Bürgermeister fordert und Merkel fordert

Alle fordern sie: Der Bürgermeister fordert hart gegen die schießwütigen Clans in Lüneburg vorzugehen, statt diese der Schießerei Verdächtigen frei zu lassen http://www.spiegel.de/panorama/justiz/lueneburg-schuesse-nach-streit-zwischen-familienclans-a-990437.html und Merkel verlangt hartes Vorgehen gegen Salafisten http://www.spiegel.de/politik/deutschland/scharia-polizei-merkel-verlangt-hartes-vorgehen-gegen-salafisten-a-990489.html

Und hier fordert einer, nicht hart vorzugehen – aber hat im Grunde nicht kapiert, worum es geht: http://www.welt.de/regionales/nrw/article132023600/Stoppt-die-Hysterie-um-die-Scharia-Polizei.html  Natürlich kann man darüber diskutieren, was die Scharia ist, was sie nicht ist, was sie leistet, was sie nicht leistet. Man kann darüber diskutieren, dass Muslime selbst nicht so genau wissen, was das bedeutet und dass sie vielleicht gar nicht so schlecht sei. Das kann man alles tun. Doch geht es in der Frage im Zusammenhang der Scharia-Polizei um etwas ganz anderes: Es geht darum, dass eine Gruppe versucht, Macht im Land zu bekommen. Und das darf nicht klein geredet werden. Und das geht auf Kosten der integrierten Muslime, nicht die Diskussion über die Scharia-Polizei. Im Stillen hätte man die jungen Männer darauf hinweisen können, dass das in unserem Land nicht erlaubt ist. Wie bitte? Man schaue doch einmal nach Großbritannien. Man schaue aus nach den Plänen die die deutschen Salafisten haben – für alle größeren Städte. Das kann natürlich prahlerisch sein – aber ich vermute, dass dieses Machtausüben auch im Namen der Tugend so manche motiviert, ihre Glaubensgenossen zu disziplinieren und zu drangsalieren – spätestens am Ramadan. Und wenn die Machtspielchen besonders schön sind, dann geht es auch gleich noch gegen die Ungläubigen. Wir kennen das aus Großbritannien, wie gesagt. Sollten unsere Islamisten harmloser sein?

Historisches Rätsel: Kennt das jemand schon aus einem anderen Kontext? Die Salafisten sind ehrlich, sie haben alles gesagt, was sie vorhaben – aber man wollte ihnen nicht glauben. Und dann haben sie mit Hilfe der Mitläufer die Gesellschaft in den Sumpf gefahren.

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