Gabriels Schachzug + Keine Koalition mit den Linken + Die Grünen

Gabriel soll laut http://www.vorwaerts.de/artikel/r2g-sigmar-gabriel-scheitert-rot-rot-gruen-sahra-wagenknecht gesagt haben:

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat einer möglichen Koalition von SPD, Linkspartei und Grünen im Bund eine Absage erteilt, sollte Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht weiter an ihrem zuletzt als populistisch kritisiertem Kurs festhalten. „Solange Sahra Wagenknecht Reden hält wie die AfD, gibt es für uns keine Möglichkeit für Rot-Rot-Grün“, erklärte Gabriel am Rande einer Dialogveranstaltung am Montag in Saarbrücken. Gabriel machte deutlich, dass ein Linksbündnis der drei Parteien „weder an der SPD noch an ihrem Vorsitzenden“ scheitert. „Ob es R2G geben kann, liegt einzig an der Partei Die Linke“, so der SPD-Chef weiter.

Das ist geschickt, so trägt er die Spaltung in die Linke hinein. Aber eine Koalition damit zu verbinden, ist schon auch selbst kurios, da die Linke bislang nicht wegen Wagenknecht kein Koalitionspartner war, sondern eben weil die Linke die Linke ist. Und das spielt für Gabriel keine Rolle mehr?

2013 hieß es http://www.spdfraktion.de/presse/interviews/keine-koalition-linken :

Das linke Lager ist wegen der Haltung der Linkspartei derzeit in der Tat zerstritten. Ich sehe keine Möglichkeit, mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten und eine Regierung zu bilden. Diese Partei setzt nach wie vor auf nationalstaatliche Lösungen, vertritt linkspopulistische Forderungen, ist kritisch gegen Europa und nicht bereit, internationale Verantwortung zu übernehmen. Wir haben vor der Wahl eine Koalition mit den Linken ausgeschlossen. Das gilt auch nach der Wahl.

Hat sich die Linke in Bezug auf diese Worte geändert?

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Die Grünen haben gewählt. Sie können nun wieder die Linke Rhetorik einschränken – da das Ziel wohl eher die Koalition mit der CDU sein wird. Auch hier der Kampf gegen Wagenknecht – darin ist die 30%Partei (Grüne+SPD) einig http://www.wahlrecht.de/umfragen/http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-wer-ist-das-neue-spitzenduo-was-wollen-goering-eckardt-und-oezdemir-a-1130591.html

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Saudi Arabien sucht Sklavinnen

Saudi Arabien hat Sklavinnen gesucht und sie in Somalia gefunden: 10.000 Frauen werden von dort nach Saudi Arabien gebracht. Es ist eine Schande. Arbeiter, die aus dem Ausland (z.B. Indien, Pakistan) rekrutiert wurden, bekommen keinen Lohn – weil die Saudis sie als billige Sklaven ansehen? Länder warnen Leute davor, sich von den Saudis durch falsche Versprechen locken zu lassen – aber die armen Frauen aus Somalia wissen das wohl noch nicht. Es ist eine Schande, was dort geschieht – vor allem auch, es ist immer noch mit den UN-Menschenrechten verbunden: http://de.europenews.dk/In-Saudi-Arabien-werden-Hausmaedchen-missbraucht-oder-hingerichtet-und-jetzt-rekrutieren-sie-aus-Somalia-10-000-Frauen-134121.html (Fundort: Sabatina e.v.)

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AfD auf üblen Abwegen + Schuldkult/Kollektivschuld + Konservativismus

Die AfD scheint sich immer weiter ins Abseits zu manövrieren – vor allem mit Blick auf die Person Höckes ist das zu sagen: http://www.thueringen24.de/welt/article209312329/Hoecke-haelt-Hetz-Rede-in-Dresden-und-will-Geschichte-umschreiben.html Und dieses Fazit von Menzel muss auch aufhorchen lassen: http://www.blauenarzisse.de/hoecke-in-dresden-es-musste-zum-skandal-kommen/ :

