Aufstehen gegen Rassismus +Kultursensible Toiletten

Kissler kontert http://cicero.de/innenpolitik/aufstehen-gegen-rechts-trillerpfeifen-sind-kein-argument:

Letztlich werden unter dem verführerischen Titel „Aufstehen gegen Rassismus“ undemokratische Umtriebe propagiert. Ist diese Unwucht allen prominenten Unterstützern klar? Ahnen sie, dass sie am republikanischen Ast sägen, auf dem sie sitzen, wenn Einschüchterung und Radau zum legitimen Mittel politischer Auseinandersetzung werden?

Manche sind einfach zu naiv. Sie denken sich wahrscheinlich so: Oh klasse, da will einer, was ich will – aber sie bemerken überhaupt nicht, dass sie sich vor einen Karren spannen lassen, vor dem sie sich bei klarem Denken nie spannen lassen würden.

Oder doch? Dann sieht es für unsere Demokratie wirklich düster aus. Denn dann haben manche nicht begriffen, dass man sich in einer Demokratie nach anderen Werten richtet als danach, Meinungsfreiheit von Gegnern einzuschränken. Diese Versuche, Meinungsfreiheit zu einzuschränken, sie gar zu verhindern – auch mit Mitteln, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben -, bestimmen immer mehr Menschen, von denen man Sachlichkeit und Eintreten für Recht erhofft. Statt dessen finden wir emotionalisierte Gleichgesinnte, die sich darin zu übertrumpfen suchen, Sachlichkeit und langsam aber sicher Recht beiseite zu schieben.

Und es wird immer deutlicher: In unserem Land findet eine solche Einstellung wohl kaum eine Mehrheit. Und das gibt Hoffnung: http://www.focus.de/politik/videos/yougov-umfrage-gruene-stuerzen-weiter-ab-ist-der-einzug-in-den-bundestag-gefaehrdet_id_7454817.html

Allerdings besteht zu befürchten: Je mehr die Bevölkerung da nicht mitzieht, desto härter werden die Emotionalisierungen.

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Kultursensible Toiletten in Köln! Warum? Damit sich die Besucher wie zu Hause fühlen: https://www.derwesten.de/panorama/koeln-plant-offenbar-kultursensible-toilette-fuer-muslime-id211526007.html

Hoffentlich nicht der einzige Ort im Land, an dem sie sich wie zu Hause fühlen.

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Schlepperunwesen

Diesem kriminellen Schlepperunwesen muss die UN Paroli bieten. Schlepper sind eine riesige Gefahr – nicht allein für die einzelnen Menschen – aber für die vor allem. Manche, die es geschafft haben, loben freilich diese Kriminellen – aber man darf ihnen keinen Raum bieten. Was hier sichtbar geworden ist – das ist ja nur die Spitze eines Eisbergs, von dem wir zufällig etwas mitbekommen haben. http://www.tagesschau.de/ausland/iom-schlepper-101.html

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EKD fördert Migrantenrettung + Abschiebungen nach Afghanistan + Unrechts-Abschiebungen + Keine Fragen zu Flüchtlingen + Wahlen in Seniorenheimen – geheim und frei?

Vermutlich bekommen helfende Organisationen in unserem Land viel Geld dafür, dass sie sich um Flüchtlinge und Migranten kümmern. Auch die EKD – und sie gibt Geld aus, um helfen zu können. Ich vermute allerdings, dass es den Beteiligten nicht darum Geld geht, Geld zu scheffeln, sondern sie haben diese Gesinnung: Sie meinen, damit wirklich Gutes zu tun. Und sie tun es auch, so lange die Staaten nicht zu einer Lösung gelangen, die menschenrechtskonform ist.

