Koptisches Weihnachtsfest + Gefährdete Kopten

Kopten – wie orthodoxe Christen überhaupt – feiern an diesem Wochenende Weihnachten. Die Kopten sind bedrängt. Dass aber gesagt werden kann, dass Al Sisi zu wenig für ihren Schutz tut, ist absurd. Er hat weder die ägyptische Gesellschaft unter Kontrolle noch die gesamten Sicherheitskräfte. Und wenn Al Sisi noch robuster die Islamisten/Muslimbrüder bekämpfen sollte, wäre diese Zeitung hoffentlich die Erste, die dagegen protestieren würde: http://www.zeit.de/2017/02/christen-in-aegypten-terroranschlag-hilfe-regierung/komplettansicht Ägypten ist eine kaputte, vielfältig gespaltene Gesellschaft. Gibt es ein Heilmittel? Es wäre schön, wenn diese Zeitung es Al Sisi verraten würde.

Selbst in unserem verhältnismäßig geordnetem und mit wenigen terroraffinen Personen durchsetzten Land können die Sicherheitskräfte Anschläge nicht verhindern. Wie soll Al Sisi es tun?

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Was für Eltern! Krampus, Krampus…

Der Krampus hat mit seiner Rute auf einer Nikolausfeier ein Mädchen berührt – und nun fordern die Eltern für die gesetzlosen Schläge eine Entschuldigung: https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/krampus-soll-sich-nach-klaps-mit-rute-entschuldigen-7188073.html

Ich frage mich: Wie können die Eltern ihre Tochter überhaupt auf so eine Nikolausfeier mit Krampus schicken bzw. hinlassen! Das weiß man doch, dass der Krampus eben der Krampus ist. Kommen die Eltern aus Hamburg?

Auch ein Gespräch hatte nichts gebracht. Die Situation ist festgefahren. Ich hätte eben einen Vorschlag zur Güte: Krampus entschuldigt sich – diese Eltern, die keine Ahnung haben, lassen ihr Kind eben nicht mehr hin und entschuldigen sich ebenfalls, weil sie ihre Tochter dem Krampus ausgeliefert haben. Und vor jeder Krampusfeier muss ein Warnschild aufgestellt werden: Eltern, passt auf eure Kinder auf, es könnte Schläge geben!

Ja, sind wir denn in der pc-USA?

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Kritik an Open Doors – Zurückweisung der Kritik + Ditib gegen christliche Feste + Kritik an Konservativen Christen + Die Heilige Angela Merkel + Gabriels kultureller Kampf

Es wird Kritik an Open Doors und der Aussage geübt, dass Christen in Flüchtlingsheimen flächendeckend drangsaliert werden würden. Open Doors weist zurück, dass es von flächendeckend gesprochen habe. Ebenso sei alles, was an Zahlen herausgefunden worden sei, von Open Doors offen kommuniziert worden: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/christenverfolgung-in-fluchtlingsheimen

Als Beobachter sage ich: Es kommt mal wieder auf die Interpretation an. Ist das Glas halbleer oder halbvoll?

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Die Ditib – die aus Gnaden der AKP bestehende Religionsbehörde – kämpft nicht nur in der Türkei gegen christliche Feste, sondern auch in unserem Land. Das wäre nicht auffällig – sondern das ist ein Politkum darum, weil die Ditib von unseren Politikern dazu auserkoren wurde, Religionsunterricht an den Schulen zu gestalten. Die Türkei – die AKP – prägt also den islamischen Religionsunterricht in unserem Land mit – und das nennt man dann wohl Integration: http://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2017/01/06/mit-der-ditib-gegen-weihnachten/

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Es gibt konservative Christen. Und konservative Christen haben eine bestimmte konservative Sicht. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass die Abtreibung in der real praktizierten Form falsch ist. Und angeblich soll das die AfD auch sagen. Konservative Christen sagten das schon lange, bevor die AfD auf der politischen Bildfläche erschien. Sind die konservativen Christen nun AfD-Anhänger, weil die AfD in Teilbereichen mit deren Ansichten übereinstimmt? Und sie vertritt sie als politische Partei, weil sie eben auch eine konservative Partei ist.

