Provokation zum Tag
Arrogante Dummheit,
statt strategische Vorsicht.
Rebecca Lolosoli (*1962)
Infos zusammengefasst aus: https://fk-umoja.com/rebecca-lolosoli/
Ein weiterer Beitrag zu meiner Reihe: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/
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Sie ist in Kenia als Tochter eines Samburu-Chefs geboren worden. Italienische Missionare unterrichteten Jungs wie Mädchen. Mit 13 jahren wird sie beschnitten, woran sie fast gestorben ist. Kein mann wollte sie haben, da sie zu „aufmüpfig“ war, denn sie hatte als junges Mädchen gesehen, wie eine Frau von ihrem Mann erschlagen wurde, was sie Männern gegenüber kritisch machte. Ein alter Mann wollte sie heiraten, aber die Mutter lehnte ab. Dann heiratete sie einen Mann aus einem anderen Dorf, der Schwiegervater verkaufte alle ihre Ziegen. Sie klagte dagegen, doch der Ältestenrat entschied sich für den Schwiegervater. Sie akzeptierte das Urteil nicht, war weiter gegen den Schwiegervater aufmüpfig, bis er begann, sie mit einem Stock zu verprügeln und sie sich wehrte. Ihr Ehemann, der bei einer Bank arbeitete, stand ihr nicht bei, weil sich das nicht gehörte, dass seine Frau dem Schwiegervater Widerstand leistete. Der Ältestenrat ihres Geburtsortes trat für sie ein, der Schwiegervater gab ihr wieder Ziegen. Da sie eine gute Hirtin war, vermehrte sie die Ziegen und konnte sogar Rinder kaufen.
Rebecca bekam 5 Kinder und gründete einen kleinen Laden und verkaufte vieles bzw. tauschte vieles. In diesem Laden trafen sich viele Frauen, die vergewaltigt worden waren, verprügelt, ausgestoßen, zwangsverheiratet, die mit illegalen Dingen zu überleben versuchten, somit mit einem bein im Gefängnis standen. Gemeinsam mit einer vergewaltigten und dann vom Mann verbannten Frau gründete sie ein Dorf, Umoja, zu dem nur Frauen Zutritt haben. Allerdings musste das Land erst gekauft werden, wozu sie sehr viel Schmuck an Touristen verkaufen mussten, wobei sie häufig von Dieben überfallen worden waren. Das Dorf wächst – die Frauen werden von Männern verhöhnt, bespuckt. Aber sie fühlen sich frei, bringen ihren Kindern bei, dass auch Frauen zu achten sind, und essen, was sonst nur Männer dürfen: Ziegenfleisch. In ihrem Laden wird sie eines Tages verprügelt, ausgeraubt, überall verletzt ging sie nach Hause – doch ihr Mann weigerte sich, sie zu rächen. Sie zieht aus, wird von den Frauen im Dorf gepflegt. Dann kam ihr Ehemann und wollte das Land, auf dem Dorf für sich haben, wollte Rebecca erschießen. Sie flüchtete nach Nairobi, wurde dort an verschiedenen Orten untergebracht, weil ihr Mann verlangte, dass Samburu-Leute sie suchten.
Sie reichte die Scheidung ein. Aber das war nicht leicht, der Mann weigerte sich, weil das eine Frage der Ehre war. Das Problem für das Dorf bestand darin, dass es auf den Namen von Rebecca zugelassen war, was aber gar nicht hätte sein dürfen, da Frauen kein Land besitzen durften. Von daher beanspruchte der Stamm, also ihre Familie, dieses Land. Zudem war der Grundstückspreis sehr gestiegen, was die Gier des Mannes/Stammes hervorrief. 2010 wurden sie geschieden, 2013 bekamen die Frauen das Land/Dorf. Der Sumburu-Ältestenrat wählte sie aus, um bei Lokalwahlen anzutreten. Sie gewann die Wahl nicht, aber allein das zeigt, welche Veränderungen sie in ihrem Umfeld bewirkt hat.
Inzwischen ist sie weltweit bekannt und hilft überall Frauen, die Not leiden, unterstützt von einer Organisation, die auf Frauen aufmerksam macht, die Außergewöhnliches leisten.
