Provokation zum Tag + Ida B. Wells (1862-1931) + Selbstständig denken + Lehrer-Beamte + Führerschein + Amok in Kanada + Sehen – aber nicht sehen + ÖRR-Manipulationen + Grüne Hochzeit + Normalisierungen Ideologen zum Trotz + BSW – weiter so! + SPD + MigrationsKriminelle + CDU Probleme mit Meinungsfreiheit + Interview / Epstein Akten + Grüne und Wirtschaft + Merz und EU + Islamisten

Provokation zum Tag

(*) Ich denke, dass viele Politiker bemüht sind. Mein Problem mit diesen Parteien ist allerdings, dass sie immer mehr an sich reißen, weil sie meinen, sie könnten alles besser. Und sie überfordern sich damit, sie tun sich keinen Gefallen. Wer Bürgern Verantwortung nimmt, muss selbst diese Lücken füllen. Und das klappt nicht. Hochmut kommt vor dem Fall – auch gutmeinender Hochmut, der sich überfordert.

Ida B. Wells (1862-1931)

In meiner Reihe „Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen beschreibe ich heute wieder eine Frau, die 1000 Leben zu haben scheint: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/

Ida B. Wells wurde in die Sklaverei hinein geboren. Ihr Vater war der Sohn einer Sklavin und eines weißen Sklavenhalters. Ihre Eltern und sie wurden befreit. Sie wuchs in einem christlichen Umfeld auf, die Mutter spielte dabei eine große Rolle und lehrte sie auch lesen und schreiben. Der christliche Glaube wurde zu ihrem moralischen Kompass, an dem sie den christlichen Glauben auch der Kirchen gemessen hat. Sie lässt erkennen, dass ihr das Gebet wichtig war, Gott war somit ihre Kraft zum Einsatz für Gerechtigkeit.

Der Vater wurde Kuratoriumsmitglied einer neu gegründeten Universität und Ida wurde Studentin. Als sie 14 Jahre alt war, starben ihre Eltern und der jüngere Bruder an Gelbfieber. Seit dem hat sie mit der Großmutter und anderen ihre fünf Geschwister versorgt, nachdem Ida es durchgesetzt hatte, dass die Geschwister nach dem Tod der Eltern nicht getrennt wurden. Mit 16 wurde sie Lehrerin, um Geld zu verdienen. Als die Großmutter einen Schlaganfall bekommen hatte und ein Geschwister gestorben war, zogen sie nach Memphis zu einer Tante. Sie studierte und setzte sich für Frauenrechte ein. 1884 saß sie in einem Zugabteil für Frauen, wurde wegen ihrer Hautfarbe von Schaffnern in einen überfüllten Raucherwagen gezerrt. Sie veröffentlichte diese üble Erfahrung in der Zeitung und wurde bekannt. Sie zeigte die Bahngesellschaft an, bekam zunächst Recht, die Bahngesellschaft ging in Berufung und sie wurde dann verurteilt, die Gerichtskosten zu bezahlen. Daraufhin schrieb sie unter anderem: „Ich war so enttäuscht, weil ich mir so viel von meiner Klage für mein Volk erhofft hatte. … O Gott, gibt es denn keine Gerechtigkeit für uns in diesem Land? (https://en.wikipedia.org/wiki/Ida_B._Wells)

Sie unterrichtete weiter und arbeitete parallel auch journalistisch. Einige Jahre später wurde sie Miteigentümerin einer afroamerikanischen Zeitung, die von einem Pfarrer gegründet worden war und ihren Sitz in der Nähe (?) ihrer Baptistischen Gemeinde hatte. Sie setzte sich gegen die Rassentrennung ein: Ein Glaube, der Rassismus duldet, ist hohl, entsprechend verleugnet ein rassistisches Amerika seinen christlichen Glauben. Vor allem wandte sie sich auch gegen Lynchmorde, recherchierte intensiv. Es ist eine christliche und moralische Pflicht, ein Gebot des christlichen Gewissens, sich gegen dieses Unrecht einzusetzen. Ihre Artikel wurden vielfach übernommen: Lynchen und Christentum passen nicht zusammen – Christen, die das verschweigen, verraten das Evangelium. Für sie galt, das Unrecht aufzudecken, indem sie das Licht der Wahrheit auf das Unrecht lenkte. Sie wurde bedroht und ein Mob zerstörte ihre Druckmaschinen und Redaktionsräume. Sie zog von Memphis nach New York. 1893 und 1894 reiste sie nach Großbritannien, um dort Mitstreiter gegen die Lynchmorde in den USA zu gewinnen. Es wurde das „British Anti-Lynching Commitee“ gegründet. Zu diesem gehörten namhafte Menschen, Politiker, Geistliche, Journalisten, Sozialreformerinnen. Zurück in den USA wurde sie nicht unbedingt freudig begrüßt, sondern auch als „verleumderische und bösartige Mulattin“ angefeindet. 1895 heiratete sie den Anwalt und Aktivisten Ferdinand Lee Barnett und beide engagierten sich vor allem in Chicago gemeinsam für die Bürgerrechte. Sie schrieb Artikel für die Frauenrechte und die Bürgerrechtsbewegung, hielt Vorträge, bekam Kinder. Zudem gründete sie in Chicago in einer Kirche einen Kindergarten. Als Aktivistin wurde sie aber auch vielfach von den Bewegungen abgelehnt, die sie engagiert unterstützte. Während des ersten Weltkrieges wurde sie von der Regierung überwacht, weil sie eine gefährliche Rassenhetzerin sei. Immer wieder gab es Zurückweisungen, Rückschläge. Aber unermüdlich arbeitete sie weiter.

