Gabriel, Schulz und SPD + Gabriel und Resignation + Dank an Gabriel + Schulz + SPD Wahlprogramm

Oh man, da soll wirklich Schulz als Kanzlerkandidat der SPD ins Rennen gehen, weil ihm mehr Chancen eingeräumt werden als Gabriel? Glaubt Gabriel den Umfragen? http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/sigmar-gabriel-spd-kanzlerkandidatur Gabriel wird Außenminister und Brigitte Zypries wird Wirtschaftsministerin?

Jetzt wird es spannend, zuzuschauen, wie unsere lieben neutralen Medien Schulz hochspielen werden. Sie lieben nämlich vielfach Rot-Rot-Grün mehr als Merkel.

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Gabriel sollte nicht resignieren. Der Abschied klingt nach Resignation. Die ist Fehl am Platz. Er hat die wichtige Arbeit gemacht – dass die SPD nicht zulegt, das lag nicht allein an ihm, das hatte viele Ursachen. Was Schulz betrifft, er wird wahrscheinlich die SPD erst mal ein wenig aus dem Tief herausreißen, aber dann wird auch er sich müde laufen – es sei denn, er findet etwas, dass der SPD ein besonderes Profil gibt, in Abgrenzung zur CDU, zu den Linken, zu den Grünen. Mein Wahlprogramm-Vorschlag: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/05/19/spd-wahlprogramm/ 😉

Meine Befürchtung ist, dass er eine Art SPD-Merkel wird: Es geht nicht um Programm, sondern um Person. Schulz ist das Programm der SPD.

Noch einmal zu Gabriel: Man soll ihm als Partei nicht danken und beklatschen, weil er den Platz räumt, sondern dafür, dass er ihn überhaupt eingenommen und so gut er konnte – ich denke manchmal auch über sich hinauswachsend – ausgeübt hat.

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