Vielleicht kapiert noch nicht jeder den kleinen aber wichtigen Unterschied. Darum ein anderes Beispiel: Linksextremisten fordern seit langem die Zerschlagung der Bankenmacht. Wenn nun die EU auch die Bankenmacht einschränken will, ist sie nun linksextremistisch-kommunistisch?

Vielleicht gibt es in den Medien noch Menschen, die differenzieren können. Das wäre für unsere Gesellschaft wirklich gut.

Dass es dann auch Überschneidungen in der Politik zwischen konservativen Christen und der konservativen Partei AfD gibt – ist nicht verwunderlich, weil sie eben dort ihre politischen Interessen gewahrt sehen. Aber das heißt nicht, dass alle konservativen Christen nun AfD-Fans sind, weil sie auch Strömungen innerhalb der AfD erkennen können, die sie aus politischen Gründen zurückschrecken lassen, denn in der AfD sind auch Leute, die mit dem christlichen Glauben überhaupt nichts am Hut haben. Das ist wie mit den Linken. Es gibt Christen, die sich in der Partei Die Linke beheimatet fühlen, weil sie meinen, dass ihre politische Meinung dort am besten wiedergegeben wird. Andere Christen denken: Ah, ja, die Linke! – sehen aber eben dort auch extremistische antichristliche Tendenzen, die sie dazu bringen, sich eben nicht dieser Partei anzuschließen. Das ist freilich nur zu sagen, soweit die Linke eben keine rein kommunistische Partei ist – denn extreme Kommunisten sind bekanntlich nicht besonders freundlich gegenüber den Christen (mein Maßstab: Leninisten, Stalinisten, Maoisten und wie sie alle heißen).

Und nun? Nun sind manche ganz empört über die konservativen Christen. Das müssen sie aushalten – gehört zur Demokratie dazu, dass andere andere politische Meinungen haben. Und wenn sie die Partei für verfassungsfeindlich und nicht grundgesetzkonform halten, dann sollen sie gegen sie klagen. Aber ich verstehe schon, solche groß aufgemachten Informationen: Das ist Teil des politischen Kampfes gegen einen politischen Konkurrenten.

Ich wiederhole mich: Wenn die CDU leichtfertig ihre konservative Basis aufgibt, dann ist sie eben selbst daran Schuld, wenn eine Partei ihre konservativen Leute abzieht. Da hat man sich in der CDU-Führung wahrscheinlich gedacht: Nehmen wir der SPD und der FDP Leute weg, indem wir linksliberal werden. Die Konservativen sind so ein gutmütiges Häufchen, die werden schon alles mitmachen, was wir ihnen vorsetzen – sie sind eben konservativ – und was sie einmal gewählt haben, werden sie immer wählen. Und siehe da, der Plan ging nicht auf und jetzt kämpft die CDU gegen diese konservative Kraft und SPD und Linke gleichermaßen, weil in dieser Gruppe eben Leute drin sind, die nicht mehr nur konservativ sind, sondern auch nationalistisch…

Die hier in Frage kommenden Medien hatten schon immer in der Kirche einen nicht leichten Stand, denn die Auseinandersetzung innerhalb der Kirche zwischen den Flügeln ist doch nicht neu. In den letzten Jahren hat man sich ein wenig aneinander gewöhnt und sich aneinander angenähert, wahrscheinlich weil auch die links-liberale Kirche merkte, was sie an den Evangelikalen hat. Ohne Evangelikale wäre die EKD nur ein Stuhl mit zwei Beinen. Zudem: Nicht Politik ist das, was die Kirche bestimmen sollte, sondern der gemeinsame Glaube an Jesus Christus als ihren Herrn. Und der Glaube muss es aushalten, dass es in der Kirche Die Linke-Wähler gibt, SPD, FDP, Grüne, CDU-CSU, AfD und welche sonst noch. Ob die Kirche auch aushalten muss, dass es in ihr NPD-Wähler gibt? Da würde ich sagen: Gibt es überhaupt ernsthafte Christen, die sie wählen. Aber die NPD als eine Partei, die sich irgendwie in Verbindung mit den antichristlichen Nationalsozialisten der NSDAP sieht, ist für Christen unwählbar. Manche sehen das auch in der AfD. Meine Meinung dazu habe ich neulich ausführlich kundgetan (http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/28/ekd-und-afd-und-cdu-und-antwort-auf-kritiker/ ).