Es ist nicht möglich, hier alles aufzuzählen, was sie geleistet hat. Darum sei auf den oben genannten Link verwiesen. Sie zeigte, dass der christliche Glaube unbequem sein muss, konfrontativ, entlarvend, es geht um Menschenrechte, um Gerechtigkeit, um Aufdeckung von Schuld, um die Gottebenbildlichkeit aller. Sie und ihr Mann gründeten 1908 eine Bibelstudiengruppe, die allerdings auch viele andere Aufgaben beinhaltete: So war das Gemeindezentrum in Chicago im Grunde eine Anlaufstelle, in der schwarze Männer aus dem Süden auf allen möglichen Ebenen Hilfestellungen erfahren haben. In diesen Räumen hatte sie auch ihr Büro, in dem sie sich für Frauenrechte – auch das Frauenwahlrecht – engagierte.

Sie starb 1931 an einer Nierenkrankheit. Sie hatte eine Biographie (Crusade for Justice; ihre Tagebücher: Memphis Diary) begonnen, die von ihrer Tochter nach dem Tod der Mutter herausgegeben wurde (auf deutsch ist sie vermutlich nicht erhältlich). Auf das weitere Wirken der Bürgerrechtsbewegung hatte sie großen Einfluss (auch wenn sie und Martin Luther King unterschiedliche Ansätze hatten). Das zeigt auch der oben genannte Link.

Selbständig denken

Dazu Karoliya Tal: https://www.tiktok.com/@karoliya.tal/video/7603088891289046294 Ich vermute, sie bekommt irgendwann einiges an Gegenwind – vielleicht bekommt sie ihn schon, bleibt allerdings gelassen und standhaft.

Lehrer-Beamte

Manche fordern ja in ihrer unermesslichen kuriosen Klugheit bzw. irrlichternder Intelligenz, Lehrer nicht mehr zu Beamten zu machen.

Das zeigt im Grunde nur, welchen Stellenwert diese Leute unserer Bildung im Land geben, die sowieso schon schlechte Karten hat.

Aus dem Land der Dichter und Denker… egal. Weg mit Platituden. Aber hin zur Realität: Wenn der Lehrberuf entwertet wird, was meinen diese Herrschaften, will noch Lehrer werden – vor allem dann, wenn der jugendliche Idealismus gewichen ist, Lehrer bleiben? Es ist ein sehr schwerer Beruf, vor allem, weil Politik nicht merkt, was sie jetzt schon vielen Lehrkräften an Lasten aufbürden. Wollen die, dass diese Leute sich aus dem Lehrberuf abmelden und in die Verwaltung gehen, die bekanntlich immer mehr aufgebläht wird?

Aus dem Land der Dichter und Denker… egal. Weg mit Platituden. Hin zur Realität: Wenn Lehrer keine Beamten mehr wären, hätte das auch was Gutes: Sie dürften streiken.

