Maaßen

Da lässt man sich wieder Interpretationen vorgeben! Warum sollte die SPD die Verliererin der Maaßen-Einigung sein? Wir müssen doch nicht so tun, als lägen Fachleute auf der Straße herum, dass man sie nur einsammeln müsste. Bei aller Kritik an Maaßen – er ist Fachmann, ihn benötigt man. Die Kritik war politischer Art – nicht fachlicher. Und weil sie nicht fachlicher Art war, ist die Entscheidung vertretbar. Nun sucht man sich Leute, die unisono die Regierung darum kritisieren. Man versuchte so schön Oppositionspolitik zu machen, doch die Politik ist eigene Wege gegangen. Das ärgert die medialen Einflussnehmer – die Opposition sowieso. Die muss – so gehört es sich – hellauf aufschreien. Aber die Medien sollen informieren, keine Politik machen wollen.

Nachtrag 21.9.: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-seehofer-schliesst-verhandlungen-deal-um-hans-georg-maassen-nicht-aus-a-1229444.html

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Eine Antwort auf „Maaßen“

  1. Das Problem ist doch, dass Maaßen sich nicht nur unprofessionell in der Öffentlichkeit geäußert hat , indem er vorschnell ein Urteil gefällt hat, das er durch Fakten dann nicht belegen konnte, sondern dass er für diese Fehlleistung auch noch befördert wird.
    So etwas ist dem nicht rechtslastigen Wähler (die Armleuchter für Dumpfbacken-Partei jubelt ja über die Entscheidung) kaum zu vermitteln.
    Und die SPD wird wahrscheinlich wieder Federn lassen müssen, weil jetzt herausgekommen ist, dass ein SPD-Mann seinen Stuhl für Maaßen räumen musste.
    Eine Kaarikatur beschreibt es treffend:
    Mitarbeiter im BMI zu Kollegen: „Leute, da kommt Seehofer. Baut jetzt möglichst viel Sch… , wenn ihr befördert werden wollt.“

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