Gott: Person–Energie–Psyche

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A

Der Begriff “Person” kommt aus dem Theater. Einer spielt Rollen und zieht für die jeweilige Rolle eine Maske auf. In die Religion kam der Begriff durch Christen im Zusammenhang der Trinitätslehre: Gott ist einer und spielt drei Rollen: Vater – Sohn – Geist. Allerdings hat sich diese Interpretation nicht durchgesetzt. Der Begriff blieb für Gott. Dann wurde er ausgeweitet auf göttliche Boten: Engel. Später bezeichnete man damit auch die unsterbliche Seele. In der Neuzeit wurde der Begriff auf Menschen übertragen: der Mensch als denkendes, vernünftiges Wesen, das sich selbst reflektiert, seiner selbst bewusst ist, frei, autonom, moralisch ist, seine Zukunft im Blick und ein Gewissen hat. Was Gott “vorbehalten” war – wurde auf den Menschen übertragen.

Wie auch immer gegenwärtig “Person” definiert wird: Der Mensch als Person ist durch seine Individualität begrenzt. Und das gilt für Gott nicht. Person – wenn Gott damit gemeint ist – ist ein Beziehungsbegriff: Gott kommuniziert mit den Menschen, er hat eine Beziehung zu seiner Schöpfung. Es geht nicht um die Kennzeichnung seines Wesens, seines Seins, es geht um sein Handeln. Damit wird die alte griechische Intention (Frage nach dem Sein Gottes), die jahrhundertelang dominant war, von der jüdisch/biblischen (Frage nach dem Handeln Gottes) abgelöst. Das heißt letztlich auch: Wie Person mit Blick auf Gott definiert wird, hängt von Gott ab. Gott als Person bedeutet nicht, dass er als eine Art Mensch mit langem Bart auf einer Wolke herumsitzt und Schiffe-Versenken oder ähnliches spielt: Er ist wirksam, er ist ansprechbares "Du". Er spricht Menschen an. Menschen erfahren ihn als Kraft, als Auftraggeber, als Trost, …   

B

Entwicklung von Gottesbildern – der Mensch versteht begrenzt. Er kann Gott nie ganz erfassen. So dachte sich der Mensch Gott/Götter mit Blick auf Geistwesen, Naturereignisse, Sonne, Felsen…. Götter waren mächtige Tiere, waren Mischwesen: Tier-Mensch (Schamanen), wurden zu Mann und Frau (Menschen – z.B. Griechen). Gott/Götter wurden in mächtigen Naturereignissen als Energie erkannt: Feuer, Sturm, Wasser… bzw. in der Stoa als die Energie, die alle Gestirne und die irdische/kosmische Ordnung zusammenhält. Juden haben durch Gott erfahren, dass sie sich kein Bild von Gott machen dürfen. Menschen ahnen etwas von Gott – machen sich jedoch ein Bild von ihm, so wie sie es selbst verstehen können. Gott selbst offenbart sich in der Art, wie Menschen ihn erfassen können.

Christen haben den jüdischen Glauben aufgenommen: Gott – Vater – darf nicht abgebildet werden. Sie haben von Juden den Ansatz aufgenommen, dass Gottes Energie – sein Geist – als Schöpferkraft die Welt durchdringt und Menschen bestimmt. Hinzu kam durch das Erleben Jesu, dass Christen die Person Jesu Christi in das Gottesbild einbezogen haben. Das heißt: Christen haben drei wichtige Gottesbilder adaptiert (kein Bild machen – Person – Energie) und miteinander verbunden. Bewirkt durch den Geist Gottes – das heißt: die Selbstoffenbarung Gottes durch seinen Geist.

C

Gott als Energie. Dass das Göttliche Energie ist, wurde in der Neuzeit betont, als man begann, die Energie in der Natur zu erkennen. Das Wort wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus dem Griechischen übernommen. Elektrische Energie, chemische Energie, kinetische, thermische Energie… Diese Energien bestimmen unser Weltbild ungemein. Und so liegt es nahe, dass manche heute eher von Gott als Energie reden möchten als von Gott als Person. Aber wie unter dem Begriff “Person” gesagt: Nicht die Vorstellung dessen, was Energie ist, bestimmt Gott, sondern Gott bestimmt, wie in diesem Kontext Energie zu denken ist. Gott ist nicht messbar – wie Energie messbar ist. So ist im christlichen Bereich Gottes Geist/Energie ansprechbar, er ist Wille, er wirkt bewusst… Und in der frühen Kirche bzw. den charismatischen christlichen Gruppen wird der Geist Gottes als eine Macht erfahren, die Menschen ergreift. In anderer Weise erfahren Christen diese Macht, wenn sie in der Gegenwart Gottes sozial tätig sind, wenn sie beten…