Angeregt wurde dieser Beitrag durch diese Informationen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Christliche-Medien-Neue-Plattformen-fuer-die-AfD,afd578.html

Noch eine Anmerkung: Dass die konservativsten unter den Konservativen immun gegen Argumente sind, müsste bewiesen werden. Da wird das, was man über sämtliche Fundamentalisten denkt, einfach pauschal auf die konservatisten der Konservativen übertragen. Ob das begründet ist oder nur Gefühl dessen, der das sagt, muss er selbst wissen.

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Merkel bekommt den Eugen-Bolz-Preis für praktizierte Christliche Verantwortung: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/angela-merkel-erhaelt-preis-fuer-christliche-verantwortung/ Ich gratuliere Frau Angela Merkel. Sie ist schon in den Stand der Heiligen erhoben worden – von dieser katholischen (!) Seite. Warum? Man muss sich nur einmal das Bild anschauen: Der Sonnen-Nimbus – sogar mehr als siebenstrahlig – der Nimbus des Sonnengottes umstrahlt ihr weises Haupt. Etwas erschrocken schaut sie. Aber sie wird sich sicher auch an diese Hommage des katholischen Liberalismus gewöhnen.

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In den Nachrichten hört man immer wieder, dass Gabriel den kulturellen Kampf gegen Islamisten will. Doch was bedeutet das? Hier wird es erklärt:

Das bedeute, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken und dafür zu sorgen, „dass Stadtteile nicht verwahrlosen, Dörfer nicht verkommen und Menschen sich nicht immer mehr radikalisieren“.

Ich muss gestehen, ich habe etwas vollkommen anderes darunter verstanden: Integration – dass Menschen an unsere Kultur herangeführt werden, dass es sich die Gesellschaft zum Ziel setzt, ihnen die Sprache zu lehren, sie an unsere moralischen Grundlagen heranführen, sie Kunst schnuppern lassen und selbst dazu animieren, künstlerisch tätig zu werden. Die Werte vertreten und vermitteln. Dafür zu sorgen, dass Stadtteile nicht verwahrlosen, Dörfer nicht verkommen – das ist Aufgabe der Politik vor Ort, der Sicherheitskräfte, der Behörden, die dafür zuständig sind, Ghettobildung zu verhindern, Sauberkeit durchzusetzen, dass sich Menschen an die Ordnung unseres Landes halten (gilt nicht nur für die Zugereisten). Der Bevölkerung bleibt, Kirchen und Vereine zu öffnen, Gemeinschaften zu bilden, die die Zugereisten auffangen (was ich neulich hatte: Kolping)… Was Gabriel nennt, das erwarte ich im Grunde als Bürger dieses Landes von der Politik und denen ihr unterstellten Behörden als Voraussetzung.

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Deutschlands Probleme + Herero und Nama klagen Deutschland an + JournalistenLeine + Ausländerbehördenchaos

Kubicki bringt es auf den Punkt: Mir schwillt der Kamm…: http://www.focus.de/politik/videos/debatte-um-die-innere-sicherheit-mir-schwillt-der-kamm-fdp-bundesvize-kubicki-aeussert-empoert-zum-fall-anis-amri_id_6457106.html

Kurz: Wenn ein Terrorist geschickt ist, sind die Sicherheitskräfte nicht in der Lage, den Anschlag zu verhindern. Nicht, weil er seine Tat verbergen kann, dass er selbst nicht handhabbar ist… – die Gesetze verhindern es. Die Gesetze verhindern es?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article160891922/Amri-war-deutschen-Behoerden-unter-14-Identitaeten-bekannt.html

Dabei hätten die Ermittler „alle rechtlichen Befugnisse bis an die Grenze ausgeschöpft, um mögliche Gefahren abzuwehren“, sagte Schürmann, der der ranghöchste Kriminalbeamte in Nordrhein-Westfalen ist.