Führerschein

Das ist ja gut, dass dies und das entschlackt wird, damit es billiger wird. Nicht gut ist mal wieder die Forderung, dass Fahrschulen ihre Preise ans Ministerium melden sollen. Das sind wieder üble übergriffe. Die Politik hat in solchen Fragen die Pfoten rauszulassen – das gehört zu dem, was ich immer schrieb: Die ziehen alles an sich – und sind dadurch überfordert und bekommen wenig hin. Zudem wird das wieder irgendwelche BeamtenApparate aufblähen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/fuehrerschein-reform-verkehrsminister-schnieder-fahrschulen-preise-melden

Amok in Kanada

Ein Beispiel dafür, dass sie sehen, und doch nicht sehen. Sie merken, dass Frauen nicht Amok laufen, sondern Männer. Da zieht sich einer Frauenkleider an, sieht sich als Frau, läuft Amok – und die Medien schreiben, dass das eine Frau gewesen sei, obgleich Frauen sowas in der Regel nicht machen. Ich finde so etwas spannend: Selbstbetrug – von oben befohlen zeigt doch sonderbare Blüten.

Wie auch immer: Schlimm ist es, dass wieder neun Menschen an einer Schule ihr Leben lassen mussten, zahlreiche Menschen verletzt wurden, weil ein Mensch psychisch ausrastete. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kanada-schusswaffenangriff-tote-100.html

Sehen – aber nicht sehen

Und dieses Sehen aber nicht sehen, das ist in bestimmten politischen Kreisen ein beliebtes Spiel. Was man als Realität wahrnimmt, darf ideologisch nicht sein, also ist es auch nicht – und hinzugefügt: jeder, der die Realität sieht und sie als solche ausspricht, ist rechts. Ich denke, dass das so langsam auch vielen Linken auf den Keks gehen wird. Denn ich kenne Linke, die auch sehen und es aussprechen, was sie sehen. Das Sehen und Probleme beim Namen zu nennen als rechts zu bezeichnen, ist nicht unbedingt ein rechtes Plus, sondern auch Linken, die nicht ideologisch agieren und agitieren auch ein Linkes. Von daher sollten Linke ihre Linken Leute, die sich der Realität verweigern, mal zur Seite nehmen und Realität verklickern.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/die-es-in-deutschland-nicht-gibt-spd-europaabgeordnete-leugnet-tausende-gruppenvergewaltigungen/

ÖRR-Manipulationen

Gewalttaten von links scheinen von den ÖRR nicht so wichtig genommen zu werden wie Gewalttaten von rechts. Interessant finde ich, dass die nicht von Linksextremen und Rechtsextremen schreiben, sondern von linkem und rechtem Spektrum. Auch eine Nachlässigkeit – von wem auch immer.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/medien/news/irrefuehrende-berichte-ard-zdf-linke-verueben-mehr-gewalt-gegen-journalisten

Grüne Hochzeit

Aber bloß kein Gedöns darum machen, aber kurz vor der Wahl heiraten – das zwingt zu Gedöns. Und das in dem einstmals frommen Baden Württemberg. Keine Grün-Taktik? Möge das paar glücklich werden, Taktik hin oder her.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/nachrichten/news/tuebingens-oberbuergermeister-palmer-wird-das-paar-trauen-cem-oezdemir-heirat-samstag

Normalisierungen Ideologen zum Trotz

Es sieht ganz so aus, als würde das Pendel wieder in Richtung normal ausschlagen. Es wird wieder mehr Fleisch gefuttert. Ich selbst bin für normal essen, mal Fleisch, mal nicht Fleisch, wie es gerade so kommt. Und es sieht so aus, als würde sich das so langsam wieder durchsetzen. https://nius.de/gesellschaft/news/neue-fleischeslust-junge-generation-essgewohnheiten

BSW – weiter so!

BSW will vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, weil dieser Bundestagsbereich sich wirklich als „Bananenrepublik“ erwiesen hat. Ich bin gespannt, wie das Bundesverfassungsgericht entscheiden wird: Werden irgendwelche formalen Fehler dazu führen, dass die Klage abgewiesen wird? Wird der BSW recht bekommen – aber mit Zusätzen, dass jetzt eine Regierung nicht mehr geändert werden könne? Denn das wäre ja echt ein Ding, wenn diese Regierung nichtig ist – und alles irgendwie neu sortiert werden muss. Von daher, um Klarheit zu bekommen, ist die Klage wichtig. Zudem: Die demokratischen Wahlen werden durch solche Weigerungen, noch mal auszuzählen, dermaßen verächtlich behandelt, dass man schwer glauben kann, dass diese für für die Ablehnung verantwortlichen Bundestagsleute wirklich Ehrfurcht vor demokratischen Wahlen haben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/wahlpruefungsverfahren-einer-bananenrepublik-bsw-kuendigt-klage-vor-dem-bundesverfassungsgericht-an/

SPD

Nicht nur die Grünen und die CDU – auch die SPD sollte sich solche Kritik zu Herzen nehmen, damit aus ihr wieder – aus der ideologischen „Selbstverzwergung“ herauskommt – eine Volkspartei werden kann. Im Augenblick sieht es düster, duster, was auch immer: finster aus. Und wie sie sich verhalten auf den höheren Ebenen, ist nicht erkennbar, dass es anders werden wird. Darum, liebe Genossen, nehmt Kritik ernst!

