Maler 80: Ragnar Person

Dieser Maler lebte von 1905-1993. In der letzten Zeit habe ich immer wieder einmal darauf hingewiesen, dass aus den Bildern die Persönlichkeit, die Weltanschauung bzw. die Zeit der jeweiligen Maler erkennbar wird. Dem Jahrhundert der klaren technischen Zeichnungen setzt dieser Maler Verschwommenes entgegen. Es hat kaum Konturen. Mensch und Natur und Menschen verschwimmen in ihrem Umfeld. Vieles besteht nur aus erkennbaren Farbklecksen. Es ist erkennbar, dass es ein Mensch ist – aber er verschwimmt; es ist erkennbar, dass es ein Haus ist – aber es verwackelt. Ich kenne mich mit dem Maler nicht aus, er soll sehr scheu und zurückgezogen gelebt haben – aber ich weiß nicht, ob das in den Bildern positiv dargestellt werden kann, insofern das auch gedeutet werden könnte, als würde es ihm um Stille, Licht, Geheimnis gehen. Ich sehe „Entpersönlichung“ am Werk.

Leider habe ich sehr spät mit dieser Fragestellung die Bilder kommentiert, denn es ist ein spannendes Thema. Aber auch weiterhin wird es eher sporadische Anmerkungen geben. Zu dem Thema bislang:

(a) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/05/02/maler-77-harold-harvey/

(b) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/04/30/maler-76-giovanni-antonio-canaletto/

(c) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/04/29/maler-75-john-constable/

(d) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/04/26/maler-72-giovanni-bellini/

(e) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/04/23/maler-69-rogier-van-der-weyden/

(f) https://blog.wolfgangfenske.de/2026/04/22/maler-68-marianne-von-werefkin/

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