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Zwei Volksgruppen aus Namibia klagen Deutschland wegen des Völkermordes vor ca. 100 Jahren an: http://www.focus.de/politik/deutschland/sammelklage-e-herero-und-nama-verklagen-deutschland-wegen-kolonialverbrechen_id_6457295.html Eine Frage, die ich schon 2009 geäußert hatte – wird hier beantwortet:

Der Sprecher verwies zudem auf die Entwicklungshilfe, die in den vergangenen Jahren an das Land gezahlt worden sei. Diese sei auch Ausdruck der besonderen Verantwortung des einstigen deutschen Koloniallandes.

Was mich interessieren würde: Wurden eigentlich Großbritannien, Frankreich, Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien – auch schon von ihren ehemaligen Kolonien angeklagt?

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Noch ein Rückblick. Neulich sagte ich, dass man an der Zahl der Verurteilten sicherer erkennen könne, wie hoch die Prozentzahl nichtdeutscher Krimineller im Verhältnis zu deutschen Kriminellen ist. http://www.journalistenwatch.com/2017/01/05/michael-klonovsky-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche-sie-begehen-nur-mehr-straftaten/ Natürlich kann man die Veröffentlichung dieser Zahlen kritisieren, man kann sicher auch Fehler finden, aber: Wer Zahlen in den Medien veröffentlicht, muss damit rechnen, dass es Menschen gibt, die nachrechnen. Und diese hier rechnen nach und kommen zu einem anderen Ergebnis. Was sagt nun Otto Normalnichtrechner? Ich vertrauen den Zahlen, die offiziell in den Qualitätsmedien veröffentlicht wurden. Und das aus Prinzip. Dafür sind es ja Qualitätsmedien und die Fachleute, die vorrechnen, sind eben das: Fachleute – und alle anderen haben keine Augen und keinen grips im Kopf. Wird er das sagen?

Zum Thema Kriminalität: Es war wohl der irakische Vater, der eine 19jährige erwürgt hat: http://www.rundschau-online.de/region/koeln/koeln-buchheim-vater-soll-tochter–19–erwuergt-haben-25493940

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Journalisten an die Leine legen – das Ziel scheint nicht mehr fern zu sein, wenn man diesem Beitrag glaubt: http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/journalisten-unter-staatlicher-kontrolle/ Das kann natürlich Journalisten schmeicheln, wenn sie als Journalisten erster Klasse eingeordnet werden und dann noch einen entsprechenden Ausweis haben – wow! – aber macht sich der Journalismus dadurch nicht korrumpierbar? Ich hoffe die vierte Kraft besinnt sich auf ihre Kräfte und lässt sich nicht zum Wackelpudding der Politik degradieren.

Nicht nur Journalisten an die Leine – auch Fahrgäste? Ich sehe natürlich die Vorteile solcher Karten. Und es ist ein Unding, dass man erst Studierter in einer Stadt sein muss, um die Tarifzonen zu kapieren. Aber es ist eine große Gefahr – die ich wie im Zusammenhang der Videoüberwachung sehe: Wenn es einmal eine Regierung geben sollte, die die Bürger ideologisch kontrolliert, dann hat sie durch das, was heute gemacht werden soll, leichtes Spiel. Es gibt kein Entkommen. Stellen wir uns nur einmal vor, die kommunistischen Staaten und der nationalsozialistische Staat hätte diese technischen Möglichkeiten… – es wäre sehr schlimm.  http://www.deutschlandfunk.de/verkehr-dobrindt-plant-digitale-fahrkarten-fuer-alle-staedte.447.de.html

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Chaos in der Ausländerbehörde – 600 – und sie haben zum Teil unterschiedliche Software! http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weise-spricht-von-doppeltem-spiel-der-fl%C3%BCchtlinge/ar-BBxY13y

