Jesus Christus: Mensch und Gott

Die Frage stellt sich in der westlichen Kirche heute: Welche Nachteile hat es, wenn die Gottheit von Jesus Christus übergangen wird und er allein als Mensch gesehen wird?

Jesus Christus ist nicht mehr der, dem ich mich unterordne, als Kirche und Individuum nicht, sondern er wird eine Stimme unter vielen und ich bin derjenige, der Maßstab für das ist, was ich akzeptieren möchte und was nicht.

Jesus Christus wird dem Urteil der Menschen unterworfen – anstatt dass der Mensch sich dem Urteil von Jesus Christus unterwirft.

Das hat dann auch Auswirkungen darauf, wie ich den Tod Jesu am Kreuz interpretiere. Es ist das einfache Sterben aus politischen Gründen eines Menschen – nicht mehr der das Sterben für mich, zur Vergebung meiner Sünden. Um nur das Beispiel zu nennen.

Es ist in der Kirche eine Balance zu halten.

Die Berücksichtigung der Menschheit Jesu schützt vor Größenwahn und die Berücksichtigung der Gottheit Jesu schützt vor Beliebigkeit, vor Respektlosigkeit. Glaubende schwanken hier zwischen zwei Extremen.

Der Geist Gottes möge uns davor bewahren und zur Erkenntnis von Jesus Christus führen.