Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Wimmelbild + Werbung als Propaganda – oder Erwachsenenpädagogik
Ein Wimmelbild, das die taz erregt – vor allem Verwunderung darüber, dass sich niemand darüber erregt. Wahrscheinlich schauen kaum Leute so genau hin. Wie dem auch sei: Dafür haben wir ja die taz, dass sie genau hinschaut und sich darüber aufregt und das Dunkle ans Licht bringt – und vielleicht jemanden animiert, die Zeitung bzw. den Karikaturisten anzuzeigen. Darauf läuft es doch hinaus – oder habe ich etwas falsch verstanden?: http://taz.de/!5367484/
*
Es ist interessant: Es kommt natürlich nicht von ungefähr, dass Firmen mit Menschen aus anderen Kontinenten werben. Das ist ihr Beitrag, wie es in dem Artikel https://www.welt.de/wirtschaft/article160877420/Warum-ein-Lidl-Werbeprospekt-einen-Shitstorm-ausloeste.html heißt:
„Wir leben im 21. Jahrhundert, wo verschiedene Rassen zusammen existieren. Wir sehen da keine Unterschiede. Je mehr Sie von der Welt kennen, desto größere Toleranz entwickeln Sie. Deshalb beschäftigen wir Models aus allen Teilen der Welt“, postete das Unternehmen.
Sie wollen damit die europäische Gesellschaft für eine tolerante, weltläufige Sicht aufbrechen. Weil die Menschen das spüren, gerade aus ehemaligen Ostblockländern, dass sie auf diese Weise zum Heil der Welt erzogen werden sollen, reagieren sie äußerst allergisch. Wenn man in einem bestimmten Markt werben will, dann passt man sich normalerweise an – es sei denn, man hat es aufgrund seiner Größe nicht mehr notwendig – und kommt dann auf die Idee, die potentiellen Kunden erziehen zu wollen. Das merken wir ja auch – in allen möglichen Katalogen. Auch sonst versucht Werbung in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen. Das zu beobachten ist spannend. Werbung als pädagogisches Element zur Sozialisierung der Bevölkerung.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Politische Mantras + Berliner Chaoten + Antimuslimische Extremisten – Solidarität mit Muslimen + Kulturloses Ekelpaket + Linksextremisten + NS-Spruch
In dem folgenden Beitrag geht es darum, dass hin und wieder politische Mantras einen Knacks bekommen. Immer wieder wird der Bevölkerung gesagt: Die prekäre Sicherheitslage hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun… Das glaubt nur kaum einer mehr – aber dennoch wird es gesagt. Manche, die der Regierung und ihren Medien sehr viel zutrauen, wiederholen es mehr oder weniger heftig und aggressiv. Und dann kommt es doch vor, dass ein Politiker einmal übersieht, dass es das Mantra gibt und lässt die Katze aus dem Sack. So ging es dieses mal Gerda Hasselfeld: http://cicero.de/berliner-republik/deutschland-und-der-islamistische-terror-verhallende-mantras
*
Was zwei Intensiv-Täter in Berlin machten… – mit einem Auto, das im Oktober gestohlen worden war, mit Schildern, die 2015 von einem Auto gestohlen worden waren, unter dem Blick von Zeugen – die sich dann irgendwann einmal gemüßigt zeigten, die Feuerwehr zu rufen, erfahren wir hier: http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/zwei-der-neukoellner-boeller-chaoten-sind-intensivstraftaeter
Und was passierte mit diesen Intensivtätern? Klaro – wer hätte es anders gedacht!?: der Richter ließ sie auf freien Fuß. Natürlich wird noch weiter ermittelt. http://www.bild.de/regional/berlin/sachbeschaedigung/tatverdaechtige-boeller-chaoten-auf-freiem-fuss-49576090.bild.html
*
