Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Dieses achte Gebot sollte man allen Aktivisten – ob rechts, ob links, ob grün, ob rot, ob schwarz, ob blau, ob neutral, ob lila, ob Christ, Muslim, Atheist, Säkularist, in Medien Tätigen oder in den Geschäften, Firmen, Schulen, Behörden, Journalisten… – hinter die Ohren schreiben.
Vor allem denen, die absichtlich Falsches über andere verbreiten und meinen, damit eine gute Tat für die Gesellschaft zu tun.
Falschheiten zerstören Gesellschaften, aus welcher Richtung sie auch immer kommen. Sie zerstören Vertrauen. Und wenn man in einer Gesellschaft einander nicht mehr vertrauen kann, dann ist die Gesellschaft von Grund auf krank.
In einer Zeit, in der man in Medien – nicht nur in sozialen Medien – sondern auch in Online-Zeitungen so viele Falschmeldungen und Verhöhnungen, Verleumdungen findet, will man gegen FakeNews ankämpfen. Doch gleichzeitig produzieren sie selbst FakeNews, was nicht zuletzt zu dem Vorwurf geführt hat, Lügenpresse zu sein. Man kann auch beobachten, dass manche sich darin zu übertrumpfen suchen.
Wir haben die einmalige Chance, dass wir Informationen weltweit zur Verfügung haben, wir haben die wunderbare Chance, dass wir Informationen haben, um auf Missstände aufmerksam zu machen, damit sie abgebaut werden können – und wir missbrauchen das durch Lügen, durch Halbwahrheiten, dadurch, dass wir anderen etwas unterstellen, dass wir anderen etwas anhängen, in der Hoffnung, dass immer Dreck kleben bleibt.
Der Kampf gegen das, was im 8. Gebot angesprochen wird, sollte ein gemeinsamer gesellschaftspolitischer Kampf sein. Ein Aufbruch zur Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit.
Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
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