Antikörper-Mittel, Trump, Medien + Corona-Leugner + Hass + Angst schüren + Kerze im Fenster + Kampf um Meinungsfreiheit + Antisemitismus + Berliner Migrantenquote

Antikörper-Mittel und Trump und Medien

Wie ist man mit Trump umgegangen, als er ein Antikörpermittel verwendet hat? Schon so lange her – man kann nur mediale Heuchelei ansprechen. Egal. Und jetzt hat Spahn es laut Tagesschau vom 24.1. ohne EU zugelassen. Geht das? Warum ging das nicht mit dem Impfstoff? Egal. Und in der Tagesschau sagte ein Grüner ernsthaft in die Kamera, dass man das schon längst hätte machen sollen. Als Trump noch an der Macht war? Ist das alles nicht irgendwie äußerst – sagen wir – krude? https://www.tagesschau.de/inland/corona-antikoerper-medikament-spahn-101.html

Corona-Leugner

Es wird ständig von Corona-Leugnern in einem Nebensatz-Seitenhieb gesprochen. Was ich bislang wahrnehme, ist, dass es nicht um Corona-Leugner geht, sondern um Menschen, die unterschiedliche Ansichten haben: a) Gefährlichkeit von Corona im Vergleich zu anderen Viren bzw. Krankheiten, b) Maßnahmen, um mit dem Corona-Virus umzugehen.

Gibt es wirklich Leugner in dem Sinn, dass sie sagen, es gibt diesen Virus nicht? Freilich gibt es allermögliche kuriose Ansichten. Aber solche dürften doch wohl kaum zahlenmäßig ins Gewicht fallen.

Ist auch hier die Sprache Teil eines gesellschaftspolitischen Machtspiels?

Apropos Schnelltests: Das wäre natürlich ideal. Aber warum bringt man sie jetzt als Retter zur Sprache? Erst rettete jegliche Maske, dann retteten die PCR Tests, dann retteten Lockdowns, dann rettete die Corona-App, dann rettete die Maske, dann rettete die Impfung, dann rettete die FFP2 Maske, dann rettet also nun der Schnelltest?

Hass

Da wird den alten Nationalisten Hass vorgeworfen, weil sie es nicht mochten, von den Franzosen mit Krieg überzogen zu werden. https://www.spiegel.de/geschichte/franzosenhass-im-19-jahrhundert-wie-deutsche-dichter-frankreich-zum-erzfeind-machten Nach dem Krieg haben sie noch weiter gehasst – kaum verständlich für unsere lieben Leute heute. Damals schon waren manche schneller darüber weg als andere – vor allem diejenigen, die die Franzosen als Retter begrüßt hatten. Die Toten auf den Schlachtfeldern – nun denn, so ist es im Krieg.

Was ich interessant finde, wie man alte Hassende modern hasst.

Angst schüren

Angst schüren ist nicht nur ein Modell von Fake News Leuten. So manche Angst wurde schon geschürt – und dann kam nichts. Der Staat muss gut planen, muss Eventualitäten im Blick haben – das ist selbstverständlich. Vielleicht sollte man das dann aber als Alltägliches handhaben und sich nicht durch Angstschürern einspannen lassen: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-impfkampagne-101.html

Kerze im Fenster

Die Tradition, die hier beschrieben wird, kannte ich nicht: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/bundespraesident-steinmeier-kerze

Zu Steinmeiers Aktion sage ich nichts mehr. Habe schon im letzten Frühjahr dazu geschrieben – als er es schon einmal aufbrachte, und vor kurzem. Ein neuer Aspekt kommt hinzu, den ich gelesen habe – Kerze als eine Art Selbst-Entschuldigung, Zeichen schlechten Gewissens, dass Politik und Kirche viele nicht an Corona Sterbende allein gelassen hat?

Meinungsfreiheit – blockieren

Meinungsfreiheit – der Kampf um sie – gegen finanzielle Riesen, die die Wahrheit für sich gepachtet haben: https://reitschuster.de/post/youtube-zensiert-meine-interviews-mit-impf-experten/

Die Gesellschaft zerbricht nicht an Fake News – sie zerbricht daran, dass Menschen nicht ihre Meinung sagen dürfen. Das verbittert und macht aggressiv. Man muss nur ein paar Menschen hören, die das echt verärgert.

Antisemitismus

Ein Beitrag zum Antisemitismus – der nicht nur Bestanteil rechter, sondern auch linker Ideologie ist: https://www.cicero.de/innenpolitik/judenhass-antisemitismus-lebensluege-linke

Berliner Migrantenquote

Erst Behindertenquote, dann Frauenquote, jetzt Migrantenquote. Was bringt die Gesellschaft weiter? Quoten oder gerechte Zuteilung der Aufgaben und Berufe aufgrund der Qualität? Für die Gerechtigkeit muss man aktiv werben, dafür, dass Menschen nicht wegen ihrer Behinderung/Nichtbehinderung, ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihres finanziellen Potentials bevorzugt werden. Ich bin Gegner aller gesetzlich bestimmten Quoten. Eine demokratische Gesellschaft wird nicht von oben regiert – sondern von unten. Ich weiß. Das ist das Ideal. Aber das darf man sowenig wie möglich angreifen. Sonst kommt Politik, wie alle Ideologen, auf den Geschmack, sich als Heilsbringerin für die Gesellschaft anzusehen und hören gar nicht mehr auf, die Gesellschaft mit irgendwelchen Bestimmungen zu beglücken. Ich wollte schreiben: Davon sind wir nicht mehr weit entfernt. Aber: Stecken wir nicht schon mittendrin in diesen Strömungen? https://www.cicero.de/innenpolitik/migrantenquote-berlin-linke-gruene-breitenbach-integration-frauenquote-oeffentlicher-dienst

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