Gestern fragte ich: Mal sehen wie Medien Schulz hochspielen. Wenn man von Schulz spricht, bekommt man zurzeit noch die Frage (Wer ist das noch mal?) – und er wird von spiegel-online schon einmal zum Umfragenliebling stilisiert: Zum Umfragenliebling – plural! Und im Beitrag http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-uebergibt-an-martin-schulz-rumms-a-1131586.html selbst liest man:
Tatsächlich kommt der designierte Kanzlerkandidat Demoskopen zufolge bei den Wählern deutlich besser an als der scheidende SPD-Chef – und offenbar auch in der eigenen Partei. Man hält ihn für verlässlicher, teamfähiger, kommunikativer.
Zudem: Der Beitrag – ich sage es bewusst so: – von irgendeinem Florian Gathmann ist eine arrogante Frechheit:
Andererseits: Kein Mitglied der Bundesregierung hat in der Regel so gute Beliebtheitswerte wie der Außenminister. Wenn Gabriel sich also nicht gar zu blöd anstellt, dürfte ihm eines in diesem Amt wohl gelingen: endlich gemocht zu werden von den Deutschen.
Wie sehr diese unsere Medien den Neuen bejubeln…! – aber das hat ein Gutes: TrumpInfos treten stärker in den Hintergrund. Nachdem sie Clinton nicht durchgeboxt haben, die deutschen Qualitätsmedien in den USA, versuchen sie es nun mit Schulz in Deutschland.
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