Es bleibt aus patriotischer Sicht zu hoffen, daß es der AfD gelingt, ihren idealistischen Kern ohne Selbstzerstörung zu bewahren. Nationale Romantiker wie Björn Höcke sind für die AfD ein Lebenselixier. Das hat der gestrige Abend in Dresden gezeigt. Er besitzt die seltene Fähigkeit, genau das zu sagen, was das Publikum gerade hören möchte. Er ist ein Populist im positiven Sinne, der Identifikation und Begeisterung auslösen kann. Die Kritik am Schuldkult empfanden die Zuhörer so als eine Befreiung von einem Dogma, dessen Haltbarkeitsdatum längst überschritten ist. Das hat gutgetan und doch war es nur eine Bedürfnisbefriedigung an der völlig falschen Stelle zum völlig falschen Zeitpunkt.

Je stärker Höcke und co. werden, desto extremer wird die AfD – desto weiter entfernt sie sich vom demokratischen Konsens. Interessant finde ich auch, dass man 51% erreichen will, indem man die liberaleren Kräfte aus der AfD hinauskatapultiert. Die AfD ist sehr gespalten, von daher politisch im Grunde irrelevant. Relevant nur als Sammelbecken – und bindet als solches verschiedenste Stimmen. Wenn sie keine klare liberalkonservative Linie hineinbekommt, wird sie sich selbst ins Abseits stellen.

Höcke kommentiert seine Rede: http://afd-thl.de/2017/01/18/persoenliche-erklaerung-von-bjoern-hoecke-zu-seiner-dresdner-rede/ (Dazu siehe unten)

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Interessant finde ich, dass das Thema Schuld mit Blick auf Nationalsozialismus wirklich noch Menschen erregen kann. Es geht darum, dass wir aus dieser Menschen verachtenden Zeit unsere Lehren ziehen – und eine wesentliche Lehre heißt zum Beispiel: Nie wieder darf Menschenverachtung die Herzen und Hirne der Menschen unseres Landes bestimmen. Wie kommen die Höckes nun darauf, dieses Thema wieder zu einem wichtigen Thema zu machen? Es rächt sich wohl, dass manche das Thema Flüchtlinge mit der Frage verbunden haben, man müsse Flüchtlinge aufnehmen, weil Deutschland Schuld auf sich geladen habe… Diese Verquickung ist nicht gut – und das sieht man auch daran, dass das ein paar Leute benutzen können, um diese Frage der Schuld oberflächlich politisch ausnutzen zu können. Dass die Kollektivschuld-These von Rechtsradikalen immer wieder aufgewärmt wird, wird hier gezeigt: http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37986/argumente-gegen-rechte-vorurteile?p=12

Die Kollektivschuldthese hatte in der Diskussion um den Nationalsozialismus in Deutschland von Anfang an den Zweck der Abwehr und der Ablenkung: Wenn man sich über das unsinnige Konstrukt kollektiver Schuld entrüstete, brauchte man sich nicht mit den historischen Fakten selbst auseinander zu setzen. Deshalb wird die „Kollektivschuldthese“ als vermeintliches Instrument zur Demütigung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von rechtsradikalen Propagandisten immer wieder aufs Neue beschworen.

(Und das ist es, was in dieser Hinsicht an der Rede Höckes kritisiert werden muss: Warum thematisiert er das überhaupt? Welche politische Absicht steckt dahinter? Wie wird seine Rede von den Menschen verstanden – nicht allein von den Gegnern, sondern von seiner Zielgruppe? Und in diesem Zusammenhang muss er seine Rede stellen, nicht in den Zusammenhang literarischer, philosophischer Kontexte. Höcke ist sicher so gerissen, dass er Worte so wählt, dass zwei unterschiedliche Personen gerade das Gegenteil verstehen können. Von daher halte ich seine „Verteidigung“ für Vernebelungstaktik. Es ist dem Artikel von Sascha Lobo in dieser Hinsicht zustimmen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html): „Danach kann keiner mehr sagen, er habe nicht gewusst, was Höcke mit der AfD vorhat.“

