Islamisten-Netzwerk zerstört + Moscheevereine – radikal + Muslime schützten Juden/Christen

In Österreich wurde vermutlich ein Islamisten Netzwerk zerstört: http://kath.net/news/58318

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Jeder zweite Moscheeverein in Graz soll angeblich radikal sein: http://derstandard.at/2000051649862/Jeder-zweite-Moscheeverein-in-Graz-ist-laut-Polizei-radikal

Was bedeutet „radikal“? Das ist ein dehnbarer Begriff. Gelten in Österreich dieselben Maßstäbe wie in Deutschland?

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Das ist gut, auch einmal zu lesen, dass Muslime Juden schützten: http://time.com/4651298/holocaust-memorial-day-muslims-jews/ Gibt es Untersuchungen dafür, dass Muslime auch Juden schützten, während Juden von anderen Muslimen verfolgt wurden? Ich habe auch vor längerer Zeit einmal gelesen (im Blog gehabt?), dass Muslime auch verfolgte Christen vor Extremisten des Islam schützten. Gibt es auch hierzu Untersuchungen? Ich denke, dazu könnte Open Doors so manches sagen. Denn auch diese Helden muss man beachten. Nicht allein die Verfolgten, die Opfer, sondern auch die Menschen, die den Verfolgten halfen, müssen in den Fokus gerückt werden.

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Segen am Sonntag

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Wenn es schwer wird, segne uns Gott mit Durchblick,
mit einem Blick, der durch die Mauern der Gegenwart hindurchdringt
und IHN wahrnimmt.

Wenn es chaotisch wird, segne uns Gott mit Weitblick,
mit einem Blick, der über das Chaos hinausblickt
und IHN wahrnimmt.

Wenn wir erstarren, berechnend und spitz werden, segne uns Gott mit seinem Blick,
mit seinem Blick der Wahrheit, damit wir uns selbst erkennen
und IHN wahrnehmen.

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Unterstellungen / Thema: Holocaust/Shoah

Weil ich am Gedenktag des Holocaust in meinem Blog keinen Artikel zu dem Gedenken gebracht habe, wurde mir auf Facebook unterstellt:

„Nix zum Thema Befreiung des KZ/Auschwitz/Gedenktag an die Opfer des Holocaust? Hab ich von Ihnen auch nicht erwartet…“

Der Kritiker kann natürlich nicht wissen, dass mir der jüdisch-christliche Dialog am Herzen liegt – und zwar seitdem ich bei einem Professor studiert habe und mir die Dimension dieser schlimmen Zeit und die Dimension der Schuld der Christen daran bewusst geworden ist (Bertold Klappert) -, dass ich an Reichspogrom-Erinnerungstagen teilnehme – auch aktiv, dass ich einen Stolperstein mit finanziert habe… – das kann er alles nicht wissen. Und bevor ich das Studium begonnen habe, bin ich durch ein paar Bücher, deren Bilder sich mir eingebrannt haben, für diese Zeit sensibilisiert worden. Aber was er wissen könnte, wenn er nicht einfach nur keilen möchte, dass ich ein Buch zu dem Thema geschrieben habe (Wie Jesus zum Arier gemacht wurde [Wissenschaftliche Buchgesellschaft] – und in diesem diese Ideologisierung des christlichen Glaubens durch antisemitische Nationalsozialisten aufgegriffen habe.) Ebenso habe ich ein Büchlein zu Judas geschrieben (Brauchte Gott den Verräter – Vandenhoeck+Ruprecht), in dem ich ebenso das Thema Antisemitismus angesprochen habe. Er hat überhaupt keine Ahnung von dem was ich denke, was ich geschrieben habe und aktiv tue – und meint in einem Nebensatz mir oben Genanntes unterstellen zu müssen. Wer von mir nichts weiß, nicht meine Beschäftigung mit Bonhoeffer, der mir sehr wichtig geworden ist, nicht mit… – ich kann hier nicht alles aufzählen. Anne Frank wird die Person sicher kennen. Aber, was ich auch fragen möchte: Warum hat er nicht einmal meine Aussagen, die ich im Blog vielfach zum Nationalsozialismus und zum Antisemitismus usw. gemacht habe, wahrgenommen? (Ich möchte damit nicht sagen, dass ich genug gegen Antisemitismus getan habe. Es sollte nur gesagt sein, dass ich Kritik nur dann akzeptiere, wenn sie berechtigt ist – und an dieser Stelle ist sie nicht berechtigt.)

