Der heilige Valentin soll am 14. Februar um 269 hingerichtet worden sein. Die Legende sagt, dass der Caesar Claudius II. Gothicus (um 214-270) die Ehe verboten hatte, damit die Soldaten besser kämpfen. Sie bekämen ja nach einem Sieg genug Frauen.
Der Heilige Valentin soll sich über das Verbot hinweggesetzt und Heiratswillige heimlich getraut haben, denn Ehe ist für Christen wichtig und nach dem Sieg mehrere Frauen nehmen ist unchristlich. Den Verheirateten soll er Blumen aus seinem Garten mitgegeben haben. Als das entdeckt wurde, wurde er verhaftet und hingerichtet.
Auch wenn das nur eine Legende sein sollte – es wird deutlich: Christen machen nicht allen Unfug irgendwelcher Herrscher mit.
Es sei angemerkt, dass die Genese des Festes – auch mit Blick auf die alten römischen Traditionen, Frühlingsfest und Fruchtbarkeitsfest komplizierter ist. Romantik (Blumen und Herz im christlichen Mittelalter) besiegten Gewalt (lustiges Schlagen von Frauen mit Riemen als Teil des römischen Fruchtbarkeitskultes [Lupercalien] – weit verbreitet, wie auf nordfriesischen Inseln), vom Papst Gelasius I. kritisiert – auch abgeschafft?