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Armut in Deutschland

40% der Haushalte haben nichts Erspartes!. Wie es so klug heißt – sich aber erst noch herumsprechen muss -: „Wer wenig verdient, kann nicht sparen“ http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/vermoegensungleichheit-verteilung-soziale-ungleichheit-fratzschers-verteilungsfragen Aber es geht ja nicht nur um Sparen. Wird Menschen, die etwas erspart haben, manches wieder für die Unterstützung der Eltern abgenommen? Und dann sitzen sie selbst da – und müssen von den Brotkrumen des Staates leben. Die Intention des Artikels ist aber eine andere: Die Schere zwischen Einkommensschwachen und sehr Reichen geht massiv auseinander – und auch im Europavergleich schneidet unser Land schlecht ab. Ein Thema für die SPD, um wieder stärker ins Rampenlicht zu kommen?

Die SPD kommt aber wohl wieder zu spät. Gysi was here: http://www.focus.de/politik/videos/soziale-ungleichheit-waechst-schere-zwischen-arm-und-reich-waechst-gregor-gysi-platzt-der-kragen_id_6453042.html

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Frankreichs Problem + Pakistans Problem: Islamisten + Afrikas Probleme + Trump ein Faschist? + Faschisten und Populisten

Wurden in Frankreich zum Neujahr wirklich 1000 Fahrzeuge in Brand gesetzt – das soll so eine Art Zugereisten-Tradition sein, die auf diese Weise Neujahr feiern. Das ist freilich nicht besonders der Rede Wert, weil sich die Zahl der verbrannten Fahrzeuge nur um 8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert habe: https://www.jihadwatch.org/2017/01/france-muslims-set-fire-to-nearly-1000-cars-on-new-years-eve In Frankreich tut man alles dazu, dass Le Pen die Wahl gewinnt – hat man den Eindruck.

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Das Militär hat bei einem Einsatz wieder ein Chibok-Mädchen und ihr Baby gefunden: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/06/militaer-findet-entfuehrtes-chibok-maedchen/

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Pakistans Problem sind die Islamisten – oder überhaupt die extremen Muslime. Der Verteidiger von Asia Bibi wurde ermordet – und nun wurde eine Fatwa gegen den Sohn ausgesprochen, weil er frohe Weihnachten gewünscht hatte: http://www.katholisches.info/2017/01/05/der-vater-hatte-asia-bibi-verteidigt-und-wurde-von-islamisten-ermordet-fatwa-verhaengt-nun-todesurteil-gegen-sohn-er-hat-frohe-weihnachten-gewuenscht/ Mutige Menschen Pakistans… – sie stehen massiv unter Druck.

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Hier gibt es Infos zur aktuellen Einschätzung der Lage in Eritrea: http://www.bonner-aufruf.eu/index.php?seite=neues&ref=2227#neues_2227 Darüber hinaus zur fragilen Lage in Mosambique. Sehr aufschlussreich finde ich auch den Beitrag über die Landwirtschaft in Afrika: http://www.bonner-aufruf.eu/index.php?seite=neues&ref=2225#neues_2225

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Manche, so heißt es hier, sehen Trump als Faschisten, als Hitler, als Mussolini. Aber er sei keiner, er sei Populist. Und es werden Kennzeichen für einen Faschisten genannt – und damit wird dann Trump verglichen http://www.focus.de/politik/ausland/massive-kritik-am-naechsten-us-praesidenten-expertin-donald-trump-ist-kein-faschist-und-so-kann-man-es-beweisen_id_6452722.html

Natürlich ist Trump kein Faschist, kein Hitler, kein Mussolini. Manche denken aber nur so: Er ist nicht links, dann ist er Faschist. In unserer Zeit wird polarisiert, ich denke auch darum, weil man auf diese Weise Aufmerksamkeit bekommt, Und irgendwann verselbständigen sich bei Naivlingen – oder bei Menschen, die keine Ahnung von der Materie haben – diese Propagandamaschen. Und sie beginnen hysterisch zu werden. Hysterisiert von den Menschen und Medien, die ihrer eigenen Hysterie aufsitzen. Und so ist es gut, wenn es Menschen gibt, die klar denken.

