Handeln zum Besseren

Ich selbst denke, wir sollten nicht darin stecken bleiben, zu jammern, sondern jede und jeder sollte an seinem und ihrem Familienplatz, am Arbeitsplatz, in den Kirchen und Vereinen – also im Kleinen darauf hinarbeiten, dass es wieder besser wird, auch wenn die dämliche Politik ständig neue Klötze vor die Füße wirft.

Als Christ hat man es da vielleicht leichter, weil Geschichte immer so abläuft, dass der kleine Mann und die kleine Frau von den Mächtigen und ihrem Gedöns abhängig sind. Aber irgendwann kann auch das Tun im Kleinen ein Same sein, der zu wachsen beginnt.

Das Beispiel ist Jesus selbst. Ein Wanderer im Staub Galiläas. Nach wenigen Jahren des Handelns und Redens hingerichtet, die Anhänger flüchteten. Einen Brand hat er entfacht – eine Fackel, die weitergetragen wird durch diejenigen, die vom Heiligen Geist des Auferstandenen bestimmt sind.