Das ist ja das Schlimme, dass die Regierungen nicht in der Lage sind, schneller zu agieren. Kirchen wie andere müssen in diese Grauzone um der leidenden Menschen Willen einspringen. Aber es wird vermutlich (wenn es nicht nur Wahltaktik ist) hoffentlich bald geändert werden. Die Regierung signalisiert es vorsichtig, Macron tut es, Italien forciert es, die östlichen EU-Staaten tun es ebenso. Und dann, wenn eine menschenrechtskonforme Lösung gefunden wurde,  können auch solche Einspring-Hilfen wieder eingestellt werden. Es wäre gut, wenn die Helfer die Staaten darin unterstützen würden, realistische Lösungen zu finden und sie nicht torpedieren, weil sie Vorstellungen haben, die unrealistisch sind. Ob die EKD-Verantwortlichen das machen, das kann ich nicht sagen. http://www.achgut.com/artikel/ekd_foerdert_das_rettungsunwesen_auf_dem_mittelmeer

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Der Beitrag über die Abschiebungen nach Afghanistan in der Tagesschau am 10.8. war wieder besonders klasse, weil man daran die Manipulierung der Zuschauer sehen konnte. Immer dann, wenn der Sprecher begann, neutralere Sichtweisen darzustellen, wurden Bilder gezeigt, die den Terror zeigen. Dieser Beitrag ist ein Musterbeispiel für versuchte Manipulation, sollte also auch in der Journalistenausbildung gezeigt werden. Hier der Artikel, aber es ging um den Fernseh-Beitrag: http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-lagebericht-101.html

Interessant fand ich wieder, dass das Wort Zynismus oder zynisch in solchen Kommentaren immer wieder eine Rolle spielt. Jemanden in ein unsicheres Gebiet abzuschieben, sei zynisch…

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Ich bin für Abschiebungen. ich habe das schon häufig geschrieben. Ich bin – und das habe ich auch schon häufig geschrieben – gegen Abschiebungen von Menschen, die integriert sind, die großen Eifer zeigen, sich integrieren zu wollen. Diese Menschen abzuschieben ist himmelschreiendes Unrecht und in dieser Hinsicht wäre ich auch für massive Einmischung der Kirchen mit Blick auf Kirchenasyl. Nur um die Statistik zu verschönern sollte man gerade diese, die harmlos sind, die auch eben immer greifbar sind, weil sie geregelter Arbeit oder Ausbildung nachgehen, in Ruhe lassen. Und solche Filme wie der der Tagesschau, die jegliche Abschiebungen madig machen, verhindern den gerechten Protest gegen ungerechtfertigte Abschiebungen. Menschen, die kriminell geworden sind, die als Gefährder eingestuft werden, die überhaupt keine Absicht haben, sich zu integrieren und Menschen unseres Landes schaden, denen sollte man die Tür weisen, denn sie wollen eigentlich nicht in unser Land. Ohne wenn und Aber. Ich kenne das Pro und Contra, die Frage, wie soll man Integrationswillige von denen unterscheiden, die es nicht sind – ich habe es ja auch schon häufig dargestellt – aber es ist notwendig, dass wir an dieser Stelle den Mund aufmachen und diese ungerechtfertigten Abschiebungen gesellschaftspolitisch diskutieren. Man darf Unrecht nicht einfach zusehen.

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Man darf Schulz alles fragen – nur nichts zum Thema Flüchtlinge. Diese Aussage erbost Schulz, aber dass die AWO – oder ein Mitarbeiter der AWO – dieses Motto ausgab, verwundert nicht. Man darf nun vermuten, warum: Vielleicht hätte Schulz von manchen Alten etwas zu hören bekommen, wofür man sich dann bei der AWO geschämt hätte? Also: Lieber Deckel auf den Topf.

Dürfen die Alten in Seniorenheimen eigentlich frei wählen? Denn mancher Deckel sollte nicht auf den Topf gepresst werden, damit er nicht explodiert. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/martin-schulz-jena-lobeda-mehrgenerationenhaus-fluechtlinge

Da stellt sich mir grundsätzlich die Frage: Wie wählen eigentlich Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen? Geheim und frei?