Warum ist es nun wichtig zwischen Faschisten und Populisten zu unterscheiden? Weil man als freie Gesellschaft mit ihnen unterschiedlich umgehen muss. Und wenn man alle in einen Topf wirft, dann wird die freie Gesellschaft der Verlierer sein. Von daher kann man immer nur sagen: Liebe Leute, lernt differenzieren, damit unsere Gesellschaft nicht zwischen den Extremisten zerrieben wird.

Im Internet kursiert ein Wort von Schulz, dass er grob reden müsse gegen Populismus, denn auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Das ist sowas von populistisch, weil sich hier einer zum Maßstab dessen macht, wie er mit Andersdenkenden umzugehen hat. Das spaltet unsere Gesellschaft: populistischer Rechthaber steht gegen populistischem Rechthaber – und sie schaukeln sich gegenseitig hoch, animieren ihre Anhänger ebenso grob zu keilen… – das ist nichts, Leute, das ist Gift! Wie jeder Populist wird Schulz auch seine Anhänger im Keilen finden – aber richtig ist das nicht. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-fordert-verbale-haerte-gegen-rechtspopulisten-a-1128625.html

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Raum

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Vor dem Urknall gab es keinen Raum. Vor der Schöpfung gab es keinen Raum.

Raum wurde erst gesetzt, geschaffen. Schöpfung bedeutet Grenzziehung: Licht – Finsternis, Erde – Meer, Mensch – Tier… Wenn wir den Raum selbstmächtig ausdehnen, Grenzen missachten, kommt es zu leidvollem Verhalten: Meer tritt über die Ufer… – Menschen bedrängen einander, sie bedrängen die Schöpfung um sich herum. Wir nehmen anderen den Raum.

Wir können nicht leben – ohne Raum zu beanspruchen. Und das gehört zum geschöpflichen Dasein dazu: Alles, was lebt, nimmt Raum ein, darf Raum einnehmen. Wir haben das Recht, Raum einzunehmen. Jede und jeder hat das Recht dazu. Auch du. Du darfst Dich nicht selbst zerstören.

Dennoch ist unser Raum begrenzt: Der Körper ist begrenzt, die Sinne sind begrenzt, die Lebenszeit ist begrenzt. Nicht nur der Körper begrenzt den Raum, auch das Zusammenleben begrenzt ihn, damit Zusammenleben gelingen kann – für alle gelingen kann und nicht nur ein paar wenige Mächtige/Selbstermächtigte anderen den Raum einengen.

Die Frage ist: Wir nehmen allein durch unser Leben, durch Lebendigsein Raum ein. Wie nehmen wir unseren Raum ein? Wie füllen wir unseren Raum aus? Sind wir in der Lage, den Raum, den wir einnehmen, mit anderen zu teilen? Lassen wir uns von anderen aus dem Raum hinausdrängen, die unseren Raum beanspruchen? Füllen wir den Raum aus, indem wir andere beängstigen oder Ruhe schenken? Indem wir anderen auch im Herzen, im Denken, im Gebet Raum geben?

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Hannah More

In dem Buch von Eric Metaxas: Sieben Frauen, die Geschichte schrieben, SCM 2017, wird auch Hannah More vorgestellt. Im englischen Wikipedia gibt es zu ihr einen Beitrag: https://en.wikipedia.org/wiki/Hannah_More  aber nicht in unserem Deutschen. Warum nicht? Sie war eine sehr eindrucksvolle und bedeutsame Persönlichkeit. (Folgende Infos kommen aus dem Metaxas-Buch – ausgenommen die Links.)

Sie hat 1745-1833 gelebt. Und in diesem „-“ steckt so viel Leben, dass man es sich kaum vorstellen kann.

Sie wurde mit ihren vier Mädchen-Geschwistern intensiv von ihren Eltern unterrichtet. Mit vier Jahren konnte sie schreiben – und wünschte sich immer Papier – ein Luxusartikel. Sie wurde mit 16 Lehrerin im Internat ihrer Schwester und hatte eine sehr fortschrittliche Pädagogik. Interessant finde ich, dass sie sich für die Liebesheirat einsetzte, gegen politische oder ökonomische Vernunftehe – was damals Ansatz evangelikaler Christen war, denn die Ehe solle die Gottesherrschaft fördern und nicht private Vorteile. Das hieße, Christen förderten die Liebesehe. Sie schrieb Gedichte und Theaterstücke.

