Wunder 2

Wundertaten, die von Jesus Christus berichtet werden,

haben einen ganz besonderen Zusammenhang:

Gott sucht Gemeinschaft mit den Notleidenden,

der Mensch möchte eine Beziehung zu Gott aufbauen – Glaube genannt,

Gott will, dass Menschen wieder in die Gemeinschaft integriert werden.

 

Menschen erfahren immer wieder etwas, das sie als Wunder interpretieren,

ein Sechser im Lotto,

eine Rettung im letzten Augenblick,

ein wunderbares Erlebnis: Geburt zum Beispiel oder Gesundung.

 

Das ist auch alles wunderbar –

aber im neutestamentlichen Sinn ist es dann ein Wunder,

wenn es dazu führt, dass Menschen

(nach einem langen schweren Kampf manchmal)

Gott loben,

im Leben umkehren, ihr Leben ändern,

Gottes Willen in der Welt umsetzen helfen.

Menschen können neu werden –

das ist ein Wunder,

gewirkt durch den Geist Gottes.

 

Mit dem handelnden Gott rechnen,

in ausweglosen Situationen öffnet uns Menschen für Größeres,

auch dann, wenn Gott einen anderen Weg mit uns geht,

als wir es uns wünschen oder vorstellen.

Wunder sind immer Grenzüberschreitungen.

Wir lernen sehen, mehr sehen, als unsere Wünsche und Vorstellungen:

Gott selbst,

der uns über uns selbst hinausführt.

(Wer das als zu billig ansieht: Ich habe Menschen kennen gelernt, die Heilung wollten, nichts als Heilung und alles dafür taten, geheilt zu werden. Und dann haben sie Gott kennen gelernt. Die Sehnsucht nach Heilung trat in den Hintergrund, weil das Sehen Gottes sie glücklich gemacht hat und sie sich geborgen fühlten. Ihr Leben hat sich grundlegend verändert. Ein Wunder.)

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Problem der Künstlerinnen und Künstler

Hier wird das Problem von Künstlerinnen und Künstler gut geschildert: http://www.monopol-magazin.de/%E2%80%9Edas-k%C3%BCnstlerprekariat-sitzt-der-falle%E2%80%9C

Darüber haben wir uns neulich auch unterhalten: Das Internet ermöglicht eine kreative Explosion. Alle möglichen Menschen können sich auf künstlerischer Ebene verwirklichen. Das, was sie schön finden, bekommen sie selbst besser hin als wenn sie es kaufen würden oder in Auftrag geben würden. (Ich übertreibe ein wenig.) Fotos machen, Fotos von wunderbarer Qualität – doch weil es so viele machen: Wer schaut hin? …

Das heißt auch: Es gibt sehr, sehr viele Künstlerinnen und Künstler, die wirklich ihre eigene Handschrift in der Kunst suchen, ihre Nische, die sich weiterbilden, die sich selbst keine Ruhe lassen und voller Liebe immer wieder beginnen. Doch dann kommen Tausendsassas daher und ruckzuck haben sie was Ansprechendes auf dem PC konzipiert.

Dann möchte man so gerne glauben, dass wahre Kunst sich gegenüber allen Eintagsfliegen-Künstlern durchsetzen möge und wird. Aber tut sie das?

Man kann nur allen, die wirkliche Künstlerinnen und Künstler sind, wünschen, dass sie nicht aufgeben, dass sie weiter in der Kunst wachsen. Aber ich sehe auch viele, deren Kunst nicht gewürdigt wird, die sie selbst sammeln und dann aus Platzgründen irgendwie loswerden müssen, vollkommen desillusioniert.

Wir brauchen die Künstlerinnen und Künstler. Was kann die Gesellschaft tun, damit sie ihnen das auch vermittelt?

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Verrücktheiten – das Gute am Kirchentag + Christenverfolgung nicht dramatisieren + Kinderinnen + Kirchentag Rückblicke

Das Gute am Kirchentag: Er lässt so manche Verrücktheiten ins Zentrum rücken: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-liederbuch-15036612.html

