Kleiner Mensch ganz groß

Wenn wir von Gott als Schöpfer hören oder lesen, haben wir immer nur die Erde im Blick. Die moderne Wissenschaft mit den Vorstellungen von den Weiten des Alls, den mächtigen Galaxien, Sterne, die bis zu 2100fache des Sonnenradius haben, dunkle Energie, vielleicht auch die Parallel-Universen, die die String-Theoretiker im Blick haben… – all das zeigt, dass wir von Gott zu klein denken. Warum? Weil unser Gehirn auf diese unsere kleine Welt hin ausgerichtet ist. Warum? Auch darum, weil unsere Sprache sehr begrenzt ist. Aber gleichzeitig sehen wir, wie wichtig der Mensch und die Schöpfung mit ihm auf der kleinen Erde, schwebend im weiten All, für Gott ist. Gott kümmert sich um ihn, er schaut auf ihn. Auch an diesen Formulierungen merkt man, wie begrenzt unsere Vorstellungen und unsere Sprache ist.

Also hat Gott den Kosmos (Kosmos: Ordnung, Schmuck, Glanz, Ehre) geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott hat seinen Sohn nicht in den Kosmos gesandt, dass er den Kosmos richte, sondern dass der Kosmos durch ihn gerettet werde. (Johannes-Evangelium 3,16-17)

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