Ich vermute,
dass nur der Mensch das Schöne im Menschen sehen kann,
auch bei denen, die vor allem ihre hässliche Seite zeigen,
deren Herz und Seele
Gottes Schönheit atmen.
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Ich vermute,
dass nur der Mensch das Schöne im Menschen sehen kann,
auch bei denen, die vor allem ihre hässliche Seite zeigen,
deren Herz und Seele
Gottes Schönheit atmen.
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Ja, der Kampf gegen den Antisemitismus ist eine Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft, nicht die der Juden allein: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2017/05/15 Das gilt gleichermaßen für alle Diskriminierungen: Minderheiten dürfen in ihrem Kampf gegen solche nicht allein gelassen werden.
Als Mehrheitsgesellschaft bekommt man freilich vieles nicht mit. Und das der Mehrheitsgesellschaft mitzuteilen, was Minderheiten erleben, das allerdings ist ihre Aufgabe.
Ich stelle mir die Frage: Hat sie das an der Uni auch gemeldet? Denn ohne konkrete Anzeigen kann keiner in der Gesellschaft gegen Diskriminierungen vorgehen.
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Das, was in der Tagesschau (16.5.) an Plastikmüll auf einer einsamen Insel zu sehen war, ist wirklich erschreckend (obgleich ich natürlich nicht weiß, ob diese Insel von Forschern ausgesucht wurde, weil hier eben über die Maßen viel Müll angeschwemmt worden war – vermutlich: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/henderson-island-suedseeinsel-wird-zur-muellkippe-a-1147863.html – was aber die Sache nicht besser macht). Vieles sah mir auch nach Schiffsmüll aus. Vielleicht sollte man auch dieses Thema ansprechen – und nicht allein Plastikmüll, der in den Ländern anfällt. Der Müll in armen Ländern, die damit nicht fertig werden, ist auch horrend. Vor ein paar Jahren war auch das ein Thema: die verdreckten Flüsse in armen Ländern. Ist das immer noch ein Thema – oder ist es inzwischen gelöst?
Dass eine Plastiktüte 20 Jahre benötigt, bis sie abgebaut ist und eine Plastikflasche 450 Jahre, halte ich für ein Gerücht. Zumindest nach meinen Beobachtungen in unseren Breiten sind sie nach ein paar Jahren faserig, zerbrechlich – und verschwinden dann. Freilich: Partikel kann man dann nicht mehr mit bloßem Auge von der Erde unterscheiden – die sind dann noch da. Es kommt wohl auch auf die Art des Plastik an. Aber ich teste einmal und werde Buch führen. Allerdings gehe ich davon aus, dass alles eher als in 450 Jahren zerbröselt. Das würde ich sonst nicht mehr mitbekommen.
Das soll aber keine Entwarnung sein. Es bleibt schlimm, vor allem, weil dann auch überall der Mensch ist – wo er nicht ist. Man findet kein Fleckchen erde mehr, auf dem nicht seine Spuren zu sehen sind. Und das kann nicht wünschenswert sein. Zudem denke ich auch immer an die Verschwendung von Ressourcen zur Produktion des Mülls. Das, was Müll ist, war ja einmal für etwas wichtig, darum: Vorbild sei uns noch immer die Natur: Sie recycelt alles. Das sollte auch das Ziel des Menschen sein: Alles, was er macht, ohne viel Schaden aufzulösen. Aber damit verrate ich ja nichts Neues.
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Wurde ein Fragment aus der Zeit Karls des Großen entdeckt? http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/ist-das-der-alteste-text-in-deutscher-sprache
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Özoguz – die Altbekannte: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/oezoguz-es-gibt-keine-spezifisch-deutsche-kultur/
Ich frage mich immer: Wenn Menschen anderen Menschen etwas wegnehmen – womit wollen sie es ersetzen? Wer den Menschen sagt: Christentum ist blöd – der hat nicht nur das Ziel, das Christentum madig zu machen, sondern es auch durch etwas anderes zu ersetzen. Genauso hege ich den Verdacht, dass diejenigen, die behaupten, dass unsere Kultur keinen einheitlichen Kern hat, diesen Kern durch etwas anderes ersetzen wollen. Was schlägt also Ö. – zumindest nach diesem Artikel – vor?
Um Vielfalt und „ein gemeinsames Wir“ erfolgreich zu gestalten, brauche es keine Leitkultur, sondern „einen Gesellschaftsvertrag mit den Werten des Grundgesetzes als Fundament und gleichen Chancen auf Teilhabe als Ziel“, schlug Özoğuz vor.
Das klingt äußerst verlockend. Statt Kultur also: gleiche Chancen auf Teilhabe als Ziel. Wow.
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Cybermobbing http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/cybermobbing-jedes-achte-kind-wird-im-internet-beleidigt-a-1147935.html – war auch Thema auf HR-Info. Interessant fand ich nicht die Aussage, dass es Mobbing schon immer gab. Ebenso wenig neu ist, dass Mobbing nun Internetmäßig aufgekommen ist. Aber – und das hat mir zu denken gegeben: Die Mobbing-Opfer sind empfindsamer geworden, sie nehmen sich das viel stärker zu Herzen.
Man muss Mobbing bekämpfen. Aber muss man nicht viel stärker auch die Kinder und Jugendlichen stärker machen, damit sie dem Mobbing standhalten können, ohne Schaden zu nehmen? Ich vermute, dass es nicht hilft, wenn man ihnen sagt: Die Mobber sind Idioten, man darf sie einfach nicht ernst nehmen – man kann sie nicht ernst nehmen. Aber wie können die Kids gestärkt werden? Indem sie von klein auf lernen, mit unangenehmen Erfahrungen zurecht zu kommen?
