Verhältnis zu den USA + Mediale Kriegstänze

Ich habe schon vielfach – nicht erst seit Trump – im Blog eine gewisse Emanzipation von den USA vertreten. Aber das gerade auf der Basis der Finanzen – macht das irgendeinen Sinn? Wie soll das gehen? Russland und China versuchten es – allerdings habe ich keine neuen Infos darüber, wieweit das fortgeschritten ist. Eine politische Emanzipation ist wichtig – wirtschaftlich darf man nie auf nur einen Partner setzen, damit man nicht von ihm abhängig wird. Aber das Zahlungssystem von den USA zu lösen – ist die Forderung wirklich mehr als Populismus? https://www.tagesschau.de/ausland/maas-usa-107.html

*

Es trumpt mal wieder in allen Gazetten. Wie oft waren die Nachrichten ein Abgesang auf Trump? Müsste man mal zählen. Ich vermute, jeden Monat begegnet uns ein neues Anti-Trump-Kampf-Lied. Ob das Kriegsgeschrei und der mediale Kriegstanz jetzt zu einem Erfolg führt?

Datenschutzerklärunghttps://www.wolfgangfenske.de/

11 Antworten auf „Verhältnis zu den USA + Mediale Kriegstänze“

      1. Was für eine Welt, in der sich alles um Trump dreht.
        Es ist nun einmal so, dass die irrationalen Entscheidungen dieses Menschen Auswirkungen auf das Leben ALLER Menschen auf diesem Planeten haben kann und zum Teil schon hat. Und für die meisten dieser Menschen sind und werden die negativen Auswirkungen überwiegen, wenn man ihm nicht rechtzeitig Einhalt gebietet.

      2. Was für eine Welt, in der sich alles um Trump dreht. Befürworter wie Gegner – sie alle drehen sich als kleine Begleiter um Trump.
        Die Zeichen mehren sich, dass das bald zu Ende sein könnte. Crooked Donald Dumms „geniale“ Außenpolitik – wobei sich die Frage ergibt, ob das Wort „Politik“ für seinen chaotischen Dilettantismus überhaupt adäquat ist – beginnt schon wieder zu bröckeln:
        https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/sep/03/donald-trump-dangerous-kim-jong-un-president

        Auch sein unanständig-kindisches Verhalten, wo er sich schmollend auf den Golfplatz trollte, während die Nation einen ihrer geachtetsten Staatsmänner – der sich nicht nur dadurch auszeichnete, dass er dem Baby-Präsidenten offen und öffentlich bei dessen Fehlentscheidungen kritisierte – zu Grabe trug.

        Hier hätte Crooked Donald Dumm durchaus Gelegenheit gehabt, das überaus negative Bild, das die anständigen und verständigen Menschen auf der ganzen Welt von ihm haben, zu korrigieren. Diese Gelegenheit hat er verpasst, wahrscheinlich auch deshalb, weil es da nicht mehr zu korrigieren gibt: dieser Typ ist genau das egomane Ekel, als dass er sich seit mindestens 2 Jahren der Welt gegenüber zu erkennen gibt.

        Es würde mich sehr wundern, wenn er mir jemals Anlass gäbe, diesen Eindruck, den ich von ihm habe, zu ändern. Ausschließen kann ich es nicht, denn man sollte auch dem schlechtesten Menschen noch eine Chance geben, etwas Gutes zu tun, aber die Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich als extrem gering an.

        Auf der ganzen Welt gibt es nur einen Menschen, der für Crooked Donald Dumm wichtig ist, nämlich Crooked Donald Dumm.

      3. Sieht wieder so aus, als würde sich immer deutlicher herauskristallisieren, wie ungeeignet Crooked Donald Dumm für das Amt des US-Präsidenten ist und wie gefährlich es wäre, wenn man diesen Typen all das tun ließe, was durch seinen kranken Kopf geht.

        Die nächsten Tage und Wochen dürften interessant bis erschreckend werden und ich hoffe doch sehr, dass die Welt den wohl zu erwartenden politischen Untergang dieses Morons unbeschadet übersteht.

      4. Die Schlinge um den Hals von Crooked Donald Dumm zieht sich weiter zu. Er ist in einer Zwickmühle, was sein bevorstehendes Verhör mit Mueller betrifft, denn dort muss er unter Eid Aussagen:
        Entweder er sagt die Wahrheit, dann muss er kriminelle Handlungen eingestehen oder er lügt mal wieder (was sehr viel wahrscheinlicher ist), dann macht er sich des Meineids schuldig.

        So oder so kommt er aus der Situation nicht mehr unbeschädigt raus. 🙂

  1. Ich bewundere Menschen, die wissen, wie die künftigen Generationen etwas beurteilen werden.
    Eine weitgehend objektive Beurteilung von Crooked Donald Dumm ist schon jetzt möglich, fast jeder Live-Auftritt von ihm verrät seine charakterlichen Defizite, ein Faktencheck gibt Auskunft über die Häufigkeit seiner Lügen, mit denen er die Öffentlichkeit konfrontiert (> 5 pro Tag). Seine Körpersprache verrät ein Übriges: verkrampftes Verschränken der Arme, wobei er beide Hände unter den Achseln versteckt.

    Demokratie ist schwer zu ertragen, wenn jemand eine andere Meinung hat.
    Falsch! Demokratie ist nur dann zu ertragen, wenn auch andere Meinungen wahrnehmbar sind. Sind ist Demokratie nicht vorhanden.