  • Aber all diese Verrücktheiten haben auch die Kraft, die Menschen von den Kirchen zu entfremden. Nicht vom Glauben. Im Gegenteil. Aber die Modernistischen in der Kirche und der Kirchenspitze die leben in einer Blase und merken gar nicht, dass sie im Grunde von dem konservativen Engagement lebt. Was wir sehen können ist, dass nicht nur in der AfD, sondern dass aufgrund vieler Verrücktheiten der Ruf: Raus aus dieser Kirche weithin erschallt.
  • Ich bin einmal gespannt, ob wir in der Statistik des nächsten Jahres wieder eine Austrittswelle sehen können. Diesen haben wir dann weniger den Atheisten zu verdanken, weniger der finanziellen Frage, sondern den Modernistischen, die auf Kosten der Tradition und auch des Glaubens ihren Irrwitz durchzusetzen versuchen.
  • Ich bin gegen einen Kirchenaustritt. Die Kirchengeschichte zeigt viele solcher Verirrungen und Dummheiten, sie zeigt, wie ganze Kreise und auch in den Führungsspitzen den Versuchungen erliegen. Aber Gottes Geist führt die Kirche immer wieder zurück. Aber: Unter vielen Schmerzen derer, die unter diesen Verrücktheiten leiden müssen. Zudem bin ich gegen einen Kirchenaustritt, weil ich meine, man darf die Politik nicht über die Gemeinschaft des Glaubens stellen.
  • Man darf den modernistischen Ideologen in einer Kirche nicht so viel Macht einräumen. Man tut es nur dann, wenn man selbst keinen Maßstab mehr für das hat, was dem Glauben entspricht und was nicht. Eine intakte Kirche wäre all diesen Sondermeinungen gegenüber kritischer.
  • Auch hier wieder das Aber: Nationalistische und rassistische Gruppen, Gruppen, die weitere rechtsextreme/faschistische Tendenzen haben, neigen dazu, die Kirche zu meiden, weil sie international ist, weil sie die Würde aller Menschen betont, weil sie versucht, dem Individuum wie der Gemeinschaft gerecht zu werden, weil sie durch Gott und Jesus Christus mit den Juden verbunden ist… Von daher darf man sich auch von diesen nicht unter Druck setzen lassen. Das sind für mich aber auch keine Konservativen, sondern es handelt sich um modernistische Ideologien – allerdings auf der rechtsextremen Seite. (Wobei freilich nicht jeder politisch motivierter Kirchenaustritt und jede Kritik an Kirche rechtsideologisch begründet sein muss – das versteht sich von selbst.)

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Apropos Käßmann-Bonmot: Ich las sogar Kommentare, die meinen, die AfD würde aufgrund des Käßmann-Satzes Stimmen verlieren, vor allem, wenn Käßmann gegen die AfD klagen würde. Zudem: Auch Gerichte dürften den Satz von Käßmann dann genauestens lesen. Das könnte dann auch nach hinten losgehen. Von daher würde ich Frau Käßmann nicht raten zu klagen. Wenn sie es täte – wäre die Reaktion des Gerichtes sicher sehr spannend.

Hier der Vorwärts zu dem Thema: https://www.vorwaerts.de/artikel/afd-gegen-margot-kaessmann-rechten-wahrheit-verbiegen

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Noch eine Frage – neben das Käßmann-Bonmot – ist das so gesagt worden? Wie ist das gemeint? In welchem Kontext wurde es gesprochen? Bischof Dröge soll gesagt haben, man solle die Christenverfolgung nicht dramatisieren. http://www.kath.net/news/59740 Welche meint er? Die in Deutschland? Die in Europa? Die in den islamischen Staaten? Die in Teilen Indiens? Die in China, Nordkorea, Kuba?

Gebet von Open Doors für verfolgte Christen: https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/tausende-beteten-beim-open-doors-tag-2017-fuer-verfolgte-christen

Zu dieser Fragestellung auch: https://jobo72.wordpress.com/2017/05/29/kritik-berechtigte-und-unberechtigte/ – wobei ich noch nicht herausgefunden habe, in welchem Kontext er das gesagt hat, was er meinte.

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Und noch eine Klarstellung: Göring-Eckhart hat von Kinderinnen und Kindern gesprochen – versteht das aber als eine Ironie gegen die 68ger, denn es handelt sich um ein Zitat von Liedermachern „Circus Lila“ http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/gruene-kinderinnen-kinder-101.html

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Zu Kirche und AfD bzw. zu AfD und Kirche: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/afd-sprecher-meuthen-margot-kaessmann-ist-keine-aufrechte-christin-101201.html

Apropos AfD: Ist aufgefallen, wie sehr die AfD ins Zentrum des Interesses dadurch gerückt wird, dass sie auf dem Kirchentag – als Gegner – im Zentrum stand?

Die beste Werbung für die AfD sind doch noch immer die Gegner.

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Verschiedene Besucher und Besucherinnen des Kirchentags schauen zurück: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/29/ein-kritischer-blick-zurueck/

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Als Beobachter möchte ich sagen: Es wäre segensreich, wenn die Kirche wieder Gott zur Sprache bringen würde – und das mit demselben Elan wie sie von sozialen Fragen erregt ist.

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„Wachstumsmärkte in Afrika?“

Darüber, dass man zwischen den jeweiligen afrikanischen Staaten differenzieren muss, dass also Afrika nicht = Afrika ist, dass es Länder gibt, in denen es vielversprechende Entwicklungen gibt – in anderen nicht, dass Teile von Afrika sehr teuer sind, wie man als Mittelständler vorgehen kann, wenn man in Afrika investieren möchte, das wird hier im Beitrag von Volker Seitz gesagt: http://www.achgut.com/artikel/wachstumsmaerkte_in_afrika

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Maas Gesetz + Zusammenarbeit mit den Amerikanern

Facebook argumentiert gegen das Maas-Gesetz. Zu recht. Alles, was ich im Blog schon genannt habe, taucht in der Argumentation auf – denn an ihr ist was dran. Finde ich, sonst hätte ich es nicht gebracht. Doch nun lese man einmal diesen Beitrag auf spiegel-online, in dem von Facebook-Lobbyisten die Rede ist: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-wehrt-sich-gegen-maas-gesetz-a-1149623.html Kann es nicht auch sein, dass Lobbyisten Recht haben? Hier finden wir die Infos neutraler: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/heiko-maas-facebook-gesetzesentwurf-hate-speech-kritik

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Was die Zusammenarbeit mit den Amerikanern betrifft: Erst waren die Medienschaffenden gegen Russland, weil die Amerikaner und die Europäer gegen Russland waren. Und sie sahen die Isolation Russlands voraus. Nun sind viele Medienschaffenden Feuer und Flamme gegen die USA und prophezeien die Isolation der USA. Wenn sich also die Europäer von den Russen und den Amerikanern lösen – wer ist dann letztlich isoliert?

