Eine Frau, die aus dem Iran geflohen ist, darf in der Warwick-Uni nicht sprechen, weil man befürchtet, sie können Aversionen gegen Muslime bzw. dem Islam hervorrufen: http://www.jihadwatch.org/2015/09/uk-marxist-anti-semitic-anti-jihad-activist-maryam-namazie-banned-from-university-for-fear-of-offending-muslims Sie fliehen vor Extrem-Muslimen – sie kommen in ein Land der Freiheit – in der aber mancherorts schon Extrem-Muslime und ihre Fans zu herrschen scheinen. Man begründet das aber dann auch so: Muslime sollen sich wohl fühlen an der Uni und nicht diskriminiert werden.
Gibt es an der Uni auch sonst Zensur? Kein Radio, keine Zeitungen, kein TV – in denen über die IS und andere Islamisten berichtet wird? Die Extrem-Muslime sind es, die Aversionen gegen Muslime hervorrufen. Und dann auch diejenigen, die freie Meinungsäußerung verhindern. Wir leben nun einmal in einer Kultur, in der auch Muslime Kritik ertragen müssen. Das bedeutet nicht, dass sie diskriminiert werden, sondern dass man sie ernst nimmt.
Wenn Christen und Atheisten und Marxisten… kritisiert werden, dann heißt das ja ebenfalls: Sie sind Teil unserer Kultur, in der man Meinung machen darf. Niemand darf zum Tabu erklärt werden. Und das macht normalerweise auch niemand. Es sei denn: Es handelt sich um Muslime und den Islam. So lange dem so ist, so lange wird der Islam nicht als Teil einer westlichen Gesellschaft anerkannt sein – und diejenigen, die meinen, ihn vor Diskriminierung zu schützen, tragen durch die Sonderstellung, die sie ihm geben, zur Diskriminierung bei. Aber das kapieren paternalistische Gutmenschen nicht. Und extrem-Muslime kapieren das auch nicht, weil sie meinen, sie seien anerkannt, wenn sie alle Rechte einfordern können, aber gleichzeitig nicht kritisiert werden dürfen.
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