Wenn Abends das Licht angezündet wurde, haben in frühen Jahrhunderten Christen ein Abendgebet gesprochen.
Vom großen Ambrosius von Mailand wird folgendes Abendgebet formuliert worden sein:
Gott, dessen Wort die Welt erschuf und dessen Wille sie erhält:
du hüllst den Tag in holdes Licht, in guten Schlaf die dunkle Nacht.
Dich träume unser tiefstes Herz, wenn uns die Ruhe nun umfängt.
Der Schlaf erquicke unsern Leib und rüst ihn aus mit neuer Kraft.
Dir sei der Lobpreis dargebracht, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Dreieinige Macht, die alles lenkt, behüte die, die dir vertraun.
Weitere Gebete: http://www.christian-von-kamp.de/Gebete.pdf
Ebenso auch: http://www.helmut-zenz.de/hzgebet3.html
Hier wird von Thomas von Aquin ein Gebet zitiert, das so beginnt:
Allmächtiger und allerbarmer Gott, ich bitte dich, gewähre mir die Gnade,
glühend zu ersehnen,
weise zu erforschen,
in Wahrheit zu erkennen und vollkommen zu erfüllen,
was wohlgefällig ist vor dir.
Ordne meinen Lebensweg zu Lob und Ehre deines Namens.
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