Da sage einer, Tiere seien nicht menschlich!

Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Da sage einer, Tiere seien nicht menschlich!
Eine fröhliche Osterfeier gab es in der Zentralafrikanischen Republik: http://bozoumdeutsch.blogspot.de/
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Zu meinem gestrigen Beitrag über Christen in Afrika bzw. zu dem Thema Christliche Terrorgruppen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/licht-und-schatten-christentum-in-afrika-91665/ Es hat lange gedauert, bis das Christentum in Europa Fuß fasste – und man sieht allein am Nationalsozialismus und am Kommunismus, wie dünn diese Schicht der Kultur des Lebens ist und die Kultur des Todes durchbrechen kann. Das sahen wir auch an den Untaten orthodoxer serbischer Nationalisten – und davon ist kaum der Völkermord in Ruanda zu unterscheiden und andere Gewalttaten können schnell die Runde machen, vor allem auch dann, wenn der üble Dämonenglaube nicht abgelegt wird, der Menschen in Afrika in ihren Bann zieht, Ängste verbreitet und dazu beiträgt, mit Gewalt gegen diese Ängste – personifiziert in Menschen – vorzugehen. Die Neubekehrten benötigen Lehrer, Vorbilder, feste Strukturen, Bildung (alles, was zum ureigentlichen Bestand der Christen von Anfang an gehört), damit die bösen Geister nicht wieder zurückkehren und den Menschen schlimmer machen als vorher (ein Gleichnis Jesu). Auch wir können etwas dazu tun, z.B. durch Unterstützung von: https://www.gottes-liebe-weltweit.de/start
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Ich bin gespannt, wann das Nobelpreis-Komitee der staunenden Welt freudestrahlend berichten wird, dass es eine Quote für Frauen und Muslime eingerichtet habe. Das heißt: Für die nächsten Jahre ist erst einmal nicht mehr damit zu rechnen, dass Männer, Christen und Juden (vielleicht auch Atheisten), US-Amerikaner und Europäer einen Nobelpreis bekommen werden, um das im 20. Jahrhundert entstandene ungerechte Verhältnis wieder auszugleichen.
So was fällt einem beim Duschen ein.
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Verstehe ich das richtig? Wir bekommen keine Zinsen, damit der Staat Schulden machen kann, ohne dass er Sollzinsen zahlen muss? http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2015-04/staatsanleihen-zinsen-deutschland
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Und der Rubel steigt wieder. Experten sind erstaunt: http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article139352979/Die-triumphale-Rueckkehr-des-Rubel.html Ob das wirklich nichts mit dem neuen Markt zu tun hat? Ich vermute, dass Russland sich neue Märkte eröffnet hat – das hat dann eine Stärkung des Rubels zur Folge. Aber lassen wir die Experten weiter staunen – vor allem werden sie darüber staunen, dass es der Politik samt von den USA abhängigen Finanz-Experten nicht gelungen ist, Russland in die Knie zu zwingen. Freilich: Die Jubelstimme im Artikel ist extrem verfrüht. Denn die eigentlichen politischen Probleme sind nicht beseitigt.
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Man befürchte, so der Artikel, dass Fremdenhass in Deutschland aufkomme: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_73556822/nach-anschlag-in-troeglitz-stimmung-in-deutschland-koennte-kippen-.html
Davor warnen Seiten wie die meine schon seit Jahren. Wenn man eine Politik betreibt, die schlicht und ergreifend davon ausgeht, dass alle Bürger die Fehler der Politik freiwillig ausfressen, dann muss man sich doch nicht wundern? Wenn Medien alles schön rosa färben, statt die Karten auf den Tisch zu legen und statt die Gefahren und negativen Seiten zu nennen, sie vertuschen und verharmlosen – dann fühlen sich die Menschen verschaukelt. Wenn Fehler dadurch vertuscht werden, dass man diejenigen, die darauf hinweisen, in die rechtsextremistische Ecke drängt, dann kann daraus nichts Gutes werden! Wenn Menschen in einem Umfeld Gewalt durch Asylbewerber erleben – und sich im Grunde alle gegen die Opfer wenden, um ja keine negative Stimmung gegen den Täter aufkommen zu lassen – glaubt da wirklich ein vernünftiger Mensch, dass die Menschen das auf Dauer mit sich machen lassen? Und es geht nicht an, dass in manche Dörfer und Städte prozentual zu viele Asylbewerber untergebracht werden, weil es einem solchen Dorf, einer solchen Stadt nicht möglich ist, diese integrierend anzusprechen.
Die Missbräuche müssen abgestellt, die schwarzen Schafe müssen zur Rechenschaft gezogen werden, es muss verlangt werden, dass sich Menschen, die in unser Land kommen, auch den Gepflogenheiten des Landes anpassen müssen – und wenn sie es nicht tun, Konsequenzen tragen müssen; diejenigen, die hierherkommen und irreale Forderungen stellen, weil sie ein Paradies erwartet haben, in dem sie von vorne bis hinten wie Paschas bedient werden, denen muss verdeutlicht werden, dass man nicht gewillt ist, ihren überzogenen Forderungen nachzukommen – dann denke ich, wird es besser.
