Verfolgte Christen + Rückgang der Religionsfreiheit + Gebetsfrühstück im Österreichischen Parlament

Warum wurde im aktuellen Gotteslob kein Gebet für verfolgte Christen aufgenommen?

Darum ist es gut, dass das aus dem alten Gotteslob von http://kath.net/news/59769 wieder veröffentlicht wird:

Gott, nach dem geheimnisvollen Ratschluss deiner Liebe lässt du die Kirche teilhaben am Leiden deines Sohnes.

Stärke unsere Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gib ihnen Kraft und Geduld, damit sie in ihrer Bedrängnis auf dich vertrauen und sich als deine Zeugen bewähren.

Schenke ihnen Freude darüber, dass sie sich mit Christus im Opfer vereinen, und gib ihnen die Zuversicht,, dass ihre Namen im Buch des Lebens eingeschrieben sind.

Gib ihnen die Kraft, in der Nachfolge Christi das Kreuz zu tragen und auch in der Drangsal ihren christlichen Glauben zu bewahren.

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Religionsfreiheit gerät immer mehr in Bedrängnis: http://kath.net/news/59749

Das ist spannend zu sehen – im Verhältnis zu dieser Aussage: Islam wird die stärkste Religion in Berlin: http://kath.net/news/59765

Das Christentum wird zurückgedrängt bzw. zieht sich zurück – und gibt damit anderen Raum. Und das wird nicht spurlos an Berlin vorüber gehen. An Berlin würde es dann für Religionswissenschaftler wunderschön zu beobachten sein, wie sich die Stadt Schritt für Schritt islamisch verändern wird. Ob es den ehemals einheimischen Menschen gefallen wird? Nein. Sie werden wegziehen. Beispiele gibt es in Europa schon mehrere. Ich sage nur: Teile von Molenbeek-Saint-Jean. Hat mit Saint Jean nichts mehr zu tun – vermutlich schon äußerst lange nicht.

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Im Österreichischen Parlament gab es das erste Gebetsfrühstück: http://kath.net/news/59757

„Wir versuchen, uns über die Parteigrenzen hinweg auf persönlicher Ebene finden – im Geiste des gemeinsamen Glaubens. Dadurch soll auch erreicht werden, im politischen Alltag und bei Nationalratssitzungen respektvoller miteinander umzugehen – überparteilich und interkonfessionell“, so die ÖVP-Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler.

Die Gebetsfrühstückbewegung ist von den USA ausgegangen und wird in vielen Ländern beachtet. Auch in Berlin. Ein Hinweis darauf findet sich: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/42161667_kw13_andachtsraum/210320

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Asylanträge – Überprüfung + Integration dauert + Islamisten in Afghanistan + Sichere Herkunftsländer + Kampf gegen Islamisten + Christliche Miliz

Viele Asylanträge sollen überprüft werden. Das ist gut. Nicht gut ist, was schon angekündigt wurde, dass dadurch noch unbearbeitete Anträge länger auf Lager liegen bleiben. Denn das ist ja das schlimme Problem, dass alles zu lang dauert! Die Menschen richten sich hier ein – und dann müssen sie wieder weg. Das finde ich unmenschlich.

Und so kann ich auch die Jugendlichen verstehen, die einen afghanischen Mitschüler verteidigen wollten. Man kann doch nicht einen Schüler aus einer Klasse holen, um ihn dann abzuschieben.

Abgesehen von der Unmenschlichkeit – das treibt die Menschen wieder zu Linken und den Grünen – was de Maiziere nicht gefallen dürfte. Von den Verantwortlichen ist Augenmaß einfach zu verlangen.  http://www.tagesschau.de/inland/asylentscheidungen-103.html und: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-05/nuernberg-abschiebung-versuch-polizeieinsatz-demonstration-sitzblockade-afghane

(Nachtrag 1: http://www.sueddeutsche.de/bayern/nuernberger-protest-gegen-abschiebung-kommentar-wer-aus-dem-klassenzimmer-abschiebt-hat-jedes-gefuehl-fuer-menschlichkeit-verloren-1.3530440 – es sei allerdings angemerkt, dass der Jugendliche wusste, dass er abgeschoben werden würde. Aber dennoch: Die Regierung sollte eine Regelung treffen, nach der integrierte Menschen nicht abgeschoben werden. Dafür sind Kriterien zu entwickeln.

