1400 Kinder und Jugendliche missbraucht

Diese Information kann man nur mit Fassungslosigkeit lesen. In Rotherham scheint eine überwiegend pakistanische Jugendbande geschaltet und gewaltet zu haben wie es ihr beliebt – keiner ist eingeschritten. Wie verwahrlost und kaputt ist denn diese Stadt? Das lässt auf Zustände schließen, die eine äußerst kaputte Stadtgemeinschaft  erkennen lassen – zumindest in manchen Stadtteilen (117.000 Einwohner). http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rotherham-1400-kinder-in-englischer-stadt-sexuell-missbraucht-a-988211.html

Sie brachten die Unsitte wohl mit aus ihrem Heimatland? http://www.persecution.org/2014/08/25/fifteen-year-old-christian-girl-gang-raped-by-two-muslim-men-in-pakistan/

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Wowereit

Wowereit tritt zurück. Schon lange gefordert – endlich getan – wobei: Wowereit ist nicht allein Schuld, die Berliner wollten ihn: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlins-buergermeister-wowereit-tritt-zurueck-a-988193.html Nun hoffe ich wieder für Berlin. Hoffe auch, dass es Saleh und Stöß um die Stadt geht und nicht um einen angesehenen Posten – und so wäre es gut, wenn man, statt sich gegenseitig zu bekämpfen, einen fähigen Menschen aus dem Land für diesen wichtigen Posten holt. Auch angesehene Posten kann man ins Unansehnliche Führen. Berlin ist zu wichtig. Sollte man meinen. Was die Mehrheit der Berliner meint? Keine Ahnung – ich bin in den letzten Jahren, was die Berliner Politik betrifft,  desillusioniert worden.

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Chinesische Internetzensur

Über chinesische Internetzensur. Man darf alles sagen – man sollte nur nicht zu Protesten aufrufen: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/internetzensur-in-china-forscher-starten-falsches-soziales-netzwerk-a-987891.html

Das lässt auch einiges auf das Verhältnis des Staates zu Christen schließen. Christen haben ein enges Verhältnis zueinander – und wehren sich auch immer stärker gemeinsam gegen Unrecht, das der chinesische Staat bzw. einzelne lokale Größen verüben. Dadurch machen sie sich wohl auch angreifbar. Wenn chinesische Christen diese Beobachtung aus den USA zu China mitbekommen sollten, dann müssen sie ihre Strategie ändern.

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USA und Europa und Türkei

Politisch spielt die USA im Augenblick eine immer kleinere Rolle, auch wenn sie sich immer wieder mal aufrappelt http://www.jihadwatch.org/2014/08/the-u-s-had-no-idea-egypt-and-the-u-a-e-were-going-to-bomb-libya – Europa freilich stützt sich auf die USA. Es ist bequem, keine eigene politische Meinung zu äußern. Erst als die USA die Kurden unterstützte – kam auch Europa aus der Reserve. Und nun wird es spannend – auch für die Medien – werden die Europäer auch Assad irgendwie unterstützen – zumindest indirekt, indem sie die IS in Syrien bekämpfen? Noch lehnen Europäer das ab – aber wenn die USA das macht, dann werden sie auch auf den Zug springen. Die falsche Ägypten und alte Syrienpolitik – man geht mit den USA und freut sich, dass sie entscheiden und man nicht selbst entscheiden muss.

Grundsätzlich: Die USA und Europa müssen zusammenarbeiten. Meine Intention: Es geht auch den USA nicht um Freundschaft, sondern um Macht. Und so gehört zur Zusammenarbeit ein gesundes Misstrauen und auch der Versuch, sich selbst zu behaupten und nicht über den Tisch ziehen zu lassen.

Die USA warnen Verbündete vor einer Einmischung in Libyen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-usa-warnen-vor-einmischung-von-aussen-a-988031.html

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Hart aber fair zum Thema ISIS: Die Sendung: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair und Kritik: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-hart-aber-fair-wir-sind-geiseln-der-bilder-13117388.html

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So manchen sollte man nicht ernst nehmen – aber so mancher, den man nicht ernst genommen hat, wirkt tödlich: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131551346/Erdogans-Premier-will-die-Tuerkei-als-Machtzentrum.html

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Die Kurden unterstützen ist gefährlich. Ja. Sie werden die Waffen gegen die Türkei richten. Ebenfalls: Ja, ich schrieb es schon vor ein paar Wochen. Aber: Haben wir im Augenblick eine Alternative? Ich sehe keine. Ich sehe nur: Wenn die Macht der ISIS eingeschränkt wurde, dann kann man gemeinsam mit der Türkei überlegen, wie man die Kurden ins Boot holt. Es ist gut, wenn auf die Gefährlichkeit der Waffenlieferung an die Kurden hingewiesen wird. Weil uns das Thema einholen wird. Aber es ist nicht gut, wenn keine Alternative aufgezeigt wird.

