Angriffe gegen die Kirche + Atheismus/Säkularismus + Provokante Christen + Abtreibung ist Mord + Fußballspieler fesseln

Diesen Angriff auf die Kirche bzw. die Christen habe ich nicht verstanden: http://www.dasmili.eu/art/die-krise-des-christentums-im-digitalen-zeitalter/

Man mag der Kirche manches vorwerfen – aber das klingt doch alles eher nach Unkenntnis der Sachverhalte, vor allem auch der Kirche weltweit.

Gesprächspartner, die wirklich ernst genommen werden wollen, sollen zumindest ein wenig Ahnung von dem haben, was sie sagen.

Allerdings muss man erkennen, dass das, was hier geäußert wird, in vielen Köpfen steckt. Die atheistisch-säkulare Propaganda setzt sich immer stärker in den Köpfen fest – ohne dass sie begründet werden muss. Steter Tropfen höhlt nicht nur den Stein, sondern macht jedes Hirn mürbe. Vor allem die Hirne, die dem steten Tropfen nichts entgegensetzen können oder wollen. Wie oft wird man mit solchen Aussagen konfrontiert: Die Kirche müsse verschwinden, sie schadet der Gesellschaft. Und dann, wenn man nachfragt – kommen nur Platituden.

Aber solche Kämpfe gegen die Kirche kommen nicht von ungefähr. Sie kommen, weil die Kirche als Konkurrenz wahrgenommen wird. Und man versucht diese Konkurrenz eben mit Hilfe von allerlei Mitteln zu bekämpfen. Unlauter und lauter, unterstellend und argumentierend, hinterhältig und offen. Ich muss sagen: Menschen, die gegen die Kirche lauter, argumentierend, offen angehen, die mag ich. Mit ihnen kann man auf Augenhöhe reden. Denn auch das merke ich immer wieder: Wie verächtlich man über Christen redet, als seien sie alle bescheuert.

Wenn dann diejenigen, die das tun, nicht mal Argumente haben bzw. überhaupt keinen blassen Schimmer von dem, was sie reden, dann freut man sich als Christ – so lange sich die Kritiker der Diskussion nicht verweigern, kann man vielleicht einen kleinen Zweifelsamen in den eigenen unreflektierten säkularen Boden legen. Schwer ist es, mit fundamentalistischen Atheisten zu diskutieren. Sie verweigern sich – damit haben sie etwas mit religiösen und politischen Fundamentalisten gemeinsam. Aber vielleicht legt dann die unaufgeregte Freundlichkeit des Christen diesen kleinen Zweifelsamen in den säkular-fundamentalistischen Boden.

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Christen können echt fies sein: verbietet man ihnen das Kreuzkettchen, nehmen sie das Fischsymbol. Ich würde der betroffenen Person raten, den Fisch von oben nach unten zu hängen, dann wird es nicht mehr als religiöses Symbol erkannt. Außer von selbstdressierten Bluthunden, die Menschen aufspüren, die gegen den Strom schwimmen und meinen, damit die Welt zu retten. http://kath.net/news/59619

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Jetzt haben sie schon gedacht, es gibt kaum noch Widerstand gegen Abtreibungen – und dann das: http://kath.net/news/59618

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Auch hier sehen wir: Die Gesellschaften sind gespalten, was Werte und Normen betrifft: Rumänen fällt aus der von der EU vorgesehenen Rolle: http://kath.net/news/59594

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Legt christliche Fußballspieler in Fesseln! http://kath.net/news/59610

15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt + de Maiziere: Leitbild / Leitkultur

Ich finde diese Thesen recht gut und als Diskussionsgrundlage sehr anregend: http://kulturelle-integration.de/thesen/

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Man muss sich nicht am Begriff festbeißen, man könne auch statt Leitkultur Leitbild sagen: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/05/17/thomas-de-maiziere-nicht-an-begriffen-festbeissen/

Ich finde das nett, siehe: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/05/01/leitkultur-und-leitbild-und-leitstruktur-merkels-werte-vorbild-fuer-saudis-kardinal-marx-christen-und-nation/

SPD für Ausweisung krimineller Zugereister usw. + Verhaftung Amris + Säuberungen in der Bundeswehr + Islamisten im Balkan

Da werfen SPDler der CDU Populismus a la AfD vor (Schwesig…), weil die CDU früh erkannt hat, dass etwas falsch läuft. Und nun sagt die SPD das auch. Ist das dann kein Populismus mehr? Ist das nicht mehr Populismus, weil es ein durchsichtiges Manöver ist, um in den Wahlen nicht ganz so tief abzurutschen?