Was ich im Augenblick wahrnehme ist, dass sich mehr Menschen um die Zugereisten kümmern – und das ist gut so. Dass Zugereiste die deutsche Sprache sprechen lernen wollen, dass sie Hunger nach Bildung haben, nach Ausbildung – diese Menschen sollte die Politik massivst unterstützen – und nicht die Gelder streichen. Man sollte sie auch aus dem Dunstkreis übelmeinender Landsleute raushalten (manche haben Angst, in die Drogenszene abzugleiten, weil sie von Landsleuten dazu gedrängt werden). Menschen, die helfen wollen, die sollten nicht das Gefühl haben, ausgebeutet zu werden und für die Fehler der Politik haften zu müssen, mit Geld, durch Bedrohungen, durch Dienstleistungen.
Man muss alles dazu tun, dass die Stimmung nicht kippt. Aber dazu muss auch die Politik unbedingt das Ihre dazu tun! Und die Medien müssen es auch.
Mein Tipp: Staatsbedienstete sollten von der eigentlichen Arbeit (zeitweise) freigestellt werden können, damit sie diese Stunden für die Integration von Asylbewerbern verwenden. Das kostet natürlich – vor allem auch müssen dann möglicherweise neue Stellen eingerichtet werden – aber die Kosten werden für das Land höher sein, wenn die Integration nicht gelingt und die eingesessene Bevölkerung mit den Spannungen nicht mehr fertig wird.
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Zudem: Wenn man den Menschen einfach was vorsetzt und die Diskussion verhindert, dann geht auch das nach hinten los. So wollen viele diskutieren, offen und ehrlich – aber weil es irgendwelche Extremisten gibt, die andere mundtot machen wollen, unterbleibt die Diskussion aus Angst: http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/drohungen-wegen-afd-teilnahme-politische-schuldiskussion-abgesagt-id9370221.html Wir leben in einer Demokratie – und die Demokratie lebt nur dann, wenn Menschen ihre Meinung sagen dürfen. Sobald irgendwelche Extremisten oder Leute, die sich vor ihresgleichen profilieren wollen, das verhindern, stirbt die Demokratie immer mehr ab. Traurig ist, dass sich die gut meinenden Menschen durch solche engen Köpfe einschüchtern lassen. Dazu auch: http://www.schindluder.net/10772/gruenenpolitiker-patrick-rohde-beweisst-dass-gewalt-doch-das-beste-aller-argumente-ist/
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Die Medien reagieren zögerlich mit ihren Solidaritätsbekundungen, wenn es darum geht, sich mit den ermordeten – überwiegend christlichen – Studentinnen und Studenten zu solidarisieren, heißt es in dem Artikel: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/je-suis-kenyan-91651/ Medien und ihre Leser sind – manchmal hat man den Eindruck – rassistisch oder nationalistisch. Sie machen ein Aufhebens davon, wenn es um Europäer geht – aber wenn es um Afrikaner geht, finden wir nur notgedrungene Anteilnahme. Das sieht man ständig bei den vielen, vielen Morden der Boko Haram, der ISIS, den wiederholten Entführungen der Mädchen in Nigeria, das sieht man an der Ebola-Berichterstattung, man könnte noch sehr viel aufzählen. Rassistisch sind sie natürlich nicht – denn sie schreien: Rassismus! – wenn in unserem Land ein nicht deutschstämmiger Mensch von anderen ermordet oder verletzt wird. Dann sind sie ganz schnell auf der Seite der vermeintlichen Antirassisten, auch wenn die kriminelle Tat gar nichts mit Rassismus, Nationalismus zu tun hat.
Vielleicht sollte ich mich korrigieren. Wenn man diesem Eindruck, den man hat, nicht folgt, sondern die Situation sachlich analysiert, handelt es sich weder um Rassismus noch um Nationalismus – es ist schlicht und ergreifend die Kleinbürgerliche lokale Situation im Blick: Was interessieren mich die Menschen in Afrika, in Asien – der einsame, kleine Hase, der bei irgendeinem bösartigen Menschen in der Nachbarschaft sein Leben in Gefangenschaft fristen muss, der ist mir schlicht und ergreifend näher.