Von daher: Ich halte nichts davon, ständig in allen Dingen zu übertreiben. Und dazu neigen so manche unserer medialen Vorsänger: http://www.tagesschau.de/ausland/trump-kommentar-111.html Von daher hat die Regierung Recht, wenn sie differenziert: http://www.tagesschau.de/inland/us-geheimdienste-de-maiziere-101.html

Ich finde das schon urig: Ich war im Blog immer für eine distanziertere Haltung zu den Amerikanern. Und nun scheint sich das durchzusetzen – und ich warne vor übermäßiger Distanzierung. Was letztlich gar nicht möglich ist, das sollte auch nicht verbal suggeriert bzw. angestrebt werden.

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Islamisten und Ramadan + Ramadan/Fastenbrechen – Deutsche Kultur + Paktieren mit den Falschen + Schuldige Sicherheitskräfte

Christen und andere Minderheiten sind in Gefahr – besonders in der Ramadan-Zeit. Islamisten fördern die Angst durch martialische Verbalattacken: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/ruft-zu-anschlaegen-an-ramadan-auf-51928386.bild.html

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von Storch hat die Aussage zurückgewiesen, dass das Fastenbrechen inzwischen zur deutschen Kultur gehört:

Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch hat die Behauptung des Zentralrats der Muslime zurückgewiesen, wonach das islamische Fastenbrechen mittlerweile Teil der deutschen Kultur sei. „Niemand käme auf den Gedanken, Halloween zu einem deutschen Brauch zu erklären, nur weil einige in Deutschland Halloween feiern“, sagte von Storch

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Man kann sich die Gesprächspartner nicht aussuchen? Auch wenn es um Frieden geht nicht? Hamidreza Torabi im Auswärtigen Amt. Darf man solche Leute aufwerten?: http://www.bild.de/politik/ausland/auswaertiges-amt/eklat-um-knall-hart-mullah-51920284.bild.html

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Islamisten entführten Gläubige und einen Priester auf den Philippinen, ebenso verwüsteten sie eine Kirche: http://www.kath.net/news/59738

Die Kirche auf den Philippinen unterstützen: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/weltweite-hilfsprojekte/2017/05-08-philippinen-kirche-fuer-eine-pfarrei-auf-der-insel-mindanao

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Es ist gut, wenn auch danach geforscht wird, ob Sicherheitskräfte versagt haben, um daraus Lehren zu ziehen und es besser zu machen: http://www.tagesschau.de/ausland/anschlag-manchester-105.html

Aber angesichts dieser Fragestellung sollten die islamistischen Terroristen nicht aus dem Auge verloren werden. Und damit eben auch die Frage: Wie kann ein Staat mit solchen Menschen umgehen? Wie sind sie vor der barbarischen Tat zu entdecken? Was müssen alle – auch die islamische Community machen -, damit diese Menschen keinen fruchtbaren Boden im Koran und in Moscheen finden? Schuld verleugnen hilft nicht. Die Sicherheitskräfte werden unter die Lupe genommen. Ebenso sollten auch die islamistischen Unterstützer und ihre religiöse Basis unter die Lupe genommen werden. Ohne Ehrlichkeit geht es nicht. Ohne sie kommt auch der Islam nicht weiter, sondern ohne sie müssen auch liberale Muslime immer ihre aggressiven Glaubensgenossen fürchten.

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Wunder gibt es nicht (1)

Er sagte: Es gibt keine Wunder.

Das, was als Wunder interpretiert wird,

ist schlimm, weil es von Gott wegführt:

Warum hilft Gott diesem Menschen – dem anderen nicht?

Glaube an Gottes Wunderhandeln führt von Gott weg.

 

Er geht davon aus:

Alles, was Gott tut, ist für uns durchschaubar.

Gott tut nur das, was wir wollen und verstehen.

Was wir nicht wollen und nicht verstehen,

kann nicht von Gott sein.

 

Was bleibt dann vom christlichen Glauben übrig?

Gottes Existenz – wer versteht das?

Menschwerdung Gottes – wer versteht das?

Kreuzestod Jesu – wer versteht das?

Kreuzestod zur Vergebung der Sünden – wer versteht das?

Auferstehung – wer versteht das?

Gottesliebe den Menschen gegenüber – wer versteht das?

 

Gott schenke uns seinen Geist,

damit wir verstehen können,

was wir nicht verstehen.

Dass wir offen sind für sein Handeln:

im Wunder und Nichtwunder.

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