Wenn die SPD nun dafür ist – darf man dann auch aus ihrer Perspektive eben die Herkunft von Kriminellen nennen – oder sind sie dagegen? Hier werden sie genannt, betrifft allerdings Österreich: http://www.krone.at/oesterreich/tulln-afghane-in-haft-polizei-sucht-komplizen-59-dna-tests-story-569508 Ich habe den Eindruck, dass die Österreicher schon weiter sind als wir hier im Land.

Bei uns ist das so: Im Wahlkampf merken manche erst, dass es ernst ist.

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Das ist auch kurios: In Berlin werden Beamte beschuldigt, Amri nicht verhaftet zu haben, obgleich sie ihn hätten wegen Drogenhandels verhaften können: http://www.tagesschau.de/inland/amri-lka-berlin-103.html

So, liebe Beamten Berlins – wenn eure Kollegen aus dem Grund Nachteile erleiden sollten, dann verhaftet mal alle, die ihr beim Drogenhandel erwischt. Und wenn ihr zu wenig Personal seid, wenn die Gefängnisse übersprudeln, wenn die Staatsanwaltschaft sie wieder laufen lässt, dann macht den Verantwortlichen Dampf unter den Hintern. Ich finde es übel, wenn verantwortliche Politiker auf einmal Menschen zur Verantwortung ziehen und sie damit das auslöffeln lassen, was ihnen die Politik eingebrockt hat. So stellt sich mir die Situation dar. Denn wie oft hatte ich im Blog das sonderbare Vorgehen der berliner Politik gegenüber den Drogenhändlern. Und auf einmal kommen sie…

Freilich ist, wenn sich das als wahr herausstellen sollte, Manipulation von Akten nicht zu verteidigen.

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Was ist bei von der Leyens „Säuberungen“ der Bundeswehr herausgekommen?: http://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-wehrmacht-105.html Was wurde in den sozialen Medien nicht alles schwadroniert. Und weil man nicht so fündig geworden ist, wie man es sich von manchen erhofft hatte, hat wohl Ulla Jelpke laut Tagesschau eben gefordert, dass es nicht um alte Symbole usw. ginge, sondern um die Geisteshaltung. Das ist wieder Links: Geisteshaltung verändern! Da ist sie wieder die Unterstellung, dass die Bundeswehr eine rechtsextreme Bande sei – wenn es Rechtsextreme gibt, dann gibt es vereinzelt rechtsideologisch Verblendete, denn die Geisteshaltung ist seit Jahrzehnten schon eine andere.

Hier finden wir den Traditionserlass, den von der Leyen überarbeiten will: https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/streitkraefte/grundlagen/geschichte/tradition/traditionserlass/

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Dass Islamisten im Balkan versuchen die Menschen zu radikalisieren, ist keine neue Info, die hatte ich schon vor Jahren. Aber inzwischen hört man zumindest, dass dieses Treiben bei der Regierung Besorgnis auslöst: http://www.focus.de/politik/ausland/golfstaaten-prediger-missionieren-im-kosovo-regierung-besorgt-islamistische-prediger-unterwandern-balkan-land_id_7142736.html Nun kann man fragen: merken die das jetzt erst? Ich vermute nicht. Aber jetzt wagen sie es zu sagen – weil sich die Zeit ein wenig geändert hat? Weil Wahl ist? Hier sind die Linken Vorreiter. Das ist bewundernswert. Dagdelen:

Die Bundesregierung sei gefordert, „die Öffentlichkeit nicht weiter im Unklaren zu lassen über die konkreten Zahlen der Rekrutierung für islamistische Terrornetzwerke für den IS und andere Organisationen im KFOR-Gebiet“.

 

SPD Wahlkampffehler

Jetzt spricht auch zeit-online von Wahlkampffehler: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/spd-wahlprogramm-bundestagswahl-martin-schulz – und zwar im Zusammenhang des Programmentwurfs, der still veröffentlicht wurde.

Martin Schulz hat sich auch vom SchulzHype beeindrucken lassen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/martin-schulz-spd-hype-forsa-umfrage-union-bundestagswahl Das kann ich mir vorstellen. Aber haben sie keinen Wahlkampfmanager, der spätestens nach der enthypten und enthypenden Saarlandwahl neue Wege gewiesen hat?

Trump und Geheimnisse

Ich finde das, was mit Trump geschieht spannend. Er soll ja angeblich Staatsgeheimnisse verraten haben – und das wird massenhaft und sehr aggressiv kommentiert – laut Presseschau HR-Info am 17.5.

Spannend daran finde ich, dass diese ganzen Leaks der Vergangenheit eher wohlwollend beurteilt werden. Da werden massivste Geheimnisse verraten – aber die Verräter sind Helden. Und wenn Trump das macht – und nicht einmal öffentlich, sondern eben von Staat zu Staat, dann gibt es einen Aufschrei.

Ich frage mich übrigens: Woher wissen die Medien das? Wer war hier der GeheimnisVerräter?