D

Ein weiterer Aspekt wird in der Neuzeit relevant: die Psyche des Menschen. Von daher wird Gott vor allem von den Atheisten Feuerbach, Marx, Freud mit der Psyche des Menschen verbunden – als Auswirkung der Psyche bzw. als Auswirkung sozialer Interaktion auf die Psyche. Zudem wird gesagt, dass die Entwicklung des Gottesbildes mit der Entwicklung der menschlichen Psyche Hand in Hand ging – und wir aus evolutionärer Perspektive gesehen inzwischen genug Verstand hätten, und auf Gott verzichten können. Aus christlicher Perspektive macht sich Gott über das Hirn und der Verarbeitung des Erfahrenen durch die Psyche des Menschen dem Menschen bemerkbar, ist aber kein Produkt der Psyche. Das trifft auch auf die Aussagen zu, dass Gott ein Ergebnis chemischer, hormoneller, elektrischer Prozesse im Hirn ist. Diese sind sozusagen die “Botenstoffe” Gottes. Wie sonst sollte Gott mit dem Menschen kommunizieren?

E

Das ist alles sehr abstrakt. Und von daher tritt vor das abstrakte Gottesbild, das rational entwickelt wird, immer die Person Jesu Christi. Hier wird Gott für uns greifbarer. Hier bekommt er Gesicht, Stimme, wird menschlich real. Denn Gott bringt sich selbst in Jesus Christus zur Sprache. Er wird real, greifbarer – aber eben nur wie es uns begrenzten Menschen möglich ist. Denn letztlich verstehen wir alles, was um Jesus Christus geschehen ist, nicht richtig: Menschwerdung Gottes – Sterben für uns – Auferstehung – Herrschaft… Hier ist der Geist Gottes notwendig, um in uns Glauben zu wecken – durch sein aktives Wirken und Erleben.

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Christen wurden ermordet

Auf dem Sinai wurden im letzten Monat sechs Christen von Islamisten ermordet: http://www.persecution.org/2017/02/24/sixth-christian-killed-in-egypts-sinai-in-a-month/

Nachtrag: Christen fliehen vom Sinai: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-christen-fliehen-aus-dem-nordsinai-a-1136372.html

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Fulani greifen in Nigeria Dörfer an – viele Tote: http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-ueber-30-tote-nach-fulani-uebergriffen.html

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Papst: Gegen christliche Heuchelei + Flächendeckende Christenverfolgung + Gebetserhörungsmauer + Söder: Glaube + Bischöfe und Tagespolitik

Der Papst hat Recht. Er wendet sich gegen die Heuchelei von Christen, die den Anschein eines christlichen Lebens erwecken, aber unchristlich leben http://www.focus.de/politik/videos/scheinheilige-glaeubige-jeder-sollte-in-sich-gehen-papst-franziskus-greift-scheinheilige-katholiken-an_id_6699924.html Es ist gut, immer mal wieder darauf hingewiesen zu werden und sein Leben Revue passieren zu lassen: Wo geschieht das bei mir?

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Haben maßgebliche Menschen von flächendeckender Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen gesprochen? Das ist mir nicht bekannt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/02/23/purer-unsinn-von-systematischer-christenverfolgung-zu-sprechen/

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Das ist eine gute Idee: eine Gebetserhörungsmauer: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/02/23/fuer-jedes-erhoerte-gebet-ein-stein-christen-in-england-bauen-mauer/

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Söder zum christlichen Glauben:

Söder betonte jedoch: Muslimen sei jemand, der glaubt lieber, als jemand, der gar nicht glaubt. Zum Christsein gehöre es, eine Haltung zu haben. „Ich sage das, was ich denke, und ich denke, was ich sage“, konstatierte Söder. Sein Glaube gebe ihm dafür Mut. Wenn eine Mehrheit für eine Sache ist, sei das nicht automatisch die Wahrheit und „Konsens schützt nicht vor Nonsens“.

Er hat noch mehr Interessantes gesagt – darum: https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/02/24/jesus-christus-ist-der-schluessel-zu-gott/

Rösler sagt Nachdenkenswertes:

„Im Westen soll vor allem die Freiheit des Einzelnen gegen eine Diktatur der Mehrheit verteidigt werden. In Asien geht es darum, die Gemeinschaft gegen den Missbrauch durch Einzelne zu schützen.“

und differenziert https://www.pro-medienmagazin.de/wirtschaft/wenn-man-sich-auf-seine-werte-besinnt-kann-man-erfolgreich-sein/

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Bischöfe mischen sich in Tagespolitik ein – und wundern sich, dass sie wie Tagespolitiker behandelt werden: http://www.kathtube.com/player.php?id=42447

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Pro Asyl + Sabatina James

Pro Asyl verwechselt Migranten mit Flüchtlingen – aber Pro Asyl muss das machen, da für Pro Asyl alle Flüchtlinge sind – auch Migranten. Doch es muss unterschieden werden zwischen politisch Verfolgten – die unbedingt Anspruch auf Asyl haben – und denen, die kommen und eben nicht politisch verfolgt sind. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/obergrenze-fuer-fluechtlinge-pro-asyl-kritisiert-zentralrat-der-juden-a-1064110.html Damit die Obergrenze nicht kommt, muss es so eingerichtet werden, dass wirklich nur  Flüchtlinge zählen und nicht jeder, der anklopft. Und ich denke, dass dann die Zahl nicht so hoch werden wird.