Nachtrag 2: Im Augenblick gibt es überhaupt keine Ausweisungen nach Afghanistan mehr – erst einmal bis im Juli neu entschieden wird: http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-schwerem-anschlag-in-kabul-berlin-will-abschiebungen-nach-afghanistan-aussetzen_id_7206078.html )

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Dass Integration seine Zeit benötigt und Städte dafür unterstützt werden müssen, das sagt: http://www.tagesschau.de/inland/staedtetag-lohse-101.html Sie fordert auch, dass Menschen ohne Bleibechancen gar nicht erst auf die Kommunen verteilt werden. Aber was würde das für die Menschen bedeuten, wenn es lange dauert, bis ihr Fall entschieden wurde?

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Welche Islamisten auch immer in Afghanistan wieder einmal ihr mörderisches Werk getan haben – http://www.tagesschau.de/ausland/kabul-anschlag-161.html – ist eigentlich egal. Ob Taliban oder die Konkurrenz IS, ob andere dieser barbarischen Islamisten-Gruppen.

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Sichere Herkunftsländer bedeutet nicht, dass Menschen, die dort leben, keinen Gefahren ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass vom Staat keine Gefahr ausgeht, sie also nicht vom Staat her verfolgt werden. Das bedeutet nicht, dass es in dem Land keine Gebiete gibt, in denen Menschen nicht gefährdet sind durch Terroristen usw. http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/Sonderverfahren/SichereHerkunftsstaaten/sichere-herkunftsstaaten-node.html :

Als sicheren Herkunftsstaat definiert das Gesetz Länder, von denen sich aufgrund des demokratischen Systems und der allgemeinen politischen Lage nachweisen lässt, dass dort generell keine staatliche Verfolgung zu befürchten ist und dass der jeweilige Staat grundsätzlich vor nichtstaatlicher Verfolgung schützen kann. Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung bedeutet zum Beispiel, dass Rechts- und Verwaltungsvorschriften zum Schutz der Bevölkerung existieren und diese auch zugänglich gemacht und angewendet werden. Es gilt dann die sogenannte Regelvermutung, dass keine Verfolgungsgefahr vorliegt.

Da mag man dagegen sein – aber ich vermute, dass dann das Gesetz neu gefasst werden muss.

Diejenigen, die gegen eine Abschiebung sind, müssten erklären, wie sie sich das vorstellen: Soll unser Land alle aufnehmen, die in unsicheren Staaten wohnen? Wenn ja, wie ist das zu realisieren? Und zwar nicht nur träumend, sondern praktisch? Wie können diese Menschen integriert werden? Die Beispiele, die immer genannt werden, dass die Türkei, der Libanon usw. viel mehr Menschen aufnimmt, sind keine Argumente, denn Ghettos oder Zeltlager sind sicher nicht erstrebenswert und entspricht auch nicht den Menschenrechten. Zudem denke ich: Wenn Menschen fliehen – sie weigern sich damit, ihrem Staat im Kampf zu helfen. Sie überlassen ihren Staat den Gewalttätern und ein paar Mutige, die das eben nicht wollen, lassen sie im Stich. Können wir das wollen? (Das werfen auch Menschen, die zurückbleiben, manchen Flüchtlingen vor – ist also nicht in meinem Hirn geboren.) Wir locken die Menschen hierher – vor allem die jungen Männer – und schicken dann unsere Soldaten dahin? Das zu verstehen entzieht sich mir. Unsere Soldaten nicht dahinzuschicken und die Afghanen ihrem Schicksal, das heißt: den Barbaren, zu überlassen, kann auch nicht im Sinne der Menschen sein, die dort tapfer gegen Barbaren kämpfen. Freilich ist Mut nicht zu verlangen. Aber in Afghanistan wird nicht überall Taliban herrschen – aber Taliban bekommen immer mehr Raum, wenn Afghanen nicht bereit sind, ihr Land zu verteidigen.