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Kenia, Südsudan, Türkei, Palästina + Meinungsfreiheit für Flüchtlinge in unserem Land

Hoffentlich bleibt es in Kenia bei diesen Zwischenfällen und weiten sich nicht aus. Zumindest hört man im Augenblick nichts darüber: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kenia-beobachter-sehen-keine-wahl-manipulation-15145373.html

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Gabriel ist im Südsudan gewesen. Und wie man in der Tagesschau vom 10.8. erfahren konnte, hat die UN sich noch nicht über ein Waffenembargo gegen die südsudanesischen Menschenverächter einigen können. Leider wurde nicht gesagt, wer was warum verhindert.

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In der Türkei wurden wieder zahlreiche Journalisten verhaftet. In diesem Zusammenhang möchte ich hinweisen auf: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/

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Es mag für viele in unserem schönen und sicheren Mitteleuropa unverständlich sein, dass Menschen, die den Gewalttaten in anderen Ländern, den Unfreiheiten anderer Religionen entflohen sind, sich nicht freundlich gegenüber diesen Ländern und Religionen äußern. Ein Beispiel ist die Palästinenserin, die Christin geworden ist: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5001245,00.html

Auch in unserem Land gibt es Menschen, die wirklich bei uns Zuflucht gefunden haben, die nicht besonders gut auf die Religion zu sprechen sind, der sie entflohen. Und hier wird ihnen dann zumindest durch manche Medien und politischen Aktivisten der Prozess gemacht, weil sie sich ungebührlich gegenüber dieser Religion geäußert haben? Sie lassen sich nicht den Mund verbieten, weil sie eben schlimme Erfahrungen gemacht haben und aufgrund dieser hellsichtig geworden sind. Dazu gehören neben vielen Unbekannten Bassam Tibi und Sabatina. Müssen wir in einem Land, in dem man angeblich seine Meinung sagen darf – und ich möchte es glauben, dass man es noch darf – wirklich darüber diskutieren, ob diese Menschen, die solchen gewalttätigen Strukturen entflohen sind, ihre Meinung sagen dürfen? Auch dann, wenn ihre Worte härter ausfallen als es unsere zartbesaiteten mitteleuropäischen Trommelfellen lieb ist, kann man sie nicht verstehen?

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Das Gute sehen

Das Gute sehen lernen, zwischen den Menschen.

Das Lachen, die Freude, die Gemeinschaft, das Singen.

Menschen reichen einander die Hand, gehen miteinander schwere Wege,
sie tragen einander die Last, sorgen sich um andere und kümmern sich. Menschen schließen Frieden, versuchen es miteinander neu, vergeben. Menschen sprechen einander gute Worte zu, streicheln Trost, nehmen in den Arm.

Sie setzen sich ein für die Gesellschaft, für ihr gutes Fortbestehen,
für Demokratie, Meinungsfreiheit, für Menschenwürde, Recht, Gerechtigkeit und Liebe, sie opfern Zeit, Geld, Kraft, Gedanken und Gesundheit –
und backen anderen Kuchen.

Das Gute sehen lernen – seht es, Freunde, das Herz entkrampft sich, das Hirn wird freier, die Seele leicht.

Das Gute sehen – ohne das Böse aus den Augen zu lassen – damit man weiß:
Wofür man kämpft.

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Bienensterben + Ehrliche Naturschützer

Es mögen Gifte mit dazu beitragen, dass Bienen sterben. Aber man muss doch immer ein ganzes Paket an Möglichkeiten mit einbeziehen: Milben, schlechte Wetterbedingungen, Hunger im Sommer, weil zu wenigen wilden Blühpflanzen Raum gegeben wird, und wohl auch bestimmte Pflanzenzüchtungen, die Nahrung vorgaukeln, aber nichts bieten. Zudem: Welchen Stressen sind die Bienen ausgesetzt – auch dadurch, dass man sie ständig zählt, um ihrem Stock herumschlawänzelt? (Sorry, der kleine Seitenhieb musste sein.) Aber: Man stresst sie auch, indem man sie mit Wespen verwechselt jagt und tötet.