    Aber Menschen, die andere Meinungen nicht ertragen können und jedes Mal „Fake news!“ krakelen, sind mit Sicherheit keine Demokraten. Eben so wenig wie Menschen, die ernsthaft glauben, dass ihr Gott ihnen durch eine bestimmte Partei jeweils einen ihm genehmen Kandidaten präsentiert, den sie dann nach Art von Stimmvieh nur noch zu wählen brauchen.

    Es gab ja auch bei uns mal eine Zeit, wo von den Kanzel herab, der „Segen Gottes“ für den diktatorischen Staatslenker (ich vermeide hier bewusst den Begriff „Führer“) herbeigefleht wurde.

    1. Schon interessant, wie Sie in alle Fragestellungen die Religionskritik mit einflechten (müssen). Aber ich sehe Anti-Demokraten vielfach unter denen, die sich als besonders große Demokraten aufspielen – und dabei Andersdenkenden keinen Raum mehr lassen wollen. Damit sind wir bei dem Problem heute, das ich sehe: Die Gräben innerhalb der Demokraten werden tiefer, weil sie sich gegenseitig nicht mehr als Demokraten anerkennen. Ich weiß, ich bin ein Eireniker, der immer wieder Brückenbauen will. Demokratie bleibt stark, wenn man Andersdenkende akzeptiert und toleriert. Das kann ich in Ihren Statements nicht immer erkennen. Hier dominiert vielfach die Sprache, die kreativ Feindbilder betont.

      1. Schon interessant, wie Sie in alle Fragestellungen die Religionskritik mit einflechten (müssen).
        Ich nehme lediglich Fakten zur Kenntnis. Und Fakt ist, dass Crooked Donald Dumm von den Evangelikalen Christen zu über 80% gewählt wurde. Bei dem relativ knappen Wahlausgang haben wir es also ihnen zu „verdanken“, dass dieser unfähige Trottel das mächtigste Amt der Welt innehat – hoffentlich nicht mehr allzu lange.

        Damit sind wir bei dem Problem heute, das ich sehe: Die Gräben innerhalb der Demokraten werden tiefer, weil sie sich gegenseitig nicht mehr als Demokraten anerkennen.
        Nein, es sind nicht die Gräben „innerhalb der Demokraten“, es sind die Gräben zwischen Demokraten auf der einen und solchen Menschen, die bereit sind, Demokratie zugunsten eines autokratischen und vorzugsweise theokratischen Herrschers aufzugeben.

        Wer Berichte über reale Ereignisse, die einem persönlich nicht schmecken, als „Lügenpresse“ und „Fake News“ tituliert – was aufs selbe hinausgeht – verlässt den Boden der Demokratie und verteufelt Andersdenkende. „Andersdenkend“ setzt übrigens voraus, dass der andere tatsächlich denkt und nicht nur stumpf Parolen nachgrölt, die geeignet sind, seine Minderwertigeitskomplexe zu übertünchen, aber mit der Realität nicht viel bis gar nichts zu tun haben.

  2. Wie oft waren die Nachrichten ein Abgesang auf Trump?
    Waren sie das? Jeder, der etwas von der Materie versteht, weiß, dass in den USA hohe Hürden vor der Absetzung eines amtierenden Präsidenten aufgebaut sind. Und die erste Hürde, die Mehrheit im Repräsentantenhaus, kann erst im November fallen. Dann steht da immer noch der Senat davor.

    Bessere Chancen, Crooked Donald Dumm loszuwerden, böte möglicherweise das geplante Interview mit Chefermittler Robert Mueller. Da wäre Dumm nämlich zur Wahrheit verpflichtet, anderen falls würde er sich des Meineids schuldig machen, wovor er auch offensichtlich Angst hat, denn er hat dazu den Begriff „perjury trap“ = Meineidsfalle geprägt.

    Da aber Dumm ein notorischer Lügner mit verminderter Wahrnehmung der Realität ist, der zudem eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne hat, so dass er bei einam solchen Interview nach 10 Minuten schon nicht mehr wüsste, was er am Anfang gesagt hat, scheint es schon unvermeidlich, dass er sich in unauflösliche Widersprüche verwickeln würde. Man darf gespannt sein.

    Das Erschreckende an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass immer noch an die 40% der US-Amerikaner diesem schrägen Vogel ALLES abnehmen, was er sagt und wenn es – wie so oft – ganz offensichtlich gelogen ist. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die meisten dieser Leute Evangelikale sind, die von klein auf gewöhnt sind, den größtmöglichen Unsinn (Adam und Eva, usw.) für bare Münze zu nehmen, ohne weiter darüber nachzudenken, dass sie sich damit auf Kollisionskurs zur Realität begeben.

    Es können kaum noch Zweifel bestehen, dass Dumm – wie lange auch immer sein Amt missbrauchen wird – in die Geschichte eingehen wird als der mit Abstand unfähigste Präsident, zudem einer, der diese stolze, über Jahrhunderte gewachsene, Demokratie zur Lachnummer der ganzen Welt degradiert hat.

    1. Ich bewundere Menschen, die wissen, wie die künftigen Generationen etwas beurteilen werden. Ob ich auch Menschen bewundere, die andere voller Emotionen und Emotionheischend formulieren, muss ich noch überlegen. Demokratie ist schwer zu ertragen, wenn jemand eine andere Meinung hat. Merkt man auch an den US-Demokraten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.