Wir haben nicht die Aufgabe, Flüchtlinge aufzunehmen, weil die Nationalsozialisten und ihre Genossen rassistisch gehaust haben – sondern wir haben die Aufgabe, Flüchtlinge aufzunehmen, weil wir das Grundgesetz befolgen und die Menschenwürde aller zu Herzen genommen haben. Andere nur aufzunehmen, weil man aus der Vergangenheit begründete Schuldgefühle hat, wird den Menschen genauso wenig gerecht wie diese Rechtsideologen. Der Teil der Generation, der sich schuldig fühlte, weil er mitschuldig wurde, ist im Bekenntnis der Schuld sehr zu achten – aber es gilt für diese Generation – nicht für die nachfolgenden http://www.spiegel.de/politik/ausland/elie-wiesel-ist-tot-ein-nachruf-a-1101081.html:

Wiesel sagte auch: „Ich glaube nicht an Kollektivschuld.“ Denn: „Die Kinder der Mörder sind keine Mörder, sondern Kinder.“

Flüchtlinge aufnehmen ist Pflicht. Dass wir Flüchtlinge aufnehmen können, weil es uns verhältnismäßig gut geht, sollte uns dankbar und stolz machen. Flüchtlinge müssen – nicht wegen einer Schuld vorangegangener Generationen, sondern wegen der Menschlichkeit – aufgenommen werden (von daher halte ich den Türkei-Deal für Übel, der nur übergangsweise gelten darf, weil dadurch den wahren Flüchtlingen der Weg in die Freiheit versperrt wird) (ich spreche von Flüchtlingen, nicht von Migranten).

Zur schwierigen Diskussion: http://www.zeit.de/2016/21/fluechtlingskrise-asyldebatte-deutsche-geschichte-moral

Was ich mich aus soziopsychologischem Interesse frage: Warum beharren diese Leute so auf diese Frage der Kollektivschuld – heute Schuldkult genannt? Warum belasten sie sich damit, ohne dass sie jemand dazu zwingt? Warum laden diese Menschen, die Schuldkult bekämpfen, neue Schuld auf sich, indem sie menschenverachtend werden? Wie kann man diese Leute zu freien Menschen machen, die Nächstenliebe üben, weil ihr Herz dazu befreit ist? Wie kann man sie dazu befreien, dass sie frei mit der historischen Vergangenheit umgehen lernen? Frei mit der Vergangenheit umgehen lernen, heißt: Sie nicht leugnen, sich ihrer erinnern – um aus Fehlern (aus furchtbarer Schuld!) lernen, aus dem lernen, was nicht erst 1933 an Übel begann, sondern sich schon lange vorher abzeichnete? Da wir inzwischen nicht mehr allein in der Kategorie Nation denken, sondern „Europa“, muss das Erkennen der Schuld weiter gefasst werden – auch mit Blick auf den Kolonialismus, die Sklaverei, respektloser Umgang mit der Natur und anderen Geschöpfen… Aber eben: Nicht um sich zu lähmen, sondern um einen guten Weg in die Zukunft zu finden. Und das kann man nur versuchen, wenn man die Fehler der Vorfahren genau kennt. Wenn man sich daran erinnert – Erinnerungskultur -, wenn man der Opfer einer brutalen Politik und Gesellschaft gedenkt, damit die Opfer nicht ein weiteres Mal Opfer werden – eben Opfer des egoistischen Vergessens. Das ist eine sehr große Errungenschaft unseres Landes, dass wir nicht nur die Täter reflektieren, sondern dass wir auch die Opfer, soweit es möglich ist, dem Vergessen zu entreißen, dass ihr Leiden empathisch bewusst wird. Und dahinter dürfen wir nicht mehr zurückfallen. Die genannten Menschenrechtsverletzungen (Kolonialismus…) werden heute zu gerne den Christen in die Schuhe geschoben, um dann befreit von den Christen als Sündenbock weiter die Fehler der Vorfahren zu tun. Man muss nicht die Vergangenheit leugnen, um befreit in die Zukunft gehen zu können. Man muss die Vergangenheit einbeziehen – und so neue Wege finden.