Weitere Unterstellungen, die der Kritiker meint, mir aufs Auge drücken zu müssen, zeigen, dass er wohl wenig Ahnung von den Diskussionen hat, sondern einfach emotional reflexartig reagiert. Nicht argumentierend, gar nichts, sondern nur anprangernd. Dann auch, indem er an anderer Stelle auf meinen Blog hinweist – ohne ein Argument zu bringen – ihn aber in den Kontext irgendwelcher dubioser und ideologisch-faschistischer bzw. faschistoider Äußerungen stellt. Wenn ich das richtig sehe, das nur darum, weil ich im Titel ein Stichwort verwende, das gesellschaftlich diskutiert wird. Ich habe im Blog, dem das Stichwort im Titel voranging, dazu Stellung bezogen (freilich nicht in Form einer ausführlichen Dissertation – sondern in einem knappen Blogstil) – hat er diese Stellungnahme gelesen oder nur aufgrund des Stichwortes reagiert? Dieser Kritiker bringt keine Argumente – sondern einfach nur Unterstellungen, sodass man gar nicht argumentieren kann, weil man gar nicht weiß, was er eigentlich anprangert. Und das lässt mich ratlos zurück – und ich empfinde es auch ehrlich gesagt als perfide.

Vor allem frage ich mich, wie kann ich mich gegen solche Unterstellungen wehren? Ist es besser, nicht zu reagieren, weil jede verkürzte Formulierung – denn auf Facebook kann man ja nicht ausführlich diskutieren – einem wieder irgendwelche Unterstellungen einhandeln kann. Und das vor allem dann, wenn der andere nicht in der Lage bzw. nicht bereit ist, überhaupt auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren, wenn er nicht in der Lage ist, sachliche Argumente anzuhören, wohl die gesamte Diskussion nicht kennt, sondern meint, in seiner emotionalisierten Gefühlslage heute mit der Diskussion beginnen zu müssen – die ja schon seit 1945 läuft (und hier und da schon seit dem 19. Jahrhundert). Wir haben in unserem Land schon wichtige Diskussionen zu diesen Fragestellungen gehabt – und jetzt anzudeuten, als würden wir erst damit neu anfangen, ist kurios. Ich baue auf diesen Diskussionen auf. Muss aber gestehen, dass darum Menschen, die sich erst neu damit beschäftigen, vielleicht nicht alles verstehen. Ich werde mich in Zukunft bemühen. Darum sei der Beginn gemacht. Schon einmal mit dem Begriff:

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich das Wort Holocaust verwendet habe – obgleich ich mit Juden den Begriff Shoah bevorzuge. Da aber der letztgenannte Begriff kaum bekannt ist, ist die Verwendung des Wortes Holocaust leider noch immer üblich. Aber das scheint den Kritiker ja nicht zu stören. Weiß er um die Diskussion?

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Ein Antrag auf Löschung kommt für mich nicht in Frage, weil es eigenartig wäre: Ich trete so sehr für Meinungsfreiheit ein, dass auch Leute, die keine Ahnung haben, ihre Meinung sagen dürfen – und stelle dann den Antrag auf Löschung? Das wäre nicht kompatibel mit meinem Demokratieverständnis.

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Etwas Kurioses muss noch erwähnt werden: Ich trete in meinem Blog massiv für Israel ein, was dieser unterstellende Kritiker auch noch nicht mitbekommen zu haben scheint. Ich trete so sehr für Israel ein, dass ein anderer Untersteller meinte, ich würde in der israelischen Botschaft arbeiten.

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Zuletzt: Ich komme nicht umhin zu vermuten, dass sich diese Person auf meine Kosten bei irgendwelchen Gesinnungsgenossen profilieren will, da er nicht in meinem Blog darüber diskutiert – denn die Möglichkeit besteht -, sondern auf Facebook immer nur solche kurzen Unterstellungen-Statements abgibt.