Diejenigen, die Nafris genannt werden, haben versucht, den Deutschen Staat anzutanzen – so CDU Innenpolitiker Schuster: http://www.focus.de/politik/deutschland/gruppen-von-jungen-nordafrikanern-cdu-politiker-zu-silvesternacht-2016-haben-versucht-deutschen-staat-anzutanzen_id_6444222.html Das ist eine gute Formulierung. Aber ob sie Richtern, Medien, anderen Politikern… die Augen öffnen wird? Es laufen noch die Untersuchungen über die gelenkten Gruppen und ihren Lenkern und Mitläufern: http://www.focus.de/politik/deutschland/silvesternacht-2017-polizei-und-politik-raetseln-ueber-motive-der-nordafrikaner-in-koeln_id_6442593.html (Zu den Nafris s. nächster Blog: Kolping und Nafris)
*
Auch verbal Gewalttätigen darf man keinen Raum geben. Das gilt für alle Extremisten – auch antimuslimischen. Es gibt sie natürlich, wie es alle mögliche Arten von Extremisten gibt – aber man darf ihnen keine Plattform bieten, auf denen sie werben und sich gewalttätig ergießen können. Wo gewalttätige Worte fallen können sie in Gewalttätern ihre giftige Frucht bringen. Zudem tragen sie dazu bei, dass bestimmte Seiten keine Chance haben, als gesellschaftspolitischer Diskussionspartner akzeptiert zu werden. An den Formulierungen wird auch deutlich, dass das nationalsozialistische/ideologisch Rechtsextremistische – somit auch das antichristliche – aufgegriffen wird. Somit das Antihumane. Christen stellen sich immer auf die Seite der Angegriffenen – auch auf die Seite der Muslime, wenn sie angegriffen werden. Das ist so eine Art Pawlowscher Reflex von Christen. Solche Angriffe führen zur Solidarisierung. Und das ist auch gut so: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-felix-genn-wegen-predigt-zum-islam-diffamiert-und-bedroht/
*
Und auch das gehört sich schlicht und ergreifend für Menschen unserer Kultur nicht: http://www.focus.de/politik/videos/vorsitzender-des-zentralrats-der-muslime-mazyek-beklagt-mehr-feindseligkeit-gegen-muslime_id_6443629.html Spucken ist normalerweise ja nicht mehr so in bei uns – von daher müsste man die Hintergründe der Spuckenden kennen (Herkunft…) – aber wer als Deutscher andere Leute anspuckt, weil er ein Ekelpaket ist, verrät unsere Kultur, Christen verraten Christus.
*
Dass Linksextremisten nicht vor Gewalttaten zurückschrecken – weiß man, manche wollen es nur nicht wahrhaben. Belege: https://linksunten.indymedia.org/de/node/200242 (Stürzenberger)
*
Er machte ein „Like“ zu dem Spruch: Meine Ehre heißt Treue – und muss nun 2000€ Strafe zahlen. Warum? Es ist ein SS Spruch – und der Liker hatte es nicht gewusst und auf seine Familie bezogen. Er wurde von irgendjemanden angezeigt: http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-nazi-spruch-tuersteher-muss-wegen-like-bei-facebook-2000-euro-strafe-zahlen_id_6445411.html
Zu dem Spruch: https://de.wikipedia.org/wiki/Meine_Ehre_hei%C3%9Ft_Treue Interessant an diesem Artikel finde ich nun wieder, dass dort steht: Goebbels konnte „dem SA Mob entkommen“, während wenige SS-Leute die SA aufhielten. Hier wird die SA als Mob bezeichnet – die SS (eher heldenhaft) nicht. An meinem Hinweis erkennt man: Wie diffizil die Sprache in dieser Angelegenheit ist, dass sogar Wikipedia entgleisen kann, wenn man übertrieben penibel liest. Und dieser arme Mann, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, muss 2000€ zahlen. Klar. ist gesetzlich verboten. Aber vielleicht sollte man die Bevölkerung darüber aufklären, dass der Satz verboten ist? Nein, lieber nicht, weil dann der Satz wieder hoffähig wird, weil ihn viele gut finden, die von Geschichte keine Ahnung haben. Und dann wird er Eingang finden in Poesiealben. Lieber still und leise die Leute verurteilen, weil sie nicht wissen, was sie liken?
