Katholiken klein machen

Katholiken müssen sich nicht kleinmachen lassen und auch nicht sich selbst klein machen.

Es gibt so viele katholische Mitchristen, die sich vorbildhaft verhalten, die sich aufopfern, die sich einsetzen. Die, wie Jesus sagt: Salz für die Erde und Licht für die Welt sind.

Sie leben in einer der größten Institutionen (der größten Institution?). Und da liegt es nahe, dass es innerhalb dieser Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln halten – warum auch immer.

Weil sie so groß ist, hat sie natürlich auch viele Gegner, die den Einfluss zurückdrängen wollen und dazu auch die Regellosen in ihrer Argumentation benutzen – warum auch immer.

Auf diejenigen schauen, die weltweit Großartiges leisten, eben auf die Schwestern und Brüder in Jesus Christus, das muss man auch lernen, will man sich von nicht Wohlmeinenden nicht kirre machen lassen (Kritiker – auch innerkirchliche – müssen nicht nicht wohlmeinend sein! Und nicht wohlmeinende Kritiker haben auch ihr Gutes: besser werden!, – wenn die Kritik berechtigt ist, das heißt den Glaubensmaßstäben entspricht!).

Jesus Christus wirkt bis heute durch sehr viele Menschen. Das sehen lernen erfüllt mit Dankbarkeit, das zu sehen auch.

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6 Antworten auf „Katholiken klein machen“

  1. Der Vizegott in Rom ist offensichtlich bemüht, seine Kirche auf minimales Zwergenmaß schrumpfen zu lassen:
    Papst Franziskus hat die mehr als eine Milliarde Katholiken in aller Welt zu einem täglichen Gebet für die katholische Kirche aufgefordert.

    Papst Franziskus ruft die Katholiken zum Gebet für die Katholische Kirche auf.
    Jeder sollte sich im Marienmonat Oktober Zeit nehmen, einen Rosenkranz zum Schutz der Kirche vor dem Teufel zu beten, teilte der Vatikan am Samstag mit.

    Gibt es da nicht angeblich einen allmächtigen Gott, in dessen Aufgabenbereich es doch liegen müsste, Satan in die Schranken zu weisen, wenn er es allzu arg treibt und sogar dieses Gottes eigene Diener dazu bringt, sich an unschuldigen Kindern zu vergehen?

    Ist der Katholizismus noch etwas anderes als eine Märchengeschichte für allzu naive Menschen, die es gewöhnt sind, ihr bisschen Verstand an der Kirchentür abzugeben?

    1. Das Gebet ist ja nicht nur Bittgebet, Dankgebet usw. Das Gebet bedeutet auch, das man sich in Gottes Willen einklinkt, dass man sich seiner bewusst wird, mit Gott gegen das Böse anzugehen und entsprechend auch nach Gottes Willen handelt. Das Gebet kann auch Schweigen sein… – einfaches vor Gott sein – sich vom Geist Gottes füllen lassen (Meditation im christlichen Sinn = sich Gottes Geist öffnen, nicht, sich leeren…).
      Trotz unseren intensiven Diskussionen sehen Sie Gott noch immer als einen an, der uns Menschen als Marionette verwendet. Wenn ich als Christ gegen Gottes Willen handeln will, erfahre ich viele „Stop!“ – aber ich kann diese Stopschilder auch immer weiter übergehen – mich also auch als Christ aus Gottes Einflussbereich auf mich entfernen. Ich kann mich gegen Gottes Willen hinwegsetzen – auch das ist Freiheit. Schon bei Kain und Abel finden wir das (ich sag es plastisch): Gott sagt dem Kain: Pass auf! Das Böse lauert vor der Tür des Herzens. Du herrsche über es. Und was macht Kain? Er beherrscht nicht das Böse – er gibt dem Raum. Folge: Mord. Und so haben wir Menschen insgesamt ein Gewissen – das können wir wunderbar zum Schweigen bringen: emotional, logisch… – und dann entfernen wir uns immer weiter von Gott und werfen Gott dann vor: Warum rettest du uns nicht vor dem Sumpf des Bösen, in den ich geraten bin? Es ist nicht leicht, so stelle ich mir vor, Gott zu sein und dann noch so gnädig, dass wenn ich zurückkehre, er mir vergibt.

  2. Katholen braucht man nicht klein zu machen, sie machen sich doch selber klein.

    Beweise dafür liefert die letzte Bischofskonferenz im Vatikan. Über 250 Bischöfe – überwiegend vergreiste alte Männer – haben drei Wochen lang beraten, bzw. geraten, was denn der Wille ihres Gottes sein mag und haben schließlich „demokratisch“ abgestimmt. Deren Gott unterliegt also einer Mehrheitsentscheidung. Sie behaupten zwar immer das Gegenteil, aber ganz offensichtlich gibt es keinen anderen Weg herauszufinden, was die „Wahrheit“ ist.

    Je reaktionärer also so eine Kongregation ist, desto reaktionärer fällt die „Wahrheit“ aus. Die Vergangenheit beweist das und die Zukunft wird hier nicht anders aussehen.

    Blamabel nur für die Altherrenriege, dass jeder einzelne von ihnen immer wieder behauptet, mit seinem Gott im Zwiegespräch zu stehen (Gebet genannt) und von daher ganz genau zu wissen, was der Nicht-Existente von ihm erwartet.
    Dumm nur, dass dieser Gott der Beliebigkeit jedem von ihnen, entsprechend deren Gesinnung – meist reaktionär, manchmal aber auch ein wenig liberaler – genau das ins Ohr flüstert, was er zu hören wünscht.
    Na ja, deren Herr und Meister, der Vizegott in Rom, macht es j auch nicht anders. 🙂

    1. Natürlich sind Christen mit Gott in Verbindung – aber kein Christ wird von sich behaupten, dass er Gott ist, das heißt: Er ist und bleibt als Mensch fehlbar – auch als Mehrheit. Das sehen wir ja schon in der Apostelgeschichte bzw. Im Galaterbrief: Christen hatten unterschiedliche Meinung, mussten miteinander diskutieren, sie kommen dann zu einem Entschluss – der aber nicht unbedingt dem Denken aller entspricht. So zog Paulus wohl den Kürzeren im Kontext der Entscheidung. Zumindest auf kürzere Sicht. Auf längere Sicht hat sich seine Meinung durchgesetzt. Das heißt: Die Mehrheit konnte sich irren – Gott hat dann korrigiert.
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      Sie sehen alles äußerst statisch. Der christliche Glaube ist es nicht. Es gab Bestrebungen in der Kirchengeschichte, den christlichen Glauben zu fesseln – aber dagegen hat der Geist Gottes doch immer wieder Einwände gehabt.
      Schlimmer als das Statisch-Sehen ist, dass Sie (leider auch Christen) ihr Bild vom Glauben nehmen und das dann auf die Kirche übertragen. Dann wird das eigene Bild, das man sich gemacht hat, kritisiert – nicht die Realität. Schuldlos daran sind allerdings die Kirchenführungen leider nicht immer.

  3. Ich freue mich sehr, dass es auch gute Menschen in anderen Religionen und Kulturen gibt. Muss ja so sein, da Gott der Schöpfer ist. Thich Nhat Hanh ist zum Beispiel ein Buddhist, der versucht, die christliche Tradition mit dem Buddhismus zu verbinden. Wie dem auch sei – es ging mir weder um Buddhisten, noch um Humanisten oder Schamanen, noch um sonst wen – auch nicht um Protestanten. Es ging mir allein um Katholiken.
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    Die Aussage, dass man drei Leute konvertieren müsse, um ins Paradies zu kommen – auf wessen Mist ist das denn gewachsen? Würde mich echt interessieren.
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    Dass sich überdurchschnittlich viele Katholiken heuchlerisch verhalten… – Sie haben sicher eine Statistik. Von welcher Interessengruppe gefälscht?
    Dass Sie nicht den Glauben anderer teilen, das hat sich schon bis zu mir herumgesprochen.
    Ich habe auch so manchen Protestanten erlebt, der nicht besonders freundlich über Katholiken gesprochen hat. Wir Menschen haben unterschiedliche Ansichten. Gerade dann, wenn man das weiß, kann man sich doch auch freuen, wenn es positive Beispiele gibt. Warum immer gleich alles Negative aufs Butterbrot schmieren. Es gibt sehr viel Positives. Manche wollen nicht sehen. Aber das ist nicht mein Ding. damit sollen auch diese Menschen/Glaubensgenossen selbst zurecht kommen (und vor Gott verantworten), wenn sie griesgrämerisch alles kommentieren und herunterziehen müssen.

  4. Jesus Christus wirkt bis heute durch sehr viele Menschen. Das sehen lernen erfüllt mit Dankbarkeit, das zu sehen auch.
    Ja, klar.- Interessant auch, dass er offensichtlich durch Menschen wirkt, die noch nie etwas von ihm gehört haben. Und noch offensichtlicher auch durch Menschen, die die christliche Ideologie dezidiert ablehnen.

    In Wirklichkeit ist es natürlich so, das Empathie und die daraus folgende Bereitschaft, sich für andere Menschen im Extremfall bis zur Selbstaufgabe aufzuopfern, grundsätzlich bei Menschen völlig unabhängig von ihrer kulturellen Prägung vorhanden ist.
    Religiöse Überzeugungen mögen das im einen oder anderen Fall verstärken, aber man darf hier nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

    Ein Freund von mir ist vom Christentum zum Buddhismus übergetreten, weil er am eigenen Leib erfahren hat, wie aufopferungsvoll buddhistische Mönche ihn gepflegt haben, ohne sich einen Vorteil davon zu versprechen und auch im Bewusstsein, dass er ihrem Glauben nicht angehörte und auch ohne missionarische Absichten, was wohl bei vielen Christen als Motiv mitspielt: konvertiere mindestens drei Leute und das Paradies ist dir sicher, oder so ähnlich.

    Es gibt so viele katholische Mitchristen, die sich vorbildhaft verhalten,
    Demgegenüber gibt es aber auch überdurchschnittlich viele Katholiken, die sich heuchlerisch und verlogen verhalten. Ist ja auch kein Problem: sie können am Ende der Woche beichten gehen und alles ist vergeben.

    Der Katholizismus, so wie er vom Vatikan propagiert wird, ist eine ebenso naive wie unehrliche Religion, die eines intelligenten Menschen unwürdig ist.
    Die Lüge von der „Jungfrau“ Maria und der daraus resultierende Kult sowie die unglaublich verlogene „Heiligsprechung“ selbst großer Verbrecher lassen bei einem denkenden Menschen sich die Fußnägel kräuseln.

    Hunderte von Millionen Menschen, die wegen der Auswüchse des Katholizismus ihr Leben lassen mussten und noch lassen, klagen an!

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