Was ich für perfide halte, das ist, dass junge Männer sagen, sie hätten für die Taliban gewirkt, damit sie nicht abgeschoben werden können. Das ist eine Pervertierung unseres Systems, das Menschen schützen will: http://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-zu-afghanistan-wenn-taliban-in-deutschland-asyl-bekommen/19737208.html

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Kampf gegen Islamisten einmal anders. Jeder Versuch sollte begrüßt werden!:

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Eine christliche Miliz bewacht Grenze: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/05/29/christliche-miliz-bewacht-grenze-gegen-is/

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Seid gnädig miteinander

Seid gnädig miteinander.

Seid freundlich zueinander.

Vergebt einander.

 

Wir sind aufeinander angewiesen.

Keiner hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Wir bilden nur gemeinsam ein Ganzes.

 

Gemeinsam können wir nur bauen.

Gegeneinander zerreißen und zerstören wir alles.

Kitten ist eine schwere Kunst – seien wir Künstler.

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Hunger nach Kunst

Manchmal habe ich richtig Hunger nach Kunst:

ansprechende Gemälde

anregende Gedichte

eindringliche Musik

eindrückliche Skulpturen

Ballett, Schauspiel, Architektur…

Die künstlerische Fähigkeit des Menschen ist wundervoll.

Wie die Kreativität überhaupt.

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Käßmanns Bonmot – sinnfreies Geblubber

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt wie es ist.

Das politisiert ausgedrückt: Wenn einer nur deutsche Vorfahren hat – weht von dort der braune Wind (sieht man an der AfD) – oder eben auch nicht (sieht man an Käßmann).

Das heißt, es war – wenn ich das richtig interpretiere samt den nachfolgenden apologetischen Aussagen – es war sinnfreies Geblubber (wenn man von der Seite ausgeht, die diese Bibelarbeit veröffentlicht hat, s. unten).

Ist sinnfreies auch sinnloses Geblubber? Nein, denn die begeisterten Klatscher zeigen, dass auch sinnfreies Geblubber nicht sinnlos ist, sondern die Kraft hat, Menschen zu emotionalisieren. Die Folgen? Die Gleichgesinnten werden zusammengeschweißt – man fühlt sich auch durch sinnfreies Geblubber verstanden. Diejenigen, die nicht so denken, die werden ausgegrenzt und aus ihrer Sicht diffamiert, weil das ja kein Argument ist, sondern nur sinnfreies Reden.

Sinnfreies Geblubber kann also emotionalisieren – und das muss nicht ohne Folgen bleiben.

Weitere Folgen von sinnfreiem Geblubber: Gegner von Christen werfen Christen eben vor, sie würden sinnfrei blubbern. Als Theologe bzw. Theologin sollte man diesem Vorwurf nicht auch noch Nahrung geben.

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Und wenn man dann noch die türkische Familie dazu nimmt, die deutsch ist – denn ist es dazu auch noch unlogisch – wenn man sie aufgrund der Formulierungskünste in die Nähe der AfD rückt – es aber natürlich nicht so meint, sondern sagen wollte, dass es auch gute Deutsche gibt, eben solche mit ausländischen Wurzeln, denen nicht brauner Wind nachzusagen ist – ohne allerdings zu sagen, dass deutsche Eltern nur Braunwinder sind.

Käßmann verwies darauf, dass selbst sie als mehrfache Großmutter bereits türkischstämmige Mitschüler gehabt habe. Diese seien mittlerweile deutsche Eltern von deutschen Kindern.

Dabei kommen einem freilich sofort in den Sinn einmal der Artikel in spiegel-online über Zugereiste, die die AfD wählen und die türkischen Grauen Wölfe bzw. die ErdoganFans. Das ist alles kein deutscher brauner Wind – aber manche Winde haben viele Gemeinsamkeiten.

Sie kennt wohl diese türkische Familie, die Nachfahren derer, die mit ihr in der Schule gewesen sind, sehr genau – und zieht diese durch das sinnfreie Geblubber mit in die Öffentlichkeit – allerdings nicht negativ. Was für die Familie dennoch nicht so prickelnd sein dürfte, wenn es sie denn gibt und nicht rhetorisch herbeigezaubert wurde.

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Grundlage meiner Darlegung: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_26_2

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Kurz gesagt: Ich finde das alles äußerst spannend, wenn es auch für alle Beteiligten selbst äußerst anstrengend sein dürfte.