*
In so einer Kneipe feiern doch nur Menschen, die sich aus dem Umfeld kennen. Oder ist das in Salzgitter-Thiede anders? Von daher wundert mich das hier: http://www.focus.de/regional/videos/neujahrsnacht-in-salzgitter-er-pruegelte-feuerwehrleute-ins-krankenhaus-wer-kennt-den-brutalen-schlaeger_id_6446606.html
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
De Maizieres und Gabriels Versuch + Linke und Grüne + Familiennachzug + Kolping für sg. Nafris
Ich frage mich, warum de Maiziere etwas in die Diskussion einwirft, das – soweit ich das von seinen Länderamtskollegen verstehe – nicht realisierbar ist, weil es gesetzlich gar nicht machbar ist. Die Frage freilich: Was ist gesetzlich machbar, was nicht? Gesetze sind von Menschen gemacht, also immer revidierbar. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thomas-de-maiziere-verteidigt-konzept-zur-sicherheitspolitik-14603796.html
Nehmen wir nun die Vorschläge de Maizieres und die der SPD https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges__Papiere_et_al_/Sigmar_Gabriel_-_Sozialdemokratie_und_innere_Sicherheit.pdf und suchen die Mitte, sind wir schon ein Stückchen weiter. Leider nur ein Stückchen. Darum sind wohl die Vorschläge de Maizieres weiterführend, damit die SPD auch an diesen Stellen beweglich wird, an denen noch Blockaden sind. Vieles, was in dem SPD Papier gesagt wird, klingt so selbstverständlich, als wäre das schon immer das Thema der SPD. Das ist es nicht. Die SPD bewegt sich weiter. Nur der Druck der vergangenen Jahre ließ diese Frage auch weitertreiben – von daher muss sich Gabriel ja auch gegen Linke Kritik wappnen. Wenn es schon immer Thema der SPD gewesen wäre, wäre das nicht nötig: http://www.vorwaerts.de/artikel/sigmar-gabriel-mehr-sicherheit-deutschland-sorgen-will
Auch Wagenknecht versteht, dass eine Änderung unumgänglich ist. Nur hat sie wohl in ihrer Partei sehr viele Probleme, sodass sie wohl kaum in der Lage sein wird, ein Papier vorzulegen, das ihrem Denken entspricht. Schade: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/sahra-wagenknecht-angela-merkel-fluechtlingskrise-berlin-anschlag-kritik
Es handelt sich bei de Maiziere und Gabriel um politisches Taktieren. Und das ist gut so – auch wenn manche das nicht kapieren. Wir müssen unbedingt weiter kommen, denn die gesellschaftspolitische Lage hat sich massiv geändert.
*
Stehen die Grünen wirklich vor einer Spaltung der Flügel? Ich denke nicht. Die Realpolitik wird sich zumindest bis zur Wahl durchsetzen. Und könnten sie dann mit der CDU koalieren? Wenn sich die Linken CDUler zusammentun (Laschet und co.) dann könnte es was mit den rechten Grünen werden. Sie würden zwar große Teile ihrer jeweiligen Partei verärgern – aber wie heißt es so schön: Man muss mit jeder demokratischen Partei koalieren können – und der Wähler hat es durch sein Votum so gewollt: http://www.focus.de/politik/deutschland/sicherheitspolitik-politologe-juergen-falter-sicherheitsdebatte-stellt-die-gruenen-vor-zerreissprobe_id_6445552.html
Kretschmann ist dafür, den Maghreb für sicher zu erklären: http://mobil.n-tv.de/politik/Kretschmann-will-Maghreb-fuer-sicher-erklaeren-article19468036.html Es wäre auch eine Beleidigung des Maghrebs, das nicht zu tun. Marokko, Tunesien, Algerien sind verhältnismäßig sicher – wenn es nicht um Minderheiten geht. Diese Länder sind natürlich nicht Deutschland. Aber verhältnismäßig sicher. Sonst dürfte man niemanden nirgendwohin ausweisen.
Die Forderung, niemanden auszuweisen, ist ja das Ziel der Ausweisungsgegner: Jeder Mensch hat das Recht, dahin zu reisen, wohin er reisen will – Reisefreiheit, ein Menschenrecht. Damit stimme ich 100% überein. In einer idealen Welt. Die Fragen sind nur: Was können Länder machen, wenn dieses Menschenrecht von Kriminellen ausgenutzt wird? Was können Länder machen, damit ihre Gesellschaften dadurch, dass sie zum Objekt der Begierde werden, nicht zerstört werden? Gilt das Grundgesetz noch?
Die UN sollte, ich wiederhole mich, überall Hotspots einrichten, in denen Menschen gesammelt werden und dann verteilt werden können. Diese Hotspots haben die rechte von Botschaften, das heißt die jeweiligen Länder haben kein zugriff darauf. Wenn es ganz und gar nicht möglich ist, dann muss man sie in Nachbarländern einrichten. Ziel: Die Menschen so zu verteilen, dass sie möglichst nah an ihrer Heimat bleiben, damit sie bei Besserung der Lage schnell wieder zurückkehren können.
