katholisch-evangelisch + Ökumene-Modelle

Das ist gut, dass sich auch solche Stimmen melden, die die Differenz zwischen Katholiken und Protestanten wahrnehmen: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/09/25/ethische-grunddifferenz-zwischen-beiden-konfessionen/

Nur dann, wenn wir ehrlich miteinander umgehen und Unterschiede nicht übertünchen, kann wirklich Gemeinsamkeit entstehen. Christen haben doch keine Eile! Eile haben nur Ideologen, die meinen, es müsse alles möglichst schnell so umgesetzt werden, was sie sich denken, ihr Weltbild, ihr Kirchenbild. Warum eigentlich? Einander nicht bekämpfen – wäre zu wenig, aber wir arbeiten ja schon viel miteinander. Und das ist auch gut so.

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Bislang gibt es folgende Modelle, um die Einheit in den Blick zu bekommen – die ich wahrgenommen habe:

  • Jede der Kirchen sagt: Ihr müsst so werden wie wir. Orthodoxe wollen, dass die anderen Kirchen orthodox werden, die Katholiken wollen, dass sich alle dem Papst unterstellen und die Protestanten rufen: Kommt zu uns, wir haben die beste Kirche. Das Modell der Rückkehr zur wahren Kirche.
  • Alle Kirchen erkennen, dass sie selbst etwas falsch machen, sie suchen den Fehler nicht bei den anderen, sie suchen ihn bei sich selbst. Und wenn jeder – am Maßstab des Neuen Testaments gemessen – die Fehler abbaut, muss man ja zur Einheit zurückkehren. Das Modell der Umkehr.
  • Alle Kirchen sind schon in ihrer Verschiedenheit eine Einheit. Wie ein Kirchengebäude aus Steinen, aus Holz, aus Glas, aus Beton usw. besteht – und dennoch eine Einheit bildet, so bilden die Kirchen schon längst eine Einheit. Das Modell der Einheit als Vielfalt.
  • Die Einheit der Kirchen muss Gott selber herstellen. Was wir dazu tun können, ist: Gemeinsam um die Einheit zu beten. Modell der Einheit durch Gott.
  • Es gibt die sichtbare und die unsichtbare Kirche. Die sichtbare Kirche lebt in Uneinheit. Die unsichtbare Kirche besteht aus Menschen, die über alle Konfessionsgrenzen hinweg Jesus Christus nachfolgen, mit ihm in Beziehung stehen. Diese Christen leben im Grunde schon die Einheit. Modell der aus Glauben gelebten Einheit.

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Satanismus

Satanismus ist ja nicht nur Gewalt. Satanismus ist Gewalt gegen das Schöne, Reine, Helle, gegen Klarheit, Menschlichkeit, schändet Tiere, Menschen und christliche Lebenssymbole.

Wie verfinstert müssen Menschen sein, die sich auf so etwas einlassen, sich davon hinabziehen lassen, wie kaputt solche Seelen, die süchtig danach sind, Gutes zu zerstören, den Tod, Zerstörung, herbeigeführte Hässlichkeit zu feiern.

Das charakterisiert den Satanismus, wenn er geballt als Ersatzreligion auftritt,  wie die Internetseite, die ich gesehen habe. Aber seine grausamen Krakenarme streckt er aus auch dann, wenn er nicht als Weltanschauung wahrgenommen wird, wenn Gewalt ausgeübt wird gegen das Schöne, Reine, Helle, gegen Klarheit, Menschlichkeit.

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AfD und Petry + BosbachKritik an CDU + Kritik an Schulz und SPD + Grüne

Wird Petry in die CDU eintreten, wie ich es mir vor ein paar Monaten ausgedacht und im Blog geschrieben habe? Vorausgesetzt, sie bleibt mit ihrem Schritt allein und andere AfDler folgen ihr nicht.