  • Spannend finde ich es, weil es dazu zwingt, über das nachzudenken, was man selbst sagt:
  • Ist das, was man sagt sinnfreies Geblubber?
  • Können andere den Eindruck haben, dass es ein solches ist?
  • Wie gehe ich verantwortlich mit Sprache um, um ein solches möglichst auszuschließen bzw. möglichst zu vermeiden, dass das, was ich sage, als sinnfreies Geblubber interpretiert werden kann?
  • Wo diffamiere ich politische Gegner durch Emotionalisierung?
  • Baue ich Brücken, statt Gruppen zu trennen, indem ich eine Gruppe gegen andere zusammenschweiße?
  • Das heißt nicht: kuschen. Das heißt: Kritik so gut es geht argumentativ, sachlich vorbringen.

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Diese Aussagen von Käßmann wurden im Rahmen einer Bibelauslegung gemacht. Thema:

Die evangelische Theologin nahm den Bibeltext aus dem Lukas-Evangelium über den Besuch der mit Jesus schwangeren Maria bei der mit Johannes dem Täufer schwangeren Elisabeth auch als Beleg für den Wandel der Rolle der Frau.

Daraus kann man schließen:

Wer in allem die AfD sieht, sogar in Bibeltexten, der muss auch wirklich Angst vor dieser kleinen Partei haben, weil er sie ganz groß macht. Und dass der Geist der AfD wichtiges Thema der Bibelauslegung war, wurde zumindest von dem, der diesen Käßmann-Beitrag ins Netz gesetzt hat, so empfunden. So heißt es gleich zu Beginn:

Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat in einer Bibelarbeit auf dem Kirchentag in Berlin die AfD angegriffen.

Da kann man als Seelsorger nur sagen: Leute, habt doch keine Angst vor der AfD! Angst ist ein schlechter Ratgeber, wie man sieht.

Man muss auch keine AfD in die Auslegung eines wunderbaren neutestamentlichen Textes einbringen. Leider wird in dem Beitrag nicht gesagt, was nun das wesentliche geistlich-spirituelle Ergebnis dieser Bibelarbeit war (Upps: Oder war das Dargelegte das spirituelle Ergebnis?). Dafür wird aber ein anderes Ergebnis mitgeteilt:

In nur einem einzigen biblischen Kapitel gibt es hier zwei Reden von Frauen! Das ist mehr, als mancher Theologenkongress heute zu bieten hat“, rief Käßmann aus. Marias Rede über den Sturz der Mächtigen und die Erhöhung der Niedrigen sei geradezu ein „Revolutionslied“. Sie halte Frauen allerdings nicht für die besseren Menschen, sagte Käßmann. Das machten die „Hetztiraden von Alice Weidel oder Marine le Pen“ deutlich. Sie rief Männer und Frauen gleichermaßen auf, „widerständig zu sein gegen Rassismus, Sexismus, Hetze gegenüber den Schwachen“.

Was kann man auch sagen?: Gott handelt wunderbar zu seiner Zeit – das bezeugt Lukas mit dem Text. Damit ist der spirituelle Reichtum nicht erfasst – aber den kann sich nun jeder und jede selbst erarbeiten: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas1

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Rassismusvorwurf

Rassismus ist schlimm. Schwer ist aber auch damit umzugehen, wenn ein Mensch meint, er sei aus rassistischen Gründen benachteiligt worden und entsprechend reagiert. Andere können der Meinung sein, dass der Rassismusvorwurf nur erhoben wird, um eigene Vorteile zu erlangen – aber das ist dann jedoch nur schwer nachzuweisen.

Aber das gibt es nicht nur mit Blick auf Rassismus: Frauen fühlen sich benachteiligt, weil sie Frauen sind und machen Männern/Frauen den Vorwurf, man hätte sie als Frau benachteiligt. Männer werfen Männern/Frauen vor, sie gegenüber Frauen benachteiligt zu haben. Usw. usw. usw.

Es ist schwer entsprechend zu argumentieren. Man benötigt von den einzelnen Personen ein Psychogramm – sowohl von denen, gegen die der Vorwurf erhoben wurde – aber auch von denen, die ihn erheben. Ob man freilich danach schlauer ist? Kommt auf den Beurteiler an – von dem ebenso ein Psychogramm vorliegen müsste.