Ein Mann verliebte sich in sie und wollte sie heiraten – schob die Heirat aber immer wieder hinaus, bis es Hannah More zu viel wurde und sie nicht mehr heiraten wollte. Mit 29 Jahren wurde sie in die hohe Gesellschaft Londons eingeführt, lernte viele Künstler kennen. Sie wurde eine gefeierte Theaterschreiberin – ließ es dann aber sein, weil einmal der Vorwurf aufgekommen war, der Teil eines Stückes sei Plagiat gewesen (was wohl nicht stimmte).

Sie lernte John Newton kennen, den Mann, der Kapitän auf einem Sklavenschiff war, dann Pfarrer wurde und sich sehr stark für die Sklavenbefreiung einsetzte. Ebenso lernte sie einen homosexuellen Atheisten kennen. Auch wenn sich ihre Wege trennten – er blieb Teil der hohen Londoner Gesellschaft – sie wurde immer stärker vom christlichen Glauben angezogen – blieben sie freundschaftlich verbunden. Nachdem sie sich vom Theater und der Londoner Gesellschaft gelöst hatte, schrieb sie christliche Literatur, weil Kunst die Gesellschaft prägt wie Gesetze es tun – Religion sollte in die Kultur, die areligiös war, wieder eingebracht werden.

1785 lernte sie Wilberforce kennen, der zwei Ziele im Leben hatte: Sklavenbefreiung und Verbesserung der Sitten. Und beide arbeiteten seitdem zusammen. Als 1788 Wilberforce einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Sklaverei einbrachte, förderte sie die Akzeptanz dieses Entwurfs in der Gesellschaft durch ein sehr emotionales, menschliches Gedicht zum Thema Sklaverei, das weite Verbreitung fand und Menschen emotional berührte. (Das Gedicht: https://www.poetryfoundation.org/poems-and-poets/poems/detail/51885 Weitere Gedichte: http://www.poemhunter.com/hannah-more/ ). Der Kampf gegen die Sklaverei wurde nicht nur im Parlament geführt, sondern auch künstlerisch.

Ebenso wurde der Kampf gegen die Sittenlosigkeit geführt: Die obere Schicht kümmerte sich weder um den christlichen Glauben noch um irgendwelche christliche Sitten – und das hatte dann auch Folgen für die unteren Schichten. Um das zu ändern, gründete sie über 12 Sonntagsschulen, das heißt die Kinder, die während der Woche arbeiten mussten, sollten am Sonntag gebildet werden, was unter den Besitzern dieser Menschen großen Unmut und Widerstand hervorrief, denn nur Ungebildete kann man beherrschen.

Gleichzeitig schrieb sie unter Pseudonymen Flugblätter, um die Monarchie zu unterstützen, damit über Großbritannien nicht so eine schlimme Zeit wie die französische Revolution hereinbrechen solle wie über Frankreich. Diese wurden in Hundertausenden Exemplaren gedruckt – sodass sie nicht mehr länger anonym bleiben konnte. Mit vielen Flugblättern zur Hebung der Sitte unter den Armen wie unter den Reichen erregte sie Aufsehen (im ersten Jahr schon 2 Millionen Auflage) – vor allem auch, weil sie antireligiösen Schriften Paroli bieten wollte.

Zudem wurde ein Netzwerk von Sozialreformern (Clapham Sect) gegründet, das weltweit aktiv wurde: Ausbildung von Afrikanern und Aussendung von Missionaren nach Indien, damit Indien nicht nur kolonial ausgebeutet wird, sondern der Bevölkerung geholfen werde. Sie immer mittendrin und aktiv und vorantreibend – ebenso setzte sie sich für Frauenrechte und Frauenbildung ein – allerdings nicht im Sinne der aufkommenden Feministinnen – und natürlich auch nicht im Sinne des frauenfeindlichen Rousseaus, sondern im biblischen Sinn. Sie war sich bewusst, dass Christen ihre eigene Sicht haben und diese auch einbringen sollten. Sie wurde zum Vorbild vieler Frauen.