Ich muss gestehen, dass ich ziemlich sauer war, als ich diese unterstellende Bemerkung gelesen hatte. Inzwischen bin ich aber dem Kritiker dankbar dafür, weil ich dieses Thema noch nie aus der Perspektive der Apologie betrachtet und ansatzweise reflektiert habe, sondern bislang einfach das getan, was mir auf dem Herzen lag. Denn ich betrachte das jüdische Volk als Gottes Augapfel (Prophet Sacharja) – das heißt: Wer Gottes Volk angreift, der greift Gott an – und daraus ergeben sich die oben genannten Taten.

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Was der Kritiker und ich gemeinsam haben, das ist, dass Antisemitismus und (wenn er die Unterscheidung kennt) Antijudaismus ohne Wenn und Aber, ohne Relativierungen und Einschränkungen, abzulehnen sind. Ich denke, darauf sollten wir unser Gespräch aufbauen, denn es gibt in unserer Gesellschaft viel Antisemitismus sowie Antijudaismus – und das ist unerträglich – den kann man nicht bekämpfen, indem man anderen etwas unterstellt, sondern indem man gemeinsam gegen diese angeht.

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(Zu dem Thema auch – vielleicht benötigt der Kritiker einen Beleg: http://the-germanz.de/antisemitismus-ist-deutschland-nicht-nur-ein-problem-der-afd/ )

 

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Nachtrag: Der Kritiker reagierte auf diesen Blogbeitrag auf Facebook damit: „Gelesen, geteilt, nicht überzeugt, aber an Umberto Eco erinnert worden:“ Es folgt ein Link auf Ecos Pendel in dem es heißt: „Ja, ja halten Sie sich nur weiter die Augen zu. Und derweilen publizieren Sie in Ihrem Verlagshaus Bücher von wer weiß was für Leuten. Wie viele Juden haben Sie unter Ihren Autoren?“ „Wir pflegen unsere Autoren nicht nach ihrem Stammbaum zu fragen“, antwortete ich kühl. „Halten Sie mich für einen Antisemiten. Einige meiner besten Freunde sind Juden. Ich denke an eine bestimmte Sorte von Juden…“

Das zeigt einen Argumentationsstil durch den Kritiker, der mir fremd ist – den ich für nicht hilfreich halte. Er ist nicht weiterführend im Gegenteil…

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Human Enhancement

Human Enhancement – die Vervollkommnung des Menschen: Wir müssen Körper und Geist verbessern – mit Hilfe der Technik, der Psychologie, der Medizin. Das Ich muss sich zu einem besseren Menschen machen – aber leider nicht im moralischen Sinn, sondern in der Entwicklung zum modernen Übermenschen: nicht mehr ermüden, erkranken, andere im Sport, in der Prüfung, in der beruflichen Leistung, in der Schönheit abzuhängen…

Wer kann sich das leisten? Wenn Krankenkassen nicht einspringen – und dies wird ja immer stärker gefordert, dann können es sich nur Reiche leisten. Es geht um das Ich: Ich will mich verbessern… wohl gemerkt, nicht moralisch, sondern egoistisch, hedonistisch – vielleicht auch mit einem Touch Utilitarismus, um die eigene Verbesserung besser vermarkten zu können: Das dient ja nicht nur mir, sondern ich habe Nutzen für die Gesellschaft.

Wir Menschen müssen uns im moralischen Sinn verbessern, in unserer Empathie – im positiven Sinn, nicht, um den anderen zu schaden – und dazu muss man an sich spirituell, psychisch arbeiten. Das bringt uns weiter, das Miteinander. Nicht das gegeneinander.

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Selbstverzwergung der Kirche + Auseinandersetzung um TTIP

Eine lesenswerte Kritik an der politischen Haltung der Kirchen – die zur Selbstverzwergung dadurch führt, dass sie mit den Regierenden zu eng zusammen agiert: http://cicero.de/salon/politik-und-glaube-willkommen-in-der-merkelkirche Was ich hieran interessant finde: Man wendet sich in der Gegenwart mit Grausen von der Kirche ab, die eng mit Regierenden paktiert hat: zu eng mit den Fürsten, zu eng mit den Kaisern – bis hin zu den Protestanten, die aus Kaiser Wilhelms Gnaden lebte (sage ich mal salopp). Und heute? Natürlich kommt dann leicht über die Lippen: Aber damals paktierte man mit den Bösen und heute unterstützt man die Guten. Das kann man natürlich sagen – aber wohl nur, weil die damaligen Christen verstorben sind und nicht mehr sagen können: Das haben wir doch auch gemacht!