Die Kirchen stehen zur Schuld, die Christen in der Vergangenheit auf sich geladen haben, sie leugnen sie nicht, sie weisen sie nicht den Vorfahren zu – die sind Schuld! – sie leben aus der Vergebung – das heißt: Dieses Stehen zur Schuld belastet nicht, sondern befreit zu einem neuen, christlichen Handeln, zu einem Handeln, das von Jesus Christus bestimmt ist. Und das Erinnern an diese Schuld ist wichtig, denn Christen sehen gleichzeitig, dass sie auch in ihrer jeweiligen Zeit immer wieder schuldig werden können (vielleicht sogar schlimmer als ihre Vorfahren) und darum das Korrektiv brauchen. Ist das nur für die Kirche möglich – nicht auch für die Menschen unseres Landes, die dem Glauben gegenüber distanziert sind?

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In diesem Beitrag wird über den Konservativismus in Deutschland geschrieben: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161259389/Der-deutsche-Konservatismus-und-die-CDU-sind-ausgebrannt.html

Ich denke, dass Konservative sehr aufpassen müssen, dass sie nicht vor lauter Liebe zu einer politischen Heimat, sich auf einmal in einer braunen Klebemasse wiederfinden – und sie müssen streitbar werden, damit sie sich Raum schaffen, gegen solche Vereinnahmer.

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Trump mal wieder + Durcheinander in der EU + Trump, der EU-Förderer + Es droht Krieg in Afrika

Erst warnte man vor einen Einbruch der Wirtschaft, wenn Trump siegen würde – das Gegenteil trat ein – und jetzt warnt man, dass der Höhenflug der Aktien bald wieder fallen kann: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-und-die-bank-aktien-mehr-schein-als-sein-a-1130588.html So haben Journalisten immer was zu spekulieren und damit Welt spekulierend zu gestalten.

Und die Presse hat weiter ihr Feindbild gefunden – ob sie daran gesunden wird? Wahrscheinlich dann, wenn Trump versagt und die Leute ihm scharenweise den Rücken kehren. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/donald-trump-us-presse-schickt-kampfansage-a-1130503.html

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Nicht so negativ sehen!: Sie werden sich zusammenraufen – und es wird dann vielleicht mal endlich so etwas wie eine Opposition im Parlament entstehen – eine echte Opposition: http://www.spiegel.de/politik/ausland/antonio-tajani-vergifteter-neustart-im-eu-parlament-a-1130603.html

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Trump wird zu einem Europa Förderer besonderer Art:

Unser Ehrgeiz sollte geweckt sein. Die Verteilung globalen Wohlstands wird von den USA künftig aggressiv zu ihren Gunsten entschieden werden – wenn wir uns nicht wehren und besser, mutiger, fleißiger, innovativer, freier, offener, kreativer, multikultureller werden. It‘s the economy, stupids. Wenn die Deutschen diesen Konflikt aushalten und sogar Punkte machen, verteidigen sie damit auch die Segnungen einer liberalen, offenen Gesellschaft. Es geht um sehr viel. Mehr denn je.

Interessante Sicht von Ulf Poschardt: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161207751/Soll-er-doch-Er-kann-uns-mal.html Diese Aussage ist psychologisch äußerst interessant – ich belasse es bei dieser Anmerkung. Stand dort statt „kreativer“ einmal „schwuler“? Ein Leserkommentar lässt das durchblicken.

Mich wundert aber auch so manches andere an diesem Beitrag: Schere zwischen arm und reich – öffnet sich nicht weiter? (= Leistungsfeindliche Ideologie durch DGB-Chef?)

Der Wettbewerb wird härter und kompromissloser werden und wir Deutsche müssen weniger verträumt, sondern machtbewusst unsere Interessen verfolgen.

Aber das können wir nicht, durch falsche Politik, zum Beispiel Russland und Syrien gegenüber. Zudem vergisst er: Nicht Deutschland – Europa! Oder hat er die EU schon abgeschrieben.

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In Afrika droht ein neuer Krieg: Krieg zwischen Senegal/Nigeria einerseits und Gambia auf der anderen Seite: http://www.spiegel.de/politik/ausland/gambia-in-der-krise-senegal-und-nigeria-bereiten-einmarsch-vor-a-1130610.html Ich hatte das Thema schon häufiger. Ob ein Krieg das Problem lösen wird? Nur, wenn die Bevölkerung dazu gebracht wird, keine Hexenjagd auf die Anhänger des jetzigen Präsidenten zu verüben, kann es eine Lösung geben.