Erben
In dem genannten Buch von Kurt Ihlenfeld: Preußischer Choral, 1935, wird aus dem Testament von Friedrich August Ludwig von der Marwitz (General und Politiker, 1777-1837; alter Adel seit 1259 erwähnt) zitiert (1828). In diesem schreibt er seinen Erben: „Sie müssen alle stets eingedenk sein, daß sie nicht zu Verzehrern gesetzt sind des irdischen Gutes, sondern nur zu treuen Verwaltern, und daß sie es auf ihre Nachkommen bringen sollen, so wie ihre Väter es ihnen hinterlassen haben.“
An den Forderungen der SPD nach Erbschaftssteuer wird deutlich: Es geht diesen nicht mehr um den Menschen als Teil einer Familie, die ihre Wurzeln in Vorzeiten hat, die mit Mühe, Fleiß, Entbehrungen alles aufgebaut haben, was sie vererben. Die Menschen werden – ganz im Sinne des modernen Zeitgeistes – entwurzelt, sie sind nur als jetzt lebende Individuen relevant. Und von daher werden die besitzenden Individuen, die es von ihren Eltern ererbt haben, enteignet. Natürlich werden die Enteigner immer stärker Erfolg damit haben, weil in unser Land immer mehr Menschen strömen, deren Vorfahren nichts erarbeitet haben bzw. die den Besitz ihrer Vorfahren verloren haben. Bei denen stoßen solche Enterbungsforderungen natürlich auf offene Ohren wie bei denen, deren Vorfahren nicht so gelebt haben oder leben konnten, dass sie etwas vererbt haben.
Worum es hier bei mir geht – um die Hintergründe: einmal: Familie ist mehr als die jetzt lebenden Individuen, sie sind Teil einer langen Generationskette – und die andere Sicht: Darauf kommt es nicht an, wichtig sind nur die lebenden Individuen.
Um es in die Zukunft auszudehnen: Sie sprechen zwar alle davon, dass jetzige Generationen den künftigen nicht alles rauben dürfen – aber letztlich ist es den politisch Verantwortlichen egal. Und es wird auch innerhalb der Gesellschaft immer egaler, weil viele keine Nachkommen mehr haben. Es findet also eine Loslösung von den Vorfahren und den kommenden Generationen statt, weil sich die Gesellschaft wandelt und nur das jetzt lebende Individuum zählt. Aus meiner Sicht ist es wichtig, Balance zu halten.
Und das ist Aufgabe einer vernünftigen Politik:
Balance zu halten zwischen Tradition – Gegenwart – Zukunft.
Traditionsvergessenheit ist von Übel,
weil sie ständig Fehler wiederholt –
Gegenwartsvergessenheit ist von übel,
weil sie Menschen der Gegenwart und ihre Bedürfnisse missachtet –
Zukunftsvergessenheit ist von übel,
weil vergessen wird, dass wir nur ein kleines Glied in einer langen Kette kommender Generationen sind.
Nur am Rande: Friedrich August Ludwig von der Marwitz war kein Freund von Reformen, die die Privilegien des Adels einschneiden wollten. Er hatte, wie das Testament deutlich werden lässt, ein sehr fürsorgliches Bild vor Augen: Adlige sollen Vorbilder sein, sollen sich um Schulen, Kirche, Recht und Sicherheit kümmern, sollen mit anderen zusammenarbeiten (so eine Art: Landrat) Wie an weiteren Texten von ihm aus dem genannten Buch deutlich wird: Er setzt sich ein für sein Vaterland – aber es steht einer über allen: Jesus Christus, und diesem dient er. Der große Monarch (also Christus) beherrscht Menschen von Innen heraus. „es herrscht also in diesem Reich eine so vollkommene Freiheit, wie sie in keinem irdischen existieren kann, und es ist eine Blasphemie zu behaupten, daß ein irdischer Mensch in solchem Reich irgend etwas zu regieren und einzurichten habe“ (118)
KlimaKopf / Sozialismus
Ein Minister mit KlimaKopf auf Holzwegen – denn er weiß es besser als alle Versammelten. Hat er echt gesagt: „Ich möchte beim Klimaschutz kein Wackeln“? Er nicht, aber viele andere. Zudem, so einen Satz vor erwachsenen, gestandenen Menschen zu sprechen, ist skurril: „Kinder, ich möchte nicht, dass ihr so einen Lärm macht!“ – erinnert irgendwie an Lehrer XY, der seine Kleinen ermahnt. Das kommt für mich irgendwie äußerst arrogant rüber, würde aber zu vielem passen, was wir so regierungsmäßig wahrnehmen. Aber er meint es nur gut – das muss man ihm zugute halten, er meint es nur gut mit den kleinen, dummen Erwachsenen. Ach so, ja, das ist irgendwie so sozialistisch: andere erziehen wollen in der Ideologie, in der man selbst gefangen ist. Nun, altbekannt – aber wird immer wieder gerne vergessen. Interessant ist nur, dass unsere West-CDU, die mal gegen Sozialismus war, sich von Ideologen über den Tisch ziehen lässt – und in der Chefetage zum Teil dieselbe Färbung denselben Jargon annimmt.