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Auch bei diesem Thema: Was interessiert unsere Mitbürger, dass islamistische Frauen ein Trainingscamp für ihre grausamen Taten in der ältesten byzantinischen Kirche in Syrien einrichten? http://www.jihadwatch.org/2015/04/syria-female-jihadis-screaming-allahu-akbar-set-up-jihad-training-camp-in-worlds-oldest-byzantine-church
Wie überall diese lächerliche Theatralik:
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Religionskritik mit der Axt: http://www.cicero.de/berliner-republik/extremisten-und-islam-kritiker-wer-am-lautesten-schreit-bekommt-das-mikrofon/58395
Sehr gut, dieser Satz von Tahir Chaudhri: „Gerade im Westen braucht es daher Foren für einen innerislamischen Dialog, die Differenzen ans Tageslicht bringen und eine offene Debattenkultur fördern. Erst dann wird sich jene Theologie durchsetzen, die einen intellektuellen Zugriff ermöglicht und die Vernunft des Menschen anspricht.“
Wieweit diskutieren eigentlich in unserem Land Sunniten, Schiiten miteinander? Wieweit beziehen sie die Ahmadiyyas mit ein?
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Ein sehr guter Beitrag zu dem Thema, was der Islam Europa gebracht hat und was nicht von Heiko Heinisch: http://www.theeuropean.de/heiko-heinisch/9989-was-der-islam-europa-gebracht-hat-und-was-nicht
Er zeigt auf, wie eine Islam-Apologie vieles ausblendet – vor allem aber auch das Byzantinische Reich. Dass Christen vieles vorgeworfen wird – aber die islamischen Expansionen verschwiegen werden, dass die Traumata, die der Balkan durch die Osmanen erlebt hat, nicht wahrgenommen werden usw.
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Islam, der Tahar Ben Jelloun Angst macht: http://www.cicero.de/weltbuehne/der-islam-der-uns-angst-macht/59104 Und Ayaan Hirsi Ali will eine Islam-Reform, wie viele andere europäischen Muslime – aber Broder glaubt nicht an die Reformierbarkeit: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article139317731/Der-fromme-Wunsch-nach-einem-modernen-Islam.html Nicolaus Fest ist skeptisch, was eine Reformierbarkeit des Islam betrifft: Zulauf bekommen in Europa die Salafisten, nicht der Euro-Islam. Weil der Islam unsere Grundrechte: Freiheit, Individualismus und Gleichberechtigung bedroht, muss man dagegen angehen. „Wenn das Fremde unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bedroht, dann wird `Fremdenfeindlichkeit´ zur gesellschaftlichen Pflicht.“
Und was mache ich? Ich glaube auch nicht daran, dass der Islam insgesamt reformierbar ist. Ich denke, dass einzelne Muslime den Weg des Humanen gehen – aber dass das Gros der Muslime weltweit von den inhumanen Glaubensgenossen leicht manipulierbar bleibt. Zumindest in absehbarer Zeit. Aber wie sagte Jesus schon in einem Gleichnis: Ein wenig Sauerteig durchsäuert durch ständiges Kneten den Teig. Vielleicht trifft das ja auch auf den Islam zu, dass auf einmal ein neuer Geist die Muslime weltweit durchweht, so dass sie keine Angst mehr haben vor ihren gewalttätigen Mitglaubenden und den Weg der Freiheit gehen, dass die dunkle Tradition kollabiert – und die Helligkeit siegt. Dass sie den Weg Gottes gehen, den wir Christen in den Evangelien finden. Warum soll die Hoffnung nicht über die Realität siegen?
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Über das Beten: http://www.sueddeutsche.de/leben/ostern-da-hilft-nur-beten-1.2421492
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Was hat Ostern, was hat das Wissen um die Auferstehung Jesu mit dem Beten zu tun? Durch die Auferstehung ahnen wir: Gott wirkt. Gott wirkt mächtig. Wir sehen die Grenzen, die der Tod steckt – Gott hat diese Grenze niedergerissen. Grenzen, die der Tod setzt, die die Kultur des Todes verbreitet – Kinder der Auferstehung akzeptieren sie nicht, sie bekämpfen die Kultur des Todes überall da, wo sie ihr Haupt erhebt. Kinder der Auferstehung sind sich gewiss: Gott wird auch diese Kultur des Todes überwinden.
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Cameron hat in seiner Osterbotschaft Großbritannien als christliches Land bezeichnet und sich für die verfolgten Christen eingesetzt: http://kath.net/news/50111
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Da kann man nur grinsen: In Frankreich singen drei berühmte Priester – und sie machen auch Werbung. Der Erlös soll Christen im Mittleren Osten zukommen. Die Plakate sollten nicht in der Bahn veröffentlicht werden, weil durch das Wort „Christen“ die religiöse Neutralität nicht mehr gewahrt sei. Es wurde hin und her diskutiert. Bis Premier Valls schrieb: Schluss mit den unfruchtbaren Debatten! Unterstützen wir die Christen des Orients, Opfer des aufklärungsfeindlichen Terrors.“ Nun dürfen die Plakate hängen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/singende-priester-sorgen-fuer-unmut-91650/
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Ein Film über Scientology: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/going-clear-scientology-john-travolta_id_4598687.html
Rauhe Sitten herrschen wohl in diesem Verein: http://www.stern.de/lifestyle/leute/scientology-chef-david-miscavige-liess-eigenen-vater-beschatten-und-behandelte-ihn-eiskalt-2185835.html
Ein weiterer Kritiker: