Bewegungen + SPD: säkular-humanistisch

Bewegungen, die locker sind, in die sich jeder einmischen kann, haben ein großes Problem: Idioten (= negativ konnotierte „Eigensinnige“), die versuchen, die Bewegungen zu unterwandern. Das gilt, wie ich das sehe, für die Identitären, gilt für die Gelbwesten – wird wohl auch den Schüler*innen-Umweltdemos so gehen.

Dagegen hilft nur eine strenge Hierarchie innerhalb der Gruppen – aber wer will die schon?

Dieses Problem haben übrigens auch große hierarchisch strukturierte Organisationen/Institutionen: Kirchen, Parteien, Gewerkschaften… – es gibt immer irgendwelche Leute, die unangenehm bis kriminell idiotisch (im oben genannten Sinn) aktiv sind. Aber in diesen fallen sie nicht so sehr auf, weil sie eher Minderheiten sind. Es sei denn, man hat ein mediales Interesse an ihnen.

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Interessant, dass es innerhalb der SPD keinen säkularen Arbeitskreis geben darf: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/atheisten-duerfen-keinen-arbeitskreis-in-der-spd-gruenden-16096047.html

Dass er sich nicht humanistisch nennen darf, kann ich ja noch verstehen, weil das die Usurpation eines neutralen Begriffs bedeutet, denn viele gehören Humanisten an, ohne atheistisch/säkular zu sein (Erasmus, Herder…). Eine Usurpation, die viele säkulare und atheistische Gruppen für sich in Anspruch nehmen, aber dennoch ein propagandistisches Geschmäckle hat: Man schmückt sich mit fremden Federn.

Leider gibt der oben genannte Artikel nichts her, was die Begründung betrifft, außer, dass es juristisch nicht geht. Warum nicht?

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