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Was ich seltsam fand war, dass Meuthen in der Elefantenrunde nicht angemessen auf den Aspekt eingegangen ist, dass in der AfD wirklich Extreme ihre politische Heimat gefunden haben. Weidel hatte zumindest in einer anderen Sendung noch gesagt, dass es sich um Einzelpersonen handeln würde. Wie wird die AfD mit ihnen umgehen? Aber im Kontext von Petrys Abgang spricht er von „Fundis“: Wir sind nicht die Fundis. Das heißt, es gibt sie in der AfD. https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/afd-chefin-petry-bricht-mit-neuer-fraktion/

Die Worte Gaulands, dass die AfD Merkel jagen würde, sind vielleicht noch zu verstehen im Sinne von: vor sich hertreiben (vgl. im Beitrag oben: Scharping-Vokabular). Aber die Aussage, die AfD wolle sich unser Land und unser Volk zurückholen, ist massiv zu hinterfragen: Wohin zurückholen? Was ist mit denen, die sich von der AfD nicht „zurückholen“ lassen wollen? Diese Worte hätte ich gerne erklärt. Ich halte sie nämlich für sehr extrem und inakzeptabel für eine demokratische Partei. Es geht ja nicht, wie bei der SPD und der CDU darum, Wähler zurückholen zu wollen. Das ist etwas ganz anderes. Zusammen mit dem „jagen“ bekommt es dann noch einmal mehr Brisanz.

In diesem Zusammenhang ist auch zu fragen, was bedeutet es, wenn Höcke von der AfD als letzte evolutionäre Chance bezeichnet? Wer treibt die Evolution? Ein sonderbarer politischer Ansatz – allerdings nicht neu – und wohin soll die Evolution getrieben werden?

Es wird immer wieder gesagt, dass nicht alle AfD-Wähler wirklich AfDler seien. Das sehe ich nicht erst seit Sonntag so. Eine Frage hätte ich aber an die AfD Wähler: Haben sie diese gewählt, weil sie die extreme Seite ausgeblendet haben? Weil sie hoffen, dass die AfD diese extreme Seite abstoßen – und nicht die Extreme siegen würde? Oder einfach nur als Denkzettel gegen die CDU?

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Bosbach kritisiert die CDU-Führung: http://www.focus.de/politik/videos/nach-cdu-wahlschlappe-cdu-politiker-wolfgang-bosbach-kritisiert-seine-partei-scharf_id_7632701.html

Mal sehen, ob sie jetzt auf Laschets Richtung eingeht – passt besser zu den Grünen – und wird dann auch der AfD gefallen, weil sie dann weitere Fans von der CDU bekommen wird. Am Wahlabend und im Brennpunkt am Tag nach der Wahl war Laschet die Ahnungslosigkeit in Person. Oder war sie nur gespielt? Wenn sie gespielt war, dann heißt das: Er vermeidet eine klare Analyse bzw. er hat keine Antwort auf die drängenden Fragen unseres Landes. Die nächste Wahl ist ja erst in vier Jahren… mag man in manchen CDU-Kreisen denken, und bis dahin ist viel passiert mit der AfD. Aber das ist leichtsinnig, weil immer noch Extreme siegen können. Vorausgesetzt, was die AfD betrifft, sie hält irgendwie durch. Die CDU-Führung hat es gespürt, dass ihnen die Leute weglaufen könnten. Aber sie hat wohl gedacht: die Konservativen sind so konservativ, dass sie allein schon aus diesem Grund bei der CDU bleiben, auch wenn sie links abdriftet. Nun denn – nun merken wohl manche in der CDU, dass dem nicht so ist. Dank der AfD-Wähler.

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Thema SPD: Glaubt sie wirklich, dass Schulz einen Neuanfang herbeiführen kann? Dass Schulz im Wahlkampf viel gerackert und geschuftet hat – dem kann wohl kaum einer widersprechen. Aber das heißt doch noch lange nicht, dass er der richtige Mann an der Spitze der SPD ist. Vor allem: Er trifft Schnellentscheidungen, die dann abgesegnet werden müssen. Vor der Wahl sollten die Mitglieder abstimmen, ob große Koalition oder nicht. Sekunden nach der Wahl: Keine Abstimmung – sie gibt es nicht. Dann sofort: Nahles ins Amt! Das ist doch kein Stil einer demokratischen Partei. Vor allem soll das Tatkraft symbolisieren. Aber blinder Aktionismus ist kein gutes Zeichen. Die erste Riege der Partei wird zu einer Abnickerriege?