Ich konnte das Leben nur kurz wiedergeben. Es lohnt sich, mehr darüber zu lesen – über diese erstaunliche Frau, die in ihrer Zeit so viel bewirkte. Hier gibt es auch ein paar weitere Infos: http://www.victorianweb.org/authors/more/bio.html

Die anderen Frauen, die Metaxas vorstellt, werde ich nicht wiedergeben – selber lesen.

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Konservative Kirchen wachsen – liberale nehmen ab + JakobswegPilger + Ideologie + Frauke Petry und Manfred Rekowski + Woelki und AfD: Nation-Welt + Kirche in China

Eine interessante Beobachtung aus Kanada. Dort wurde in einer Untersuchung herausgefunden, dass konservative Gemeinden wachsen und liberale Kirchengemeinden schrumpfen: http://www.kath.net/news/58065 Ob das nur für Kanada gilt?

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JakobswegPilger haben zugenommen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/04/jakobsweg-mit-neuem-pilger-rekord/

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Ideologie bedeutet: Rücksichtslos Richtigkeiten realisieren wollen, ohne die Realität zu berücksichtigen.

Ideologie bedeutet: Ich zwinge alle zu meiner idealen Welt unter Missachtung der Wirklichkeit – und viele müssen darunter leiden.

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Frauke Petri und Manfred Rekowski (Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland) – ein Streitgespräch, von dem hier eine Zusammenfassung gegeben wird – ist diese Zusammenfassung richtig?: http://www.idea.de/politik/detail/erstmals-streitgespraech-zwischen-afd-chefin-und-kirchenleiter-99449.html

Woelki und andere haben in einem Buch zum Thema AfD usw. Stellung bezogen: https://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2017-01-04/kardinal-woelki-fuer-widerstand-gegen-rechtspopulismus Ob die Zusammenfassung wirklich das wiedergibt, was Woelki und seine Leute zum Thema zu sagen haben? Leider bleibt auch diese Zusammenfassung im allgemeinen stecken. Ich bin gespannt.

Denn wichtig ist in dieser Frage ja nicht, ob die Würde allen Menschen gilt, ob vor Gott alle Menschen gleich sind und vor den Christen auch usw. Das ist selbstverständlich. Das ist grundlegend richtig, ohne Abstriche. Thema in der ganzen Auseinandersetzung ist: Wie schaffen wir es, dass diese christlichen Grundsätze mit den begrenzten Möglichkeiten einer Gesellschaft zusammenzubringen sind. (Und dabei muss man leider berücksichtigen, dass es in einer Gesellschaft auch immer viele nationalistische, egoistische, utilitaristische… Hornochsen gibt. Es ist so – auch wenn man es für falsch hält.) Ob das Buch auch darüber spricht? Das wäre auch ein wichtiges Thema im Gespräch zwischen Petry und Rekowski. Ob das auch Thema war? Realpolitik? Verantwortung gegenüber einer Gesellschaft? Christen sind World-Player – daran hat kein normaler Mensch Zweifel. Die Frage ist: Wie passen World und Nussschale Nation zusammen? Schaffen die Kirchenvertreter es, unideologisch an die Frage heranzugehen?

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Der Westen muss sich für verfolgte Christen einsetzen: https://de.zenit.org/articles/der-westen-muss-die-verfolgten-christen-retten/ Chef-Christen haben anderes zu tun: Sie wollen die Welt retten.

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Das ist immer wieder zu beobachten: Weil so viele Menschen weltweit Christen werden wollen, ist vieles außer Kontrolle, denn das machen sich auch Scharlatane zu Nutze. http://www.n-tv.de/panorama/Vater-und-Tochter-in-China-hingerichtet-article14433846.html Von daher ist es gut, dass es christliche Organisationen gibt, die Christen vor Ort unterstützen, dass christlicher Glaube fundiert weitergegeben werden kann. Zum Beispiel: https://www.gottes-liebe-weltweit.de/start

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