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=H2Skytxurdc und https://www.youtube.com/watch?v=9MFGWq9Albs

Ich würde es auch so sehen und weiterführen: Leistung soll sich lohnen – aber eben nicht für die Politiker und ihre ideologischen Programme, sondern Leistung soll sich für die Bürger lohnen, für diejenigen, die Arbeiten, diejenigen, die sich um ihre Zukunft Gedanken machen. Aber wenn diese PolitGeneration von Leistung spricht, dann geht es darum, den Bürgern mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, um ihre ideologischen Lieblingsprojekte zu finanzieren. Ich sage nur: falsche Migrationspolitik, in die Irre führende Klimapolitik, zerstörerische Wirtschaftspolitik, unkontrollierte Sozialpolitik, aufblähende Bürokratie, kommende Generationen verstörende Politik usw. Die Sozialdemokraten sollen Sozialdemokraten bleiben und keine weitere linke extremistische Partei.

MigrationsKriminelle

Interessant, was es nicht alles in unserem Lande gibt – und auch als Behörden-Argumentation: https://www.youtube.com/watch?v=O2HWQdbFRBo

CDU Probleme mit Meinungsfreiheit

Ich hatte das unappetitliche Thema: https://www.youtube.com/watch?v=howAjNxmdIM

Interview mit Reichelt / Epstein-Akten

Jasmin Kosubek spricht mit Reichelt: https://www.youtube.com/watch?v=_OcwF6mOdl0

Mit Blick auf Epstein: Ja, das ist schon interessant und erschreckend zugleich zu sehen, dass sich die oberen Eliten (politisch, kulturell usw.) dermaßen sicher fühlen in ihrem amoralischen Handeln, in ihrem Handeln nach eigenen amoralischen Maßstäben. Was ich freilich auch vermute: Es gibt ein Gefühl der Größe, dazuzugehören. Man wird wert geachtet, in so einem Zirkel der Elite hineingeführt zu werden. Es muss ja noch geklärt werden, wer von den Benamten wirklich Bescheid wusste und in dem inneren Zirkel mit agierte oder einfach nur im Außenbereich dieses Zirkels als dumme Zuträger eines Schneeballsystems missbraucht wurden. Dieses Gefühl der Größe, dazuzugehören: Ich frage mich das manchmal auch vorsichtig mit Blick auf die missbrauchten Jugendlichen/jungen Frauen. Das soll nicht die Brutalität der Erwachsenen relativieren – im Gegenteil: Sie haben die Sehnsüchte der jungen Frauen für ihre eigenen sexuellen Wünsche missbraucht. Die Frauen wurden verführt durch Reichtum und Glanz, denen verruchte Erwachsene ihnen vorspielten. Auch ihr gehört zu uns. Und so gerieten sie in das Netz der Spinne. (Es kursieren viele Gräueltaten im Netz, die Epstein und seinem Netzwerk zugeschrieben werden. Da möchte ich erst abwarten, denn manches dürfte auch mit voyeuristischen Absichten und aufgrund von Sensationsmacherei und eigenen Phantasien in die Welt gesetzt worden sein. Es ist aus meiner Sicht abzuwarten, was wirklich zu belegen sein wird und was auf Gerüchten basiert.)

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Was angesprochen wurde mit Blick auf Geheimdienste: Das wunderte mich schon seit langer Zeit. Die amerikanischen Geheimdienste (IC) müssten doch Bescheid gewusst haben. Waren sie involviert? Hatten sie einen Maulkorb? Wenn die das nicht mitbekommen haben sollten, muss ich mich fragen: Was taugen sie überhaupt. Oder andere Geheimdienste – der Epstein muss doch ein gefundenes Fressen für sie gewesen sein, weil er Informationen hatte, die alle zu Fall bringen konnten. War er ein Künstler in der Koordination von GeheimdienstInteressen unterschiedlichster Länder? War er Handlanger der US-Geheimdienste, um Menschen unter Kontrolle halten zu können? Ich habe keine Ahnung, aber es kommt mir alles äußerst sonderbar vor.