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Dass (nicht nur) junge Grüne keine Lust auf eine Koalition haben, kann ich mir gut vorstellen. Manche abstrusen Vorschläge kommen von ihnen. Aber: Die Koalition birgt für Grüne auch Gefahren. Mehr Gefahren als Chancen? http://www.bento.de/politik/jamaika-koalition-junge-gruenen-haben-keine-lust-auf-schwarz-gelb-gruen-1719474/

Interessant ist: es kommen nur Gegner zu Wort. Gibt es keine jungen Grünen, die das auch befürworten?

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Hysterisches Gedöns um FakeNews und Russland

Die Frage stellt sich: Wurde das Gedöns um FakeNews und Russischen Eingriff in den Wahlkampf nur gestartet, um die Maas-Vorhaben durchzusetzen? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bundestagswahl-und-manipulationen-der-erste-wahlkampf-einer-neuen-zeit-a-1169751.html

Dass es Gedöns war, angesteckt von Hysterikern der USA, das war damals schon vermutet worden – man kann es in meinem Blog nachlesen. Und die Medien? Sie gedönsten eifrigst mit. FakeNews Produzenten – allerdings: Man vermutet und vermutet und putscht sich dann gegenseitig auf. Und dann gibt es auf einmal irgend ein Gesetz als Folge des Gedöns, weil die Politik nicht sachlich geblieben ist, sich anstecken ließ.

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IS-Kämpfer + Venezuela + Jemen + Südsudan + Myanmar + ZAR

Wenn ein Land mit sich selbst beschäftigt ist – mit Wahlen usw. – dann spielt alles andere kaum noch eine Rolle?

In Libyen wurden IS-Kämpfer durch einen militärischen Einsatz der US Luftwaffe getötet: http://www.deutschlandfunk.de/libyen-us-luftwaffe-toetet-nach-eigenen-angaben-17-is.1939.de.html?drn:news_id=795977

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Man hört im Augenblick nichts mehr von den Auseinandersetzungen in Venezuela.

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Die Ukraine, die zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt zählt, liefert Waffen in eine der schlimmsten Konfliktregionen, in den Südsudan: http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5291959/Amnesty-wirft-Ukraine-fragwuerdige-Waffenexporte-in-den-Suedsudan-vor

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Man hört nichts mehr über den Jemen – die Cholera, die Bombardierungen – vorbei?

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Man hört kaum noch etwas über Myanmar: http://www.deutschlandfunk.de/myanmar-armee-berichtet-ueber-massengrab.1939.de.html?drn:news_id=796132

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Man hört nichts mehr über die Zentralafrikanische Republik.

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Parteien – Nach der Wahl + Selbstgerecht Beschuldigung anderer

Nun dürfen wir Bürger gespannt sein:

a) wie gehen die Parteien miteinander um? Nach dem Motto: Letztlich doch ungeliebte Neuwahlen herbeiführen oder: Alle Demokraten müssen miteinander koalieren können?

b) wie gehen die Parteien mit ihren eigenen Parteigenossen um? Gibt es ein Hauen und Stechen zwischen den Flügeln vor allem bei der CDU, der SPD – aber auch der AfD? Allein die Lindner Partei wird´s zufrieden sein. Die Grünen können auch zufrieden sein – aber es ist denkbar, dass der linke Flügel versucht möglichst viele seiner Vorstellungen in den Koalitionsverhandlungen durchzudrücken.

c) Gespannt bin ich vor allem darauf: Wird die Vernunft siegen, um für unser Land ein gutes Ergebnis zu bekommen? Das bleibt als Bürger sehr zu fordern. Und ich sehe bei allen, die an der Spitze der relevanten Parteien stehen, den Wunsch dazu. Und ich vertraue ihnen, dass sie es ehrlich meinen und gemeinsam Wege suchen.

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Die CDU wird hoffentlich nicht wieder nach links abdriften. Wenn sie zu sehr auf die Grünen in einer Koalition eingehen sollte, wird das ihr Ende nach den kommenden vier Jahren – und das wird das Wachsen der AfD zur Folge haben. Aber das hängt auch davon ab, wie sich die AfD selbst positionieren wird, angesichts der extremen Flügel. Wird sie sich spalten? Übrigens ist Laschet wieder einer, der die eigentlichen Gründe für den Verlust der CDU wegredet – und das lässt wieder Übles für die CDU erwarten. Die AfDler kanns gefallen. Andere CDUler/CSUler sind klarsichtiger.