*
Solche Wahltrends und ihre Interpretationen sind immer eigenartig. Die CDU verliert nicht nur einen Punkt wegen ihrer verschärften Gangart, sondern weil sich die Menschen noch unsicher sind, ob sie das wirklich durchsetzt, was sie sagen – und dass Merkel an der ganzen Lage nicht unschuldig ist, sitzt tief in den Herzen und Köpfen verankert. So würde ich das interpretieren, bevor man wieder anfängt, der CDU von dieser Umfrageseite aus einzureden, sie solle die Sache nicht verschärfen, weil die Menschen das nicht honorieren: http://www.focus.de/politik/videos/stern-rtl-wahltrend-cdu-verschaerft-fluechtlingspolitik-und-verliert-im-aktuellen-wahltrend_id_6444733.html
*
Der unkontrollierte Familiennachzug wird uns noch lange beschäftigen. Ich hatte schon vor langer Zeit geschrieben: Familienachzug nur dann, wenn die Lage sich in den Ämtern usw. beruhigt hat, wenn man so langsam die Integration der vielen Zugereisten in den Griff bekommt. Aber wer sperrt sich denn hier wieder? Zudem werden Syrer wieder in ihre Heimat ziehen, wenn sich die Lage beruhigt hat. Geht das noch mit der Familie? Wenn unser Staat es ihnen bezahlt, wahrscheinlich und Aufbaugelder mitgibt. Es sollte mehr gesellschaftspolitischer Sachverstand die Politik bestimmen. Und diejenigen, die den Sachverstand blockieren kennen wir. https://www.welt.de/politik/deutschland/article160844524/500-000-Syrern-koennten-genau-so-viele-Angehoerige-folgen.html
*
Das Kolpingwerk hat sehr viel Gutes für Männer getan, die ohne Familie unterwegs waren. Gelingt es wieder aus christlichem Engagement heraus, diesen allein reisenden Männern aus islamischen Ländern (so genannte Nafris und andere) Gemeinschaft aus christlicher Gesinnung zu bieten, damit ihnen geholfen werden kann, damit sie aus den Fängen derer herauskommen, die sie für kriminelle Taten missbrauchen, damit sie und ihre wertvollen Kräfte sinnvoll für die Gemeinschaft genutzt werden können? Das ist für die Männer wie für die Gesellschaft ein Irrsinn, ihre positiven Kräfte nicht zu erkennen und zu nützen.
Das wäre ein Traum, dass Männer sich entsprechend für diese jungen Männer einsetzen. Aber vielleicht gibt es das ja schon – und ich weiß es nur nicht?
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Erdogans Desaster + Christenverfolgung
Erdogan sollte abtreten, weil er die türkische Gesellschaft gefährdet – so könnte man das zusammenfassen, was zurzeit in der Türkei geschieht: http://cicero.de/weltbuehne/nach-dem-anschlag-in-istanbul-gesellschaft-vor-der-kernschmelze Menschen verlieren durch die extremen der AKP immer mehr Freiheiten – Frauen vor allem und Minderheiten. Es muss unbedingt ein Neuanfang gestartet werden – und der wird nur ohne Erdogan gehen – oder Erdogan macht erneut einen massiven Umschwung. Den hat er ja schon mal hinbekommen. Warum nicht noch einmal?
Die islamischen Gesellschaften haben insgesamt ein großes Frauen- und Minderheiten feindliches Potential. Das gilt für fast alle islamischen Staaten. In Pakistan versucht man dagegen zu steuern: http://www.tagesschau.de/ausland/ehrenmorde-pakistan-101.html
*
Nach Berechnungen eines italienischen Soziologen werde alle 6 Minuten weltweit ein Christ wegen seines Glaubens getötet: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/04/experte-alle-sechs-minuten-wird-ein-christ-getoetet/
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
UN Schande: Menschenrechte
Das ist eine Schande, dass folgende Länder 2017 im Menschenrechtsrat sitzen: Saudi Arabien, Katar, Venezuela, China, Kongo, Burundi, Kuba, Irak, Philippinen: http://www.bild.de/politik/ausland/menschenrechte/despoten-im-un-menschenrechtsrat-49580702.bild.html Wenn solche Länder, die Menschenrechte mit Füßen treten, im Menschenrechtsrat der UN sitzen – wer nimmt diesen kuriosen Verein noch ernst? Es ist eine Schande der UN und ich hoffe, dass Antonio Guterres dieses Desaster in den Griff bekommt.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Idealer Mensch–Menschenbild
Ich habe ein Bild von einem idealen Menschen in mir.
An diesem Bild messe ich das Individuum.
Letztlich erkenne ich dann nur den als guten Menschen an, der diesem Bild entspricht.
Alles andere erschrickt mich: Wie können Menschen nur so sein wie sie sind!?
Ich messe mich selbst an dem Bild, das ich von einem idealen Menschen habe.
