Magnificat

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Mit dem Magnificat transportieren Christen ein Weltbild in alle Welt, das seines gleichen sucht – gesungen von einer Jugendlichen, Maria, die von Gott alles erwartet. Gott hat an ihr ein großes Wunder getan, er hat sie mit diesem Wunder aber auch äußerst gefährdet, so dass sie zu ihrer Tante Elisabeth fliehen muss  – aber angesichts des Wunders hat sie keine Angst, im Gegenteil, sie strotzt vor Aufbegehren.

Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands.
Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.
Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
Denn er hat große Dinge an mir getan,
der da mächtig ist und des Name heilig ist.

Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.
Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.
Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer.
Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf,
wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.

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