Meine 27%, die ich für die SPD erhofft hatte, die erreicht sie dann etwa zusammen mit den Linken. Ob das gut ist? Was ärgerlich ist: Die Schulz-SPD-hat wieder einmal ganz schnell aus Emotionen heraus eine Entscheidung getroffen, nicht mehr zu koalieren. Das ist das, was die SPD in den letzten Monaten wirklich schlecht gemacht hat: Beleidigt oder was auch immer aus der Emotion heraus entscheiden, statt sachlich. (Hinterher kann man dann alles irgendwie begründen: Als Oppositionspartei größer sein als die AfD, .sich mit den Linken zusammentun, um den Rechten ein Gegengewicht zu bieten…) Von daher kann man nur froh sein – unser Land benötigt keine emotionale Regierung. Schulz sieht bei der Elefantenrunde die Schuld bei anderen – was er wohl einen Tag danach über sein ganzes Reden gegen Merkel und Lindner denken wird? Das war vielfach kurios – Schulz pur? Man hätte einen anderen nehmen sollen. Wäre besser für die SPD gewesen.

Während Kretschmann im ZDF sagte, dass man gegen die AfD im Bundestag sachlich und beharrlich umgehen muss, tun AntiAfDler auf der Straße wieder genau das nicht: Sie unterstützen die AfD. Manche kapieren immer noch nicht, dass der Umgang mit der AfD ein anderer sein muss als Diffamierung und Gewalt. Lindner meinte in der Elefantenrunde, dass man nicht auf jede Provokation der AfD eingehen solle. Damit hat er Recht – das ist das Thema der Medien: Jeden Mist auszubreiten und dadurch die AfD ständig als Thema virulent lassen. Jedes verrückte Zitat eines Hinterwäldler AfDlers an die große Glocke hängen. (Wie sie es auch mit Trump macht: Jeder Mist muss irgendwie breitgetreten werden – und sei es die Schuhwahl seiner Frau.) In dieser Hinsicht hat Herrmann Recht: Die AfD ist nicht das Hauptthema unseres Landes – wie Kipping sagte: Das soziale Problem ist das Hauptthema. Manche AntiAfDler verstehen das nicht – und fördern die AfD und fühlen sich Wohl dabei.

Das Wahlergebnis kam nicht überraschend, wenn auch (zum Teil) überraschend mit Blick auf die vorangegangenen Umfragen. Wer meinen Blog verfolgte konnte eben das auch an dem Abend hören: Man müsse gute Politik machen, man müsse Vertrauen zurückgewinnen… Witzig fand ich – obgleich das vielleicht auch andere gesagt haben -: Meine Aussage, Merkel sei Themen-Staubsauger, kam als (sinngemaß) „irgendjemand sagte Merkel ist Ideen-Staubsauger“ in Schulz´s Mund vor. Für die SPD hoffe ich, dass sie für Schulz eine ehrenwerte Aufgabe finden – aber nicht so sehr an der Spitze. Das hoffte ich allerdings schon, bevor sie Schulz zum Kanzlerkandidaten machten. Mir tut es Leid für Gabriel. Ich denke, er war dabei, sich als Außenminister gut einzuarbeiten. Nahles würde ich auch gerne beibehalten.

Merkel und ihre Regierung waren in den letzten Monaten auf dem richtigen Weg – was die Flüchtlingspolitik betraf. Das Problem wird gewesen sein: Man vertraut ihr nicht, dass sie nach der Wahl diesen Weg weiter verfolgt. Sonst könnte ich mir den Umschwung eines Teils der Bevölkerung nicht vorstellen. Aber das werden die Wahlanalysen zeigen. Von daher: Sie muss einiges tun, um Vertrauen zurückzugewinnen. Ob das mit den grünen gelingen wird?