ProAsyl ist wichtig – aber übertreibt, übersieht aus ideologischen Gründen die Realität in dieser Gesellschaft und die der Zukommenden. Aber in der Übertreibung ist ProAsyl wichtig, weil es hilft, dass die Gesellschaft wach bleibt und nicht ins Unmenschliche abrutscht. Allerdings darf ProAsyl nicht zuviel Gewicht bekommen – denn auch dann rutscht die Gesellschaft ins Unmenschliche ab.

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Sabatina James zur verfehlten Migranten-Politik: http://www.epochtimes.de/politik/welt/sabatina-james-ueber-die-fluechtlingsluege-geheucheltes-mitgefuehl-und-wirtschaftliche-interessen-a2056978.html Und dafür, dass der antidemokratische Islamismus konsequent bekämpft werden muss: http://www.epochtimes.de/politik/welt/sabatina-james-bei-phoenix-tv-darum-wird-der-antidemokratische-islamismus-nicht-konsequent-bekaempft-a2055883.html

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Zustandsbeschreibungen: Unsere Gesellschaft + SPD-Schulz

Das, was hier beschrieben wird, ist ein Abbild unseres Zustandes: Eine Muslima spricht von einem Islam, den es kaum gibt, als sei es der dominante Islam, Christen werden aus einer Perspektive gesehen, die vielleicht vor Jahrhunderten passend war, … – https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/02/24/die-unsichtbare-emanzipierte-muslima/

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Nein, das ist keine Provinzposse – das kann überall so passieren – es ist Abbild des verbissenen und verbiesterten Zustandes eines Teiles unserer Gesellschaft: http://www.focus.de/politik/deutschland/fastnacht-in-fulda-streit-um-schwarze-schminke-kein-neger-mehr-beim-karnevalsumzug_id_6698801.html Wenn man die Verbiesterten in unserem land nicht zur Kenntnis nimmt, dann versteht man vieles nicht, was hier passiert.

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Schwarz darf man sich nicht anmalen. Weiß – oder braun? http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/karneval-willi-geht-dieses-jahr-als-mongole-a-1132354.html Sicher auch nicht, denn wenn man sich weiß, braun, gelb bzw. als Rothaut anmalen dürfte, wäre es eine Diskriminierung, wenn man sich nicht schwarz anmalen dürfte. Auf solche Gedanken kommt man, wenn man den Text liest, der eigentlich auch nicht mehr so genau weiß, was man eigentlich darf oder nicht darf. Darf man eigentlich noch Rothaut sagen? Es lebt sich nicht leicht, wenn Sprachpolizisten die Welt regieren und die Menschen auf Vordermann bringen wollen.

Ich muss natürlich auch hier sagen – um nicht missverstanden zu werden, weil manche es heute ja auch so gerne tun: bewusst missverstehen: Ich wäre vollkommen missverstanden, wenn ich so interpretiert werden würde, dass ich für die Diskriminierung von Minderheiten wäre. Wofür ich bin? Dafür, dass man miteinander ganz menschlich umgeht, mit allen gleich.

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Das ist schon spannend zu beobachten, was um SPD-Schulz geschieht. Es geschieht nichts, nur eine andere Nase – und schon spielt ein großer Teil der Bevölkerung ein anderes Spiel. Das lässt nicht auf politische Vernunft schließen, weil eben politisch ja noch gar nichts angesagt wurde, außer den kritisch anzusehenden Schwenk weg von der Agenda 2010.

Andere Signale deuten darauf hin, dass die SPD links abrutscht, nicht nur, was das Thema Gerechtigkeit betrifft – das ist ja gut, dass das Thema in den Blick kommt – aber auch was gesellschaftliche Veränderungen betrifft, die den Menschen dieses Landes nicht gut tun. Ich erinnere an Leitbild statt Leitkultur: Das Leitbild kann die SPD vorgeben – vorgeben, was ihr gerade so alles ideologisch einfällt, Leitkultur heißt in Verbindung mit der Tradition Neues gestalten. Weil die Menschen auf dieses Leitbild hin getrimmt werden sollen, ist es gefährlich – denn wer nicht mitmacht, wird gedeckelt. Das ist ja jetzt schon ansatzweise so – und ich befürchte, dass das massiv zunehmen wird, weil Linken und Grünen ideologische Anwandlungen ja nicht ganz fremd sind.