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Islamisten+Buddhisten+Muslime/Christen+Atheisten

Indonesien ist kein islamischer Staat – es respektiert alle Religionen. Soll Indonesiens Präsident gesagt haben. http://www.jihadwatch.org/2014/08/indonesias-president-indonesia-is-not-an-islamic-state-we-respect-all-religions Damit zeigt er, dass selbst Muslime schon erkennen, dass islamische Staaten – was Religionsfreiheit betrifft – nicht besonders vorbildhaft sind. Freilich muss auch Indonesien äußerst wach sein, um Extremisten nicht Raum zu geben – besser: nicht mehr Raum zu geben, denn sie sind kräftig am Rumoren. Wie man hier lesen kann: http://www.persecution.org/2014/08/25/indonesia-warns-radicals-inspired-by-isis-to-establish-a-caliphate-in-asia/

Und was denken viele Saudis? Die IS-Islamisten entsprechen islamischen Werten: http://www.jihadwatch.org/2014/08/poll-92-of-saudis-believe-that-islamic-state-conforms-to-the-values-of-islam-and-islamic-law Das sieht düster aus für die Herrscherfamilie – und somit für einen Großteil der Welt.

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Hamas richtete weiter Menschen hin, die der Kollaboration beschuldigt werden: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4562519,00.html

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Was ich schlimm finde, das ist, dass sich überall auf der Welt irgendwelche Extrem-Muslime berufen fühlen, anderen Menschen das Leben schwer zu machen. Neulich hatte ich das Beispiel aus Schweden, laut dem eine Frau wegen eines Davidsterns verprügelt wurde, dann war das Beispiel aus Deutschland zu nennen, in dem Juden und Jesiden angegriffen werden bzw. durch irgendwelche Muslime,die hier Schutz suchen, auch Christen, und dieses Beispiel kommt aus New York: http://www.jihadwatch.org/2014/08/new-york-city-anti-semitic-thugs-rough-up-jewish-couple-drive-off-flying-palestinian-flags Dadurch potenzieren sie die Kämpfe, indem sie sich mit ihnen identifizieren und dann eben meinen, überall ein Kämpfer Allahs sein zu müssen. Überall hinein wird Krieg getragen, wenn einer meint, er müsse jemanden bekämpfen. Dann werden harmlose Menschen aus dem Hinterhalt, wehrlose Menschen unvermutet angegriffen – wo auch immer sie auf der Welt sind, nur weil ein selbsternannter Kämpfer Allahs dazu Lust und Macht verspürt.

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Christen gegen Judenhass: http://kath.net/news/47294

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Demo gegen den Dalai Lama durch die buddhistische Shugden-Gruppe, da der Dalai Lama ihr und ihren Anhängern gegenüber nicht besonders friedlich agiere: http://kath.net/news/47281 Besonders begeistert ist auch Trimondi – seit Jahren – nicht von ihm: http://www.trimondi.de/front.html

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Für die Zusammenarbeit des Lutherischen Weltbundes mit „Islamic Relief Worldwide“ kann man nur alles Gute wünschen und hoffen, dass keine Desillusionierung Raum greifen muss. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/novum-lutherischer-weltbund-und-islamische-hilfsorganisation-arbeiten-zusammen-89197/

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Der Chef-Atheist Dawkins bereut – nicht seine Aussage über die Abtreibung von Down-Dyndrom-Kindern – er bereut die verkürzte und für manche herzlos scheinende Ausdrucksweise: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/dawkins-ich-bereue-die-verkuerzte-ausdrucksweise-89170/

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Dieser Tag…

P1060540

Das Ziel ist alles!

Der Weg ist das Ziel.

Beides zusammen ist richtig

– denn was ist, wenn der Weg falsch ist?

– denn was ist, wenn nur das Ziel glücklich macht, das man nie erreicht?

Aber etwas anderes scheint mir für manche Menschen noch wichtiger zu sein:

Es gilt diesen Tag gut zu bestehen.

Dieser mein Tag ist Weg, ist Ziel – für heute.

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„Alles wird gut“

Voller Spannung und Interesse habe ich die jeweiligen Seiten angeklickt, in der die Religionen zu dem Thema „Glaube und Zuversicht“ ein paar Worte sagen. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/religion-wie-man-im-glauben-zuversicht-finden-kann-a-950775.html

Leider wird nicht alles gut. Was der Christ (Gundlach) sagt – ist nur die Hälfte und für Nichtglaubende sicher unverständlich, das Wort Auferstechung wird ersetzt durch „Zuversicht auf Gottes bleibende Gegenwart“ – so starb Jesus in dieser Zuversicht „obwohl er tot ist“…

Was der Muslim (Mazyek) sagt, ist auch nur die Hälfte, denn Muslime haben nicht nur die Gewissheit, dass sie nach dem irdischen Leben zu „den Erfolgreichen“ gehören werden, meines Wissens wusste selbst Mohammed das nicht immer so genau, denn Allah hat noch ein gehöriges Wort mitzureden.