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Schon wieder auf Spiegel-online eine selbstgerechte Kritik an anderen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/afd-im-bundestag-wie-der-rechtsruck-herbei-geredet-wurde-a-1169404.html

Spiegel-online hat nichts dazu beigetragen? Oder stapeln sie so tief: Spiegel-online – wer liest das schon – konnte also keine entsprechende Wirkung haben? KikifaxNachrichten auf Spiegel-online wie: AfDPolitikerin tritt Polizisten gegen den Knöchel – das sind solche Nachrichten, die der AfD Stimmen bringen. Nicht, weil ein Angriff auf Polizisten stattgefunden haben könnte, sondern weil solche infantilen Nachrichten davor abhalten sollen, die AfD zu wählen.

Wenn Medien sich nicht ändern werden, dann kann ich mir vorstellen, was für blödsinnige Schlagzeilen in Zukunft die Runde machen werden: AfDler fand seinen Bundestagsstuhl nicht, AfDler versuchte mit einem leeren Kugelschreiber zu schreiben, AfDler schaute in die Luft… Man kann nur hoffen, dass sie jetzt diesen Mist lassen und sich vernünftig auseinandersetzen. Nicht diffamierend, nicht unterstellend, sondern klar, deutlich, sachlich.

Dass Merkel mit ihrer neuen Regierung wirklich gute Politik machen wird und die falsche Politik korrigieren wird, bleibt sehr zu hoffen, die Einsicht ist da – was aber leider angesichts mancher Grünen (FDP weiß ich nicht) nicht zu erwarten ist.

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Kirchen Mitschuld am Antisemitismus

Kirchen sollen mit daran Schuld sein, dass es immer noch Antisemitismus gebe. http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/schuster-gibt-kirchen-mitschuld-fur-antisemitismus

Ich vermute einmal, da überschätzt einer die Macht der Kirchen. Dass Kirchen in der Tradition sehr große Schuld auf sich geladen haben, das stimmt. Darum haben wir ja den christlich-jüdischen Dialog, um all das aufzuarbeiten, um die Grundlagen des Antijudaismus (!)  in den Kirchen zu erkennen und dagegen anzugehen.

Kann man den Kirchen nach 1945 immer noch den Vorwurf machen, sie täten nicht genug gegen den Antisemitismus in den eigenen Reihen und der Gesellschaft? Ich kann an dieser Stelle bei allem Versuch, selbstkritisch zu sein, nichts erkennen. Ich kenne natürlich nicht jeden Pfarrer oder jede Pfarrerin – aber ich denke, dass in der Ausbildung, dass von Seiten der Veröffentlichungen und der Kirchenleitungen die Sensibilität für das Thema sehr groß ist. Ebenso dürfte, was den Religionsunterricht betrifft – denn hier kommt man ja noch an verhältnismäßig viele Menschen – der Antisemitismus nicht gefördert werden. Im Gegenteil. Vielleicht tut man als Christen noch nicht genug – aber was? Man darf auch nicht übertreiben, weil sonst manche allein aus Trotz und Dummheit dann antisemitisch werden könnten. Es tut mir Leid – aber so was gibt es auch.

Und was den Umgang mit dem Islam betrifft und seine antijüdischen Seiten – an dieser Stelle muss sich der Zentralrat der Juden selbst die Frage stellen, ob er in der Vergangenheit angemessen reagiert hat.

Das Beispiel, das Schuster für christlich-religiösen Antisemitismus bringt, kannte ich selbst noch nicht. Ist es sinnvoll, solche Beispiele unter die Menschen zu bringen?

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Vergewaltigung verschwiegen? + Steuerverschwendung für Gender

Wurde von Behörden eine (?) Vergewaltigung verschwiegen? https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/niedersachsens-behoerden-sollen-vergewaltigung-verheimlicht-haben/

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Und wieder werden Steuergelder für ein ideologisches Projekt herausgeworfen, statt angesichts klammer Kassen in Berlin, die Gelder sinnvoll auszugeben: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/berlin-hat-offenbar-keinerlei-bildungsprobleme/

(Eintreten für Frauenrechte hat nichts mit Gender zu tun! Ich erwähne das, weil manche noch nicht wissen, was Gender wirklich ist und es mit Feminismus verwechseln.)

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