Was aber soll man als Kirche machen, wenn die Regierenden so handeln wie die Kirchen es immer predigen? Sollen sie aus lauter Prinzip die Regierenden tadeln?

Ich denke nicht. Aber: Es läuft noch nicht gut, was in der Flüchtlingsfrage alles auftritt. Es sind Bemühungen da – aber es hapert noch an vielen Ecken und Enden. Und es hapert darum, weil die Kirchen ihre Vorstellungen haben, aber nicht mehr den Puls der Bevölkerung spüren, sondern nur ihren eigenen. Indem sie eine falsche Willkommenskultur predigen, haben sie Teil am Sog, der Menschen hierherführt – und dadurch sehr viele in schlimme Gefahren bringt. Das haben selbst die EU-Länder inzwischen erkannt. Kirchen tragen nicht nur Verantwortung für die Fremden – sie tragen auch Verantwortung für das Volk, in dem sie handeln. Sie müssen herausspüren, was geht und was nicht geht. Ideologie und Realismus vertragen sich nicht immer miteinander – von daher sollte man sich fragen: Was geht, was geht nicht? Merkel spürt es inzwischen – aber die Kirchen hätten sie viel früher warnen müssen. Das haben die Grünen ja von den Kirchen, diesen Gedanken, dass man die Menschen zum Guten hin erziehen muss. Aber das geht nur in einem bestimmten Maß. Wenn das Band überdehnt wird, dann reißt es. Das haben Kirchen noch nicht gespürt. Sie ziehen noch kräftig – gefährlich kräftig. Manche in den Kirchen verstehen auch nicht mehr zu unterscheiden zwischen Zeitgemäßheit, die gut und wichtig ist und Anpassung an Strömungen, die nicht mehr gut sind, weil sie dem eigentlichen der Kirchen widerstreben.

Zudem, was ebenfalls im Artikel anklingt (und im Blog gestern eigenständig dargestellt wurde): Menschen suchen in den Kirchen etwas, das sie woanders nicht finden: Gemeinschaft – aber eine Gemeinschaft aus dem Glauben heraus. Soweit ich das beobachte, wollen die Menschen nicht unbedingt ständig Bibel – Beten – Gott – Jesus Christus hören. Sie möchten aber die Gemeinschaft erfahren, die Geborgenheit, den Lebenssinn – der von denen ausgeht, die im Glauben an Gott in Jesus Christus leben, die beten und in der Bibel ihre Kraft finden. Das klingt komisch. Sie wollen am Glauben teilhaben ohne selbst glauben zu müssen.

Glauben ist ja auch kein Muss. Glauben ist Widerspiegelung der Liebe Gottes: Gott strahlt mich an – und mein ich strahle zurück und auf andere aus. Gott strahlt mich an – und mein Glaube leuchtet zurück.

Und von daher ist es keine Heuchelei, aus Glauben heraus Gemeinschaft zu bieten – was dann zur Folge haben kann, dass die Menschen angestrahlt werden können und ebenfalls vom Glauben ergriffen weiterstrahlen.

Wir dürfen nur unseren Glauben nicht verschweigen, wenn wir welche Art Gemeinschaft auch bieten. Wir können alles bieten, was Menschen gut tut. Aber eben die Lichtquelle zur Sprache bringen, sich ihrer nicht zu schämen.

Das ist das große Thema der Gottesdienste. Nicht Politik. Politik ist eine Eintagsfliege, sind Eintagsaufreger, ist Menschentrenner. Das Licht Gottes führt zusammen.

Und das bedeutet für das Verhältnis Kirche – Politik? Aus Glauben verantwortlich zu handeln, indem auch die Politik kritisch durchleuchtet wird. Das bedeutet: Für die Politiker beten, dass sie im Glauben richtig handeln. Das bedeutet für die Kirche zu überprüfen, ob sie ideologisch handelt – oder aus dem Gehorsam des Glaubens heraus. Es bedeutet zu fragen, ob sie Handlanger der Politik oder mächtiger Strömungen ist – oder selbständig handelnd ein Korrektiv der Politik und dieser Mächtigen Strömungen bietet. Nimmt Kirche die Menschen, mit denen sie es zu tun hat, ernst – oder versucht man, sie manipulativ in bestimmte politische Richtungen zu drängen.