Moral und Geheimdienste – sind womöglich auch zwei ganz unterschiedliche Welten.

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Ich denke da an Johannes dem Täufer. Er hielt dem Herrscher vor, sich unzüchtig zu verhalten, was ihm dann letztlich den Kopf kostete. Diese biblische Geschichte wird auch so interpretiert, dass Johannes der Täufer als Vertreter der kleinen intoleranten Menschen agierte – aber die große weite Welt der oberen hellenisierten Elite nicht verstand, sondern aus der eigenen religiösen-moralischen Enge heraus negativ beurteilte. Das sah man ja – in einem etwas anders gelagerten Fall – auch in der Corona-Zeit bei der Party einer Partei: Die kleinen Leute wurden eng gehalten, der Freiheit beraubt, unter Masken gezwungen – während die politische Elite maskenlos Party feierte. Wir haben hier eine uralte Diskrepanz zwischen Moral und der abgehobenen Elite bzw. derer, die sich der Elite dazugehörig fühlen.

Was die Epstein-Akten betrifft: Im Augenblick scheint es der Elite nicht mehr möglich zu sein, den Johannes den Täufern den Kopf abzuschlagen.

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Reichelt spricht davon, dass man als Journalist Menschen nahe stehen kann, aber gleichzeitig – wenn es gegen die Oberen geht – auch bereit sein, sich gegen sie zu stellen. Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht, dass man dann was auf den Deckel bekommen kann von den Oberen bzw. denen, die sich als die Oberen fühlen, denen man sich nicht zu Füßen wirft. Es ist auch meine Pflicht als Christ um der Wahrheit willen meinen Mund aufzumachen. Unrecht Unrecht nennen. Ungerechtigkeit Ungerechtigkeit. Da bin ich sehr auf seiner Seite, auch wenn sich meine „journalistische“ Tätigkeit darauf beschränkt, so wach es mir möglich ist, Politik wie Gesellschaft zu beobachten.

Sich nicht einfangen und korrumpieren lassen – das sollte nicht nur Pflicht eines Journalisten sein, sondern auch Pflicht eines Christen. Nun denn, manchmal regiert mich doch Menschenfurcht – wovor Jesus warnte (Lukas 12,4f): Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können.

Grüne und Wirtschaft

Da jubeln die Grünen – die Wirtschaft geht kaputt. Aber mit dazu beigetragen haben auch die SPD – sogar die FDP – und natürlich Die Linke. Es geht um ein Rechenzentrum, das in Groß-Gerau gebaut werden sollte. Einfach – wie sagt der Mann von der Straße freundlich aber verärgert – einfach Hirni. ProvinzMatadore:innen beherrschen die Wirtschaft nach dem Motto: Wasch mich – aber mach mich nicht nass! Wer´s auf Latein haben möchte: Lava me, sine aqua.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.welt.de/politik/deutschland/article698c2fd410c65e72bdaa4721/gross-gerau-hessen-stadt-stoppt-bau-von-2-5-milliarden-komplex-bye-bye-rechenzentrum-jubeln-die-gruenen.html

Merz und EU

Merz sagte laut Tagesschau vom 11.02. sinngemäß, wenn man keine Einigkeit erreicht unter den Ländern, dann wird es eben gemacht. Ich hoffe, das war verkürzt wiedergegeben, denn das könnte ihm irgendwann um die Ohren geschlagen werden. Wenn alle die Schulden außer Deutschland vergemeinschaften wollen – dann machen sie es eben. Oder wie, oder was…?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://de.euronews.com/my-europe/2026/02/11/eu-wirtschaft-frankreich-gegen-deutschland-italien

Islamisten

Mutmaßliche Islamisten wollten mutmaßlich einen Anschlag ausführen, mutmaßlich in Dingolfing. Sie wurden mutmaßlich verhaftet – einer war mutmaßlich schon wegen mutmaßlicher radikaler Aussagen aufgefallen – und wurde wieder freigelassen. Vermutlich nicht mutmaßlich. Denn er hat mutmaßlich strenge Auflagen bekommen, die er mutmaßlich als mutmaßlicher Islamist auch sicher einhalten wird. Mancher mutmaßliche Islamist würde mutmaßlich Allah dafür danken, dass mutmaßliche Ungläubige so mutmaßlich gut zu ihnen sind, dass sie mutmaßlich ruhig weiter gegen die Ungläubigen agieren und agitieren können.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.sueddeutsche.de/bayern/dingolfing-anschlag-weihnachtsmarkt-details-herrmann-li.3385709