Das kann gut gehen – kann aber zu einer Überforderung führen.
Oder ich sehe jeden Menschen wie er ist und mache mir so ein Bild vom Menschen.
Ich merke dann, dass es den Menschen nicht gibt.
Ich werde desillusioniert, Anthropodizee mag nahe liegen, Enttäuschung über den Menschen – oder aber Freude über Menschen, die doch so positiv anders sind – also meinem Ideal entsprechen?
Oder ich messe Menschen an dem Bild, das ich von mir habe – oh, oh, kann man da nur sagen: oh, oh… – und so entstand der Gedanke: Lasst uns Menschen klonen…, lasst uns Menschen politisch korrekt erziehen: Jedes Grashälmchen, das den Kopf etwas höher streckt, wird gnadenlos abgemäht.
Oder unser Bild vom Menschen legen wir in Gottes Hände und bitten ihn: Hilf mir, mich so zu gestalten, dass es Deinem Willen entspricht – hilf mir Menschen so zu begegnen, wie es Deinem Willen entspricht. Schenk mir Deinen Geist, der mich zwischen den emotionalen Skylla und Charybdis sicher hindurchführt. (Skylla und Charybdis – zwei Ungeheuer, durch die Odysseus hindurchmusste.)
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Politische Korrektheit
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Gut katholisch?
Ist das, was hier geboten wird, gut katholisch? Natürlich nicht – von daher hat man wohl schnell mit schlechtem Gewissen die angekreideten Sachen aus dem Sortiment genommen: http://www.kath.net/news/58041 Ich dachte, man hätte aus dem Weltbild-Ärger gelernt.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
Der größte Lump im ganzen Land… Denunziant
Der größte Lump im ganzen Land – ist und bleibt der Denunziant. Dazu ein paar Anmerkungen: http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_august_heinrich_hoffmann_von_fallersleben_thema_verrat_zitat_21298.html
In Staaten, in denen man vor Denunziationen vorsichtig sein muss, kann ein Mensch schlecht offen leben. Das ist in allen Diktaturen so oder in Systemen, in denen die Mehrheitsgesellschaft auf Minderheiten Druck ausübt. In den USA – so wurde befürchtet – hat man deswegen in Umfragen das Wahlergebnis pro Trump nicht richtig vorausahnen können, weil viele Menschen nicht gewagt haben, sich als Trump-Wähler zu outen. Denn wer sich als ein solcher outete, befürchtete berufliche, familiäre, dörfliche Nachteile.
In unserem Land ist das so, dass manche noch sehr naiv sind. Sie denken, es gibt keine politischen Denunziationen, es gibt auch keine Arbeitgeber, die politischen Denunzianten auch noch Recht geben oder keine Medien, die politische Denunzianten auch noch unterstützen.
Leider ist es im unseren Land am Kippen. Manche glauben, sich durch Denunziation bei ihren Gesinnungsgenossen groß machen zu müssen – Denunziation als politische Selbstbefriedigung. Sie werden vielleicht auch gelobt – aber sie werden als eben das angesehen, was oben im Zitat steht: als Lump, als Schuft… Sich auf Kosten anderer rein Waschen ist auch so etwas Lumpiges, von seinen eigenen Fehlurteilen ablenken, indem man mit Fingern auf Unbescholtene zeigt, ist auch als schuftig anzusehen.
Ich kann nur hoffen, dass Arbeitgeber so selbstbewusst sind, dass sie sich von Denunzianten und ihren Genossen nicht unter Druck setzen lassen.
Nachdenkliche Christen haben sowieso ein äußerst gebrochenes Verhältnis zu Denunzianten. Einem solchen fiel auch Jesus zum Opfer. Das Ende dieses Denunzianten sollte allen zu Denken geben. Denn letztlich verachtet sich ein Denunziant irgendwann selbst.
Von Denunzianten zu unterscheiden sind freilich diejenigen, wie in dem Artikel oben beschrieben wird, die Verbrechen oder politische Mauscheleien (Whistleblower) aufdecken. Aber ich denke auch hier: Es ist ein schmaler Grad zwischen Aufdecken und denunzieren. Denunzianten ziehen letztlich Gewinn (welcher Art auch immer) aus der Denunziation – aber ein sicherer Maßstab, beide unterscheiden zu können, fällt mir nicht ein. Auf jeden Fall: Einen Menschen zur öffentlichen Ächtung freigeben – aus politischen Gründen – ist das anders als Denunziation einzuordnen?
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/
