In dem Artikel über Paul-Gerhardt finden wir diesen Hinweis https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gerhardt:
Im Vorfeld des 350. Todestages Paul Gerhardts wurde der Paul-Gerhardt-Preis 2026 als bundesweiter Wettbewerb ins Leben gerufen.[6] Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der Paul-Gerhardt-Gesellschaft sowie den Magazinen chrismon und zeitzeichen. Das zentrale Ziel des Wettbewerbs ist die Suche nach neuen Melodien für Gerhardts zeitlose Texte, wie etwa „Geh aus, mein Herz“ oder „Befiehl du deine Wege“. Dabei sollen die neuen Vertonungen eine frische Klangsprache finden, gleichzeitig jedoch für Kirchengemeinden gut singbar bleiben. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert, wobei 3.000 Euro auf den ersten Platz, 2.000 Euro auf den zweiten und 1.000 Euro auf den dritten Platz entfallen.
Hoffentlich sollen diese Melodien nicht die alten Melodien ersetzen. Dabei wird kaum etwas Gutes rauskommen. Wer kommt nur auf solche Ideen? In der Aufklärung mochten viele Paul Gerhardt nicht so sehr, haben seine Texte umgedichtet. Und heute will man die inzwischen verbreiteten Melodien seiner Texte ändern? Melodien, die seit vielen Jahren die Gemeinde zum Teil weltweit begleitete – sich somit bewährt haben? Ob eine dieser eingesandten Melodien an diese alten Melodien auch nur ein Itzelchen heranreicht? Oder soll wieder nur Verwirrung gestiftet werden? Ich weiß schon, dass viele Texte, die heute Kirchenlieder sind, unterschiedlichste Melodien hatten und haben. Was ich mich frage: Beginnen die Herrschaften auch irgendwann mal, Bachs Matthäuspassion umzukomponieren? Würde zumindest in alle Munde kommen. Natürlich kann dann der Text auch so nicht bleiben. …
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