Ich weiß freilich nicht, ob dieser SchulzHype von den Umfrageinstituten und den dazu gehörigen Medien gefördert wird – oder ob die Bevölkerung politisch wirklich so unterentwickelt ist. Ich muss freilich dazu sagen – um nicht missverstanden zu werden, sage ich es wieder: Ich hatte nie verstanden, warum die SPD so wenig Prozente hatte. Ich hätte sie eher so auf 25-27 eingeschätzt – vor Schulz.

Wem es gut geht, der wird übermütig und leichtsinnig.

Nachtrag: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/von-der-sehnsucht-nach-der-verlorenen-zeit/

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Abtreibungen + Anti-Trump-Kampf

Ein ausführlicher Beitrag zu dem, worauf ich neulich hingewiesen habe: Kampf gegen Meinungsfreiheit in Frankreich mit Blick auf Abtreibungen: https://philosophia-perennis.com/2017/02/24/gegen-linke-gesinnungsdiktatur/ :

Wenn wir Deutschen und unsere Nachbarn, die Franzosen, verhindern wollen, dass sich unsere Länder wieder zu Diktaturen entwickeln, müssen wir uns gegen diesen Gesinnungsterror entschieden wehren.

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So kennen wir sie – aber immerhin haben die Senatoren, wenn der Beitrag richtig ist, noch Möglichkeiten, zu argumentieren – somit die Chance, den einen oder die andere umstimmen zu können. Bei uns wäre das kaum möglich. Aktivisten, die sich für gute Demokraten halten, würden alles dazu tun, dass eine solche Veranstaltung gar nicht stattfinden könnte – und es bedarf eines unheimlichen Mutes, standzuhalten. http://www.focus.de/politik/videos/proteste-gegen-trump-was-passiert-wenn-der-us-volkszorn-einen-senator-trifft_id_6700079.html

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Diktatur fürs Herz + Erdogan ruiniert sein Land + Werte

Diktatur für das Herz und Demokratie für den Magen – so eine Überschrift bei cicero: http://cicero.de/berliner-republik/deutsch-tuerkische-verhaeltnisse-Diktatur-fuer-das-Herz-Demokratie-fuer-den-Magen  Es geht um die Türken, die sich als ErdoganAnhänger positionieren.

Irgendwo las ich: Wird Erdogan wirklich kommen? Warum sollte er nicht kommen wollen. Nur weil aus seiner Perspektive irgendein paar Türkengegner und Kreuzzugsanhänger seine, des Führers, Sultans, Paschas oder wie auch immer, Anwesenheit inmitten seines jubelnden Volkes ablehnen?

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Der Türkei wirtschaftlich helfen? Ja. Aber erst wenn Erdogan vernünftig geworden ist. Mit den Massenentlassungen ruiniert er das gesamte Land. Es ist schlimm – erst baut er alles auf – und dann reißt er in seinem Hochmut und seinem Beleidigtsein alles wieder ein, was er aufgebaut hat. http://www.focus.de/finanzen/news/vertrauliches-treffen-mit-trump-wegen-wirtschaftskrise-jetzt-bittet-die-tuerkei-in-deutschland-um-hilfe_id_6702762.html Die Erdoganzeit wird als türkisches Drama in die Geschichte eingehen – wenn Erdogan nicht endlich das Ruder herumreißt, von sich absieht und an das Volk denkt.

Werden die Regierungen der Türkei erst helfen, wenn Erdogan eine Kehrtwende macht? Ich vermute nicht. Sie werden sagen: Die Türkei ist strategisch so wichtig, dass wir Erdogan jetzt helfen müssen… – und helfen ihm dann dabei, seine Diktatur zu errichten – gegen die Freiheit liebenden Türken.

Ein Dilemma. Denn die viel beschworenen Werte gegenüber Trump gelten nicht gegenüber Erdogan. Da muss man ein Auge zudrücken – oder zwei.

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Kirche–Völker

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Die Kirche – ein Leib, ein Körper aus Menschen aller Völker.

Zusammengeführt durch den Heiligen Geist.

Das ist kein neuer Gedanke.

Er ist ca. 2000 Jahre alt – im Neuen Testament zu finden.

Wie Paulus schreibt: Leidet ein Körperteil, so leiden alle mit.

Sie werden in das Leiden hineingezogen – und darum kümmert euch umeinander.

Wie geht es Christen in Bangladesh? Wie geht es ihnen in China? Wie in Indien? In Russland, Nordkorea, Europa, Amerika… Wo haben die Christen dort Probleme? Was erleiden sie, was freut sie?

Das ist christliche Perspektive – ohne die eigene Gemeinde vor Ort zu vernachlässigen.

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