Die Konzentration auf eines dieser Dinge finde ich irreführend. Sie mag Menschen hysterisieren und manipulieren – aber ich finde, das steht wohlmeinenden Naturschützern nicht gut zu Gesicht. Natürlich kann man nichts gegen schlechtes Wetter machen – aber man kann Menschen emotionalisieren, um gegen irgendwelche Gifte zu unterschreiben, die Politiker und Firmen unter Druck setzen sollen. Das sind profane üble Machtspielchen. Man gibt den Menschen zwar das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben: Welt gerettet. Aber das ist sektiererisch.

Auch die irreführenden Aussagen, die Menschen ängstigen, dass ohne Bienen die Blumen und Bäume nicht mehr befruchtet werden würden und es bald keine Äpfel mehr gäbe – das sollte man unterlassen, weil das einfach nicht stimmt. Es gibt so viele Insekten, die bestäuben, Tag und Nacht, Bienen tragen nur einen Bruchteil dazu bei. Was allerdings stimmt: Wir hätten keinen Honig mehr. Das mit der Befruchtung der Blüten stimmt vielleicht für die großen Plantagen, die man mit gezielt hingestellten Bienenstöcken befruchten lässt. Aber auch dann wäre es nicht verallgemeinerbar., weil man andere Tiere wohl vorher mit Giften vertrieben hat.

Und nun kommt man auf die Idee, vom Insektensterben zu sprechen. Ich kann das nicht beobachten. Es gibt mal Jahre, da gibt es weniger, mal Jahre, da gibt es mehr. Es gibt Jahre, da gibt es eine Spezies weniger – und andere, da gibt es wieder mehr. Und es ist auch lokal unterschiedlich. Das muss man in der Berichterstattung berücksichtigen, um keine Panik anzufachen. Genauso mit den Vögeln. Diese Rhythmen kennt man in der Wissenschaft – und sollte sie auch nicht dem Otto Normalverbraucher vorenthalten. Viele kennen die Natur ja nur noch aus der Konserve oder vom kleinen Sonntagsspaziergang. Von daher sind die Menschen angewiesen auf ehrliche Berichterstattung.

Diese Apokalyptisierung durch Menschen, die es gut meinen, sind insgesamt übel. Sie heizen die Menschen auf – und das ohne Grund – eben, weil es Fake News sind.

Was es nach meinen Beobachtungen in unserem Raum, seit Jahren weniger gibt, sind wirklich: Rebhühner. Alle anderen Vögel hatten 2017 bislang ein gutes Jahr – ich sehe so viele, wie schon lange nicht mehr. Ich vermute auch, dass es zumindest in diesem Jahr weniger Schmetterlinge (außer Kohlweißlinge) gibt – dafür beobachte ich mehr Fliegen: Schmeißfliegen und die großen schwarzen Brummer, deren Name mir nicht geläufig ist. Wespen dürfte es in diesem Jahr wohl weniger geben – weil es in unserem Bereich zu heiß und trocken war – aber vielleicht haben sie ja noch nachgeholt. Sie haben fleißigst Wasser gesammelt – aber ob das geholfen hat?

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Elektro-Autos von der Post

Da kann man natürlich nichts gegen sagen: Die Post hat ein eigenes Elektro-Auto entwickelt. Tagsüber fahren sie herum und nachts werden sie angestöpselt. Das ist ideal. Wenn denn, wenn denn die Ökobilanz von Elektroautos gut ist – aber zumindest befreien sie die Städte von Schadstoffen und man den Eindruck hat, sie seien besser: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/post-street-scooter-diesel-skandal-heizt-interesse-an-elektro-transporter-an-a-1161865.html

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