modell. Ich denke vor allem, dass es dann für Migranten abschreckend wirkt und sie sich nicht mehr durch Menschenhändler betrügen und entwurzeln lassen. Parallel dazu die Möglichkeit bieten, legal nach Deutschland/Europa zu kommen – das wäre freilich notwendig.
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Das wäre wirklich eine gute Nachricht, wenn Aleppo ganz unter die Herrschaft der Regierung gekommen ist. Dann würde die Zivilbevölkerung endlich Ruhe bekommen. Endlich. http://www.spiegel.de/politik/ausland/aleppo-regierungstruppen-erobern-groesstes-rebellenviertel-a-1123257.html Die Islamisten, welcher Couleur auch immer, würden dann zur Rechenschaft gezogen werden. Auch das ist gut, auch wenn man darauf drängen muss, dass Menschenrechte so gut es geht eingehalten werden. Aber leider hat der Westen in dieser Hinsicht sein Mitspracherecht verspielt. Die westliche Syrienpolitik ist sowas von politisch vergeigt worden, dass es einem graust.
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Hatice Kamer, Journalistin auch des WDR, wurde in der Türkei würde festgenommen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/hatice-kamer-tuerkische-polizei-verhaftet-wdr-journalistin-a-1123295.html
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Das ist wieder ein Witz der Geschichte: Trump drohte vor der Wahl eine Neu-Auszählung der Stimmen an – und die MedienWelt war äußerst empört. Und nun hat er gewonnen und eine Gegnerin fordert Neuauszählung ein: http://www.focus.de/politik/ausland/us-wahlen-2016/clintons-letzte-chance-auf-die-us-praesidentschaft-neuauszaehlungen-warum-hillary-clinton_id_6259415.html Was ich an dem Beitrag wieder sonderbar finde, ist die Überschrift: Stimmungsmache, nur, damit es irgendwie toll klingt: „Trump zetert, Clinton zögert“
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Was läuft in Europa falsch, dass man bei jedem Land, in dem es ruckelt, befürchten muss, dass Europa – besser: die EU – zusammenbricht?
Griechenland – Großbritannien – jetzt Italien und Frankreich steht auch nicht besonders gut da: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/italien-steuert-auf-ein-schuldendrama-zu-a-1123237.html
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Die Schweizer stimmen gegen den raschen Austritt aus der Kernenergie: http://www.spiegel.de/politik/ausland/atomausstieg-schweizer-stimmen-in-einer-volkinitiative-pro-kernenergie-a-1123297.html
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Ist Frankreich schon für einen Fillon als Präsidenten bereit? http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ex-premier-fillon-liegt-bei-stichwahl-in-frankreich-deutlich-vorne-14548403.html Wer die moderaten Versuche der Hollande-Regierung schon nicht mochte und dafür massiv auf die Straßen ging, der wird sich auch vehement gegen Fillon wenden. Wenn ich das richtig sehe, war die Wahl auch ein Affront gegen die dominanten Gewerkschaften. Die Bevölkerung scheint einzusehen, dass es so nicht weiter geht und Nachteile in Kauf zu nehmen. Aber die starken Schreihälse werden die Medien erobern – und nichts wird sich bewegen. Die Gesellschaft geht den Bach runter, weil ein paar sich gegen notwendige Veränderungen querlegen. (Im Kleinen: siehe Lufthansa.)
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Fröhlich und menschlich rege auf den warten,
der überraschend gekommen ist
und überraschend kommen wird:
Jesus Christus.
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Eine Diskussion unter Wissenschaftlern: Es werden immer stärker Grenzen des Neodarwinismus deutlich – eine Diskussion unter 200 Evolutionsbiologen in Großbritannien:
Die Kernfrage der kausalen Evolutionsbiologie lautet: Wie entstehen komplexe Strukturen und neuartige Formen in der Evolution? Zwei Erklärungsversuche liegen vor, an beiden werden jedoch begründete Zweifel vorgebracht. Stand in London die höchst brisante Frage unausgesprochen im Raum, ob am Ende beide Erklärungsversuche unzureichend sein könnten?
Scherer stellt die Frage: „Wann stellen sich Biologen wenigstens der offensichtlichen Einsicht, dass Leben nicht auf Materie reduzierbar ist, sondern unter der Voraussetzung des geistigen verstanden werden muss?“
Das heißt: Der gute alte Materialismus ist noch so dominant in der Wissenschaft?
Auf dieser Tagung soll eine Frau in die Runde gerufen haben: „Aber nicht Gott! Nicht Gott!“ Auch Wissenschaftler können eine Tendenz haben, ihre Neugier einzuschränken – aus ideologischen Gründen. http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/detailansicht/aktuell/hatte-darwin-doch-nicht-recht-98445/
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