In HR-Info habe ich eine interessante Meldung mitbekommen. Es geht um Facebook und dem Umgang mit so genannten FakeNews. Facebook will die News, die als Fake gemeldet wurden, nicht löschen, sondern als solche kennzeichnen bzw. Links entgegensetzen, die begründen, dass es sich um ein Fake handeln könnte.
Das ist gut, würde die Meinungsfreiheit zwar ein wenig beschneiden – aber sie nicht zerstören. Wie das allerdings realisiert werden kann, mögen die Fachleute wissen.
Das ist aber leider keine geeignete Maßnahme gegen Hatespeech. Da muss eine andere Lösung gefunden werden – und hier sehe ich nicht in erster Linie Facebook gefordert, sondern die Juristen des Staates bzw. wie ich schrieb: Eine Medienethik-Kommission: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/19/facebook-sauber-halten-medienethik-kommission/.
Zu diesem Thema auch Broder: http://www.achgut.com/artikel/facebook_und_fake_news_oder_ein_putsch_mit_ansage
Interessant fand ich die Aussage eines Grünen in der Tagesschau vom 15.1., dass ein „Wahrheitsministerium“ abgelehnt werden müsse. Sehr gut!
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