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In der österreichischen katholischen Kirche gibt es eine Auseinandersetzung um Handelsabkommen. Es geht um den Versuch, die vielfältige Meinung in der Kirche zu politischen Fragen aufrechtzuerhalten und nicht unter ein Machtwort einer einzelnen Person bzw. Gruppe verhindern zu lassen: http://kath.net/news/58310

Es ist nicht Aufgabe der Kirche, konkrete aktuelle Sachfragen zu beurteilen. Diese sollen dem verantwortlichen Urteil jener Christen und Laien überlassen bleiben, die das entsprechende Fachwissen und die entsprechende berufliche und politische Erfahrung aufweisen. Man kann aus christlicher Verantwortung und aus einem christlich gebildeten Gewissen heraus bei diesem Thema auch zu einer anderen Position kommen, schloss Kukacka.

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Politikerposten schieben + Regierungs-Populismus + R2G in Berlin + Schulz – Bundeskanzler

Ein guter Beitrag von Nicola Beer http://www.focus.de/politik/experten/beer/ihr-da-oben-wir-da-unten-fuer-die-grosse-koalition-darf-politik-kein-selbstbedienungsladen-sein_id_6554334.html:

Das reißt langsam auf bedenkliche Weise ein: In der großen Koalition werden höchste Ämter des Staates offenbar zusehends als Manövriermasse für die Personalpolitik der beteiligten Parteien betrachtet.

Heftige Kritik am Vorgehen der SPD auch hier: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161584632/Sozialdemokraten-sind-Meister-im-Verzeihung-Selbstenteiern.html

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Kubicki zum Thema Regierungs-Populismus: http://www.focus.de/politik/experten/kubicki/gastbeitrag-von-wolfgang-kubicki-maas-und-de-maiziere-geben-sich-grimmig-entschlossen-doch-das-ist-blanker-populismus_id_6556354.html

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R2G und der Fehlstart in Berlin: http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-der-sturz-des-staatssekretaers-oder-so-sieht-rot-rot-gruen-nach-vier-wochen-aus_id_6520353.html?

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Eine bissige Politikanalyse: http://kath.net/news/58308 Und wenn Merkel verlieren sollte – dann wird sich die CDU selbst zerfleischen eben weil sie eine Merkel-Partei geworden ist. Sie muss sich besser als Alternative zu links profilieren und zwar thematisch, politisch. Wenn sie das nicht tut, wird sie, wie der Artikel sagt, zwischen Schulz-SPD und AfD zerrieben. Aber vielleicht wählen auch viele dann die CDU – allein, um gegen Schulz und die AfD zu protestieren. CDU wird dann eine Art Merkel-Protestpartei.

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Berichterstattung unfair + Mexiko-Mauerbau + Eine Zensur findet (nicht) statt + Kritik an Öffentlich-Rechtlichen + taz leistet Fluchthilfe

Da wird groß berichtet, wenn Frauen gegen Trump demonstrieren.

Aber es wird so gut wie gar nicht berichtet, wenn sie gegen Abtreibung demonstrieren: http://www.lifenews.com/2017/01/27/hundreds-of-thousands-of-pro-lifers-march-for-life-and-mourn-60-million-abortions/

Trump im Interview: https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/01/28/donald-trump-in-christlichem-fernsehsender-ich-bete-mehr-als-zuvor/

Was Trump betrifft: Ich bin noch in der Beobachtungsphase.