Der Mensch ist ein sonderbares Wesen: Er kennt sich selbst nicht.

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Geiler Wahlkampf + Faktenfinder findet keine Fakten + Wahl-Kompetenzteam

So sieht er also aus, der geile Wahlkampf, den die SPD freudigst erwartet: https://www.vorwaerts.de/artikel/g7-gipfel-spd-wirft-merkel-feigheit-trump

(Ich beziehe mich mit dem Begriff „geil“ auf einen Beitrag aus Vorwärts: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/05/29/konservative-christen-und-rechtspopulisten-spds-geilster-wahlkampf-boernepreis-an-safranski/ )

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Vermutlich wird der Wahlkampf das Thema Trump haben – er bestimmt die Wahlkämpfer – so eine Macht hat er! Sie versuchen sich dann im TrumpBashing zu übertrumpfen. http://www.n-tv.de/politik/SPD-ruft-zum-Widerstand-gegen-Trump-auf-article19865414.html – Aber da sei merkel vor. Sie treibt Realpolitik. Und das ist gut: http://www.spiegel.de/politik/ausland/weisses-haus-donald-trump-und-angela-merkel-kommen-sehr-gut-miteinander-aus-a-1149990.html

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Der Faktenfinder von der Tagesschau findet keine Fakten – die den Vorwurf, Schulz sei sehr reich, unterstützen könnten: http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/schulz-multimillionaer-101.html

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Wenn Schwesig in die Landespolitik geht, Barley Familienministerin wird, dann kann das WahlkampfkompetenzTeam der SPD neu besetzt werden – ich vermute, so mancher ist nicht traurig darüber und hegt große Erwartungen mit dem Neuen – der einer der Alten ist: Hubertus Heil wird der Nachfolger von Barley.

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Ob sich Sozialarbeiter auch als solche sehen, deren Aufgabe es ist, Kriminalität zu bekämpfen?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kriminalitaet-spd-muss-thema-innere-sicherheit-besetzen-kolumne-fleischhauer-a-1149672.html

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Wie sonderbar der Vorwurf: Klöckner hat nämlich nicht über Sellering gesprochen, sondern über Barley – die hätte Schulz ja halten können – und Hubertus Heil als Familienminister einsetzen können. Das wäre zumindest mal ein Novum (nach den 50ern und 60ern). Immer diese Frauenrollen… – auch die SPD ist davor nicht gefeit http://www.focus.de/politik/videos/nach-wechsel-wegen-sellerings-krebserkrankung-shitstorm-fuer-julia-kloeckner-nach-taktlosem-tweet-zu-personal-rochade-bei-spd_id_7196388.html

Shitstorm sagt oft mehr über diejenigen aus, die sich da einreihen als über diejenigen, über die der Kübel ausgegossen wird. Und die Medien, die so etwas aufgreifen – über die sagt so etwas auch viel auf.

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Gabriel wird in die Türkei fahren. Ob die Erdogan-Regierung ihm ein Wahlgeschenk machen wird?

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Missbrauchte Leitkultur + Russlandpolitik

Bassam Tibi zur Leitkultur-Diskussion: http://bazonline.ch/ausland/europa/die-missbrauchte-leitkultur-eine-beschwerde/story/14576141

Interessant fand ich neben vielen anderen Aspekten, dass die Linke die Migranten benötigt, weil sie im Land nicht mehr genug Proletarier findet – darum muss sie eben Migranten als Proletarier ansehen um sie entsprechend zu bemuttern.

Ebenso fand ich auch die Kritik an de Maiziere und an Habermas interessant. (Zu letzterem: Ich hatte sie noch freundlich verpackt: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/05/05/leitkultur-und-habermas/ )

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Gut, dass sich Frank Elbe zu Wort meldet. Es geht um die Russlandpolitik. Es gibt doch noch Menschen, die Mut haben, gegen den medialen und politischen Mainstream zu schwimmen. Aber den US-Demokraten und den ihnen gleichgesinnten Medien geht es ja darum, koste es, was es wolle, Trump und co. aus dem Amt zu jagen – und da kommt ihnen die Antirussland-Strömung – die sie selbst mit anfachen – ja nur gelegen: http://cicero.de/weltbuehne/russlandaffaere-der-heraufbeschworene-skandal

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