Ich habe keine Ahnung, ob das, was Trump gemacht hat, taktisch klug war oder nicht. Ich finde nur die Doppelmoral unserer lieben Medien einfach spannend.

Vermutung

Ich vermute,

dass nur der Mensch das Schöne im Menschen sehen kann,

auch bei denen, die vor allem ihre hässliche Seite zeigen,

deren Herz und Seele

Gottes Schönheit atmen.

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Kampf gegen Antisemitismus

Ja, der Kampf gegen den Antisemitismus ist eine Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft, nicht die der Juden allein: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2017/05/15 Das gilt gleichermaßen für alle Diskriminierungen: Minderheiten dürfen in ihrem Kampf gegen solche nicht allein gelassen werden.

Als Mehrheitsgesellschaft bekommt man freilich vieles nicht mit. Und das der Mehrheitsgesellschaft mitzuteilen, was Minderheiten erleben, das allerdings ist ihre Aufgabe.

Ich stelle mir die Frage: Hat sie das an der Uni auch gemeldet? Denn ohne konkrete Anzeigen kann keiner in der Gesellschaft gegen Diskriminierungen vorgehen.

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Umweltschutz

Das, was in der Tagesschau (16.5.) an Plastikmüll auf einer einsamen Insel zu sehen war, ist wirklich erschreckend (obgleich ich natürlich nicht weiß, ob diese Insel von Forschern ausgesucht wurde, weil hier eben über die Maßen viel Müll angeschwemmt worden war – vermutlich: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/henderson-island-suedseeinsel-wird-zur-muellkippe-a-1147863.html – was aber die Sache nicht besser macht). Vieles sah mir auch nach Schiffsmüll aus. Vielleicht sollte man auch dieses Thema ansprechen – und nicht allein Plastikmüll, der in den Ländern anfällt. Der Müll in armen Ländern, die damit nicht fertig werden, ist auch horrend. Vor ein paar Jahren war auch das ein Thema: die verdreckten Flüsse in armen Ländern. Ist das immer noch ein Thema – oder ist es inzwischen gelöst?

Dass eine Plastiktüte 20 Jahre benötigt, bis sie abgebaut ist und eine Plastikflasche 450 Jahre, halte ich für ein Gerücht. Zumindest nach meinen Beobachtungen in unseren Breiten sind sie nach ein paar Jahren faserig, zerbrechlich – und verschwinden dann. Freilich: Partikel kann man dann nicht mehr mit bloßem Auge von der Erde unterscheiden – die sind dann noch da. Es kommt wohl auch auf die Art des Plastik an. Aber ich teste einmal und werde Buch führen. Allerdings gehe ich davon aus, dass alles eher als in 450 Jahren zerbröselt. Das würde ich sonst nicht mehr mitbekommen.

Das soll aber keine Entwarnung sein. Es bleibt schlimm, vor allem, weil dann auch überall der Mensch ist – wo er nicht ist. Man findet kein Fleckchen erde mehr, auf dem nicht seine Spuren zu sehen sind. Und das kann nicht wünschenswert sein. Zudem denke ich auch immer an die Verschwendung von Ressourcen zur Produktion des Mülls. Das, was Müll ist, war ja einmal für etwas wichtig, darum: Vorbild sei uns noch immer die Natur: Sie recycelt alles. Das sollte auch das Ziel des Menschen sein: Alles, was er macht, ohne viel Schaden aufzulösen. Aber damit verrate ich ja nichts Neues.

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Fragment aus der Zeit Karls des Großen? + Keine deutsche Kultur

Wurde ein Fragment aus der Zeit Karls des Großen entdeckt? http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/ist-das-der-alteste-text-in-deutscher-sprache

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Özoguz – die Altbekannte: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/oezoguz-es-gibt-keine-spezifisch-deutsche-kultur/

Ich frage mich immer: Wenn Menschen anderen Menschen etwas wegnehmen – womit wollen sie es ersetzen? Wer den Menschen sagt: Christentum ist blöd – der hat nicht nur das Ziel, das Christentum madig zu machen, sondern es auch durch etwas anderes zu ersetzen. Genauso hege ich den Verdacht, dass diejenigen, die behaupten, dass unsere Kultur keinen einheitlichen Kern hat, diesen Kern durch etwas anderes ersetzen wollen. Was schlägt also Ö. – zumindest nach diesem Artikel – vor?

Um Vielfalt und „ein gemeinsames Wir“ erfolgreich zu gestalten, brauche es keine Leitkultur, sondern „einen Gesellschaftsvertrag mit den Werten des Grundgesetzes als Fundament und gleichen Chancen auf Teilhabe als Ziel“, schlug Özoğuz vor.

Das klingt äußerst verlockend. Statt Kultur also: gleiche Chancen auf Teilhabe als Ziel. Wow.

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