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Christenverfolgung: Kopten

Nun geht es wohl in Ägypten nicht mehr nur um großangelegte Angriffe auf Kopten – sondern es werden einzelne ermordet. Die Polizei geht von Raubmord aus, Verwandte jedoch nicht, weil die Frau noch den Schmuck getragen hat: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2017/januar/aegypten_christliches_ehepaar_ermordet_aufgefunden/

Weitere Informationen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/17/angst-unter-aegyptens-christen/

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Gott, der Unterbrecher

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Gott unterbricht unseren Alltag.

Auf einmal lässt er uns innehalten, unvermutet, von uns ungewollt und sagt: Ich bin.

Er unterbricht unseren Alltag.

Manche rufen dann:

Gott, warum hast du mich verlassen?!

Manche rufen dann:

Gott sei Dank!

Manche flüstern dann:

Da war was, da war wer, aber was, aber wer?

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Frauen bekommen schlechteres Essen + Vegan-Virus

In der Bronzezeit wurden Frauen durch Zuteilung von Nahrungsmitteln benachteiligt, dadurch litten sie stärker an Krankheiten als Männer… – so bekamen sie zum Beispiel keine tierische Nahrung: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/china-wie-frauen-in-der-bronzezeit-ihre-gleichstellung-verloren-a-1130316.html Hat man auch in die wissenschaftliche Erklärung einbezogen: Frauen wurden auf einmal von einer Art Vegan-Virus, dem von mir so genannten und eben gefundenen VV erfasst? Und da sie nun alle vegan aßen und tierische Nahrung mieden…- die folgen finden die Archäologen nun.

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Pelz-Polizei + Schutz der Privatsphäre

Es ist gut, dass gegen zwei Tierschützer ermittelt wird, die sich Pelz-Polizei nannten und Menschen mit Pelz-Kleidung zu nahe traten. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bielefeld-pelz-polizei-in-vielen-staedten-polizei-ermittelt-a-1130378.html

Wenn ideologische Menschen anderen auf den Pelz rücken, finde ich das unerträglich. Man kann natürlich gegen das Tragen von Pelzen protestieren, darf informativ auf die schlimmen Bedingungen die Tierhaltung aufmerksam machen, wenn sie denn schlimm ist, darf emotionale Antiwerbung schalten, darf im privaten Kreis seine Meinung anderen um die Ohren schlagen, bis sie ihnen zum Hals raus kommen. Aber Unbekannten öffentlich durch Anmaßung zu nahe treten, das halte ich auf allen gesellschaftspolitischen Ebenen für unangemessen. Das ist für mich vergleichbar mit denen, die Muslima aufgrund ihres Kopftuches angehen – nichts gegen eine allgemeine Diskussion, aber das Angehen gegen Privatpersonen durch Privatpersonen – das geht nicht. Gesellschaftlich muss alles diskutiert werden dürfen – aber der einzelne Mensch darf nicht Repressionen durch Privatpersonen ausgesetzt werden. Schutz der Privatsphäre beginnt nicht bei dem Briefgeheimnis und dem Eindringen in das Haus.

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Jeder für sich: Kaulquappenteich – oder eher: Pendelbewegung?

Jeder kämpft nur noch für sich – man geht nicht mehr miteinander: http://cicero.de/weltbuehne/das-ende-des-westens-wir-gegen-uns

Ich möchte es optimistischer sehen: Es ist ein Pendel. Erst Nationalismus – dann: Wir machen alles gemeinsam, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf die Realität – dann holt die Realität diese Träumer ein, das Pendel schlägt wieder zurück, aber nicht ganz, man hat gemerkt, dass man voneinander abhängig ist – baut das Miteinander wieder auf einer anderen, besseren Ebene auf.

Geschichte ist ein Auf und Ab, ein Vor und Zurück – ich würde sagen: Trotz Rückschlägen ein Vorwärtskommen. Auch wenn die Rückschläge sehr massiv sein sollen – man wird sich wieder zusammenraufen und miteinander weiter gehen.

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