Und die Vertreterin des europäischen Buddhismus (Fritzges) sagt zu Recht: „Erkennt man das Ich als eine Illusion, lösen sich alle störenden Gefühle auf.“ Freilich stellt sich auch hier die Frage für Nichtgeweihte: Was soll das heißen? Und freut sich über die Aussage, dass Laienlehrer buddhistischen Freunden zur Seite stehen. Das ist freilich bei anderen Religionen auch so: Der Christ und die Christin stehen denen, die sie brauchen, zur Seite, Muslime den Muslimen usw.

Bei der jüdischen Stellungnahme (Krochmalnik) würde man gerne etwas über das Verhältnis von Individuum und Volk erfahren, denn das steht im Hintergrund der Aussage zum Thema Hoffnung – wird aber in der damit verbundenen Spannung nicht deutlich.

Und auch der Vertreter des Hinduismus (Baneshananda) macht Voraussetzungen, die ein Nicheingeweihter kaum versteht: „Wir alle sind dem Hinduismus zufolge der Atman: spirituelle Wesen, das göttliche Selbst.“ So wird zum Beispiel nicht deutlich, dass darum der Körper bzw. der Mensch als Mensch nur sekundäre Bedeutung hat, weil nicht der Mensch wirklich zählt, sondern die Reinhaltung der göttlichen Seele.

Manchmal hilft Knappheit leider nicht, wenn man nicht gelernt hat, knapp das Wesentliche zu sagen.

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Orthorexie

Orthorexie bedeutet: Menschen wollen gesund essen – und verhungern (fast) weil sie vor allem Angst haben, es sei ungesund. http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/orthorexie-wenn-gesunde-ernaehrung-zum-zwang-wird-a-986974.html

Diese Angst betrifft nach meinen Beobachtungen nicht nur das Essen. Manche Menschen bringen sich in Schwierigkeiten, weil sie punktuell oder aufs Ganze gesehen, sich von Ängsten leiten lassen. Ich will nicht ins Schwimmbad – da bekommt man nur Fußpilz, ich will nicht ins Krankenhaus – da kommt man nicht mehr lebend raus, ich gehe nicht ins Flugzeug – da stürzt man ab, ich habe keine Mikrowelle und kein Handy – da versifft man durch elektrische Strahlung, ich mache keine Kerzen an – da bekommt man eine Rußlunge, ich esse kein Schweinefleisch, das lässt mich sterben… Wir kennen das von uns bzw. von anderen. So eine gesunde Vorsicht, die auch bereit ist, gewisse Risiken einzugehen, härtet ab und nimmt Ängste – und hilft, gut zu überleben.

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Angriff auf Euro

Es wird wahrscheinlich auf längere Sicht so sein, dass sich EU-Europa, Russland und China in finanziellen Dingen zusammentun müssen, weil in den letzten Jahren immer deutlicher wird, dass die US-Finanzhäuser den Euro bekämpfen. Die USA duldet niemanden neben sich – gegen China kommen sie im Augenblick nicht an, weil China ihnen den Geldhahn zudrehen kann – und dann ist die USA am Boden. Aber den Euro wollen sie in die Hand bekommen, und der zweite Kampfpunkt ist das Freihandelsabkommen, in dem sie die europäische Wirtschaft in die Hand bekommen wollen. Der dritte Punkt sind die Russland-Sanktionen, um die europäische Wirtschaft zu schwächen.

Ich weiß nicht, ob es die US-Regierung ist oder die maßlose Gier mancher Firmen und vor allem Häuser des Finanzsektors, die Herrschaft über Wirtschaftsnationen in die Hand zu bekommen, vor allem, weil in letzter Zeit von Europa ja auch das Bestreben ausgeht, die Wirtschaft der Politik zu unterwerfen. Der Kampf wird härter – und ich bin mal gespannt, ob das auch immer stärker ins Bewusstsein der Politik rückt. Es war einmal im Bewusstsein, als die Ratingagenturen versuchten, Europa zu schwächen – und über die Schwäche der USA redete niemand. Aber das scheint vergessen zu sein. http://www.welt.de/finanzen/article131587891/Wall-Street-setzt-Milliarden-auf-Europas-Abstieg.html Andererseits: Wenn das erkannt wird und neue Wege gegangen werden, um den Euro zu stärken, dann kann ihn das nur stärker machen. Aber die EZB-Verantwortlichen gehen den Weg des geringsten Widerstandes. Wie lange? Es bleibt die Hoffnung: Totgesagte leben länger.

Das geht freilich nur, wenn die EU-Wirtschaft wieder einen Ruck bekommt. Aber wie? Durch solide Arbeit, Herunterschrauben der Ansprüche, Besinnung auf europäische Selbständigkeit – so meine altbackene Antwort.

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