Auffällig ist, dass der Berliner OB Müller meint, gegen den Mauerbau anzugehen – warum hat er das nicht schon gemacht, als Obama und co. die Mauer weitergebaut bzw. begonnen haben? http://www.focus.de/politik/videos/dear-mr-president-don-t-build-this-wall-berlins-buergermeister-appelliert-an-trump-und-sorgt-weltweit-fuer-aufsehen_id_6559697.html Geht es gar nicht um den Mauerbau, sondern darum, dass Bill Clinton/Obama die guten Mauerbauer… waren und Trump der böse? Wenn ich richtig sehe, wurde 1992/1993 schon damit begonnen. Also seit ca. 25 Jahren! Mir scheint, wobei ich vielleicht nicht richtig informiert bin, nur das neu zu sein, dass Trump die Mexikaner diesen Bau bezahlen lassen will. Übrigens soll der Appell Müllers weltweit Aufsehen erregt haben. Warum? Weil er mit Unwissenheit glänzte? Was ist mit unserem Mauerbau an den grenzen Europas? Spanien zum Beispiel?

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Eine Zensur findet nicht statt? http://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/eine-zensur-findet-doch-statt/

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Auch hier wird Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern geübt – es gibt keine Meinungsalternative http://kath.net/news/58301:

Das System „ÖR“ führt zu einem von der Politik gesteuerten Meinungseinheitsbrei, der nicht wenige auch noch dazu verführt, lieber auf unseriöse Medien zu setzen als auf diesen „Staatsfunk“.  Nicht nur, dass damit Ideologiefreiheit nicht gewährleistet wird, kommt es auf diesem Weg zu einer noch weitgehenderen Ideologisierung, in der öffentlich-rechtlich arbeitende Journalisten selbst zur Partei werden.

Und weil es keine Meinungsalternative gibt, wenden sich Menschen von ihnen ab, um sie im Internet zu finden. Dass freilich im Internet viele Fallen existieren, ist inzwischen allen klar. Das heißt aber: Die ÖffentlichRechtlichen forcieren durch ihren Einheitsbrei eben die Gefahren.

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taz leistet Fluchthilfe: https://www.taz.de/tazgazete-Ratgeber/!5376220/ Wenn Sie nicht wissen, wie das mit der Scheinehe funktioniert und was sie kostet: in der taz erfahren Sie es.

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Türkische Soldaten beantragen in Deutschland Asyl: http://www.focus.de/politik/ausland/laut-medienberichten-dutzende-tuerkische-soldaten-beantragen-asyl-in-deutschland_id_6559349.html Das war zu erwarten – und er sollte stattgegeben werden. Muss wohl auch stattgegeben werden, denn keiner darf ausgeliefert werden, dem die Folter droht.

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Was kann Kirche geben? Gemeinschaft aus Glauben

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Menschen suchen in den Kirchen etwas, das sie woanders nicht finden: Gemeinschaft – aber eine Gemeinschaft aus dem Glauben heraus. Soweit ich das beobachte, wollen die Menschen nicht unbedingt ständig Bibel – Beten – Gott – Jesus Christus hören (aus Unsicherheit – weil sie nicht wissen, wie man damit umgehen soll, mit Glaubensfragen). Sie möchten aber die Gemeinschaft erfahren, die Geborgenheit, den Lebenssinn – der von denen ausgeht, die im Glauben an Gott in Jesus Christus leben, die beten und in der Bibel ihre Kraft finden. Das klingt komisch. Sie wollen am Glauben teilhaben ohne selbst glauben zu müssen.

Glauben ist ja auch kein Muss. Glauben ist Widerspiegelung der Liebe Gottes: Gott strahlt mich an – und ich strahle zurück und auf andere aus. Gott strahlt mich an – und mein Glaube leuchtet zurück.

Und von daher ist es keine Heuchelei, aus Glauben heraus Gemeinschaft zu bieten – was dann zur Folge haben kann, dass die Menschen angestrahlt werden können und ebenfalls vom Glauben ergriffen weiterstrahlen.

Wir dürfen unseren Glauben nicht verschweigen, wenn wir welche Art Gemeinschaft auch bieten. Wir können alles bieten, was Menschen gut tut. Aber eben die Lichtquelle angemessen zur Sprache bringen, sich ihrer nicht zu schämen.

Das ist das große Thema der Gottesdienste. Nicht Politik. Politik ist eine Eintagsfliege, sind Eintagsaufreger, ist Menschentrenner. Das Licht Gottes führt zusammen, das Licht Gottes möchte alle, die zuhören, anstrahlen, damit sie irgendwann bereit sind, den Schein zurückzuwerfen.

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