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Dem Lästern einen guten Ruf zu verpassen, halte ich für gewagt. Vor allem, wenn man selbst so manchen Lästerer kennt, der nicht unbedingt die Ordnung der Gemeinschaft im Blick hat, sondern die Störung einer solchen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/laestern-schmierstoff-zwischen-menschen-a-1147818.html
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Auch das ist eine sonderbare Intention: Lieber eine beleidigende Antwort als gar keine – beschwiegen zu werden macht einsam: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-schweigen-ist-gift-1.3502627
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Theo Sommer ist gegen maßlose Ausputz-Aktionen in den Kasernen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/ursula-von-der-leyen-amt-5vor8/seite-2
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Käßmann meint zum Thema AfD https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2017-05-16/kaessmann-die-afd-ist-fuer-christen-nicht-waehlbar :
Sie werde keine Wahlempfehlung abgeben, betonte Margot Käßmann in einem am Dienstag auf Spiegel Online veröffentlichten Interview. „Als Privatperson kann ich aber sagen, dass es mir vollkommen unverständlich ist, wie ein Christ AfD wählen kann“
Gründe, die unter dem genannten Link angegeben werden:
Nicht wie Bio-Deutsche Aussehende würden abgewertet.
Es verbiete sich über Schießbefehle gegen Flüchtlinge nachzudenken.
Das Frauenbild sei altbacken.
Man kann ein wenig bissig sagen: Wer sich hauptsächlich im Reformationsjahr mit der Reformation beschäftigt, muss nicht unbedingt up to date sein:
Sie habe nichts gegen Social Media, aber:
„Social Media bleibt anonym, das Face-to-Face in der Kirche ist echt.“
Allerdings – muss man ihr entgegen halten – hat Luther, haben die Reformatoren und deren Helfer die modernsten Medien ihrer Zeit ausgiebig genutzt. Eine Flugschrift ist auch nicht Face-to-Face, eine Schrift Luthers ebenso nicht. Ich mag es auch besonders gern, das Face-to-Face, aber das sagt doch nichts darüber aus, dass ich auch gerne Bücher lese oder Zeitungen oder im Internet herumstöbere.
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Noch ein Aspekt zur AfD: Je stärker sie in den Medien verschwiegen wird bzw. nicht selbst zu Wort kommen darf, desto stärker muss sie ein eigenes Netz aufbauen. Ein Netz, das gleichzeitig die eigenen Leute intensiver informiert und engagiert und Radikalisten eingrenzt. Sie muss dann aber auch aufpassen, dass sie nicht im eigenen Netz – heute sagt man Blase – lebt und darin erstickt. Was allerdings bei den ärgsten Gegnern große Freude hervorrufen würde – allen anderen wäre es eher egal: Wie gekommen – so verschwunden. Sie kommen, haben ihre Aufgabe in der Demokratie erfüllt und werden wieder gehen. Das wäre nicht die erste Partei, der das so ergeht. Das dauert bei der AfD aber wohl noch, wenn die CDU ihr Mittelmaß nicht wiederfindet. Aber was die ärgsten Gegner betrifft: Sie hätten nichts mehr zu tun, wenn die AfD verschwindet:
Auch die massiven AfD-Gegner leben in ihrem Netz / Blase: Sie machen klasse Fake News, witzig aufbereitet, sie machen sich unheimlich viele Gedanken über die AfD – sind wohl auch diejenigen, die sich am meisten mit ihr beschäftigen. Aber: Ihre spritzigen Ideen bespritzen nur diejenigen, die in dieser Blase leben – und natürlich auch politische Beobachter. Letztgenannte wissen aber, wie man diese Dinge einzuordnen hat. Eben: als witzige propagandistische Fake News.
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Noch ein Wort zur SPD. Huch, was ist denn da passiert?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article164628751/SPD-will-straffaellige-Auslaender-unverzueglich-abschieben.html
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Deutschland müsse sich zwischen der Türkei und den Aufständischen entscheiden: http://www.focus.de/politik/videos/streit-zwischen-deutschland-und-der-tuerkei-ministerpraesident-yildirim-deutschland-muss-sich-entscheiden_id_7141949.html
Nein, man muss Alternativen irgendwelcher Leute nicht akzeptieren. Darum:
Deutschland muss sich zwischen der Türkei und der jetzigen türkischen Regierung entscheiden.
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Das ist spannend zu sehen, wie wichtig unserem Land Trump ist – zumindest den Medien unseres Landes. Er sagt dies, er sagt das, er hat diesen Besuch, er hat jenen Besuch, er unterschreibt dies und das, es gibt dieses Gerücht, jenes Gerücht… – wir wissen mehr über Trumps politischen Alltag als über den Alltag Merkels oder Junckers / Tusks /Tajanis…
Vielleicht sagt das aber auch mehr über den Zustand unserer Medien aus als über Trump. Die positive bzw. negative US-Hörigkeit ist bei ihnen immens. Oder wie soll man das deuten, dass Trump Spitzenthema ist?
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Man muss nicht nur die Menschen,
die sich in Gefahr begeben, retten –
man muss auch Strukturen entwickeln,
die es verhindern,
dass sich die Menschen in Gefahren begeben.
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