Solche Politiker regieren uns! Dazu passt auch der zweite Link.
Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/wirtschaft/news/umweltminister-schneider-spd-beim-klimaschutz-kein-wackeln und: https://nius.de/politik/news/vorderste-aufgabe-der-bundesregierung-koalitionsbeschluss-macht-kontrolle-der-medien-zum-regierungsauftrag und: https://www.youtube.com/watch?v=2E8vi6GkcBc
Wieder der typische Merz bei seiner Regierungserklärung. Er hat Recht: Europa hat sich immer wieder aus schlimmen Situationen herausarbeiten können – aber: Dazu bedarf es einer guten Regierung – bislang erkennen wir wieder nur mal Wörter: die Stunde der gestaltenden Politik… – und wo bleibt sie in der Rede? Es gibt sowas nicht. Kritik der Opposition – die wenigstens die Themen anspricht – danach müsste der Buka reden – die wissen vermutlich alle, dass sie auf weiten Strecken recht hat, selbst die Schreihälse:
Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=-hcrAFQ_C_I
Mordphantasien eines Moderators
Ungeheuerlich – und solche Leute werden von Fernsehsendern auf die Bürger losgelassen: https://nius.de/medien/news/micky-beisenherz-fordert-cs-gas-gegen-den-siebenjaehrigen-julian-reichelt-einzusetzen
Politischer Missbrauch
Dieser tritt hier zutage, wenn Mitglieder einer Behörde gegen Opposition und Medien vorgehen. Aber das scheint vielen egal zu sein – und vermutlich auch klammheimlich zu erfreuen, bis sie selbst dran sind, liebe CDUler. Denn wenn der Feind AfD vernichtet worden ist, geht es dem Rest der CDU an den Kragen, die nicht rot-links-grün angestrichen sind.
Ansichtssache zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/niedersachsen-staatsgewalt-inlandsgeheimdienst-von-linksradikalen-unterwandert
Dass die Partei immer recht hat, das wussten andere. Heutzutage spricht man nicht von einer Partei, die immer recht hat. Aber ist die Gesinnung eine andere, die meint, der Staat bzw. die Regierung habe Macht, Leute einzusetzen, die immer recht haben? Diese Herren des Staates sollten nicht nur von „unserer Demokratie“ sprechen, sondern auch von „unseren Werten“. Dann weiß man wenigstens, woran man ist, wenn man hellhörig ist. Es gibt nämlich Menschen, die meinen, ihre Werte seien die Werte aller. Da haben sich Gruppen neue Werte ausgedacht und wollen sie mit dem medialen und finanziellen Presslufthammer in die Hirne der Bevölkerung pressen.
Das war eine grundsätzliche Anmerkung. Aber sowas hier ist doch auch kurios, oder? Wir leben in absonderlichen Zeiten. Übrigens schrieb ich vor zwei Tagen, dass der Gedenktag an den Holocaust verwässert und relativiert wird, indem man von dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus schnell zu modernen Themen wechselt, indem politische Gegner in die Nähe des Nationalsozialismus rückt. Leider haben wir es immer wieder mit solcher Gedankenlosigkeit der Herrschenden zu tun.
Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/staat-soll-wahrhaftigkeit-kontrollieren-spd-fraktionschef-blst-zum-angriff-auf-social-media/
Politik – Macht – Geld
Wer die Macht hat, hat das Geld.
Wer die Macht hat, muss sich auch gefallen lassen,
dass man ihm auf die Finger schaut,
denn in einer Demokratie haben Gewählte Macht,
sehr viel Macht –
aber rein theoretisch sind sie nicht der Souverän.
Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/spd-pistorius-progressives-zentrum-steuergeld
Telegram: Peinlich aber gut
Das ist für das Bundesamt für Justiz peinlich, dass es BußgeldBescheide an das falsche Unternehmen schickte – somit sind die Bescheide vom Gericht aufgehoben worden. Gut daran ist, dass wir daran sehen können, dass Gerichte sauber arbeiten.
Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/falscher-adressat-bundesamt-fuer-justiz-scheitert-mit-millionen-bussgeld-gegen-telegram/
Antisemitismus – einfach unglaublich
Das ist doch unglaublich, was hier zu lesen ist. Weil eine Jüdin, Sarah Maria Sander, sachlich und emotional für Israel öffentlich aufgetreten ist, weil sie gegen diesen ganzen unmenschlichen Hype für die HamasTerroristen eingetreten ist, haben angeblich viele dagegen protestiert, dass sie als Schauspielerin in einem Film spielen soll. Dabei hat sie selbst das Drehbuch verfasst – und das akzeptieren diese verirrten Hirne? Da haben wir einen Holocaust/Shoah-Gedenktag, es werden tolle Reden gehalten (oder weniger tolle), alle empören sich – und dann? Dann das! Und sie schämen sich nicht einmal, mit ihre üble Gesinnung bekannt zu machen. Man weiß nicht, was schlimmer ist: dass sie so denken – oder dass sie sich nicht schämen, das zu äußern. Denn Letzteres zeigt, wie sie unsere Zeit einzuschätzen scheinen: Sonntagsreden zum Thema Juden interessieren uns nicht, sind ja alles nur aufgeblasenes Gerede. Man merkt: Ich versuche zu verstehen, was in diesen Hirnen vor sich geht.
Das ist auch kein Protest gegen israelische Politik mehr, zudem ist es ein Mosaiksteinchen mehr im Kampf von solchen Interessengruppen gegen die Meinungs- und Pressefreiheit.
Der Antisemitismus – das werden wahrscheinlich viele der Zeitgenossen nicht wissen, begann nicht mit dem Nationalsozialismus. Der Begann schon im 19. Jahrhundert dadurch, dass Juden ausgeschlossen wurden von Sportveranstaltungen, Schwimmbädern, Gesangvereinen, wurden beruflich benachteiligt, Hotels, Restaurants verweigerten Zutritt, Vermieter lehnten sie ab, es wurde ihnen vorgeworfen, die Kultur zu verderben usw. der erste Antisemitenkongress fand 1882 in Dresden statt. Kurz: Antisemitismus war verbreitet, salonfähig. (Wobei ich jetzt die 2. Hälfte im Blick habe, nicht schon die Hep-Hep-Krawalle.)
Die Grausamkeiten begannen nicht mit KZs,
auch nicht mit den vorangegangenen Schikanen,
sie begannen Jahrzehnte vorher
mit gehässigen Wörtern von Aktivisten,
mit Vernetzungen antisemitischer Hirne und
Taten hassender Kleinmöchtegerngroßer.
Ansichtssache zu dem Thema: https://apollo-news.net/wegen-pro-israelischer-haltung-schauspielerin-verliert-hauptrolle/
Dazu Sarah Maria Sander selbst – zu diesem unfassbaren Unrecht, auch über persönliche Verletzungen durch – ja, ich würde sagen: Verrat – : https://www.youtube.com/watch?v=YaKbMVjA7c8 – das Gericht hat ihr erst einmal Recht gegeben – aber lässt die Produktion des Films erst einmal weiterlaufen.
SPD-Burka
Manche sind auch ohne Burka eingeschränkt: https://apollo-news.net/kein-burkaverbot-denn-das-wre-bevormundung-spd-frauen-lehnen-vorschlag-aus-der-cdu-ab/
SPD – Knochenbrüche
Wenn Ideologen regieren, sind Knochenbrüche Kollateralschäden, die Bürger hinnehmen müssen. Und wenn sie, weil zu alt, sterben – egal: Hätten ja nicht rausgehen müssen. oder wie ticken die?
Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/spiegelglatte-brgersteige-in-berlin-doch-die-spd-blockiert-die-freigabe-von-tausalz-und-warnt-vor-schnellschssen/
Zum Synodalen Weg
Zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=6YFUFUdsyNo
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